Ich kann nicht mehr auf unsere Facebook Seite zugreifen.
Das geht seit einigen Tagen so und ich kann den Fehler nicht finden. Ich kann keine Kommentare mehr schreiben, keinen Beitrag posten, kein Foto einstellen und nicht einmal mehr die Seite aufrufen.
Nur meine Blog-Beiträge die ich hier auf WordPress schreibe, werden automatisch auf Facebook übernommen. Das habe ich bei WordPress so eingestellt. Das funktionert noch, aber das wars dann auch…
Seid mir bitte nicht böse, falls Ihr auf FB einen Kommentar geschrieben habt und keine Antwort erhaltet. Ich kann da leider nichts für. Hoffe, dass ich das Problem bald lösen kann.
Vielen Dank für Euer Verständnis!
Es folgen ein paar Bilder von den Hunden, damit dieser Beitrag nicht ganz so langweilig wird.
Na, der Größenunterschied ist gar nicht mehr so groß, oder?
Lieber Astron, ich wünsche dir alles Liebe und Gute. Du hast dich hier bei uns so wunderbar eingelebt und bist ein ganz feiner Kerl. Ich wünsche dir, dass nun auch die blöde Wunde unterm Kinn ganz schnell zuheilt. Dann ist deine kleine Pferdewelt wieder ganz in Ordnung.
Es ist so lieb, dass ihr Astron so toll unterstützt.
Astron kann nichts dafür, aber dieses Pferd beschert unserem kleinen Verein, Kosten ohne Ende.
Wie ihr wisst, kam der Wallach mit Zahnschmerzen zu uns. Einen Tag nach Silvester wurde ihm ein entzündeter Wackelzahn gezogen. Ungefähr eine Woche später öffnete sich ein Abszess am Kinn. Es kam ganz viel übel stinkender Eiter heraus.
Mit dieser Zahngeschichte haben wir immer noch zu tun.
Insgesamt war der Tierarzt schon 3 x bei Astron und die Wunde ist immer noch nicht verheilt. Durch die Zahngeschichte kann Astron momentan kein Heu kauen. Er braucht seitdem Heucobs.
Für den Tierarzt haben wir schon 469,53 Euro ausgegeben.
1. Rechnung 2. Rechnung
Dazu kommt jeden Tag ein Sack Heucobs. Und das seit dem 31.12.2022. Die Cobs kosten mittlerweile 19.- Euro pro Sack! Astron wird wohl noch eine ganze Weile Heucobs benötigen, bis er wieder normal kauen kann. Wie lange das sein wird, wissen wir nicht.
Wir haben ja auch noch unsere laufenden Kosten zu Tragen. Einstreu für den Stall (Hobelspäne ist extrem teuer geworden), Futter für unsere anderen Schützlinge: Nielsson, die Hunde, Katzen und Schafe.
Das alles ist für uns nur sehr schwer zu stemmen.
Deshalb danken wir diesen lieben Unterstützern, die uns mit ihren Spenden helfen, die hohen Kosten für Astron zu tragen.
Antje 100.- Euro
Cornelia 20.- Euro
Ilona 30.- Euro
Achim 10.- Euro
Kerstin & Uwe 20.- Euro
Eugen hat Einstreu und Horse Alpin Senior gespendet.
Giada im Wareneingang
Ohne Eure Hilfe würden wir das nicht schaffen. Vielen Dank für Eure wertvolle Hilfe!!!
Lasst uns noch einen kleinen Blick in den Stall werfen.
Die beiden Pferde verstehen sich nach wie vor total gut. Sie gehen vollkommen harmonisch miteinander um. Beide sind tiefenentspannt und mögen sich wirklich.
An der vorderen Raufe gibt es Heu, da steht Nielsson. Hinten gibt es Heucobs, da steht Astron.
Die beiden Wallache kennen keinen Futterneid.
Nielsson macht Astron die Cobs nicht streitig. Er knabbert mal ein bisschen mit an den Heucobs, bevorzugt aber das Heu.
So läuft auch die Fütterung vollkommen stressfrei ab.
Leider ist die Hannoveraner Stute am 31. Oktober 2022, mit 31 Jahren, 8 Monaten und 8 Tagen gestorben.
Miranda am 08.10.2022 – zwei Wochen vor ihrem Tod.
Ich hatte Miranda 2011 vor dem Schlachter gerettet.
Sie sollte geschlachtet werden, weil sie zwei Jahre hintereinander eine Totgeburt hatte und als Zuchtstute, dem Züchter kein Geld mehr einbrachte. Ich fand das damals so ungerecht, rettete die Stute und gab ihr das Gnadenbrot.
Miranda war mein erstes Pferd und ich musste sehr viel lernen. Sie war ein wunderbares Wesen und wir hatten eine wunderschöne Zeit.
Miranda im Sommer 2011
Mit der Rettung dieser Stute entstand im Laufe der Jahre, ein kleines Tierschutzprojekt, das heute ihren Namen trägt „Tierhilfe Miranda e.V.“.
Es war eigentlich nicht geplant, entwickelte sich irgendwie mit ihrer Rettung. Heute kümmern wir uns auf unserem kleinen Gnadenhof, um alte und unvermittelbare Tiere. So wie Miranda damals eins war. Ein Tier, dass niemand mehr haben wollte.
Weil sie mit 20 Jahre zu alt war, kein Fohlen mehr lebend auf die Welt brachte und unreitbar war.
Ich bereue es nicht sie damals gerettet zu haben. Es ist gut so, wie alles gekommen ist.
Seit November 2022 hat Astron, auch ein altes Pferd, Mirandas Platz bekommen. Es geht weiter, so wie es im Leben immer weiter geht.
Trotzdem vermisse ich sie so sehr. Wir alle vermissen sie. Heute wäre ihr Geburtstag, aber es ist ein trübsinniger Tag. Selbst der Himmel ist heute grau, so wie an ihrem Todestag.
Der Morgen am 31.10.2022 – der Tag als Miranda starb.
Mach es gut meine Schöne, wo immer du jetzt auch bist. Vielleicht auf einer immer grünen Weide, mit Rehen und anderen Pferden. Vielleicht triffst du dort auch Bachus wieder, deinen ersten Weidekumpel. Ich werde dich nie vergessen.
Dieses Lied ist für dich Miranda.
Der Graf kann in Worte fassen, was ich fühle und nicht ausdrücken kann.
Was meint ihr, sind Pferde intelligenter als man allgemein glaubt? Oder sind Haflinger besonders schlau?
Gestern Abend sind die Pferde wieder auf dem Hof spazieren gegangen. Obwohl ich das Tor seit ihrem letzten Ausflug doppelt gesichert habe. Jetzt hat einer der Hafis auch die zweite Sicherung geknackt!
Ich konnte es gar nicht glauben! Gegen 20.00 Uhr bellten die Hunde. Giada diesmal nicht mehr so aufgeregt wie beim 1. Mal. Mehr so nach dem Motto:“ Hallo du, geh mal raus, da sind wieder die Pferde unterwegs“. So ein Herdenschutzhund ist schließlich lernfähig und er geht sparsam mit seiner Energie um.
Was nicht wirklich eine Bedrohung ist, aber ein Handeln meinerseits verlangt, wird mit weniger Intensität gemeldet, als der richtige Feind vor der Tür. Das kann ich eindeutig am Bellen und am Verhalten des Maremmanos ablesen.
Ich ging aus dem Haus, nachschauen. Da war aber nichts. In der Dunkelheit konnte ich nur ein wenige Meter weit sehen. Dachte schon an einen Fehlalarm der Hunde, da hörte ich Pferdehufgetrabbel auf dem Beton und Astron kam in den Lichtkreis.
Er stand vor mir, knabberte sanft an meine Jacke und war sichtlich erfreut mich zu sehen.
Ich dachte nur, das darf doch wohl nicht wahr sein! „Wieso bist du denn schon wieder hier?“ fragte ich völlig verdattert. Ich konnte Nielsson nicht sehen. „Bist du etwa ganz allein? Wo ist denn dein Freund?“.
Astron stand ruhig bei mir, ihn interessierte meine Fragen nicht. „Komm wir gehen in den Stall“, sagte ich, ging los und Astron trotte brav neben mir her. Auf dem Rückweg fand ich dann auch Herrn Nielsson.
Er war im Schuppen, durch den wir gehen müssen, um in den Pferdestall zu gelangen. „Ach hier bist du Dicker! Dann komm mal mit in den Stall“, sagte ich zu Nielsson. Der hatte sich wohl im Schuppen umgeschaut, während Astron die Haustür gehört hatte und zu mir lief.
Nielsson folgte uns und nun waren die beiden Pferde wieder im Stall.
Das Tor hatte ich extra zusätzlich mit einem Band gesichert, damit die beiden nicht mehr spazieren gehen können. Ich mache einen Knoten der sich löst, wenn man an einem Ende des Seils zieht. Zieht man am anderen, wird der Knoten nur fester. Anscheinend weiß einer der Hafis, an welchem Ende er ziehen muss, damit das Band sich löst.
Wer von den Beiden das ist, weiß ich nicht. Ich werde wieder die Überwachungskamera installieren, um dem Schlitzohr auf die Schliche zu kommen. Außerdem habe ich mir wieder etwas einfallen lassen, um das Tor zu sichern. Eine andere Knotentechnik!
Auch wenn der Winter momentan noch mild ist, verbrauchen wir Unmengen an Einstreu für den Pferdestall. Die Pferde gehen zurzeit kaum raus. Wer will ihnen das verdenken? Wir haben hier jeden Tag nur Regen und Sturm.
Weil die Pferde Tag und Nacht im Stall stehen, muss ich mehrmals am Tag ausmisten. Außerdem kann Astron nach dem Zahnziehen noch immer das Heu nicht gut fressen. Er braucht noch eine Weile die Heucobs.
Wir freuen uns über jeden Sack Cobs und jeden Ballen Einstreu, den liebe Tierfreunde spenden!!!
Falls dir ein ganzer Sack oder Ballen zu viel ist, du aber Astron (sowie Nielsson) unterstützen möchtest, freuen wir uns ebenso sehr, über eine kleine Spende, auf unser Vereinskonto.
Hier ist die Bankverbindung:
Tierhilfe Miranda e.V. IBAN: DE74241910153614182800 BIC: GENODEF1SDE
Wir danken Dir von Herzen, für Deine wertvolle Hilfe!!!
Pferdehaltung ist teuer und macht sehr viel Arbeit.
Gestern Abend, so gegen 19.00 Uhr, machten die Hunde einen fürchterlichen Rabatz. Giada und Marcy bellten und knurrten, bekamen sich gar nicht mehr ein. Ich wusste sofort, da draußen musste irgendetwas sein.
Um diese Zeit war es draußen schon lange dunkel und im Haus brannte Licht. Da konnte ich nicht rausgucken. Also öffnete ich die Haustür.
Da stand Astron vor mir!
„Was machst du denn hier?“ fragte ich vollkommen verdattert. In dem Moment stürmte auch schon Giada bellend an mir vorbei aus dem Haus. Astron blieb vollkommen unbeeindruckt stehen. Marcy konnte ich davon abhalten rauszulaufen. Ich ging raus und machte die Tür hinter mir zu.
Da stand ein Pferd vor der Tür. Das ist so niedlich.
Astron wich höflich einen Schritt zurück, stand da und schaute mich freundlich an. Nun sah ich auch Nielsson, der seitlich hinter Astron stand. Giada blieb bei den Pferden und bellte nicht mehr. Sie hatte die Pferde erkannt.
Das ist das Gute an einem Herdenschutzhund. Er merkt sofort wenn etwas nicht stimmt und meldet alles. Weiß aber ganz genau, wann er handeln muss und wann nicht.
Ein Herdenschutzhund
„Wie kommt ihr denn hier her?“ fragte ich die Pferde, die mir natürlich keine Antwort gaben. Astron schaute mich an. Nielsson ebenso.
„Dann kommt mal mit“, sagte ich, „wir gehen jetzt wieder zurück“ und ging los. Astron folgte mir. Er ging genau neben mir, so als hätte ich einen unsichtbaren Strick in meiner Hand. Nielsson folgte uns.
Weil es so dunkel war, konnte ich nicht viel sehen. Ich kam ja aus dem Hellen und hatte leider keine Taschenlampe dabei. Vorsichtig ging weiter, hoffte nirgends gegenzulaufen.
Der Weg zum Stall ist ohne Taschenlampe schwierig. Erst mussten wir die Gartenpforte passieren, die ich in der Dunkelheit nicht sehen konnte. Hier hängen auch die Tibetischen Gebetsflaggen, leider ziemlich niedrig.
Ich passe gut darunter durch aber Astron musste seinen Kopf senken, um unter den Flaggen durchzulaufen. Das hatte er auf den Hinweg auch schon machen müssen.
Der Wallach zögerte nicht einmal, ging ganz locker unter den Fahnen durch. Wir mussten ein sehr dunkles Stück vom Weg weiter gehen, bis es wir um die Ecke kamen.
Da war es nur noch halbdunkel, weil ein bisschen Licht, von der Lampe unter dem Vordach, bis hierher schien. Hier lag Marcys blau-weißer Fußball. Astron ging auf den Ball zu und schnupperte daran. Ich sagte: „Komm Großer, wir gehen weiter“.
Astron folgte mir ohne zögern. Wir gingen unter dem Vordach durch, am Katzenfutterplatz vorbei, durch eine ziemlich schmale Tür, in den Schuppen. Einmal quer durch den Schuppen und am andere Ende durch eine Pforte, in den Stall.
Angekommen! Nielsson war uns die ganze Zeit gefolgt und traf nun auch im Stall ein. „Das habt ihr fein gemacht“, sagte ich und servierte den beiden eine Portion Mash, als Belohnung. Das Mash hatte ich zum Glück schon fertig. Wer so brav ist und ohne Theater wieder in den Stall geht, muss belohnt werden.
Astron war die ganze Zeit kein bisschen schreckhaft oder ängstlich. Ich finde er ist eine absolut coole Socke! Dabei kannte er diesen Teil des Hofes noch gar nicht.
Jetzt müssen wir uns wieder etwas einfallen lassen, um die Stalltür zu sichern. Nielsson ist vor ein paar Jahren schon einmal spazieren gegangen. Danach hatten wir die Stalltür anders gesichert und es war jahrelang Ruhe. Einer der beiden muss den Trick rausbekommen haben, die Tür zu öffnen. War das vielleicht Astron?
Die Umstellung hat also gut funktioniert. Da bin ich wirklich erleichtert.
Irgendwie ist es ein seltsamer Zeitpunkt, dass gerade jetzt, wo Miranda gestorben ist, der Blog voll wurde. Mir kommt das wie ein Abschluss vor. So als ob jetzt ein neuer Abschnitt beginnt. Mit Astron.
Da ist noch etwas, was ich euch erzählen möchte. Miranda hat ihren Züchter überlebt! Der Menschen der die Stute als sie 20 Jahre alt war, zum Schlachter bringen wollte, ist im Frühjahr 2022 gestorben. Sie hat ihn also noch überlebt…
Miranda, noch bei ihrem Züchter. An dem Tag habe ich das erste Foto von der Stute gemacht.
Mit der neuen Blog-Adresse funktioniert alles gut. Nur mit der Amazon-Wunschliste gibt es leider ein Problem.
Neuerdings bekommen liebe Tierfreunde die etwas von unserem Wunschzettel bestellen wollen, eine Fehlermeldung „der Artikel kann nicht an die Adresse der Liste geschickt werden“.
Wie ich nach langem Hin-. und Herprobieren herausfand, betrifft das Artikel, die nicht direkt von Amazon versendet werden. Artikel die Amazon direkt versendet, die können wie immer bestellt we5rden.
Ob Amazon ein technisches Problem hat oder lieber mehr eigene Artikel verkaufen möchten, konnte ich nicht herausfinden. Mehrere Telefonate brachten keine Klärung. Ich habe das Problem noch einmal schriftlich geschildert. Warte allerdings noch auf eine Antwort von Amazon.
Es tut mir furchtbar leid. Ihr Lieben wollt helfen und habt dann unnütze Schwierigkeiten mit dem Bestellen. Ich möchte mich bei euch entschuldigen und hoffe, dass Amazon das bald gerebelt bekommt.
Leider sind so gut wie alle Artikel die wir dringend für die Pferde benötigen davon betroffen.
Astron braucht die nächste Zeit noch Heucobs. Ihm wurde vor Silvester ein Zahn gezogen und er kann noch nicht wirklich gut Heu kauen.
Falls ihr einen Sack „Agrobs Pre Alpin Wiesencobs“ für ihn und Herrn Nielsson bestellen wollt, geht das über Equiva. Da ist das Futter sogar meistens etwas günstiger. Hier ist der Link: Equiva
Einfach unsere Anschrift als Lieferadresse angeben:
Tierhilfe Miranda e.V., Susanne Rittscher, Oberkögt 16, 21756 Osten
Es tut mir sehr leid, dass ihr solche Umstände habt.
Nach 11 Jahren ist Mirandas Blog leider voll. Es gibt keinen freien Speicherplatz mehr, in der kostenlosen WordPress Version.
Um euch weiter auf dem Laufenden zu halten, musste ich den Blog heute Morgen auf die Bezahlversion von WordPress updaten. Damit hat sich die Web Adresse geändert.
Als ich vor 11 Jahren mit der Rettung von Miranda anfing und ein lieber Helfer den Blog einrichtete, war das hier noch ein kleines, privates Tierschutzprojekt, mit dem Namen „Wir helfen Miranda“. Die Blog Adresse hieß deshalb „hilfefuermiranda.wordpress.com“.
Im Laufe der Jahre wurde aus dem privaten Projekt, der eingetragene Verein „Tierhilfe Miranda e.V.“. Nun heißt die neue Blog Domain „tierhilfemiranda.com“.
Ich bin mir nicht sicher, ob Abonnenten weiterhin eine Nachricht erhalten, sobald ich einen Blog-Beitrag poste. Deshalb bitte ich euch um eure Mithilfe. Bitte schreibt eine kleine Nachricht in die Kommentare, falls ihr mich noch immer lesen könnt.
Gestern, am Neujahrstag, hat mal wieder einer in der Nachbarschaft, um 20.00 Uhr sein privates Feuerwerk veranstaltet!
Die Pferde hatten dadurch 2 Nächte hintereinander Stress!!!
Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, was ich mit diesem Menschen gern gemacht hätte. Darf ich hier leider nicht schreiben…
Zum Glück war ich vorbereitet und hatte die Pferde schon um 16.00 Uhr aufgestallt. Denn das war nicht das 1. Mal. Schon vor Corona hat dieser Idiot Mensch das jeden Neujahrsabend gemacht.
Der findet das wohl ganz toll, wenn er seine Raketen und was er sonst noch alles abfeuert, so schön bewundern kann. Ohne Konkurrenz der anderen Böllerheinis.
Nielsson drehte wieder aufgeregte Runden in der Box. Zum Glück konnte ich ihn einigermaßen ruhig halten. Pferde können durch Stress auch eine Kolik erleiden und Nielsson hatte Stress. Astron blieb wieder erstaunlich ruhig.
Astron beeindruckte mich gestern noch weiter. Ich bin erstaunt wie schnell der Junge lernt. Miranda und Nielsson konnte ich immer mit meiner Körpersprache dirigieren. Ich brauchte so gut wie nie ein Halfter. Nur beim Schmied oder Tierarzt bekamen sie ein Halfter aufgezogen.
Astron ist ja noch ganz neu hier. Er war bis gestern nur zweimal in der Box. Einmal zum Zähne machen und dann in der Silvesternacht. Beide Male hatte ich ihm ein Halter aufgezogen und den Wallach in die Box geführt.
Gestern dachte ich, ich versuche es mal und probierte ihn frei in die Box gehen zu lassen. Und was soll ich euch sagen, der Junge hat sofort kapiert, was ich von ihm wollte. Er ging freiwillig in seine Box!
Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen?
Hier auf dem Gnadenhof ist der Jahreswechsel gut verlaufen. Astron war sehr entspannt, er hat kaum auf die Knallerei reagiert. Niellson hatte leider etwas mehr Stress. Aber es gelang mir, auch ihn zu beruhigen.
Die Hunde und Katzen zeigten überhaupt keine Angst. Sie waren entspannt wie immer.
Ich wünsche allen Tierfreunden ein frohes und gesundes neues Jahr!
So viele liebe Tierfreunde haben sich noch beteiligt, dass wir sogar 170,- Euro über haben. Die würden wir gern für die Zahnarztrechnung von Astron nehmen. Wir hoffen, dass das ok für die Spender ist?
Gespendet haben:
Faranak und Volkmar 50.- Euro
Lieselotte 30.- Euro
Karin G. aus der Schweiz 100.- Euro
Eugen 200.- Euro
Karin und Ralph 100.- Euro
Beate und Mani 100.- Euro Winterhilfe .
Wir danken Euch von Herzen für Eure wertvolle Hilfe!!!
Heute Morgen war der Tierarzt da und hat Astron diesen Zahn gezogen.
Der arme Kerl konnte plötzlich nichts mehr fressen.
Mir kam von Anfang an komisch vor, wie dieses Pferd fraß. Es dauerte lange, bis er sein Eimer Horse Alpin Senior aufgefressen hatte. Dann drehte er hin und wieder Heuwickel. Und die Leckerlies die ich im gab, nahm er nicht mit den Lippen, sondern mit den Zähnen und kaute sie vorne, mit den Schneidezähnen.
Ich wusste, seine Zähne waren gerade gemacht worden, bevor zu uns kam. Doch mein Gefühl sollte sich doch bestätigen. Plötzlich wollte Astron nicht mehr fressen. Auch nicht sein geliebtes Horse Alpin Senior. Der Tierarzt fand schnell die Ursache: Ein lockerer Zahn machte Schmerzen.
Die anderen Zähne waren super gemacht. Der Tierarzt fand keine scharfen Ecken oder Kanten und brauchte nicht raspeln.
Astron geht es jetzt schon wieder ganz gut.
Die nächsten Tage gibt es Mash und Heucobs, dann sollte alles überstanden sein.
Nach der ZahnbehandlungAstron war total lieb und ist gut händelbar.Best BuddysDie Pferde und Marcy.
Unsere blonden Jungs, alle weiteren Bewohner des Gnadenhofs für Haus- und Nutztiere und das gesamte Team von Tierhilfe Miranda wünschen Euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!
So viele liebe Tierfreunde habe gespendet, damit wir Mirandas letzte Tierarztrechnung bezahlen können! Wir danken jedem einzelnen von Herzen!!!
Harry aus Österreich 100.- Euro
Ilona 50.- Euro
Veronika 20.- Euro
Kerstin & Uwe 25.- Euro
Achim 10.- Euro
Antje 100.- Euro
Birgit aus Dänemark 50.- Euro
Dann hat Karin G. aus der Schweiz, zwei super tolle Tonnen, zur Aufbewahrung des Futters gespendet.
„Marcy! Auf der Tonne wird nicht herumgekaut!!!“
„Na gut, denn eben nicht“.
In einer Tonne ist das „Horse Alpin Senior“ für die Pferde, in der anderen Müsli für die Schafe und ein frecher Wolfsspitz-Mix.
Außerdem hat Anja für alle unsere Tiere von unserem Amazon Wunschzettel bestellt! Die Hunde bekamen MjamMjam Hundefutter Dosen und getrockneten Pansen zum Knabbern. Die Katzen Animonda Katzenfutter. Die Pferde Kräuter-Leckerlis und die Schafe leckeres Müsli.
Die Futterspenden sind auch eine große Hilfe für unseren kleinen Verein!
Für die Tierarztrechnung sind in den wenigen Tagen schon 355.- Euro zusammengekommen. Es fehlen nur noch 450.- Euro. Schaffen wir das auch noch?
Wir danken allen tierlieben Unterstützern für eure wertvolle Hilfe!!!
Ein bitterkalter, sonniger, klarer Tag im Dezember.
Schnee, feuchte Luft und ein eiskalter Wind. Die Hände frieren ein, das Reden in der Kälte fällt mir schwer. Trotzdem genieße ich die Schönheit der Natur. Vereiste Bäume machen ein Winter-Wonderland aus unserem Gnadenhof für Haus- und Nutztiere.
Unsere Hunde sind von ihrer Art her vollkommen unterschiedlich. Trotzdem harmonisieren sie miteinander.
Giada ist ein Herdenschutzhund. Genauer gesagt eine Maremmano Hündin. Sie ist ein „Arbeitstier“ durch und durch. Läuft mehrmals am Tag die Grundstücksgrenzen ab. Schaut ob alles in Ordnung ist.
Marcy (auch gern mal Kröti genannt) bleibt immer in meinem Dunstkreis. Sie muss überall dabei sein und hüpft fröhlich durchs Leben.
Gabi ist die Patentante von unserer Katze Moni. Sie hat 30,00 Euro, für alle Tiere, auf das Vereinskonto überwiesen!!!
Vielen Dank liebe Gabi, dass Du zusätzlich, außer der Reihe, gespendet hast.
„Danke liebe Patentante, dass Du an uns alle gedacht hast“, sagt die Moni.
Der liebe Achim hat 10.- Euro gespendet und die Karfunkelfee 5.- !!!
Wir danken auch für Eure Hilfe!
Eugen hat für unsere blonden Jungs eingekauft:
4 x Horse Alpin Senior, 2 Eimer Kanne Energiebarren, 4 x Allspan German Horse Super Hobelspäne.
Diesmal mit Baghira im Wareneingang.
Vielen Dank lieber Eugen!!!
Das alles ist eine so große Hilfe für unseren kleinen Verein! Gerade im Winter und noch mehr jetzt bei Dauerfrost, ist die Pferdehaltung enorm teuer und noch dazu arbeitsaufwendig.
Einstreu brauchen wir in großen Mengen, damit die Jungs einen sauberen und weichen Stall haben. Nielsson darf wegen seiner kranken Lunge nur auf wirklich staubarmer Einstreu stehen.
Leider sind die Preise für Hobelspäne in den letzten Wochen extrem in die Höhe geschossen.
Als ich die letzte Palette Einstreu bestellt habe, bezahlten wir noch 258.- Euro, inclusive Lieferung. Jetzt sollen wir 100.- Euro mehr auf den Tisch legen! Ich frage mich langsam, wo das noch enden soll? Wer kann das noch bezahlen?
Darum ist Eure Unterstützung so wichtig. Nur gemeinsam können wir das wuppen.
Wir danken allen tierlieben Spendern, für Eure wertvolle Winterhilfe!!!
Marcy hat diesen süßen Brief, in einem Paket, von der lieben LIZZY bekommen.
Lizzy
Anna, die Patentante von Marcy, muss Lizzy und ihrem Herrchen Heiko von Kröti erzählt haben. Wir haben uns alles sehr über diese niedliche Idee gefreut!!!
„Oh, wie toll! Alles für mich???!
In dem Paket waren leckere Knabbersachen, auch ein Beutel für die Menschen, Spielzeug und eine 50.- Euro Spende.
Marcy hat sich als gleich das Streifenhörnchen gegriffen.
Es wurde sofort zu ihrem Lieblingsspielzeug.
„Moment, war das was?“
Als nächstes schnappte sie sich das Kauholz.
„Das ist lustig…“ Giada: „Ich will auch mal schauen“.
Doch da war noch das Bändsel mit dem Papierschild dran.
„Wollen wir tauschen?“
„Ja, klar! Lass uns tauschen.“ Giada: „Dann bekomme ich aber auch eins.“
Natürlich bekamen beide Hunde eine Kaustange.
„Lecker!“„Du sagst es!“
Vielen Dank liebe Lizzy, lieber Heiko und nicht zu vergessen Patentante Anna! Marcy meint: „Ihr seid herzlich Willkommen. Der Sommer ist die schönste Zeit für einen Besuch. Dann haben die Menschen hier etwas mehr Zeit“.
Dann hat uns wieder ein befreundeter Tierschutzverein mit Katzenfutter unterstützt.
Marcy im Wareneingang.
Unsere Streuner freuen sich!
Noch dazu hat die liebe Tierschützerin Ute, auch an die Führungskraft und den Praktikanten gedacht. Damit wir ordentlich bei Kräften bleiben, gab es für uns leckeres Müsli und Apfelringe.
Vielen Dank liebe Ute!
Und zum Schluss hat WeCanHelp, 118,46 Euro auf unser Vereinskonto überwiesen. Wie ihr sicher wisst, mit WeCanHelp könnt ihr uns ganz einfach und vollkommen kostenlos unterstützen.
WeCanHelp überweist leider erst ab einem Betrag von 200.- Euro. Außer im November, da wird immer überwiesen.
Die 118,46 Euro sind seit November 2021 zusammen gekommen.
Wir danken euch von Herzen, dass ihr immer noch an unseren kleinen Verein denkt und uns wieder einmal so fleißig, auf diese einfache und für euch vollkommen kostenlose Art und Weise, unterstützt habt!
Auf unserem Gnadenhof lebt eine kleine Herde Ouessantschafe.
Von links nach rechts: Angelina, Angora, Cashmire und der Kleine Claus
Es sind 5 Tiere, 3 Auen und 2 kastrierte Böcke.
Tinki-Winki
Unsere Schafe sind zutraulich und sehr neugierig.
Sie laufen bei uns frei auf dem Hof herum. Haben aber auch vier abteilbare Weidestücke.
Die kleinen Schäfchen sind tolle Öko-Rasenmäher. Im Sommer kommen sie allein mit Gras und Wiesenkräutern aus.
Im Herbst fressen sie vor allem die runtergefallenen Blätter.
Und auch etwas Fallobst von den Apfelbäumen.
Im Winter gibt es Heu und eine kleine Hand voll Müsli für die ganze Bande. Das Schafmüsli ist mehr als Leckerli gedacht, denn die genügsamen Ouesstschafe sollte man nicht zu reichhaltig füttern.
Die kleinen Schäfchen sind leider nicht so einfach zu fotografieren.
Astron ist jetzt seit 9 Tagen auf dem Hof. Bisher konnten wir keine Schreckhaftigkeit bei ihm feststellen. Wobei es hier auf dem Rentnerhof normalerweise eher gechillt zugeht.
Am Anfang war er nur im Stall etwas unsicher.
„Oh Gott, oh Gott, oh Gott, was war das für ein Geräusch…“
Aber das ist verständlich. Pferde sind Fluchttiere, sie würden niemals in eine Höhle gehen. Für Astron ist hier alles neu. Eine neue Umgebung, ein fremder Stall, seltsame Tiere die er nicht kennt, fremde Menschen. Dafür macht er das alles total gut.
Der Stall wurde ihm schnell vertraut. Aston weiß jetzt, dass es im Stall immer etwas Leckeres zu futtern gibt.
Da schaut er! Sieht er nicht süß aus?
Ich habe extra die Überwachungskamera installiert, damit ich sehen kann, was bei den beiden Blondies so abgeht, wenn sie alleine sind.
Beiden sind entspannt. Niemand wird gemobbt.
Zwei Haflinger die sich mögen.
Ab und zu gibt es Streicheleinheiten oder ein Leckerlie.
Astron ist größer als Nielsson.
Gemeinsam ist es schöner…
Wo der eine hingeht, folgt gleich der andere.
Ich habe mit unserer Tierärztin gesprochen. Wir versuchen, Nielsson wieder mit gewässerten Heu zu füttern. Vielleicht haben wir Glück und er ist so stabil, dass er es verträgt. Die noch vorhandenen Säcke mit Heucobs werden weiterhin im Stall verfüttert.
Das erste Heu haben wir auf der Koppel gegeben.
Als wir mit der seltsamen Kiste angerückt kamen, blieb Astron vollkommen entspannt. Er war eher neugierig als nervös.
Verdammt schwer, die Kiste mit dem nassen Heu. „Vielleicht wird es leichter wenn ich mich an der Wand festhalte?“
Astron kam gleich hinter uns her und freute sich, als Heu aus der Kiste kam.
Aber der absolute Hammer kam später. Wir sind immer noch fleißig am Renovieren, Reparieren, Instandsetzen. Das macht hin und wieder Krach.
Handwerken macht Krach. Moni nimmts gelassen und schaut zu.
Nun hatten wir ganz großes Glück und einen Anhänger voll Holz geschenkt bekommen. Der Hänger war bestimmt 8 Meter lang, tierisch schwer und sperrig. Als wir damit auf dem Hof ankamen, war es bereits dunkel.
Peter und ich luden das Holz ab, was einige Zeit dauerte. Danach versuchten wir den Anhänger zu drehen. Das war total anstrengend, weil der so schwer war und gefühlte 100 Meter lang war.
Anschließend hängten wir ihn wieder an und versuchten ihn vom Hof zu bekommen. Nun wurde es richtig schwierig, weil der Platz fehlte, um weit genug auszuholen.
Der Hänger musste um die Ecke und durch das Tor. Wir veranstalteten ein riesen Spektakel in der Dunkelheit. Mit viel Gebrüll: „Halt“, „mehr links“, „das passt nicht“, „weiter vor“, „zurück“, „halt!!!“, und ganz vielem hin- und her- rangieren.
Ich passte auf und brüllte, Peter rangierte das Auto tausend Mal hin und her. Ich hätte spätestens, als der Anhänger mit einem Reifen am Torpfeiler hängen blieb, zu Heulen angefangen und wäre ausgestiegen. Peter behielt die Nerven und schaffte es den Hänger vom Hof zu fahren. Das Tor blieb auch stehen.
Um 22.20 Uhr war ich endlich im Haus und Peter brachte den Anhänger zurück.
Am nächsten Morgen merkte ich, dass ich vergessen hatte, die Überwachungskamera abzubauen. Das war ein glücklicher Zufall, denn nun konnte ich sehen, was in der Nacht bei den Pferden los war.
Selbst unser wildes Treiben in der Nacht, konnte Astron nicht schockieren. Die Lichter und der Krach verunsicherten weder ihn, noch Herrn Nielsson.
Radau in der Nacht und die Pferde bleiben cool.
„Was ist denn da los?“Erst mal gucken… „Die spinnen die Menschen“.
Wie immer waren nicht alle zum Fototermin erschienen. Typisch Katze! Aber die die da waren, haben ihr Bestes gegeben. Und so sind diese schönen Bilder entstanden.
Eine Katze weiß immer sich in Szene zu setzen: Face sieht sehr dekorativ aus, mit den Tibetischen Gebetsfahnen. Findet ihr doch auch, oder?
Face und Moni.
Ist sie nicht wunderschön, die kleine Moni?
Und Katzen-Yoga kann sie auch.
„Was erzählst du da???“
Goldie, unsere dreifarbige Glückskatze.
Goldie und Giada im Innenhof. Dieses Bild habe ich im Sommer aufgenommen.
Baghira und der Igel, der uns täglich besuchen kommt.
Baghira und Moni, im August 2022 fotografiert.
Katzen im Hochbeet. Sie lieben dieses Teil. Sitzen gern obendrauf oder in den Zwischenräumen weiter unten. Das habe ich erst bemerkt, als einmal eine Katze dort rausgesprungen kam.
Ein Foto aus dem Juni 2022. Seht ihr die Katze Sissi?
Hier ist Sissi besser zu erkennen.
Sissi und Marcy-Kröti.
Ginger zeigt sich von seiner schönsten Seite.
„Ach was, diese Seite ist doch auch ganz hübsch“.
Baghira auf dem Rundballen Heu. Im Hintergrund, neben der Gießkanne, versteckt sich Carry.
Marcy: „Ich rieche Katze…“
Baghira: „Du kriegst mich nicht – ätschibätsch!“
Ginger und Baghira im Heu. Die beiden Kater sind immer noch beste Freunde.
In diesem Video habe ich die erste freie Begegnung ohne Zaun, von Herrn Nielsson und Astron festgehalten. Die beiden Wallache hatten wir die ersten Tage durch einen Zaun getrennt. Sie konnten sich über den Zaun hinweg beschnuppern und schon einmal kennenlernen.
Mit Nielsson wollten wir extra vorsichtig sein, weil er als er 2018 auf den Hof kam, sehr rüpelig zu Miranda war. Wenn man es anders ausdrücken will: Es flogen die Fetzen! Die alten Hasen unter euch erinnern sich bestimmt…
Da jedoch mit den beiden Herren alles so friedlich verlief, entfernte ich den Zaun vorgestern.
Und was soll ich euch sagen? Es passierte absolut nichts. Die beiden Hafis passen total gut zusammen. Sie scheinen sich gesucht und gefunden zu haben. Harmonie pur!
Hier sind noch ein paar Bilder vom ersten direkten Kontakt.
Als ich den Durchgang öffnete, ging Astron sofort auf die vordere Koppel und schaute sich alles an.
Nielsson blieb bei mir und beobachte den Neuen.
Stehen schon nebeneinander, als ob sie schon immer zusammen waren.
Dann gingen beide zusammen auf die hintere Weide und grasten.
Später schaute sich Astron den Paddock an.
Das Wäldchen hinter ihm beunruhigte ihn nicht. Da hatten wir schon Pferde die das unheimlich fanden.