Die tut nix

Die tut nix, die will nur leben!

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Miranda, eine ausrangierte Hannoveraner Zuchtstute.

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Jeder hat sein eigenes Tempo

Als Miranda zu mir kam war sie bereits 20 Jahre alt. Also ein erfahrenes Pferd, mit Vergangenheit. Sie war immer ein hochrangiges Tier in ihrer Herde, war die Leitstute für ihre Töchter und Enkeltöchter, mit denen sie zusammen lebte. Dann sollte sie zum Schlachter, weil sie kein lebendiges Fohlen mehr auf die Welt brachte, und ich rette sie. Plötzlich veränderte sich ihre Welt schlagartig.

20 Jahre lang erlebte sie immer den selben Trott. Den Sommer verbrachte sie auf einer abgelegenen Weide, wo rundherum absolut nichts los war. Der Züchter kam einmal am Tag und schaute nach dem Wasser und ob alles in Ordnung war. Den Winter über stand sie in einem gemauerten Stall, ohne Fenster, in einer rundum vergitterten Box. Das war immer so. Tagein, tagaus, jedes Jahr – 20 Jahre lang.

Einmal gab es eine Abwechselung für die junge Stute, die aber keine gute Erfahrung gewesen sein konnte. Mit 3 Jahren gab der Züchter sie zum Anreiten, damit sie anschließend zur Zuchtstutenprüfung konnte. Bei den Hannoveraneren wird viel Wert auf gute Rittigkeit gelegt. Das spiegelt sich im Endergebnis der Zuchtstutenprüfung wieder. Miranda wurde also zum Anreiten gegeben und dafür musste der Züchter bezahlen. Jeden Tag den Miranda in der Ausbildung war, kostete dem Züchter Geld. Natürlich wollte er, dass die Stute so schnell wie möglich angeritten wird. Viel Geld wollte er nicht investieren. Deswegen wird das Anreiten im Schnellverfahren gemacht. Das Pferd bekommt nicht die Zeit, die es braucht. Bei Miranda muss da einiges schief gelaufen sein. Nachdem sie vom Anreiten zurück kam, ließ sie sich nicht mehr anbinden. Das ist heute noch so! Wenn ich den Führstrick in der Hand halte ist nichts los. Sie bleibt auch brav stehen, wenn ich den Führstrick einfach so runter hängen lasse. Aber sobald sie angebunden ist, geht sie voll in den Strick.

Das zeigt wie harte Trainingsmethoden ein Pferd kaputt machen können. Leider haben viele Reiter kein Verständnis für ihr Pferd. Sie glauben, die Macken seien Ungehorsam und gehen mit Gewalt an die Sache ran. Reitlehrer motivieren ihre Schüler noch sich durchzusetzen. „Du musst dich durchsetzen, das Pferd testet dich!“, heißt es dann. Aber was wirklich dahinter steckt, wird nicht erkannt. Jedes Pferd hat sein eigenes Tempo. Das gilt sowohl beim Lernen wie auch in der Entwicklung junger Pferde. Mit Rücksicht und einem schonenden Umgang in jungen Pferdejahren, können viele Problem gleich ausgeschlossen werden.

Ich bin froh, dass ich ein wenig über Mirandas Vergangenheit erfahren konnte. Das ist leider oft nicht möglich, wenn ein Pferd gekauft wird, was vielleicht schon durch mehrere Hände gegangen ist. Aber ich bin der Meinung, jedes Pferd hat ein Anrecht auf geduldigen Umgang und Verständnis.

Miranda im Mai 2011 bei ihrem Züchter

Miranda-vorn.TH

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Für die Seele 87

Manchmal sitzen sie vor dir, mit Augen, so hinschmelzend,
so zärtlich und so menschlich, dass sie dir beinahe Angst machen,
denn es ist unmöglich zu glauben, dass da keine Seele in ihnen ist.

Théophile Gautier

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Im Land der Eiskönigin

Minus 6 Grad und Nebel. Und ja, es sieht schön aus!

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Der Frost ist zurück

Heute morgen waren es -6 Grad und der Boden war schon gefährlich hart gefroren. Gestern Nacht gegen 23.30 Uhr, als ich das letzte Mal Heu fütterte, war das Thermometer noch im Plusbereich. Im Wetterbericht hatten sie das auch so vorhergesagt. Doch in den Morgenstunden muss es sehr angezogen haben. Die Pferde hatte ich im Offenstallbereich gelassen, weil ich Miranda ja nicht zu oft einsperren möchte. Am Morgen mussten sie raus auf die Weide gegangen sein. Der Weg zurück war für die beiden Rentner sehr anstrengend, weil der Boden sehr schwer für sie zu gehen war. Sie schnauften und stönten richtig. Ich war natürlich so was von froh, als sie wieder wohlbehalten im Stall waren. Ich schickte sie gleich in ihre Boxen und dort werden sie auch bleiben, bis der Boden wieder gut begehbar für die beiden ist.

Ich wollte die Pferde nicht zu früh einsperren, aber diesmal war es echt knapp. Damit hatte ich nicht gerechnet. Zum Glück ist alles gut gegangen. Wobei ich mir bei Bachus weniger Sorgen mache. Der alte Herr weiß ganz genau, wie er mit schwierigem Boden klar kommt. Miranda hat schon viel von ihm gelernt und geht auch vorsichtig und vernünftig. Bei ihr genügt aber schon ein kleiner Auslöser und ihre Nerven gehen mit ihr durch. Das ist mir einfach zu gefährlich. Darum bleiben die Pferde in der Box, bis der Boden aufgetaut ist.

Pferdeversorung im Winter ist anstrengend. Morgens früh als aller erstes Heu füttern, Tränken vom Eis befreien, Wassereimer schleppen, Stall ausmisten. Danach gibt es erst einen Kaffee für mich. Tagsüber immer wieder Heu Füttern, Weide abäppeln, Müsli geben, Tränken kontrollieren und auftauen. Wassereimer schleppen. Gegen 23.00 Uhr noch einmal Heu Füttern, denn die Nacht ist lang und Pferde fressen auch in dieser Zeit. Also wer glaubt das hier sei immer der reinste Spaß, hat sich ganz groß getäuscht. Dann kommen noch die Launen unserer Diva dazu, die richtig sauer wird, wenn sie länger in der Box stehen muss.

Ich schreibe hier immer wie toll alles läuft und das tut es ja auch im Großen und Ganzen. Aber es steckt eine Menge Arbeit dahinter und kostet viel Zeit. Meine Lebenenszeit, die mir niemand zurück geben kann. Es braucht außerdem viel Wissen, Geduld und Verständnis, im Umgang mit so großen Tieren. Man muss dabei immer konzentriert und aufmerksam bleiben, 100%ig bei der Sache. Der Winter fordert mir viel ab und kostet meine ganze Energie. Ich habe so gut wie KEINE Freizeit! Kann nicht lange den Hof verlassen, weil ich immer wieder die Pferde füttern und nach dem Wasser schauen muss. Meine Hände sind bei Frost schon nach kurzem Wasserkontakt vollkommen kaputt. Es tut so weh, da Creme drauf zu schmieren, weil sie so spröde sind. Habt ihr bei Dauerfrost schon mal draußen Metall angefasst? Da friert ihr sofort dran fest. Hier ist viel aus Metall, was ich anfassen muss. Die Türverrieglung der Boxen ist aus Metall, die bekomme ich mit Handschuhen nicht auf. Auch der Türgriff der Haustür ist aus Metall. Da muss ich rein, um die Wassereimer aus dem Haus, in den Stall zu schleppen. Was glaubt ihr wie viele Eimer ich nach draußen schleppe, um die Tränken der Pferde zu füllen?

Ich will hier nicht rumjammern und auch nicht meckern, denn ich mache das alles gern. Ich will nur Menschen die in der Stadt wohnen und keine Pferde versorgen müssen erklären, was der Winter für mich bedeutet. Einige scheinen zu glauben, ich mache mir hier ein schönes Leben, umgeben von meinen Tieren. Ich opfere viel für diese Tiere! Ich gehe nicht shoppen, ins Kino, Theater, zum Essen oder auf Reisen, so wie du es kannst. Ja, du weißt, dass ich dich meine! Ich versorge die Tiere – immer. Sieben Tage die Woche, auch am Sonntag, Ostern, Weihnachten und die Silvesternacht verbringe ich im Stall und stehe neben den Pferden. Das ist ein großes Opfer, denn meine Lebenszeit läuft auch ab. Den Pferden ermögliche ich, dass ihre Lebenszeit weiter läuft, denn sie sollten vor jetzt beinahe 4 Jahren geschlachtet werden – also sterben! Weil sie für ihre Besitzer unnütz waren, Geld kosteten und Mühe machten.

Wer gerne meinen Job weiter machen möchte, kann sich gern bei mir melden. Ich bezweife aber, dass es jemanden geben wird, der die Pferde versorgen möchte – immer, jeden Tag, Ostern und Weihnachten. Also sei nicht neidisch, es gibt nichts, worauf es sich lohnt neidisch zu sein. Tu lieber auch was Gutes, ohne insgeheim einen Vorteil für dich zu erhoffen. Die wirklich guten Taten sind selbstlos.

Frost-am-Zaun

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Postkarten

Es gibt jetzt noch mehr originelle Postkarten von den Schafen und auch mit anderen Tieren. Natürlich gibt es Postkarten wie Sand am Meer. Aber vielleicht sucht ihr ein ganz einmaliges Motiv und wollt gleichzeitig etwas Gutes tun?

Dann schaut doch bitte in unseren Kalender- und Postkarten Shop!
Einfach auf den lilafarbenen Button, rechts auf dieser Seite klicken!

Dieses Bild gibt es z.B. als Postkarte:

Carsten-und-Theo-2

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Alles für die Katz – 3

Ein Projekt von Silvia: http://www.jaellekatz.de/alles-fuer-die-katz/alles-fuer-die-katz-3

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Shiva heißt diese Dame.

SHIVA_K

Ich war ja mal Catsitterin und betreute in dieser Zeit auch diese Mieze. Süß, hübsch und frech war sie. 😀

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Müsli für Rentner

Kerstin und Uwe haben bei Zooplus, für unsere Herrschaften im Ruhestand,

1 x 20 kg Eggersmann EMH Senior Müsli

bestellt!!!

Die Pferde freuen sich sehr, denn sie lieben dieses Müsli. Es ist auf die Ernährung älterer Pferde ausgerichtet, wird gut vertragen und scheint auch noch saulecker zu sein. Wenn ich mit den Eimern um die Ecke komme, werde ich mit einem erfreuten Wiehern begrüßt!

Hallo-Leute

Danke liebe Kerstin und lieber Uwe! Viele liebe Stubser von Miranda & Bachus! Die übrigens genau die Uhrzeit kennen, wann es Müsli gibt!

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Für die Seele 86

Willst du das Leben recht verstehn,
musst du´s nicht nur von vorn besehn.
Von vorn betrachtet sieht ein Haus
meist besser als von hinten aus.

Wilhelm Busch

Schloss-Campingplatz

Dieses „Haus“ zeigt seine zwei Seiten auf einen Blick. Auf dem Bild ist ein altes Schloss in Frankreich zu sehen. Der Besitzer hatte es gerade zur Hälfte renoviert. Er finanzierte das Ganze, indem er aus dem Schlossgarten kurzerhand einen Campingplatz machte. Wir landeten durch Zufall in den 1990er Jahren dort, als wir mit dem Wohnmobil in Frankreich unterwegs waren und blieben eine Nacht. Die Toiletten waren im Schloss, deswegen konnte ich es auch von innen anschauen. Das war sehr interessant. Man konnte auch hier sehen, dass eine Hälfte schon restauriert war.

Hier sieht man die steinerne Treppe in der Eingangshalle.

Schloss-Campingplatz-Treppe

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Heu

Wolkes Freundin die liebe Rosi, war so ergriffen, als sie von Mirandas Geschichte erfuhr, dass sie 60.- Euro für Heu gegeben hat. Das ist so lieb und eine richtig große Hilfe für uns. Denn gerade in den letzten sehr kalten Tagen, haben die Pferde enorm viel Heu weggeknabbert. Je kälter es wird, um so mehr Heu brauchen Pferde, um ihre Körpertemperatur zu halten. Da ist ein großer Rundballen schnell weg.

Der Bauer fragte mich schon wieviel meine Pferde denn fressen würden? Miranda ist etwas schwerfuttrig. Ich muss immer sehen, dass sie ihr Gewicht hält. Deswegen geht da mehr Heu rein, in diese hochgezüchtete, temperamentvolle Diva. Damit hatte der Bauer nicht gerechnet. Leider habe ich am Freitag den letzten Rundballen von ihm bekommen. Er braucht sein Heu jetzt selbst, für seine Kühe. Man weiß ja nicht wie lang der Winter wird und es ist klar, dass er lieber auf Nummer sicher geht. Nun muss ich mir einen neuen Lieferanten suchen. Drückt die Daumen, dass ich gutes Pferdeheu in der Umgebung, zu einem bezahlbaren Preis finde!

Liebe Rosi, wir danken Dir sehr für Deine Unterstützung! Du gehörst auch zu den Menschen die mitfühlen und helfen und nicht nur reden!

DANKE und viele liebe Stubser von den Pferden!!!

Danke-Tweety

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Schnee

24. Januar 2015 – Schneegestöber

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Gefrorener Boden, überall Eis. Die Pferde stehen im Stall und Miranda ist wütend, weil sie nicht raus darf. Gestern hatte sie regelrecht einen Wutanfall, hüpfte und buckelte in ihrer Box herum. Sie wieherte wütend. Aber was kann ich denn dafür? Ich mache das Wetter ja nicht. Wenn ich das Wetter machen könnte, würde das ganze Jahr über T-Shirt-Wetter sein und überall würden jetzt bunte Blümchen blühen… Ehrlich! Ich schwörs!

Blume-Mädchen

Es ist z.Z. einfach nur blöd. Ich bin wieder einmal am Wassereimer schleppen und warte nur auf Tauwetter!!!

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Für die Seele 85

Der Winter ist keine Jahreszeit, sondern eine Aufgabe.

Sinclair Lewis Eiszapfen-viele

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Nicht scheu

Ich wurde vom Fellmonsterchen gefragt, ob Ouessantschafe scheu sind? Nein sind sie nicht. Sie werden sehr schnell zutraulich, wenn man geduldig und liebevoll mit ihnen umgeht. Aber das ist ja bei jedem Tier die Vorraussetzung. Es gibt aber auch Schafrassen, die nie richtig zahm werden. Die Ouessants gehören nicht dazu. Trotzdem sind es angenehm ruhige Tiere.

Ante-2

Juni-10-Antje

Manchmal können sie ein bisschen aufdringlich werden. Aber sie sind keinesfalls so schlimm wie Ziegen.

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Postkarten

Auf Anregung eines einzelnen Herrn, habe ich unser Postkartensortiment um einige Motive erweitert. Smily-winkt

Ihr findet jetzt auch Karten von den Ouessantschafen (das war gar nicht so einfach gute Fotos zu finden) und von den Miezen. Wer schauen möchte klickt auf den lila Fotokalender-Button, rechts auf dieser Seite!

Hier ist eine Vorschau:

Tine und Lamm in der Schüssel

Thekla-i-d-Schüssel-06.05.2013-a

Das Ouessantschaf ist ein Bretonisches Zwergschaf und die kleinste Schafrasse der Welt. Es kommt von der Atlantik-Insel Ouessant, in Frankreich. Dort wurden die Tiere auf Kleinwüchsigkeit und nicht auf Wolle gezüchtet. Daher haben die Ouessantschafe sehr unterschiedliche Wolle. Wegen der schwankenden Qualität von Tier zu Tier, sind sie für die Wollproduktion uninteressant. Sie sind auch keine Fleischrasse, da die kleinen Tierchen nix auf die Waage bringen. Weil keine finanziellen Interessen dahinter stehen, ist diese Rasse sehr selten. Es ist nur den kleinen Hobbyzüchtern zu verdanken, dass sie überhaupt noch existiert.

Dies ergeht leider vielen alten Haustierrassen so. In der Landwirtschaft werden Hybriden eingesetzt, die nur auf eine Leistung gezüchtet werden, wie z.B. viel Milch bei Kühen, viele Ferkel und schnelles Wachstum bei Schweinen, große Brust bei Puten und Masthühner, Legeleistung bei Hennen. Die alten Haustierrassen haben immer mehrere positive Eigenschaften, je nach Region und Verwendung. Die Hennen legen dann vielleicht einige Eier weniger im Jahr, sind dafür aber wetterunempfindlich, suchen sich ein Großteil ihres Futters selbst und der Bauer hat am Ende noch einen guten Braten. Für die Geflügelindustrie sind diese Hühner uninteressant, weil sie z.B. in der Mauser eine Legepause einlegen. Hybridhühner sind genetisch zum Eierlegen verdammt und legen das ganze Jahr durch. Sie sind nach diesem einen Jahr fertig. Rassehühner legen viele Jahre Eier, zwar nicht so viele wie die Hybriden, aber auch je nach Rasse, 200 bis 300 Stück im Jahr.

Aber zurück zu den Schafen: Die Ouessantschafe sind sehr robust und kommen mit karger Nahrung zurecht. Auf der Atlantikinsel herrscht ein raues Klima und die Nahrung ist eher karg. Darum sind diese Schafe sehr robust, können das ganz Jahr über draußen gehalten werden. Sie brauchen nur einen an drei Seiten geschlossenen Unterstand. Werden Ouessantschafe mit zu viel Kraftfutter oder Leckereien gefüttert, werden sie krank. Ihr Verdauungstrakt ist auch heute noch auf Gräser und Heu ausgelegt.

Leider sind schon viele alte Haustierrassen völlig von unserer Erde verschwunden und täglich sterben weitere Rassen aus. Die Genvielfalt nimmt damit immer weiter ab. Ein Umdenken ist zwar seit einigen Jahen zu spüren, aber für einige alte Haustierrassen ist es zu spät. Sie sind unbemerkt ausgestorben.

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Mitgefühl

Hier haben sich eine Reihe lieber Menschen gefunden, die die Gabe haben mitzufühlen. Es hat mich total gerührt, wie ihr alle in Gedanken bei mir wart, als die drei schweren Stürme über uns herüber brausten. Ich freute mich über euer Interesse, ob etwas kaputt gegangen ist. Und wie ihr mitgefühlt habt, weil hier doch ein kleiner Schaden entstanden ist und das Aufräumen viel Zeit in Anspruch nahm. Ihr seid wunderbar mitfühlende Wesen, die ich an meiner Seite spüre! Dafür möchte ich euch danken!

Es kamen sogar Spenden als schnelle Hilfe.
Uwe und Kerstin spendeten nach dem Sturm spontan 15.- Euro. Uwe meinte: „Weil wir dir von hier aus nicht helfen können, haben wir ganz schnell 15.- Euro überwiesen.“
Elisabeth B. bestellte über unseren Amazon Wunschzettel, eine große Tüte Rinderohren, für die Hunde. Sie schrieb dazu: „Hier ist ein bisschen was zum Naschen für die Hundis von Elisabeth aus Bayern und Bussi aufs Schnauzi“.

Ist das nicht süß?

Rinderohren-1

Ich danke euch allen so sehr! Nur weil ihr zum Mitfühlen fähig seid, funktioniert unser kleines Tierschutzprojekt „Hilfe für Miranda“!

Danke-Schön

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Pferde im Schnee – Januar 2015

Es hat geschneit. Als ich heute morgen raus schaute, traute ich meinen Augen nicht. Alles war weiß, es musste in der Nacht ordentlich geschneit haben. Und das Zeug bleibt auch noch liegen…

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Bachus sieht mich und will mich begrüßen.

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Moment, was ist denn da?

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Miranda kaut am Binsengras. Auf ihre oberen Schweifhaare haben sich Schneeflocken gesetzt. Das sieht süß aus!

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Miranda hat erst als Oma Schnee kennen gelernt. Sie kam bei ihrem Züchter zur Welt und lebte dort als Gebärmaschine, bis sie 20 Jahre alt wurde. Nach zwei Totgeburten wollte er Miranda herzlos beim Schlachter entsorgen. Ihr ausgelaugter Körper konnte kein lebendes Fohles mehr auf die Welt bringen. Bei ihrem Züchter stand Miranda bis zu ihrem 20 Lebensjahr von Oktober bis Anfang Mai, in einem gemauerten Stall, ohne Fenster. Als sie zu mir kam, hatte sie noch nie den Winter gesehen. Sie kannte nur den Sommer auf der einsam gelegenen Weide und das halbe Jahr im Stall, in ihrer Pferdebox. Erst bei mir bekam sie ein pferdegerechteres Leben, mit mehr Bewegung und verschiedenen Außenreizen.

Als Miranda im Winter 2011 das erste Mal Schnee sah, drehte sie völlig durch. Sie hatte Angst vor dem komischen weißen Zeug. Mit riesigen Panikaugen galoppierte sie wild herum. Das war natürlich total gefährlich. Ich musste einschreiten und das Pferd aus dieser Situation heraus holen. Ich ging die erste Zeit gemeinsam mit ihr den Schnee anschauen. Nach und nach kapierte sie, dass das Weiße auf dem Boden nichts schlimmes war. Bis es zu schneien anfing. Da drehte sie wieder durch. Denn nun fiel das Zeug ja auch noch vom Himmel. Das war unheimlich…

Es dauerte eine ganze Weile, bis sie verstand, wie man sich auf schwierigem Winterboden verhält. Immer wieder brachte sie irgend etwas aus der Ruhe und sie galoppiert wie eine Wilde. Im Winter 2011 hat sie mich einige Nerven gekostet. Irgendwann ging sie vorsichtiger und hörte mit ihren Galoppsprüngen auf. Das war der Zeitpunkt, wo ich zu ihr sagte: „Ich weiß du kannst dich vernünftig benehmen. Ich vertraue dir. Ich weiß, dass du dich jetzt gut benimmst und vorsichtig gehst, keine Galoppsprünge machst und ganz ruhig bleibst. Ich weiß du kannst das und ich vertraue dir!“ Dann ging ich gemeinsam mit ihr auf die Weide und löste den Führstrick. Und was soll ich euch sagen, von diesem Moment an benahm sie sich gut! Entweder hatte ich gefühlsmäßig den richtigen Zeitpunkt erkannt, oder sie hat mein Vertrauen gespürt. Auf alle Fälle hat es geklappt. Jetzt brauchen die Pferde nur noch bei hart gefrorenem und vereisten Boden in der Box bleiben.

Das zeigt uns, auch ein altes Pferde kann mit völlig neuen Lebensumständen zurecht kommen. Man muss nur Geduld haben, ihm die nötige Zeit geben und Vertrauen zu ihm haben!

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Die neuen Kalender

Wie ihr ja wisst, habe ich Bildkalender von den Tieren auf dem Hof gestaltet. Es gibt dieses Jahr verschiedene Formate, mit oder ohne die Möglichkeit Termine einzutragen, von allen Tieren oder nur von den Pferden.

Ich muss meinen Kalender genau wie ihr bestellen und habe mich für einen Din A4 Kalender, von den Pferden entschieden. Der ist heute angekommen, ich hatte ihn auch erst im Januar bestellt. Ich bin aber schwer begeistert von dem Teil. Der ist soooo schön geworden. Wenn ich ihn mit meinem ersten Versuch im letzten Jahr vergleiche, dann ist dieser wirklich viel, viel schöner geworden. Es liegt nicht nur ein Jahr dazwischen, es liegen quasi Welten dazwischen! Man lernt ja bekanntlich nie aus und diesmal habe ich auch ein bisschen rumgespielt.

Hier ein paar Beispiele:

Pferdekalender-1

Pferdekalender-2

Pferdekalender-3

Wie findet ihr das? Oder mögt ihr lieber einen Kalender ohne allem Schnick Schnack, der nur von den Fotos der Tiere lebt?

Sie können übrigens immer noch bestellt werden… Klick auf den – Lila Button – rechts oben auf dieser Seite!

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Für die Seele 84

Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist.

Dalai Lama

Garten-Löwe-04-07

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Zwei Stürme überstanden

Fünf Mal musste ich im tosenden Sturm raus und den Pferdezaun reparieren, weil ein Baumteil drauf gefallen war. Ein Holzpfosten auf der Weide und mein Gartentor haben sich verabschiedet. Im Wäldchen sind diverse Bäume umgekippt. Überall liegen abgebrochene Äste rum. Sonst ist aber alles heil geblieben.

Heute gehts ans aufräumen…

 Orkan-Tanne

Ich hoffe bei euch ist alles heil geblieben!

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Miranda meint: Menschen sind lustig!

Miranda-meintMit was für seltsamen Suchbegriffen die Leute im letzten Jahr auf meinem Blog gelandet sind, ist der Hammer. Als ich mit Bachus die Statistiken anschaute, haben wir uns ziemlich beömmelt!

 

 

Da ist zum Beispiel dieser hier „grauenhafte Herrin“ hat er gesucht – Wie bist du denn drauf?
Oder „Pferd züngeln“ –  Ne hier züngeln nur die Schlangen.
„Matsch“ –  Ja, davon haben wir ne ganze Menge, je nach Wetterlage.
„Hilfe beim Misten“ –  Ne, haben wir nicht – hier schuftet nur Susanne.
„Pferdehaare“ –  Ja, davon haben wir noch mehr als Matsch. Susanne meint immer, wenn sie uns im Frühjahr aus dem Winterpelz putzt, davon könnte sie sich noch ein Pferd stricken.
„Schlafen Pferde im Stehen“ –  Das können wir aus Expertensicht nur bestätigen.
„Beliebte Pferdeseiten bei Facebook“ –  Echt, sollten wir so beliebt sein, mit unseren 7 Lesern???
„Meine Islandstute bekommt im Dezember Sommerfell ist sie trächtig“ –  Wir haben das Dr. Sommer Team gefragt. Die meinten, keine Angst, vom Küssen bekommt man auch keine Kinder.
„Nattern in Spanien“ –  Na, da wollen wir hoffen, dass die auch dort bleiben. Hier haben wir  schon genug Nattern und falsche Schlangen.
„Freies glückliches Huhn“ –  Freiheit für die Hühner! Wir sind dafür!
„Hühner gemustert“ –  Wie jetzt? Ich dachte die Wehrpflicht ist abgeschafft? Oder werden jetzt Hühner gemustert?
„Bussi Herz“ –  Ja die gibt es hier viele, denn wir haben uns alle soooo lieb!
„Osterhasi“ –  Der wurde auch schon gesichtet…
„Kobolde aus der Pferdebox verjagen“ –  Verjagd sie! Wir sind für koboldfreie Pferdeboxen.
„Miranda alte Zuchtstute“ – Also bitte! Etwas mehr Respekt!
„Haubenkakadu“ – Neeee, den haben wir nicht. Hab noch mal nachgeschaut, wirklich nicht.
„Ante das Tier“ – Ist uns auch nicht bekannt. Wir haben nur Ante die Leitaue bei unseren Schafen. Aber die hört es nicht gern, wenn du sie „Ante das Tier“ nennst. Das erinnert sie irgendwie an die Muppets Show.
„Kann ich Schüßler Salze auch bei Heustauballergie nehmen“ – Klar, immer rein mit dem Zeugs.
„Mann ist nackt Pferd“ – Der arme Kerl, der friert doch. Kann dem mal jemand was zum Anziehen geben?
„Was legen gepunktete Hühner für Eier“ –  Das ist eine spannende Frage.
„Schneller als der Wind“ –  Sind wir hier alle. Sogar schneller als die Polizei erlaubt!
„Französisches Minischaf was muss ich alles machen“ – Wir haben die Frage an unsere Ouessantherde weiter gegeben. Die Schafe meinen: Du musste essen, ka… und sterben. Sorry die Jungs und Mädels von der Schafweide sind nicht besonders höflich. Deswegen werden wir sie auch nicht wieder zu Wort kommen lassen.
„Miranda rutsch“ – Danke, ich wünsche dir auch einen guten Rutsch!
„Schöne Pferde im Schnee“ – Schön sind wir! Mit und ohne Schnee!
„Muss man hahngekraehe erdulden“ – Musst du nicht. Stopf dir Ohropax in die Ohren.
„Klotz kotz am Bein Klavier vorm Bauch“ – Ist das nicht furchtbar unbequem?
„Hannoveraner kaufen Schlachter“ – Echt jetzt? Und was machen die Hannoveraner mit dem gekauften Schlachter?
„Pferde die volle“ – Yeh Alter, voll geil du!
„Menschliche Zuchtstute“ – Du hast hier nix zu suchen.
„Vom Opa zur Zuchtstue gemacht“ – Du auch nicht.
„In Blitz reingeschaut“ – Hoffentlich nicht zu tief…
„Und links und rechts ein Pferdeappel“ – Hier liegen sie auch in der Mitte.
„Björn, es liegt unter anderem daran dass du mir häufig Sachen unterstellst die einfach nicht stimmen, z.B. die Sache mit dem Rewe gestern“ – Hier halten wir uns lieber raus.
„Hühnerlaterne“ – Oh ja, so ein Teil wollen wir auch haben.
„Katze Küken Mutti“ – Mama, Papa, Ball.
„Las Pappel Spiel“ – Wie geht das?
„Bitterkalt Katze“ – Dann lass sie rein.
„Zeig mir google zeig mir Bilder“ – Ich zeig dir die Welt.
„Holz vor der Hütte“ – Davon träumst du.
„Was in Stall für Langeweile“ – Klar häng was in Stall und gut ist. So einfach ist das.
„Ebay Auktion gewonnen und nicht mitgemacht“ – Dieses seltsame Phänomen passiert täglich Millionen von Menschen. Sogar denen, die gar nicht bei Ebay angemeldet sind. Wers glaubt wird seelig…
„Gallopiert ihr mit euren Pferden im Schnee“ – Sicher, besonders bei unbekannten Boden, der total uneben, uneinsichtig und völlig vereist ist. Was ist das denn für eine beknackte Frage?
„Warum Pferdemähne über nacht Morgen“ – Diese Frage haben wir uns schon 100 Mal gestellt.
„Wie lang ist die Chaussee“ – Die ebenfalls. Es will aber keiner nachmessen gehen…
„Rechts ne Pappel links ne Pappel in der Mitte Bach ach“ – Ach ne!
„Tomate Miranda“ – Also bitte, ich bin zwar ein Fuchs, aber so rot bin ich auch nicht.
„Hühner Zirkus“ – Flohzirkus kennen wir…
„Band die Nackten“ – Schon wieder welche ohne Klamotten. Was wollt ihr?
„Designer Sessel secand hand“ – Ne ham wa nich. Sonst könnte sich der Nackte setzen.
„Wo fühlen Hühner wohl“ – Du müssen Huhn fragen, die wissen Antwort.
„Enge Muschi“ – Ich glaube dein Kopf ist zu eng. Da passt nicht viel Hirn rein.
„Fotos vom Matsch“ – Mach den PC aus und geh mal vor die Haustür. Matsch ist weniger exotisch als du denkst…
„Kaffeeklatsch“ – Den machen wir jetzt. Themen zum Tratschen haben wir genug!

Wir hoffen, ihr hattet auch ein wenig Spaß!

Eure Miranda und Bachus

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Für die Seele 83

Ein Freund ist wie ein zweites Ich.

Marcus Tullius Cicero

Ein-Freund

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Alles für die Katze – 1

Kalles Projekt wird jetzt von Sylvia fortgeführt: http://www.jaellekatz.de/alles-fuer-die-katz/alles-fuer-die-katz-1#comments
Weil es mir so sehr gefallen hat und ich sowieso viel über Katzen zu erzählen habe, werde ich hin und wieder mitmachen.

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Heute geht es um Mary.

Die Mieze die mir im Dezember 2013 zulief. Mary hat sich sehr gut eingelebt und in unser gemischtes Rudel integriert. Sie ist mit den Hunden mitlerweile per DU. Schläft am liebsten in einem der Hundekörbe oder mit Campa auf der Eckbank. Manchmal frage ich mich, ob Mary nicht lieber ein Hund sein möchte. Sie frisst lieber Hundefutter als Katzenfutter. Wenn sie eine fremde Katze sieht, bekommt sie Kreischanfälle. Mit den Hunden geht sie spazieren und gibt ihnen Köpfchen. Nicht gerade typisch Katze, oder?

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Silvester hat Mary übrigens ganz cool weggesteckt. Sie hat den ganzen Abend verschlafen. Wenn ich nicht bei den Pferden im Stall stand, lag sie dabei auf meinem Schoß und schnurrte wohlig vor sich hin.

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Frohes neues Jahr!

Wir sehn aufs alte Jahr zurück
und haben neuen Mut.
Ein neues Jahr, ein neues Glück,
die Zeit ist immer gut.

Hoffmann von Fallersleben

Ich danke allen Spendern, Paten und Helfern, für die liebe Unterstützung im alten Jahr!
Natürlich hoffe ich, dass wir auch im neuen Jahr weiterhin so zusammen halten und sagen:
„Wir helfen Miranda und den anderen Tieren auf dem Gnadenhof“!

Ich wünsche Euch ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

Neuj-Habby-New-Year

Wir haben die Silvesternacht gut überstanden. Meine blö seltsame Nachbarin hatte mir hoch und heilig versprochen, kein Feuerwerk zu machen. Sie meinte, sie seien eingeladen und würden nicht hier feiern. Wer hat das geglaubt? Ich nicht! Denn sie hatte mir genau so hoch und heilig versprochen auf ihre Hunde aufzupassen. Aber wir sind wieder angegriffen worden.

Also bereitete ich mich diesmal auf eine Böller-Offensive vor. Letztes Jahr waren diese Leute ja neu hergezogen. Darum konnten sie mich mit ihrem riesen Feuerwerk überraschen. Ich kam erst in den Stall, als Miranda schon total abgedreht war. Das panische Pferd ruhig zu bekommen, kostete mich damals alle meine Nerven. Ich brauchte drei Tage, um mich von dieser Nacht zu erholen. Die Jahre davor war Silvester immer sehr ruhig bei uns und die Pferde hatten überhaupt kein Problem damit. Aber das Mega-Feuerwerk direkt vor dem Stall, brachte sie total in Panik.

Diesmal machte ich es anders. Ich bereitete mich auf den Angriff vor und das war auch gut so. Um Fünf Minuten vor Zwölf, stand ich schon im Stall. Ich gab Miranda noch einmal Bachblüten, die hatte sie schon seit drei Tagen bekommen. Als dann der Radau um Zwölf los ging, fing Miranda an Kreise in der Box zu drehen. Ich redete beruhigend mit ihr und zeigte ihr auf Pferdeart, wie entspannt und angstfrei ich bin. Pferdeleute wissen wie ein Pferd sich verhält, wenn es entspannt ist. Es atmet tief ein und atmet die Luft hörbar durch die Nase wieder aus. Das wird oft von drei bis vier Mal Schmatzen begleitet. Ich stand also neben Miranda und atmete immer wieder in dieser Art und schmatzte. Miranda hörte mit dem Kreisen in der Box auf, senkte den Kopf und leckte mir die Hände. Als erstes fing Bachus an zu schnaufen und zu schmatzen. Miranda drehte noch ein paar Runden in der Box, ich antwortete mit atmen und schmatzen. Bachus fing an zu gähnen, auch ein Entspannungszeichen. Dann fing Miranda an zu schmatzen. Sie stand direkt neben mir und schnaufte entspannt. Manchmal ging noch der Kopf hoch, bei einem lauten Knall. Doch sie entspannte immer mehr und schließlich döste sie mit angewinkelter Hinterhand!

Obwohl die doo sonderbaren Nachbarn rumballerten und diesmal sogar noch andere in Sichtnähe ein wirklich Mega-Feuerwerk veranstalteten, blieben die Pferde ruhig. Die ganzen bunten Lichtblitze und das Geknalle konnte sie jetzt nicht mehr erschrecken. Ich blieb bis 1.00 Uhr morgens bei den Pferden stehen, dann war endlich Schluss mit dem Geballere.

Ich bin mächtig stolz, dass Miranda so viel Vertrauen zu mir hat! Sie geht mit mir zusammen durch gefährliche Situationen. Das ist mir schon öfter aufgefallen. Diesmal war es aber außergewöhnlich für mich. Ein super tolles Erlebnis. Ich glaube, wenn man sich mit seinem Pferd viel beschäftigt, es kennen und verstehen lernt, entwickelt sich so ein tiefes Vertrauensverhältnis. Ich wünsche diese Erfahrung jedem, der ein Pferd hat. Pferd und Mensch lernen sich in Extremsituationen richtig kennen und bilden dadurch ein fest verbundenes Team!

Danke Miranda und Bachus, dass ich diese Erfahrung mit euch machen durfte! Ich habe wieder viel gelernt! ❤

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Guten Rutsch!

Bald, so wird es Zwölfe schlagen.
Post Neujahr! wird mancher sagen…
Auch ich selbst, auf meinen Wunsch
mach mir ein wenig Punsch.

Wilhelm Busch

Neuj-Clown

Rutscht gut rein!!!

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Für die Seele 82

Betrachte einmal die Dinge von einer anderen Seite,
als Du sie bisher gesehen hast,
denn das heißt, ein neues Leben beginnen.

Marcus Aurelius

August-2014-Pferde-Miranda

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Überstanden

Die gestrige Treibjagd haben wir gut überstanden. Miranda drehte etwas in der Box ab, weil die Jäger ordentlich rumballerten. Die Jagd geht direkt über unser Grundstück und über die Felder, die links und rechts vom Hof liegen. Eine lange Kette Jäger und Treiber in oranger und neongelber Kleidung sind da unterwegs. Sie haben Jagdhunde dabei, die sie immer wieder rufen und anbrüllen. Das alleine beunruhigt Miranda schon, denn sie hat es nicht so mit fremden Menschen. Miranda dreht schon durch, wenn auf dem Nachbarfeld ein Bauer geht, der seinen Zaun kontrolliert. Fremde lässt sie nicht in ihre Nähe, wenn ich nicht dabei bin. Schon beim Anblick des Bauern auf der Nachbarweide, fängt sie an zu schnauben und wild rumzugaloppieren. Wenn ich zu ihr auf die Weide gehe, beruhigt sie sich. Auch wenn ich mit Besuchern auf die Weide gehen, ist für sie alles ok. Aber wenn ich nicht dabei bin, traut sie keinem fremden Menschen und lässt niemanden an sich ran.

BARNLIN2

Die Jäger mit ihrer Neon-Kleidung, waren ihr natürlich sofort suspekt. Außerdem machten die Krach und schossen unmittelbar neben dem Stall. Miranda flippte aus. Meine Anwesenheit ließ sie etwas runter kommen. Ich gab ihr Bachblüten Rescue-Tropfen und sie kam noch etwas runter. Es ist nicht ungefährlich, sich während einer Treibjagd außerhalb des Hauses aufzuhalten. Aber ich konnte ja Miranda nicht im Stich lassen. Bachus bleibt in den meisten Situationen cool. Auch diesmal regte er sich nicht sehr auf.

Als es so richtig heiß her ging und viele Schüssel fielen, blieb ich bei den Pferden. Ein Jäger latschte über unsere Weide, ich stand im Stalleingang.
Er grüßte: „Guten Morgen“!
Ich grüßte zurück: „Guten Morgen. Können sie bitte ein bisschen Rücksicht auf die Pferde nehmen? Die stehen hier in der Box und haben Angst. Wenn die Pferde in ihren Boxen durchdrehen, könnten sie sich verletzen.“
„Machen wir“, sagte der Jäger, „wir sind hier sowieso fast durch.“
Dann wollte er unter dem Zaun druchschlüpfen, um ins Wäldchen zu gelangen. Dabei berührte er die Zaunlitze und bekam richtig eine gewischt.
„Oh, da ist ja Strom drauf!“ rief er.
Ich ganz unschuldig: „Vorsicht, da ist Strom drauf.“
Jäger: „Na das wird uns nicht umbringen.“
Ich: „Nein, das wir sie nicht umbringen.“
So hatte ich an dem Tag doch ein klein wenig Spaß.

Smily-zustimmend

Heute morgen sind drei Rehe aufgetaucht. Sie waren sehr nervös und schauten lange misstrauisch um sich. Nun liegen ganz am Ende der Weide, dort wo das Schilf am Graben noch hoch ist und ruhen. Nach einer Treibjagd sind die Wildtiere noch lange verschreckt.

Hamsengirl

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Hausarrest

Bei uns haben heute alle Tiere Hausarrest!

WEIH_HAUS_2TANNEN

Von 10.00 bis 16.00 Uhr findet die große Treibjagd statt, die sonst immer Anfang Januar veranstaltet wurde. Da geht es dann auch direkt über unser Grundstück… Massenweise Jäger, Treiber und Jagdhunde trampeln über das Land. Schüsse fallen und es ist besser im sicheren Haus zu bleiben.
smilie-hilfe
Die Pferde stehen in den Boxen, Mary ist im Haus und die Hunde kommen erst wieder raus, wenn der letzte Jäger verschwunden ist. Ich bin froh, wenn der Tag vorbei ist und alles gut gegangen ist.

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Campa ist ein Schlitzohr

Wie ihr ja wisst, hat Campa beim Auspacken des Pakets von Kerstin und Uwe geholfen. Dabei hat sie dieses tolle Bild, von Paula und Bernadett, mit dem Verpackungsmaterial verschwinden lassen.

Bernadett-u-Paula

Das kam erst raus, als Kerstin und Uwe mich nach dem hübschen Schlappohr-Bild fragten. Ich stellte Campa zur Rede und sie gab zu, das Bild unter die Luftpolsterfolie geschoben zu haben. Campa hatte so brav mit dem Paket gepost, da wollte sie keine Model-Konkurrenz haben. Und das ist abolut wahr! Nicht dass einer glaubt, ich hätte dieses hübsche Bild übersehen… Neeeee, echt nicht!!!

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Frohe Weihnachten

Weih-Fröhliche-Festtage

Ich wünsche dir Zeit

Ein Gedicht von Elli Michler

Ich wünsche dir
nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche dir nur,
was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit, nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit, nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrigbleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!

WEIH_T_REIHE

Weihnachtsfrau-4 Ich wünsche allen Lesern ein wunderschönes und friedliches Weihnachtsfest! Festliche Grüße Susanne

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Und noch ein Paket… freu, freu, freu

Ist denn schon Weihnachten? Ja, bei uns schon!

Wir haben noch ein tolles Paket von Kerstin und Uwe erhalten! Das ist so groß wie Campa!

Paket-Campa-1
Der Hund sitzt nicht auf dem Küchentisch. Das ist eine optische Täuschung!!!

Campa hilft beim Auspacken…
Paket-Campa-3

Ein Blick ins Paket.
Paket-Blick-ins-

Sooooo viele leckere Sachen für die Hunde waren darin:
Paket-Sachen

Lustig ist der:
Paket-Weihnachtsmann

Und diese essbare Karte!
Paket-Weihnachtskarte

Und für mich gabs ein hübsch verpacktes Weihnachtspaket.
Paket-Weihnachtspaket

Mit selbstgebackenen Keksen und großem Schoki-Weihnachtsmann.
Paket-Schnopi-1

Dem Weihnachtsmann hats unterwegs den Mantel ausgezogen. Da kann man mal wieder sehen, wie die Post mit unseren Weihnachtspaketen umgeht. Der Rest ist zum Glück heil angekommen!
Paket-Schnopi-2

Natürlich waren die Hunde ganz heiß auf die leckeren Sachen. Deswege gabs gleich einen kleine Snack aus dem Paket. Achtung nun kommen Bilder für starke Nerven. Weiche Gemüter sollten sie lieber nicht anschauen.

Ich habe euch gewarnt!

Wir schauen der Bestie ins Maul.
Campa-packt-zu

Und ins grün leuchtende Auge!
Chica-packt-zu

Habt ihr diesen schaurigen Anblick verkraftet? Sonst schnauft noch ein paarmal tief durch…

Dann ist es Zeit das ich mich bedanke!
Liebe Kerstin, lieber Uwe, Ihr habt einen kleinen Straßenhund und einen etwas größeren Kettenhund sehr, sehr glücklich gemacht. Früher in Spanien, hatten sie nicht mal ein Dach über den Kopf. Mussten tagtäglich sehen, dass der Bauch mit irgendwas voll wird. Waren ohne Schutz und Liebe auf sich allein gestellt. Heute haben sie soooo ein tolles Paket erhalten und sind die glücklichsten Hunde auf dieser Welt!
Noch dazu habt Ihr 10.- Euro für die Pferde gespendet! Weil nichts für die Pferde im Paket war, habt Ihr gesagt! Dann habt Ihr Eure Weihnachtskekse mit mir geteilt! Das ist richtig lieb von Euch!!!

DANKE FÜR ALLES!!! WIR FREUEN UNS WIE BOLLE!!!

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Österreich ist wieder dabei

Der liebe Harry aus Österreich hat einen unserer Kalender bestellt. Er hat sich für den Kalender mit allen Tieren entschieden, der auch schon bei ihm eingetroffen ist. Harry teilte mir mit, dass er den Kalender sehr schön findet. Das höre ich natürlich sehr gern!

Zusätzlich hat Harry, getreu seinem Motto: „Was am Ende des Monat übrig ist, wird gespendet“, noch 36.- Euro für die Tiere gespendet.

Wir danken unserem tierlieben Österreicher von ganzen Herzen für alles!!!

Katze-Herz

Übrigens, wer möchte kann noch immer unseren Kalender oder die hübschen Postkarten von den Tieren bestellen. Der Button ist oben rechts auf dieser Seite.

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4. Advent

Ich habe eine kleine Geschichte gefunden, die ich gern mit euch teilen möchte.

Die Liebe und der Wahnsinn

Es wird erzählt, dass alle Gefühle und Qualitäten
des Menschen ein Treffen hatten.
Als die Langeweile zum dritten Mal gähnte,
schlug der Wahnsinn wie immer gewitzt vor:
„Lasst uns verstecken spielen“
Die Intrige hob die Augenbraue
und die Neugierde konnte sich nicht mehr zurückhalten
und fragte:“ Verstecken, was ist das?“

„Das ist ein Spiel“ sagte der Wahnsinn
„Ich verdecke mein Gesicht und fange an zu zählen,
von 1 bis 1Million. Inzwischen versteckt Ihr Euch.
Wenn ich das Zählen beendet habe, wird der letzte den ich finde
von Euch meinen Platz einnehmen um das Spiel fort zusetzen.“

Die Begeisterung und die Euphorie tanzten vor Freude.
Die Freude machte so viele Sprünge, dass sie den letzten Schritt tat,
um den Zweifel zu überzeugen und sogar die Gleichgültigkeit,
die sonst an nichts Interesse zeigte, machte mit.

Aber nicht alle wollten mitmachen:
Die Wahrheit bevorzugte es sich nicht zu verstecken, wozu auch?
Zum Schluss würde man sie immer entdecken
und der Stolz meinte, das es ein dummes Spiel wäre,
(im Grunde ärgerte er sich nur, das die Idee nicht von ihm kam)
und die Feigheit zog es vor, nichts zu riskieren.

„eins, zwei, drei,…….“der Wahnsinn begann zu zählen.
Als erstes versteckte sich die Trägheit,
die sich wie immer hinter den ersten Stein fallen ließ.
Der Glaube stieg zum Himmel empor
und die Eifersucht versteckte sich im Schatten des Triumphes,
der es aus eigener Kraft geschafft hatte,
bis zur höchsten Baumkrone zugelangen.
Die Großzügigkeit schaffte es kaum, sich selber zu verstecken,
da sie bei allen Verstecken die sie fand glaubte,
ein wunderbares Versteck für einen ihrer Freunde gefunden zu haben.

Ein kristallklarer See……..ein wunderbares Versteck für die Schönheit.
Eine dunkle Höhle…………ein perfektes Versteck für die Angst.
Der Flug eines Schmetterlings………das Beste für die Wollust.
Ein Windstoß………..großartig für die Freiheit,
so versteckte sie sich auf einem Sonnenstrahl.
Der Egoismus dagegen fand von Anfang an einen sehr guten Ort,
luftig und gemütlich………aber nur für ihn.
Die Lüge verstecke sich auf dem Meeresgrund
(stimmt nicht, in Wirklichkeit verstecke sie sich hinter dem Regenbogen).

Die Leidenschaft und das Verlangen im Zentrum der Vulkane.
Die Vergesslichkeit…..ich habe vergessen, wo sie sich versteckte,
aber das ist auch nicht so wichtig.

Als der Wahnsinn“999 999″ zählte, hatte die Liebe noch kein Versteck gefunden.
Alle Plätze schienen besetz zu sein,
…bis sie den Rosenstrauch entdeckte
und gerührt beschloss sich in der Blüte zu verstecken.

„Eine Million“, zählte der Wahnsinn und begann zu suchen.
Die erste, die entdeckt wurde, war die Trägheit,
nur drei Schritte, vom ersten Stein entfernt.
Da nach hörte man den Glauben, der im Himmel mit Gott über Theologie diskutierte.
Das Verlangen und die Leidenschaft, hörte man im Vulkan vibrieren.
In einem unachtsamen Moment fand er die Eifersucht
und so natürlich auch den Triumph.
Den Egoismus brauchte er gar nicht zu suchen,
ganz allein kam er aus seinem Versteck heraus,
das sich als Bienen Nest entpuppt hatte.

Vom vielen Laufen bekam er Durst und als er sich dem See näherte,
entdeckte er die Schönheit.
Mit dem Zweifel, war es noch einfacher,
ihn entdeckte er auf einem Zaun sitzend,
weil er sich nicht entscheiden konnte,
auf welcher Seite, er sich verstecken sollte.
So fand er einen nach dem anderen, das Talent im frischen Gras
und die Angst in einer dunklen Höhle.

Nur die Liebe tauchte nirgendwo auf.
Der Wahnsinn suchte sie überall. Auf jedem Baum,
in jedem Bach dieses Planeten, auf jedem Berg
und als er schon aufgeben wollte, erblickte er die Rosen.

Mit einem Stöckchen fing er an, die Zweige zu bewegen,
bis ein schmerzlicher Schrei aufkam.
Die Dornen hatte der Liebe die Augen ausgestochen.
Der Wahnsinn war hilflos und wusste nicht,,
wie er seine Tat wieder gutmachen konnte.
Er fing an zu weinen und entschuldigte sich.
Er versprach Ihr, für immer Ihr Blindenführer zu sein.

Seit dieser Zeit, seit das erste Mal auf Erden Verstecken gespielt wurde,
ist die liebe Blind und der Wahnsinn immer Ihr Begleiter.

Autor leider unbekannt

Ich wünsche euch einen schönen 4. Advent!

Weihn-Schneekugel

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Nachtrag Stammkunden

Ein Nachtrag zum Bericht:  Stammkunden

Heute haben wir noch eine Spende von einer Ebay-Käuferin erhalten.

Mit der Spende von Brigitte sind es jetzt insgesamt 110.- Euro!!!

Ist das nicht super?

Gerade in der Winterzeit ist das eine enorme Hilfe für mich, damit ich die Pferde nach ihren Bedürfnissen versorgen kann! Die beiden danken es uns mit ihrer Zufriedenheit!

Da geht gleich ein dickes DANKE SCHÖN an die liebe Brigitte!!!

Klasse

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Stammkunden :o)

Heute möchte ich euch eine wunderbare Geschichte erzählen.
Wie ihr ja wisst, versteigere ich Sachen bei Ebay und der Erlös der Auktionen, fließt in die Tierkasse. Die Idee kam von Wolke, die zwei große Kisten voller Bücher spendete. Die Bücherauktion war ein voller Erfolg, also machte ich mit anderen Dingen weiter. Es gab CDs, Dekosachen, ein bisschen Modeschmuck, Taschen, Haushaltsartikel, Bastelsachen usw. Eine bunte Mischung von allerlei schönem Zeugs.

Natürlich erfuhr der Gewinner der Auktion, dass der Erlös in den Tierschutz fließt. Nicht wenige Käufer waren sehr erfreut darüber, dass sie etwas Gutes getan hatten, ohne es zu wissen. Einige wollten noch mehr tun. So kam es, dass wir jetzt einige „Stammkunden“ haben. Diese lieben Menschen schauen immer mal wieder bei Ebay rein, ob sie etwas von dem, was ich anbiete, gebrauchen können! Es haben auch eine Reihe lieber Menschen beim Bezahlen aufgerundet. Einige sogar sehr großzügig! Und es haben sogar einige mitfühlende Menschen, für Miranda & Bachus gespendet!

Das alles macht mich unheimlich glücklich! Es gibt so viele liebe Menschen in dieser Welt, die uns helfen, den beiden Pferden und den anderen Tieren, ein glückliches Zuhause zu erhalten! Ihr seid einfach wunderbar!!! DANKE!!!

Einige der Menschen die gespendet oder aufgerundet haben, wollen nicht die Summe öffentlich genannt haben. Deswegen zähle ich hier nur die Namen auf. Diese Menschen haben, sage und schreibe, zusammen eine Summe von 100,00 Euro gespendet! Ja, alles zusammen gerechnet ergibt genau 100.- Euro! 😀

Gerade jetzt im Winter sind wir auf jeden Cent angewiesen. Deswegen freue ich mich total über diese tolle Hilfe von:

Gunnar & Gisela
Silvia
Elisabeth B.
Heidi (Leinenhalterin von Isi, der berühmten Schauspielerin a.D.)
Fellmonsterchen (bekannt aus der WEZ – Welteroberungszentrale)
Lars
Eva
Monika

Ich danke jeden einzelnen von Euch!

Hier ist wieder der Beweis: Wenn jeder ein bisschen gibt, schaffen wir gemeinsam Großartiges!!!

Pferde-Stall-18.07.2013

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Alles für die Katz 24

Ein Projekt von Kalle: http://kallebloggt.de/2014/12/15/alles-fuer-die-katz-24/

Leider ist das heute der letzte Teil von Kalles schönem Katzenproket: „Alles für die Katz“. Ein Jahr lang haben viele Blogger Geschichten und Fotos von Katzen gepostet. Das war so schön. Mit dem heutigen Post ist das Projekt leider schon zu ende. Dabei hätte ich noch drölftausend Fotos von Katzen posten können. Immerhin begleiten mich die schnurrigen Stubentiger seit meinem 9. Lebensjahr. Jede Katze die ich kennen lernen durfte, war einzigartig und jede bleibt unvergessen! ❤

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Der heutige Beitrag ist Mary gewidmet, weil Mary genau so lange wie Kalles Projekt läuft, bei mir ist. Vor genau einem Jahr sah ich sie das erste Mal. Eine schüchterne, kleine Katze, die im Dezember 2013, nur für Sekunden, hier und dort auftauchte und schnell weghuschte. Ein Jahr ist vergangen und viel ist passiert. Mary wurde zutraulicher und ließ sich streicheln.

Die ersten noch misstrauischen Annäherungsversuche.

Mary-03.02.2014-b

Zuerst war ihr alles unheimlich: Besucher, die Schafe, die Pferde, die Hunde. Mit Pisa kam sie nicht wirklich klar, sie fauchte sie an. Pisa war aber immer nett zu Mary, obwohl Pisa es auch nicht so mit anderen Katzen hatte. Leider ist Pisa im Sommer ziemlich plötzlich gestorben. Mary trauerte nicht, ich um so mehr.

Näher ging nicht, dann fauchte Mary.

Pisa-u-Mary-April-2014

Mary gewöhnte sich an die Schafe und Pferde. Beim Abäppeln der Weide hatte ich auf einmal eine getigerte Katze an meiner Seite. Selbst 2 Stunden im Nieselregen hielt sie aus. Hauptsache sie konnte in meiner Nähe sein. Besucher ertrug sie, um auch in meiner Nähe zu bleiben. Mit anderen Menschen hat sie es immer noch nicht so. Fremde Katzen sind ihr ein Graus. Wenn sich mal eine her verirrt, ist das Geschrei groß. Meistens muss ich dann Mary retten, die irgendwo auf einem Baum hockt.

Hunde gefallen Mary viel besser als Katzen. Sie ließ sie ziemlich schnell sehr dicht an sich ran. Ging mit uns zusammen spazieren oder begrüßte die Hunde mit Köpfen geben, wenn wir vom Spaziergang zurück kamen.

Mary-Chica-Campa-2

Mary konnte sich sogar in das Herz unseres spanischen Terrierdickkopfs schleichen. Dabei ist Campa ne harte Nuss. Sie weiß ganz genau wer zum Rudel gehört. Fremde Katzen sollten eine Begegnung lieber vermeiden. Mary liegt mit Campa zusammen auf der Eckbank. Das Kissen ist eigentlich der Hundeplatz. Dann legt sich der Hund eben daneben…

Mary-Campa-27.11.2014-d

Auch die Hundekörbchen hat Mary für ihren Mittagsschlaf entdeckt.

Mary-im-Hundekorb

Das war ein ganzes Katzenjahr in Worten und Bildern! Und ein Beispiel, dass auch erwachsene Hunde und Katzen eine Freundschaft entwickeln können.
Danke Kalle für das schöne Projekt und dass ich mitmachen durfte!!! Es hat mir riesig viel Spaß gemacht! 😀

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