Color Blocking

Betrachten auf eigene Gefahr! Wegen eventueller Nebenwirkungen auf den Sehnerv, wenden sie sich bitte an ihren Arzt oder Apotheker.
Wir übernehmen keine Haftung!

Campa-Kuscheltuch

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Wenn es so nicht geht,

mach es anderes!

Jedes Problem ist da, um gelöst zu werden. Manchmal muss man einfach nur umdenken. Wolke brachte mich auf eine Idee, wie ich der momentan etwas zu flippigen und genervten Miranda, die Stallzeit erleichtern kann.

Wölkchen erzählte mir, dass ihr Wallach Shaman, regelmäßig in die Führanlage kommt. Da kam mir die Idee, es heute auch mit Miranda zu probieren. Mangels Führanlage wurde ich kurzerhand zu dieser. Miranda bekam ihr Halfter an, ich nahm den Führstrick in die Hand und schon gings im Offenstall im Kreis herum. Da der Stall in der Mitte eine lockere Balkenabtrennung hat an der die Heunetze hängen, kann man gute Runden laufen.

Miranda ging brav mit und entspannte sich von Runde zu Runde mehr. Der Führstrick hing immer durch und sie war ganz bei der Sache. Achtete darauf, was ich von ihr wollte. Ich ließ sie mal stehen bleiben, mal ein paar Schritte rückwärts gehen. Es war gleichzeitg ein kleines Training, weil sie sich auf mich konzentrieren und denken musste. Miranda senkte den Kopf, fing an zu kauen und schnaubte sogar ab! Es gefiel ihr also!

Anschließend wollte ich sie frei im Offenstallbereich laufen lassen und löste den Führstrick. Doch da drehte sie wieder ab. Der Kopf ging hoch und sie rannte hektisch hin und her. Zwischendurch kam sie zu mir und stand zitternd ganz dich bei mir. Irgendwie fühlt sie sich in meiner Nähe sicher. Aber beim Misten kann ich nicht ständig ein Pferd auf den Hacken stehen haben. Also werde ich während der frostigen Zeit weiter die Führmaschine machen. So bekommt Miranda ihre Bewegung und wir sind alle entspannter!

Danke Wölkchen, dass Du mich auf diese Idee gebracht hast! ♥

Winter-Jan-2013-Nebel

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Für die Seele 24

Aus kleinem Anfang entspringen alle Dinge

Cicero

Entchen-Größer

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Meine Nerven…

Der Frost hat uns wieder und dadurch ist das ganze Regenwasser der vergangenen Wochen, auf der Weide zu Eis gefroren. Besonders schlimm ist der Bereich vor dem Stall. Dort können die Pferde nicht mehr durch, müssen also im Stall bleiben.

Nach zwei Tagen Stall dreht Miranda wieder total ab! Wenn ich die Boxen miste, kommen die Pferde in den Offenstallbereich. Sie haben dann einen ca. 20 qm großen Stallbereich und ein kleines Stück davor zur Verfügung. Ich würde sie auch tagsüber ganz in diesem Bereich lassen, wenn Miranda sich ruhig benehmen würde. Aber sie fängt bei jeder Keinigkeit an zu spinnen.

Heute ist sie wie eine blöde im Stall herumgetrabt und hat dazu wilde Bocksprünge hingelegt. Das geht nun mal garnicht! Dafür ist die Fläche zu klein. Besonders wenn da auch noch Bachus ist, der ständig ausweichen muss und ich mit der Schubkarre voll Mist einmal quer durch den Stall muss. Also hieß es für Miranda: Ab in die Box! Mir tut das natürlich sehr leid, aber ich habe das Wetter nicht ausgesucht!

Bachus macht das alles nichts aus. Er ist im Offenstallbereich genau so ruhig, wie in seiner Box. Ihm gefällt beides, wobei er sich im Offenstallbereich nicht mehr bewegt, als in seiner Box. Außer, dass er Miranda ständig ausweichen muss.
Die Box sieht er als seinen eigenen, privaten Raum, wo er in Ruhe fressen kann und nicht der ranghöheren und im Winter etwas zickigen Miranda ausweichen muss.

Beide Pferde gehen übrigens freiwillig in ihre Box wenn ich: „Geh rein“ sage. Ich führe sie nur noch mit meiner Körpersprache und durch ansprechen. Pferde lernen sehr schnell, habe ich festgestellt. Wenn man klar in seiner Körpersprache und seinem Auftreten ist, wissen sie ganz genau, was man von ihnen will.

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Heute kommt Huhn auf den Tisch!

Hühner-a-d-Tisch

Kreisch! Ohne mich… Schnell runter!

Hühner-a-d-Tisch-runter

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Die Tiere „Conrad“

Nun kommt das letzte Schaf an die Reihe. Es ist das Kind von Carsten und Ante, der hier auf dem Hof geborene Bock Conrad. Von ihm zeige ich mehrere Fotos. Zuerst mit seiner Mama Ante, am Tage seiner Geburt. Dann einige wo er immer größer wird. Ausgewachsen ist er noch nicht, auch sind seine Hörner noch nicht so schön, wie die seines Vaters.
Conrad bleibt als Kastrat hier bei der Herde.

Na wo ist er denn?

Ante-Baby-a-26.05.2012

Hier ist er ja!

Ante-Baby-26.05.2012-2

1 Tag alt und ziemlich müde.

Conrad-27.05.2012-c

Gute 2 Monate alt, ruht er hinter der Mama Ante.

Ante-Conrad-15.07.2012

Conrad vom Erlenhof

Conrad-Nov-2012

Rasse: Ouessantschaf (Französisches Minischaf)
Geboren: 26.05.2012
Vater: Carsten vom Kraienholt
Mutter: Ante S. vom Brink
Farbe: Schwarz
Größe: z.Z. ca. 37cm
Gewicht: z.Z. ca. 9 Kg

Kam auf den Hof: Wurde hier geboren

Mag am liebsten: Bei seiner Mama sein, mit dem Vater spielen, Tine ärgern, mit den anderen um die Wette rennen, grasen, im Herbst die von den Bäumen fallenden Blätter aufsammeln, gekuschelt werden, aus der Hand gefüttert werden.

Mag nicht: Fällt mir nix ein.

Hat Angst vor: Den Jägern.

Frisst gern: Schrot, Gras, Kräuter, Heu, Haselnussblätter, Blätter und Zweige vom Apfel-, Kirsch und Pflaumenbaum.

Frisst nicht: Wurzeln, Äpfel.

Besondere Fähigkeiten: Ist immer freundlich, ist neugierig, etwas zurückhaltend und trotzdem zutraulich, ist ein super Rasenmäher!

Kann nicht: Fällt mir nix ein.

Macht am liebsten: Schrot fressen, sich als erster aufs frische Heu stürzen.

Macht nicht: Fällt mir nix ein.

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Die Tiere „Tine“

Nach längerer Pause möchte ich mit der Vorstellung unserer Hoftiere weiter machen. In letzter Zeit gab es immer so viel zu berichten, da kam diese Serie etwas in den Hintergrund. Heute geht es weiter mit noch einem Minischaf…

Tine vom Kraienholt

Tine-Nov-2012

Rasse: Ouessantschaf (Französisches Minischaf)
Geboren: 24.03.2011
Vater: Raimund 9 vom Tannenhof
Mutter: Hat nur eine Nummer
Farbe: Schwarz
Größe: ca. 42cm
Gewicht: ca. 12Kg
Handycap: B Tier

Kam auf den Hof: Juli 2011

Mag am liebsten: Alles ganz ruhig angehen lassen, grasen, im Herbst die von den Bäumen fallenen Blätter aufsammeln, am Kopf gekrauelt werden, aus der Hand gefüttert werden.

Mag nicht: Geschoren werden, Hektik in der Herde.

Hat Angst vor: Wenn der Schafscherer kommt, vor unbekannten Gegenständen und Situationen.

Frisst gern: Schrot, Gras, Kräuter, Heu, Äpfel, Haselnussblätter, Blätter und Zweige vom Apfel-, Kirsch und Pflaumenbaum.

Frisst nicht: Wurzeln.

Besondere Fähigkeiten: Ist immer freundlich, ist der ruhige Pol in der Herde, ist neugierig, etwas zurückhaltend und trotzdem zutraulich, geht jedem Streit aus dem Weg, ist ein super Rasenmäher!

Kann nicht: Sich in der Herde durchsetzen.

Macht am liebsten: Schrot fressen, auf erhöhte Punkte klettern.

Macht nicht:
Sich freiwillig scheren lassen.

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Wie rücksichtsvoll bist du?

Gestern hatten wir hier ein richtiges Horror-Erlebnis!

Ich war gerade mit dem Stall ausmisten fertig und brachte Heu zu den Schafen. Da hörte ich ein riesen Spektakel: Hundegebell und die Pferde galoppierten panisch über die Weide. Ich konnte Miranda bis zu mir schnaufen hören. Da sah ich auf dem am anderen Ende der Weide anschließendem Grundstück, wie zwei große Hunde Enten jagten.
Ich wusste, dass das Haus vermietet war und diese Mieter mitten im Auszug steckten. Sie waren nur noch ab und zu bei dem Haus, hatten aber noch ihre Hühner und Enten auf dem Grundstück.

In der Annahme, dass niemand bei dem Haus war und den Enten helfen konnte, ging ich mit einem Stock bewaffnet zum Ende der Weide. Es dauerte eine Weile, bis ich ganz hinten angekommen war, denn die Weide ist lang. Die beiden Hunde, ein schwarzer Schäferhund-Mix und ein Colli-Mix, hatten eine der Enten zu fassen bekommen. Ich konnte sehen, wie diese immer wieder heftig mit den Flügeln schlug. Ab und zu schaffte sie es sich zu befreien und flatterte mit nur noch einem Flügel in den Graben. Der Schäferhund fischte sie immer wieder raus, biss in die Ente und rupfte Federn raus. Der Colli stand davor und bellte. Die Pferde waren völlig durch den Wind und galoppierte in Kreisen auf der Weide rum.

Endlich kam ich ans Ende der Weide, doch dort ist ein Graben und ich kam nicht weiter.
Also schrie ich die Hunde von dieser Seite an: „Hey, aus! Pui ist das! Verpi… dich!!!!“
Der Collie lief etwas zurück und bellte mich von dort aus an. Der Schäferhund schaute kurz auf und nahm weiter die Ente auseinander. Die schaffte es noch einmal in den Graben zu flüchten, wo sie flach auf dem Wasser lag. Da kamen zwei junge Frauen auf die Wiese und guckten sich die Szene an. Nachdem ich herüber gerufen habe, sie sollten endlich ihre Hunde anleinen, nahm die eine den Colli-Mix und verschwand hinterm Haus. Die andere rief zum Schäferhund: „Aus – aus – aus ….“ Tatsächlich kam der ein paar Schritte aus dem Graben raus und sie sagte:“Platz“.
Der Hund legte sich kurz hin, sie nahm ihn aber nicht an die Leine oder hielt ihn am Halsband fest. Im nächsten Moment sprang der Schäferhund auf und ging wieder auf die Ente. Nachdem ich noch einmal über den Graben gebrüllt hatte, nahm sie endlich ihren Hund am Halsband und zerrte ihn hinters Haus.

Nun waren beide Frauen samt Hunde verschwunden. Ich konnte nicht sehen wo sie abgeblieben waren, da mir das Haus die Sicht nahm. Ich war immer noch in der Annahmen, dass es unachtsame Spaziergängerinnen waren, die nicht auf ihre Hunde aufgepasst hatten und sich nun vom Acker gemacht hatten.

Was mit der Ente war, ob die noch lebte und vielleicht schwer verletzt im Graben lag, konnte ich von meinem Standort aus nicht erkennen. Also ging ich zum Haus zurück und rief die Eigentümerin des Hauses an. Ich sagte zu ihr: „Du musst bitte deinen Mietern Bescheid sagen, da haben eben zwei Hunde deren Enten gerissen. Ein Tier liegt eventuell verletzt im Graben“
Vermieterin: „Danke, ich rufe dort sofort an.“

Einige Minuten später klingelt mein Telefon, die Hauseigentümerin ist dran. Sie sagt: „Ich habe eben mit meiner Mieterin gesprochen. Sie ist gerade bei dem Haus und hat ihren Hund dabei. Eine Freundin von ihr ist auch dort, die hat ebenfalls ihren Hund dabei. Ihre Freundin hilft ihr beim Hühnerstall sauber machen. Meine Mieterin sagt, da wurde keine Ente gerissen. Der Hund von ihrer Freundin ist noch jung, der hat nur mit der Ente gespielt. Das ist nicht schlimm.“

Ich bin echt fassungslos über so viel Rücksichtslosigkeit!
Die beiden Frauen hatten nicht mal nachgeschaut, was denn überhaupt los war. Obwohl die Hunde bellten und die Enten geschrieben haben! Immer wieder wurde die Ente von den Hunden gepackt und hat dabei echte Todesangst ausgestanden! Schließlich wird es der Ente auch das Leben gekostet haben, nehme ich an.
Dazu sind meine Pferde panisch geworden und galoppierten wild auf dem rutschigen Boden rum!

Jeder Hundebesitzer ist verpflichtet aufzupassen, dass sein Hund kein anderes Tier jagd oder totbeisst. Außerdem ist es doch selbstverständlich, dass wenn man einen Hund hält und auch noch andere Tiere hat, alle Tiere schützt. Dieser Hund hat ganz eindeutig gejagt und in tötungsabsicht gehandelt. Der hat nicht nur ein klein bisschen mit der Ente gespielt, wie die Frau das geschehene verharmlost. Solch ein Hund darf einfach nicht ohne Aufsicht auf dem nicht eingezäunten Grundstück laufen. Die Nachbarn haben schießlich auch Tiere!

Was die Sache in diesem Fall nicht besser macht. Diese Leute, es ist übrigens eine Familie mit kleinen Kindern, haben jetzt schon den 3. Hund. Immer wenn sie mit dem Vorgänger nicht mehr klar kamen, wurde der wegegeben. Kurze Zeit später hatten sie dann einen anderen Hund!

Solche Hundehalter können das Ansehen aller Hundehalter in den Dreck ziehen! Ich bin wirklich dafür, dass diese Menschen keinen Hund mehr halten dürfen! Es ist ja schon so oft bei denen schief gegangen und sie zeigen sich als äußerst lernresistent.

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Für die Seele 23

Hüte dich vor Menschen, die beim Lachen nicht den Bauch halten müssen.

Aus China

Buddha

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Schönes Hobby?

Wie in jedem Jahr, findet hier Anfang des Jahres eine große Treibjagd statt. Diesmal wurden wir sogar vor Beginn informiert und konnten so rechtzeitig unsere Tiere in Sicherheit bringen.

Treibjagd

Die Jahre davor bekam ich nie eine Ankündigung. Plötzlich war alles voller Jäger und Treiber und wir mittendrin! Viel Rücksicht habe ich bis jetzt nicht von der Jägern erfahren. Vor einigen Jahren stand ein Jäger mitten im Innenhof und hat dort geschossen. Zwei Jahre später, wollte ein Jäger samt Jagdhund durch meinen eingezäunten Gartenteil laufen. Es gab eine längere Diskussion, weil ich ihn nicht durch meinen Garten gehen lassen wollte. Schließlich ging er genervt außen rum.

Leider ist es nicht möglich, die Jagd auf dem eigenen Grund und Boden zu verbieten. Am Samstag verbreitete also wieder einmal eine Horde Männer und Frauen, Angst und Schrecken! Die Pferde waren im Stall, aber dahinter liegt das Wäldchen. Das Geballere machte Miranda sehr nervös, denn es wird nicht der Mindestabstand zu den Häusern eingehalten.

Diese Fotos machte ich von meiner Terrasse!

Treibjagd-Treiber

Treibjagd-Treiber-nah-2

Diese aus dem Wohnzimmerfenster!

Treibjagd-Fenster

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Die Schafe suchten sich den höchsten Punkt der Weide und versammelten sich ängstlich um die Leitaue Ante.

Treibjagd-Schafe

Treibjagd-Schafe-2

Kein Wunder, denn der Lärm war wie ein zweites Silvester!

Ich fühle mich wirklich belästigt durch so eine Jagd. Die Pferde mussten den ganzen Tag im Stall bleiben. Chica saß unterm Küchentisch. Die Katze durfte nicht raus. Und da blieb noch die Angst um meine Hühner und Schafe. Dazu kam das bange Hoffen, dass kein versehentlicher Schuss, die Pferde im Stall trifft. Und dass Miranda nicht in Panik verfällt, wenn die Horde durch den Wald trampelt und schießt.

Was glaubt ihr wie froh ich bin, dass wir das dieses Jahr wieder überstanden haben???

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Noch eine Spende!

Am Samstag kam noch eine Sachspende bei uns an! 😀

Christiane K. aus N. spendete 1 x 2,5 Kg Masterhorse Dinkel Snack für die Pferde und Hunde! Beide Tierarten lieben diese knackigen Teile!

Diesmal kam die Spende nicht von der Buchautorin Christiane Krieg, es handelt sich um eine andere Christiane, deren Nachname auch mit K anfängt! 😉

Liebe Christiane, ich bedanke mich bei Dir, im Namen der Tiere!!!

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Geliefert

Heute Morgen brachte der Bauer einen neuen Heuballen. Mit einem großen Rundballen komme ich ca. 2 Wochen aus. Es kommt auch auf die Wetterlage an, wie lange so ein Ballen reicht. Je kälter es ist, um so mehr fressen die Pferde. Ist ja auch logisch, sie verbrauchen dann mehr Energie, um ihre Körpertemperatur zu halten.

Die Ballen sind in Folie eingepackt, wenn sie hier ankommen. Bei diesem ist die Folie schon runter, nur das Netz ist noch drauf.

Heuballen

Heu ist das wichtige Grundfutter im Winter. Den Pferden sollte immer uneingeschränkt Heu zur Verfügung stehen.

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Frohes neues Jahr!

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Wir haben die Silvesternacht gut überstanden. Erwartungsgemäß blieb es sehr ruhig, was die Knallerei anging. Vielleicht wurde etwas mehr geknallt als im letzten Jahr, aber es hielt sich wieder mal in Grenzen. Schlimmer war der Sturm, der schon seit zwei Tagen tobte. Am letzten Tag des Jahres wurde er immer stärker. Heftige Windböen hauten Äste von den Bäumen. Es schepperte, krachte und wackelte überall. Das beunruhigte die Pferde mehr, als das blöde Geballere. Das Wäldchen hinter dem Stall, wurde besonders für Miranda immer unheimlicher. Blöderweise hatte es dort am frühen Nachmittag richtig geknallt, als ein ziemlich großer Ast herunter kam.

Die ganze Silvestnacht mussten wir den Sturm ertragen. Dazu kam dann noch um ca. 23.00 Uhr Regen. Vielleicht hatten die Leute deswegen keine Lust viel zu knallen? Ich wäre freiwillig auch nicht vor die Tür gegangen, musste aber immer wieder nach den Pferden schauen.
Im Großen und Ganzen hielten sie sich aber gut. Ich glaube wirklich, dass der Sturm ihnen mehr Angst machte, als die Böller. Na ja, bei Bachus kann man eigentlich nicht von Angst reden. Er bleibt immer recht entspannt. Hauptsache es ist genug zu essen da. Den Rest sitzt er einfach aus.

Hoffentlich hattet ihr und eure Tiere einen schönen Jahreswechsel! Chica war natürlich nervös. Später schlief sie mit Bachblüten versorgt in ihrem Körbchen. Der 1. Spaziergang im neuen Jahr verlief etwas holprig. Chica traute dem Frieden nicht, dass jetzt alles vorbei sein sollte.

Nun sind Mensch und Tier froh, die ganze Feierei ist überstanden. Es kehrt wieder Ruhe und Normalität ein, so wie es sich für diese Jahreszeit gehört. Der Winter ist die Zeit, in der sich die Natur erholt. Bald beginnt der Frühling und alles wird neu. Darum möchte ich mit einem Zitat von Meister Eckhart enden und euch ein frohes neues Jahr wünschen!

Und plötzlich weißt du,
es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen
und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.

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Verlosung!

Heute ist es soweit! Unser toller Bildkalender „Zuhause bei Miranda“ wird unter den Spendern verlost.

Ihr seid live dabei!!!

Weil der Notar schon leicht lallend Silvester feiert, habe ich mich mit der antiken Keksdose von Oma, an den Küchentisch gesetzt. Die Dose hat, ganz zum Thema passend, ein hübsches Pferdemuster.

Doch nun genug der Worte, wir schreiten zur Auslosung:

Das ist die Dose

Verlosung-Dose

Innen liegen die Lose

Verlosung-Dose-offen

Schüttel, schüttel, schüttel…

Verlosung-Schüttel

Misch, misch, misch…

Verlosung-Misch

Zieh

Verlosung-Zieh

Gewonnen hat:

Verlosung-Gewonnen

Herzlichen Glückwunsch liebe Eliesabeth!!!

Der Kalender geht am 02.01.2013 auf die Reise! Ich wünsche Ihnen ganz viel Freude daran!

Damit steht der Gewinner fest. Ich habe Euch allen den Sieg gegönnt, denn Ihr seid einfach klasse! Ihr habt in diesem Jahr geholfen den Gnadenbrotplatz der beiden Rentner-Pferde, und der anderen unvermittelbaren Tiere hier auf dem Hof, zu erhalten. Darum möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei allen Spendern, Unterstützern und Helfern bedanken! Ein Danke geht auch an Frau Tonari, die den Kalender für die Verlosung zur Verfügung gestellt hat und die Idee dazu hatte.

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch und ein glückliches und gesundes neues Jahr!
Neuj-Clown

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Noch zwei Tage…

…dann wird unser toller Kunstkalender „Zuhause bei Miranda“ verlost!!!

Fee
Unsere Glücksfee steht schwebt schon in den Startlöchern!

Wie mir die Tierfotografin und Schöpferin des schönen Kalenders, Annett Mirsberger mitteilte, wurden bis jetzt 19 Stück verkauft.

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Abenteuer auf dem Rentnerhof!

Eigentlich verlaufen die Tage auf der Seniorenresidenz ruhig. Geradezu gemütlich und ausgeglichen. Manchmal reißt aber der nackte Wahnsinn das Ruder an sich. Dazu brauchen wir keine wirklich dramatischen Auslöser, wie z.B. der vorhergesagte Weltuntergang oder so etwas… Nein es genügen kleinere Geschehenisse.

Heute war so ein Tag. Durch die seltsame Wetterlage passierte etwas, was ich noch nie gesehen, geschweige denn gehört hatte: Mirandas Schweif war plötzlich eingefroren! Aus dem Schweif wurden im unteren drittel mehrere dicke, schwere und harte Eisstränge. Diese berühten die nichts ahnende Stute an der Hinterhand und Miranda ging durch! Als sei der Teufel hinter ihr her galoppierte sie in den Stall, wo ich gerade beim Ausmisten war. Ihr hart gefrorener Schweif wurde dabei hin und her geschleudert. Im Stall schlug er laut krachend an die Stallwände. Da gab sie noch mehr Gas, trat mit der Hinterhand weit unter und rannte im Renntempo aus dem Stall. Ich stand im Stall und bekam natürlich einen riesen Schreck!
Mit Halfter und Führstrick ging ich raus auf die Weide. Schon als ich um die Ecke kam sah ich, dass ich hier eingreifen musste. Miranda drehte immer mehr durch, weil sie ständig von ihrem eigenen Schweif angetrieben wurde. Todesmutig stellte ich mich der tobenden Stute in den Weg und sagte mit erhobenen Armen: „Hoooooo“. Sie blieb schnaufend und bebend vor mir stehen. Ich legte ihr den Halfter an und führte das vor Angst zitternde und schnaufende Pferd in den Stall. Dort brachte ich sie in ihre Box. Ich holte die Rescue-Tropfen für die wilde Dame. Da kam sie langsam wieder runter. Trotzdem gabs für den Rest des Tages Stubenarrest für die Pferde.

Mir hat nie jemand erzählt, dass der Schweif eines Pferde einfrieren kann. Miranda anscheinend auch nicht. Es lag bestimmt an dem andauernden schnellen Wechsel von Tauwetter und Frost.

Christiane sagte einmal zu mir: „Es gibt gute Tage und es gibt schlechte Tage in der Pferdehaltung. Dies war ein nicht so guter. Unsagbar froh bin ich darüber, dass mir Miranda so sehr vertraut und mir deshalb so gut gehorcht. Sonst hätte ich mit dieser hochgezüchteten Dame viel mehr Schwierigkeiten. Denn sie hat trotz ihrer 21 Jahren immer noch Pfeffer im Popo! Heute hätten wir bestimmt jedes Rennen gewonnen.

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Schlammbad

Schmutzige Pferde sind glückliche Pferde!

Nachdem Eis und Schnee verschwunden sind, sehen die Pferde so aus.

Miranda-Schlammbad-2

Miranda-Schlammbad

Miranda-Schlammbad-Kopf

Aber keine Sorge, ich mache hieraus wieder einen puscheligen Winterpelz. Ich bin auch nicht sauer, wenn sie sich gleich nach dem Striegeln wieder im Matsch suhlen. Wozu hat das Rentnerpaar denn seine Bedienstete? 😆

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Frohe Weihnachten

WEIH_MERRY_CHRISTM

    Weihnachtsfreude

    Ich wünsch dir
    Kerzenfunkeln
    und Schnee in der Luft

    Ich wünsch dir
    Nelken, Zimt
    und Bratapfelduft

    Ich wünsch dir
    Träume, die wahr werden
    unter dem Baum

    Ich wünsch dir
    in liebende Augen
    zu schaun

    Ich wünsch dir
    Weihnachtsfreude
    ins Herz hinein

    Das soll mein
    kleines Geschenk
    für dich sein

WEIH_T_10

Frohe Weihnachten wünscht Susanne!

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4. Advent

Ich wünsche euch allen einen schönen 4. Advent!

Genießt diesen Tag vor Weihnachten noch einmal in Ruhe. Morgen geht es los…
Campa hat schon ihr Weihnachtsoutfit anprobiert.

Weihnachtshund

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Im Winter eingesperrt!

Gestern unterhielt ich mich mit dem Züchter von Miranda. Ich fragte, ob er die Pferde wenigstens beim Misten der Boxen aus dem Stall lässt. Seine Antwort war: „Nein! Ich stelle die Schubkarre vor die Boxentür und miste die Box. Die Pferde müssen sich dann mal ein bisschen woanders hinstellen oder zurück weichen. Das mache ich zweimal am Tag.“
Ja, so ist es sicher schön sauber in den Boxen, aber was ist das für ein Winter für die Pferde! Sie kommen von Oktober bis Mai nicht mehr an die frische Luft. Stehen Monate in ihrer Box und können sich kaum bewegen!

Der Züchter meint: „Ein Pferd braucht im Winter nicht raus!“

Jetzt verstehe ich noch mehr, weshalb Miranda den Stall so hasst. Zum Glück konnte ich dieses alte Trauma mit Hilfe der Bachblüten heilen. Bei mir geht sie jetzt freiwillig in ihre Box. Ich nahm mir von Anfang an Zeit. Ohne Halfter, ohne Führstrick, nur mit meiner Körpersprache und meiner Stimme, brachte ich sie dazu, in ihre Box zu gehen. Auch wenn es manchmal länger dauerte, meistens brauchten wir nur einen 2. Anlauf. Sie sollte aber selbst reingehen. Ich wollte sie nicht mit Zwang dort reinbringen. Das wäre zwar schneller gegangen, hätte sie aber nur an die vielen Winter, eingesperrt im Stall erinnert. Dies wollte ich auflösen. Ich glaube Miranda gefällt diese Form der Haltung viel, viel besser. Sie geht jetzt vollkommen freiwillig in die Box und morgens wieder raus. Ich brauche nur die Tür aufmachen und abends sagen: „Geh rein“ oder morgens: „Komm raus“. Ganz selbstverständlich, ruhig und ohne Hast gehorcht das Pferd. Ist das nicht toll?

In der Pferdehaltung hat sich viel geändert. Früher war alles anders, aber nicht immer besser. Warum lernen die alten Züchter nicht dazu?

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Für die Seele 22

Was nützt der beste Wind, wenn man nicht weiß,
wohin man segeln will.

Seneca

Blauer-Kahn

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Sinnvolle Weihnachtsgeschenke

WEIH_T_REIHE
Vielleicht sind einige unter euch, die dem ganzen Konsumrausch kollektiv den Rücken zugekehrt haben? Familien die sich dieses Jahr nichts schenken möchten? Vielleicht denkt ihr an eure Tierschutzvereine vor Ort oder an private Tierschutzprojekte?
Gerade die kleinen Vereine oder Tierschützer können immer Unterstützung gebrauchen. Die großen sind bekannt. Sie können sich Werbung leisten oder haben sogar eigene Serien im Fernsehen. Die kleinen leisten viel in Eigenarbeit, opfern ihre gesammte Zeit, Kraft und Energie. Müssen improvisieren, mit dem auskommen was da ist. Hier leistet ihr Hilfe zur Selbsthilfe! Und Weihnachten ist ein schöner Moment um selbstlos an andere zu denken!

Ich danke Euch, dass Ihr mir zugehört habt! ♥

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Ein Weihnachtsgeschenk!

Die tierliebe Elisabeth ist eine unserer treuen Unterstützerinnen. Sie wurde durch den 1. Zeitungsartikel über Miranda auf unser Projekt aufmerksam. Seitdem verfolgt sie mit großem Interesse das Schicksal von Miranda und den anderen Tieren und unterstützt uns immer mal wieder großherzig.

Zu Weihnachten hat die liebe Elisabeth uns nun eine 50.- Euro-Spende zukommen lassen! Wir freuen uns sehr über diese Hilfe!!!

Ich bedanke mich recht herzliche im Namen der Tiere bei Elisabeth!

WEIH_GESCH

Elisabeth nimmt mit dieser Spende ebenfalls an unserer Verlosung des wunderschönen Kalenders „Zuhause bei Miranda“ teil, die noch bis zum 31.12.2012 geht!

Für das Geld dieser Spende werde ich Strohmehl, bei der Stader Saatzucht, für 8,50 Euro pro Pack kaufen. Das brauche ich als Einstreu, da Miranda eine Stauballergie hat, die die Symptome der Dämpfigkeit auslösen kann. Deshalb muss ich das teure Strohmehl oder Holzspäne als Einstreu verwenden. Auch die Box von Bachus muss damit eingestreut werden, da sonst der Staub aus seiner Box, zu Miranda ziehen würde. Mit einem Pack Strohmehl komme ich 2 Tage aus.

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3. Advent

Als erstes möchte ich euch allen einen wunderschönen 3. Advent wünschen!

WEIH_TEDDY

Und dann möchte ich noch etwas zum Thema Bachblüten berichten.

Gestern fing es bei uns an zu tauen. In der Nacht hatte es schon etwas geregnet. Am frühen Morgen hatten wir deswegen überall eine fiese Eisschicht. Den Morgenspaziergang mit den Hunden musste ich abbrechen. Miranda bekam noch einmal Bachblüten von mir. Am vormittag ließ ich die Pferde in den Offenstallbereich und begann die Boxen zu misten. Auf der Koppel war noch viel Eis, deswegen mussten die Pferde noch im Stall bleiben. Miranda war wieder super gut drauf, obwohl sie nicht nach draußen durfte. Sie war so ruhig und ausgegleichen, dass sie sich sogar im Stall wälzen wollte!

Der Stall hat einen Sandboden. Miranda schnupperte am Boden und kratzte mit dem Vorderhuf daran. Das sind die Anzeichen, wenn sich ein Pferd wälzen will. Es ist immer der selbe Ablauf, den ich schon einmal hier beschrieben habe. Pferde wälzen sich nur, wenn sie sich vollkommen sicher fühlen.

Nach den Bachblüten fühlt Miranda sich also auch im Stall geborgen. Vorher hatte sie immer etwas Angst, in die sie sich sehr reinsteigern konnte. Ich denke, dass ist wieder ein Beweis für die Wirksamkeit der Bachblüten!

Da der Stall aber nicht so groß ist, bzw es einige Pfeiler gibt, erlaubte ich Miranda nicht, sich dort zu wälzen. Sie musste noch warten. 2 Stunden später war das Eis so weit verschwunden, dass ich sie auf die Weide lassen konnte. Dort haben sich dann beide Pferde genüssliche im letzten Schnee gewälzt!

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Bachblüten

Wetterbedingt konnte ich die Pferde die letzte Woche nicht rauslassen. Durch das kurzzeitige Antauen, gefolgt vom Dauerfrost, hatte sich Eis unter dem Schnee gebildet. Das ist natürlich zu gefährlich. Also blieben die Pferde nachts in den Boxen und am Tage ließ ich sie im Offenstallbereich laufen.

Leider ging das mit Miranda nicht so gut. Sie hasst es ja eingesperrt zu sein und regte sich immer mehr auf. Vorgestern drehte sie völlig durch. Sie trabte aufgeregt mit hoch erhobenem Kopf und Schweif durch den Stall. Eine Runde nach der anderen drehte sie und regte sich immer mehr auf. Schnell hatte sie sich total reingesteigert und kam einfach nicht mehr zur Ruhe. Miranda sah aus, wie ein wilder Mustang in einem Western-Film. Für so ein tobendes Pferd ist aber der Stall nicht groß genug. Da ich sie ohne Halfter aus der Box gelassen hatte, musst ich an diese durchgedrehte Furie heran, um ihr den Halfter anzulegen. Das war nicht so einfach, weil sie den Kopf nicht runter nahm. Aber sie blieb neben mir stehen, zwar aufgeregt aber ich konnte ihr den Halfter anziehen! Zum Glück gehorcht sie mir immer – auch in Extremsituationen. Ich sprach beruhigend mit ihr und brachte sie in ihre Box zurück. Es ging nicht anders, weil es einfach zu gefährlich war, sie so rumflippen zu lassen. In der Box kam sie langsam wieder runter.

Pferd-Mustang

Am abend sprach ich mit Nicol Hufnagel vom Verein „Vier Hufe & Co“. Nicol gab mir den Tipp, es mal mit Bachblüten zu probieren. Ich sollte Miranda Rescue-Tropfen geben, wenn sie sich wieder so aufregte. Rescue-Tropfen sind eine Mischung aus verschiedenen Bachblüten, die auch Notfall-Tropfen genannt werden. Wie der Name schon sagt, sind sie für den akuten Notfall gedacht. Sie können aber auch als prophylaktisches Mittel, vor stressigen Situationen helfen. Sich zu beruhigen, die Mitte und Ausgeglichenheit wieder zu finden, ist die Aufgabe der Rescue-Tropfen.

Da sich Miranda von Tag zu Tag mehr in die Situation reingesteigert hatte und jeden Tag, den sie im Stallbereich verbringen musste, aufgeregter wurde, gab ich ihr gleich gestern morgen die Bachblüten. Als ich die Pferde nach dem Müsli fressen aus den Boxen ließ, hatte ich ein komplett anderes Pferd vor mir! Miranda war so ruhig und ausgeglichen wie im Sommer! Sie war sanft und aufmerksam. Stand ruhig an der Raufe und knabberte am Heu. Schaute neugierig aus dem Stall und kam zu mir und stubste mich sanft mit der Nase an. Sie schnaufte zufrieden ab…

Ist es nicht irre wie Bachblüten bei den Tieren wirken? Mein Dank geht an Nicol Hufnagel, für den tollen Tipp!

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Der Weihnachtsmann wohnt in der Schweiz…

…und ist eine Frau!

Weihnachtsfrau-3

Karin aus der Schweiz, hat für eine wunderbare Bescherung bei uns gesorgt!
Sie hat ganz viele dringend benötigte Sachen vom Amazon Wunschzettel, für uns bestellt. In den letzten Tagen traf hier ein Paket nach dem anderen ein!
Am Ende war es eine riesengroße Spende, die mich wahrlich sprachlos macht!

Es ist wirklich alles dabei: Pferdefutter, Leckerli, Energiebarren, Mineralfutter, Einstreu, Hundefutter, Kauknochen, Rindersnaks, Lebertran, Carfortan und, und, und…

Auf dem Bild ist nur ein Teil der Sachen zu sehen!

Spende

Hier kam Campa die Spenden begutachten und schaltete den Turbo-Wedler an!

Spende-begutachten-Campa

Da musste auch die schüchterne Chica gucken…

Spende-begutachten-CuC

Vielen Dank liebe Karin, für diese wirklich unglaublich große Spende!!! ♥

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Die Tiere „Carsten“

Heute stelle ich euch unseren Schafbock Carsten vor. Als er ein Jungbock war, gab es viele Probleme mit ihm. Er war übermäßig aggressiv, hatte regelrechte Wutanfalle, boxte alles nieder, was sich ihm in den Weg stellte. Er zerlegte immer wieder den Schafstall und den Unterstand für die Schafe. Wenn eins repariert war, lag das andere in Klump. Sein Verhalten war kaum zu ertragen und er war trotz seiner Größe gefährlich. Ich konnte nur mit einem Stock bewaffnet in das Gehege gehen. Mit Bachblüten und Reiki wurde ein lammfrommer Bock aus diesem Schläger. Trotzdem traue ich ihm nicht wirklich über den Weg. Ein wachsamer Umgang mit diesem Tier wird immer nötig sein.

Carsten vom Kraienholt

Carsten-März-2011-b

Rasse: Ouessantschaf (Französisches Minischaf)
Geboren: 16.03.2010
Vater: Christian 3 vom Tannenhof
Mutter: Herera Sch. vom Brink
Farbe: Schwarz
Größe: ca. 48cm
Gewicht: ca. 20Kg
Handycap: Wutanfälle, Zerstörungssucht.

Kam auf den Hof: Juni 2010

Spitzname: Klein aber gemein

Mag am liebsten: Auf seine Herde aufpassen, grasen, in der Sonne dösen, mit einem alten Autoreifen Boxen spielen.

Mag nicht: Geschoren werden, wenn Fremde seine Weide betreten.

Hat Angst vor: Dem Schafscherer.

Frisst gern: Schrot, Äpfel, Gras, Kräuter, Heu, Haselnussblätter und -Nüsse, Blätter und Zweige vom Apfel-, Kirsch und Pflaumenbaum.

Frisst nicht: Wurzeln.

Besondere Fähigkeiten: Kann alles in Schutt und Asche kloppen!

Kann nicht: Fällt mir nichts ein.

Macht am liebsten: Die Mädels von der Futterraufe wegboxen wenn Schrot gefüttert wird, neugierig angelaufen kommen, auf die Herde aufpassen.

Macht nicht: Sich freiwillig scheren lassen.

Bockspielzeug

Hieran kann er seine Aggressionen abbauen.

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Schnee

In der letzten Nacht ist bei uns der 1. Schnee gefallen. Die Pferde mussten die 1. Nacht in den Boxen verbringen. Miranda war deswegen heute morgen ziemlich angepisst nicht ganz so gut gelaunt. Sie zeigte mir deutlich was sie von mir und meiner Einsperraktion hielt: Sie biss in das Holz der Boxenabtrennung, sie drohte Bachus in der Nebenbox, sie drehte wie ein Tiger im Käfig unruhig eine Runde nach der anderen. Sie hasst es eingesperrt zu sein!

Hier dösen beide friedlich und zufrieden in der Sonne.

6-Dezember-2012

6-Dezember-2012-b

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Für die Seele 21

Man sieht oft etwas hundertmal, tausendmal, ehe man es zum ersten Mal sieht.

Christian Morgenstern

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Foto: Heiko

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1. Advent

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen 1. Advent!

Weihn-Elch

Habt ihr schon euer Rentier, äh… ich meine die gute Stube und den Garten geschmückt?

Weih-Baum

Dann wünsche ich euch eine zauberhafte, entspannte Zeit! Macht es euch so richtig gemütlich bei Kerzenschein, Tee und lecker Plätzchen!

Weih-1.Advent

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Heu gespendet!

Die liebe Karin aus der Schweiz, hat 3 Rundballen Heu für die Pferde gespendet!

Ich bedanke mich herzlich bei Dir, für diese großzügige Spende und die Pferde freuen sich!!!

Pferd-Kopf

Es ist so schön, dass die Hilfe für Miranda, nicht an der deutschen Grenze endet. Egal wo wir leben, alle zusammen schaffen wir etwas ganz Großartiges! Wir haben zwei wunderbare Leben gerettet und schenken ihnen den verdienten Lebensabend. Miranda und Bachus waren überflüssig, weil sie keine Leistung mehr brachten. Ihre vorherigen Besitzer konnten die Seele dieser Tiere nicht sehen. Sie wollten die beiden herzlos entsorgen, wie einen abgenutzten Gegenstand.

Ich wünsche mir, dass unser kleines privates Tierschutzprojekt als gutes Beispiel dient und viele Nachahmer findet! Denn leider endet das Leben der meisten Pferde beim Schlachter.

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Schleimpilze

Neulich zeigte ich Bilder von diesem seltsamen Gewächs, welches ich neben der Pferdeweide entdeckt hatte:

Was-2

Da ich so etwas noch nie gesehen hatte, machte ich mir Gedanken, was das wohl sein könnte? Ob es vielleicht sogar schädlich für die Pferde ist? Dank einem Hinweis von Heiko, konnten meine Fragen beantwortet werden.

Es handelt sich hierbei um Schleimpilze. Nachdem ich ein wenig gegoogelt hatte, landete ich auf der Seite von Lisa, die sich ausführlich mit den kleinen Schleimern beschäftigt hat. Ich schickte ihr meine Fotos und sie bestätigte mir, dass es sich um Schleimpilze handelt. Ich bekam sogar den lateinischen Namen genannt: Fuligo septica var. candida

„Mein Schleimpilz“ ist eine seltenere Unterart von Fuligo septica, der normalerweise quietschgelb aussieht. Er wird deshalb auch „Gelbe Lohblühte“ oder „Hexenbutter“ genannt.

Schleimpilze sind eine seltsame Lebensform, halb Tier, halb Pilz. Sie durchlaufen mehrere Entwicklungsstadien. In der 1. Entwicklungsphase sind sie schleimig und meine von weißer Farbe. Sie können sich aktiv mit Scheinfüsschen in bestimmte Richtungen bewegen. Z.B. Klettern sie an Pflanzen nach oben, zum Licht. Dort entwickeln sich Fruchtkörper – bei meinen die dunkelbraune Form. Nun sind sie wie Pilze auf den Wind angewiesen, der hilft die Sporen zu verteilen, um sich zu vermehren.
Dies war nur eine kurzer Einblick in das wirklich interessante Leben der Schleimpilze. Wer mehr darüber wissen möchte, schaut auf Lisas Seite: www.schleimpilze.de oder gibt den lateinischen Namen bei Google ein.

Ach ja, sie sind völlig harmlos für Mensch und Tier! 😀

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Blogger spenden Heu!

Was sind wir doch für eine tolle Blogger-Gemeinschaft!!! ♥
Hier wird gehandelt und nicht nur geredet!!!

Das Fellmonsterchen hat einen Rundballen Heu gespendet!

Heidi hat mit Paula und Bloody zusammengelegt. Jeder gab einen Zehner und schon war der 2. Heuballen bezahlt!

Habt herzlichen Dank meine Lieben! Ihr helft uns sehr die Pferde gesund und satt über den Winter zu bekommen!

Mit dieser Spende ist wieder ein Name in den Lostopf gewandert: Bine, alias Bloodys, wünschen wir viel Glück bei unserer Verlosung! Denn auch wer Heu spendet, nimmt selbstverständlich an der Verlosung unseres super-schönen Kalenders teil, die noch bis zum 31.12.2012 geht!

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Dämpfigkeit

Dämpfigkeit ist ein Sammelberiff für alle schweren chronischen Atemwegserkrankungen beim Pferd. Die Ursache der Krankheit können verschieden sein. Oft ist eine nicht richtig ausgeheilte Bronchitis oder eine Stauballergie der Auslöser. Schlechtes Heu mit Schimmelpilzsporen, Staub in der Einstreu, oder schlecht gemistete Ställe greifen mit ihrer Ammonikbelastung die empfindliche Lunge des Pferdes an. Feiner Staub und Schimmelpilzsporen setzen sich tief in der Lunge ab und schädigen die Lungenbläschen.

Ist ein Pferd dämpfig, kann es die Luft nicht mehr ausatmen. Dicker, zäher Schleim verstopft die Bronchien, das Pferd hustet, hat Atmengeräusche und die Nüstern sind weit geöffnet. Um die Luft aus den Lungen zu bekommen, setzt es die Bauchmuskeln ein. Das ist sehr anstrengend für das Tier. Man sieht es ihm förmlich an, wie anstrengend es ist. Alleine kann es den Schleim, der immer zäher wird, nicht mehr abhusten. Deswegen muss der Tierarzt helfen, die Symptome dieser Kranheit zu lindern, denn heilbar ist sie nicht.

Miranda ist leider Dämpfig. Bei ihr ist der Auslöser eine in jungen Jahren nicht vollständig ausgeheilte Bronchitis und eine Stauballergie. Da sie bei dem Züchter jeden Winter in einem geschlossenen Stall stand, sind ihre Atemwege vorgeschädigt. Im letzten Winter musste ich den Tierarzt kommen lassen, da Miranda hustete und starke Probleme beim Ausatmen hatte. Sie konnte nur mit Hilfe der Bauchmuskulatur die Luft aus den Lungen bekommen. An den Seiten war die typische Dampfrinne zu sehen, die entsteht, wenn das Pferd die Bauchmuskeln zur Ausatmung anspannt. Der Tierarzt spritzte zwei Mal Kortison und ließ ein Hustenpulver da. Ich behandelte sie zusätzlich mit Reiki, Schüßler-Salzen und Kräutern.

Dämpfigkeit tritt bei den meisten Pferden schubweise auf. Die Krankheit verschlimmert sich z.B. bei feuchtem Wetter oder wenn es sehr schwül ist. Auch im Winter wenn die Tiere im Stall stehen, kann die Staub- und Ammonikbelastung eine Verschlimmerung bringen.

Deswegen ist Vorbeugen und gute Haltungsbedingungen für ein dämpfiges Pferd schaffen, so wichtig. Das bedeutet: Viel frische Luft – am besten Offenstallhaltung. Nur nasses Heu füttern, kein Stroh als Einstreu. Den Stall jeden Tag gründlich misten. Dabei sollten die Pferde draußen sein und erst 2 Stunden später wieder in den Stall kommen, damit sich der Staub gesetzt hat. Kraftfutter mit Öl anrühren, damit auch hier kein Staub beim Fressen eingeatmet wird.

Es ist ganz schön aufwendig, ein dämpfiges Pferd richtig zu halten. Es verursacht einen erheblichen Mehraufwand an Arbeit und Kosten. Das Heu muss von sehr guter Qualität sein, die Einstreu muss staubfrei und damit teurer sein. Unangenehm ist das ständige Heu einweichen. Je kälter es draußen wird, um so unangenehmer wird es. Die Hände können einen verdammt weh tun, wenn man bei Kälte im Wasser rumpütschern muss! Da helfen auch keine Gummihandschuhe. Trocken bleibe ich bei der Aktion soweiso nie! Tragt mal nasses Heu…

Könnt ihr euch vorstellen, wie schwer nasses Heu ist? Aber es geht nicht anders. Miranda darf nur Heu fressen, das 2 Stunden lang eingeweicht wurde. Natürlich bin ich im Herbst und Winter den ganzen Tag über mit Heu portionsweise einweichen und verfüttern beschäftigt.

Ich hoffe, dass ich Miranda symptomfrei über diesen Winter bekommen! Bis jetzt geht es ihr sehr gut!

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Heu

Die Herbst- und Winterzeit ist die aufwendigste und teuerste Zeit in der Pferdehaltung.

Heu ist als Basisfutter für die Ernährung des Pferdes enorm wichtig, sodass nur beste Qualität angeboten werden darf. Das Pferd benötigt ein strukturreiches Heu, das wertvolle Inhaltsstoffe und Spurenelemente enthält. Es muss also gutes Pferdeheu her. Das ist aber nicht so einfach. Das Heu muss zum rechten Zeitpunkt gemäht, trocken eingebracht und sachgerecht gelagert werden. Für Pferde ist der 1. Schitt zu beginn der Blüte am besten. Wichtig ist die saubere Ernte des Heus. Der Bauer muss das Heu trocken, also ohne Regen reinbringen. Hier kann das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen, sodass das Heu nicht zum Anfang der Blüte geschnitten werden kann. Beim Schneiden und Einbringen muss sehr sorgfältig gearbeitet werden. Die Maschinen dürfen nich zu tief gestellt werden, weil sonst Erde in die Ballen kommt. Durch die Erde kommen zusätzliche Bakterien und Pilze ins Heu, was für die Atemwege der Pferde schlecht ist.

Gutes Heu muss frisch duften, hat eine hellgrüne Farbe, ist leicht und locker im Griff und staubfrei.

Leider ist der Bauer bei dem ich bisher das Heu kaufte, in Rente gegangen. Von ihm bekam ich kleine Heuballen, in einer super Qualität, zum Spitzenpreis. Nun musste ich mir einen neuen Lieferanten suchen. Kleine Ballen macht hier kaum noch ein Bauer. So blieb mir nichts anderes übrig als auf die großen Rundballen umzusteigen. Gestern bekam ich meinen 1. Rundballen geliefert.

Die Qualität ist sehr gut und ich bekomme den ganzen Winter über Heu von diesem Bauern. Wie weit ich mit einem Rundballen komme, weiß ich noch nicht.
Leider ist das Heu erheblich teurer geworden. So ein Rundballen kostet 30.- Euro. Bis Mai 2013 ist Heu das Grundnahrungsmittel für unsere Pferde. Deshalb würden wir uns über eine Spende für den Heueinkauf sehr freuen. Es könnten z.B. mehrere Leute für einen Rundballen zusammen legen. Ihr würdet uns sehr helfen, die Pferde gesund und satt über den Winter zu bekommen. DANKE!

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