
Wir wünschen allen Freunden, Helfern und Unterstützern einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!
Tausend Dank, dass Ihr uns so toll unterstützt habt!
Mit Eurer Hilfe konnte wir wieder einmal ein Jahr lang gute Tierschutzarbeit leisten.

Wir wünschen allen Freunden, Helfern und Unterstützern einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!
Tausend Dank, dass Ihr uns so toll unterstützt habt!
Mit Eurer Hilfe konnte wir wieder einmal ein Jahr lang gute Tierschutzarbeit leisten.
So viele liebe Tierfreunde haben sich noch beteiligt, dass wir sogar 170,- Euro über haben. Die würden wir gern für die Zahnarztrechnung von Astron nehmen. Wir hoffen, dass das ok für die Spender ist?
Gespendet haben:
Faranak und Volkmar 50.- Euro
Lieselotte 30.- Euro
Karin G. aus der Schweiz 100.- Euro
Eugen 200.- Euro
Karin und Ralph 100.- Euro
Beate und Mani 100.- Euro Winterhilfe .
Wir danken Euch von Herzen für Eure wertvolle Hilfe!!!

Heute Morgen war der Tierarzt da und hat Astron diesen Zahn gezogen.

Der arme Kerl konnte plötzlich nichts mehr fressen.
Mir kam von Anfang an komisch vor, wie dieses Pferd fraß. Es dauerte lange, bis er sein Eimer Horse Alpin Senior aufgefressen hatte. Dann drehte er hin und wieder Heuwickel. Und die Leckerlies die ich im gab, nahm er nicht mit den Lippen, sondern mit den Zähnen und kaute sie vorne, mit den Schneidezähnen.
Ich wusste, seine Zähne waren gerade gemacht worden, bevor zu uns kam. Doch mein Gefühl sollte sich doch bestätigen. Plötzlich wollte Astron nicht mehr fressen. Auch nicht sein geliebtes Horse Alpin Senior. Der Tierarzt fand schnell die Ursache: Ein lockerer Zahn machte Schmerzen.
Die anderen Zähne waren super gemacht. Der Tierarzt fand keine scharfen Ecken oder Kanten und brauchte nicht raspeln.
Astron geht es jetzt schon wieder ganz gut.
Die nächsten Tage gibt es Mash und Heucobs, dann sollte alles überstanden sein.




Kleiner gelber Käfer, mitten im Winter.

Diese Fotos habe ich am 1. Weihnachtstag aufgenommen.

Da saß plötzlich dieser hübsche Käfer auf einem der Isolatoren, die zum Zaun unseres Paddocks gehören.
Das war unser Weihnachtswunder.
Ich habe gegoogelt. Es handelt sich um einen Zweiundzwanzigpunkt-Marienkäfer. Den habe ich hier bei uns noch nie gesehen.

Unsere blonden Jungs, alle weiteren Bewohner des Gnadenhofs für Haus- und Nutztiere und das gesamte Team von Tierhilfe Miranda wünschen Euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!
Noch zwei liebe Tierfreunde haben für die letzte Tierarztrechnung von Miranda, etwas dazugegeben!
Eva O. 30.- Euro
Almuth 10.- Euro
Vielen Dank Ihr Lieben für Eure wertvolle Hilfe!!!
Jetzt haben wir bereits 395.- Euro gesammelt. Es fehlen also noch 410.- Euro, damit die Rechnung vom Tisch ist.
Wir freuen uns, wenn auch Du etwas dazugibst. Jeder Euro hilft unserem kleinen Verein.
Sozusagen als letzter Dienst, an einer liebgewordenen Freundin.

So viele liebe Tierfreunde habe gespendet, damit wir Mirandas letzte Tierarztrechnung bezahlen können! Wir danken jedem einzelnen von Herzen!!!
Harry aus Österreich 100.- Euro
Ilona 50.- Euro
Veronika 20.- Euro
Kerstin & Uwe 25.- Euro
Achim 10.- Euro
Antje 100.- Euro
Birgit aus Dänemark 50.- Euro
Dann hat Karin G. aus der Schweiz, zwei super tolle Tonnen, zur Aufbewahrung des Futters gespendet.

„Marcy! Auf der Tonne wird nicht herumgekaut!!!“
„Na gut, denn eben nicht“.

In einer Tonne ist das „Horse Alpin Senior“ für die Pferde, in der anderen Müsli für die Schafe und ein frecher Wolfsspitz-Mix.

Außerdem hat Anja für alle unsere Tiere von unserem Amazon Wunschzettel bestellt! Die Hunde bekamen MjamMjam Hundefutter Dosen und getrockneten Pansen zum Knabbern. Die Katzen Animonda Katzenfutter. Die Pferde Kräuter-Leckerlis und die Schafe leckeres Müsli.

Die Futterspenden sind auch eine große Hilfe für unseren kleinen Verein!
Für die Tierarztrechnung sind in den wenigen Tagen schon 355.- Euro zusammengekommen. Es fehlen nur noch 450.- Euro. Schaffen wir das auch noch?
Wir danken allen tierlieben Unterstützern für eure wertvolle Hilfe!!!
Die letzte Tierarztrechnung für Miranda ist angekommen.
Wir müssen irgendwie 819,31 Euro aufbringen und würden uns sehr über eure Unterstützung freuen.


Miranda ist am 31.10.2022 gestorben. Sie wurde 31 Jahre, 8 Monate und 8 Tage alt.

Sie hatte hier eine schöne letzte Zeit. Das Wetter war für die Jahreszeit noch immer warm. Die Sonne schien und auf der Weide war noch viel drauf.
Der 31.10. war dann ein grauer und nebliger Tag. Als ob selbst das Universum traurig sei, weil eine großartige Seele gehen musste.

Was bleibt ist ein letztes Foto.

Ganz ruhig ist sie eingeschlafen. Für immer.
Du fehlst…
Die Hunde wünschen Euch einen…

Und singen ein Weihnachtslied für Euch.
Ein bitterkalter, sonniger, klarer Tag im Dezember.
Schnee, feuchte Luft und ein eiskalter Wind. Die Hände frieren ein, das Reden in der Kälte fällt mir schwer. Trotzdem genieße ich die Schönheit der Natur. Vereiste Bäume machen ein Winter-Wonderland aus unserem Gnadenhof für Haus- und Nutztiere.

Unsere Hunde sind von ihrer Art her vollkommen unterschiedlich. Trotzdem harmonisieren sie miteinander.

Giada ist ein Herdenschutzhund. Genauer gesagt eine Maremmano Hündin. Sie ist ein „Arbeitstier“ durch und durch. Läuft mehrmals am Tag die Grundstücksgrenzen ab. Schaut ob alles in Ordnung ist.
Marcy (auch gern mal Kröti genannt) bleibt immer in meinem Dunstkreis. Sie muss überall dabei sein und hüpft fröhlich durchs Leben.
Türchen öffnen!
Auf dem Gnadenhof sind auch ein paar Fensterchen dabei.
Viel Spaß beim Schauen!
Gabi ist die Patentante von unserer Katze Moni. Sie hat 30,00 Euro, für alle Tiere, auf das Vereinskonto überwiesen!!!
Vielen Dank liebe Gabi, dass Du zusätzlich, außer der Reihe, gespendet hast.

Der liebe Achim hat 10.- Euro gespendet und die Karfunkelfee 5.- !!!
Wir danken auch für Eure Hilfe!
Eugen hat für unsere blonden Jungs eingekauft:
4 x Horse Alpin Senior, 2 Eimer Kanne Energiebarren, 4 x Allspan German Horse Super Hobelspäne.


Vielen Dank lieber Eugen!!!
Das alles ist eine so große Hilfe für unseren kleinen Verein! Gerade im Winter und noch mehr jetzt bei Dauerfrost, ist die Pferdehaltung enorm teuer und noch dazu arbeitsaufwendig.
Einstreu brauchen wir in großen Mengen, damit die Jungs einen sauberen und weichen Stall haben. Nielsson darf wegen seiner kranken Lunge nur auf wirklich staubarmer Einstreu stehen.
Leider sind die Preise für Hobelspäne in den letzten Wochen extrem in die Höhe geschossen.
Als ich die letzte Palette Einstreu bestellt habe, bezahlten wir noch 258.- Euro, inclusive Lieferung. Jetzt sollen wir 100.- Euro mehr auf den Tisch legen! Ich frage mich langsam, wo das noch enden soll? Wer kann das noch bezahlen?
Darum ist Eure Unterstützung so wichtig. Nur gemeinsam können wir das wuppen.
Wir danken allen tierlieben Spendern, für Eure wertvolle Winterhilfe!!!
Unsere Schäfchen wünschen Euch einen:

Hier ist unsere Weihnachtskrippe.

Heute ist der 08. Dezember 2022 und es schneit.

Ginger möchte keine nassen Pfötchen bekommen. Er balanciert auf dem Rand der Tränke.

Face fragt: „Was machst du denn da? Lass uns uns eine Runde kuscheln“.

Ginger leckt Face den Kopf ab.

Unsere beiden Jungs machen es sich im Stall gemütlich.

Obwohl es zwei Futterraufen gibt, stehen sie lieber beim Fressen nebeneinander. Es ist wirklich erstaunlich wie gut sie sich verstehen.

Es gibt absolut keinen Futterneid.

Ein Schaf mit Schnee auf der Nase.

Wie seht ihr denn lustig aus? Gepunktete Schafe – das hat was!

Unsere Schafe mögen keinen Regen und keinen Schnee. Wahrscheinlich läuft die Wolle ein, wenn sie nass wird.

Begeisterung sieht anders aus…

Hier ist ein kleines Video von heute Morgen.
Unsere Miezekatzen wünschen euch:


Marcy hat diesen süßen Brief, in einem Paket, von der lieben LIZZY bekommen.


Anna, die Patentante von Marcy, muss Lizzy und ihrem Herrchen Heiko von Kröti erzählt haben. Wir haben uns alles sehr über diese niedliche Idee gefreut!!!

In dem Paket waren leckere Knabbersachen, auch ein Beutel für die Menschen, Spielzeug und eine 50.- Euro Spende.
Marcy hat sich als gleich das Streifenhörnchen gegriffen.

Es wurde sofort zu ihrem Lieblingsspielzeug.



Als nächstes schnappte sie sich das Kauholz.


Doch da war noch das Bändsel mit dem Papierschild dran.

„Wollen wir tauschen?“


Natürlich bekamen beide Hunde eine Kaustange.


Vielen Dank liebe Lizzy, lieber Heiko und nicht zu vergessen Patentante Anna! Marcy meint: „Ihr seid herzlich Willkommen. Der Sommer ist die schönste Zeit für einen Besuch. Dann haben die Menschen hier etwas mehr Zeit“.
Dann hat uns wieder ein befreundeter Tierschutzverein mit Katzenfutter unterstützt.



Unsere Streuner freuen sich!
Noch dazu hat die liebe Tierschützerin Ute, auch an die Führungskraft und den Praktikanten gedacht. Damit wir ordentlich bei Kräften bleiben, gab es für uns leckeres Müsli und Apfelringe.
Vielen Dank liebe Ute!
Und zum Schluss hat WeCanHelp, 118,46 Euro auf unser Vereinskonto überwiesen. Wie ihr sicher wisst, mit WeCanHelp könnt ihr uns ganz einfach und vollkommen kostenlos unterstützen.
WeCanHelp überweist leider erst ab einem Betrag von 200.- Euro. Außer im November, da wird immer überwiesen.
Die 118,46 Euro sind seit November 2021 zusammen gekommen.
Wir danken euch von Herzen, dass ihr immer noch an unseren kleinen Verein denkt und uns wieder einmal so fleißig, auf diese einfache und für euch vollkommen kostenlose Art und Weise, unterstützt habt!
Ihr seid einfach super!!!
Auf unserem Gnadenhof lebt eine kleine Herde Ouessantschafe.

Es sind 5 Tiere, 3 Auen und 2 kastrierte Böcke.

Unsere Schafe sind zutraulich und sehr neugierig.

Sie laufen bei uns frei auf dem Hof herum. Haben aber auch vier abteilbare Weidestücke.

Die kleinen Schäfchen sind tolle Öko-Rasenmäher. Im Sommer kommen sie allein mit Gras und Wiesenkräutern aus.

Im Herbst fressen sie vor allem die runtergefallenen Blätter.

Und auch etwas Fallobst von den Apfelbäumen.

Im Winter gibt es Heu und eine kleine Hand voll Müsli für die ganze Bande. Das Schafmüsli ist mehr als Leckerli gedacht, denn die genügsamen Ouesstschafe sollte man nicht zu reichhaltig füttern.

Die kleinen Schäfchen sind leider nicht so einfach zu fotografieren.

Diesmal ist es mir etwas besser gelungen.
Neues von unseren Blondies.
Astron ist jetzt seit 9 Tagen auf dem Hof. Bisher konnten wir keine Schreckhaftigkeit bei ihm feststellen. Wobei es hier auf dem Rentnerhof normalerweise eher gechillt zugeht.
Am Anfang war er nur im Stall etwas unsicher.

Aber das ist verständlich. Pferde sind Fluchttiere, sie würden niemals in eine Höhle gehen. Für Astron ist hier alles neu. Eine neue Umgebung, ein fremder Stall, seltsame Tiere die er nicht kennt, fremde Menschen. Dafür macht er das alles total gut.
Der Stall wurde ihm schnell vertraut. Aston weiß jetzt, dass es im Stall immer etwas Leckeres zu futtern gibt.


Ich habe extra die Überwachungskamera installiert, damit ich sehen kann, was bei den beiden Blondies so abgeht, wenn sie alleine sind.
Beiden sind entspannt. Niemand wird gemobbt.

Ab und zu gibt es Streicheleinheiten oder ein Leckerlie.


Gemeinsam ist es schöner…

Ich habe mit unserer Tierärztin gesprochen. Wir versuchen, Nielsson wieder mit gewässerten Heu zu füttern. Vielleicht haben wir Glück und er ist so stabil, dass er es verträgt. Die noch vorhandenen Säcke mit Heucobs werden weiterhin im Stall verfüttert.
Das erste Heu haben wir auf der Koppel gegeben.
Als wir mit der seltsamen Kiste angerückt kamen, blieb Astron vollkommen entspannt. Er war eher neugierig als nervös.


Astron kam gleich hinter uns her und freute sich, als Heu aus der Kiste kam.
Aber der absolute Hammer kam später. Wir sind immer noch fleißig am Renovieren, Reparieren, Instandsetzen. Das macht hin und wieder Krach.

Nun hatten wir ganz großes Glück und einen Anhänger voll Holz geschenkt bekommen. Der Hänger war bestimmt 8 Meter lang, tierisch schwer und sperrig. Als wir damit auf dem Hof ankamen, war es bereits dunkel.
Peter und ich luden das Holz ab, was einige Zeit dauerte. Danach versuchten wir den Anhänger zu drehen. Das war total anstrengend, weil der so schwer war und gefühlte 100 Meter lang war.
Anschließend hängten wir ihn wieder an und versuchten ihn vom Hof zu bekommen. Nun wurde es richtig schwierig, weil der Platz fehlte, um weit genug auszuholen.
Der Hänger musste um die Ecke und durch das Tor. Wir veranstalteten ein riesen Spektakel in der Dunkelheit. Mit viel Gebrüll: „Halt“, „mehr links“, „das passt nicht“, „weiter vor“, „zurück“, „halt!!!“, und ganz vielem hin- und her- rangieren.
Ich passte auf und brüllte, Peter rangierte das Auto tausend Mal hin und her. Ich hätte spätestens, als der Anhänger mit einem Reifen am Torpfeiler hängen blieb, zu Heulen angefangen und wäre ausgestiegen. Peter behielt die Nerven und schaffte es den Hänger vom Hof zu fahren. Das Tor blieb auch stehen.
Um 22.20 Uhr war ich endlich im Haus und Peter brachte den Anhänger zurück.
Am nächsten Morgen merkte ich, dass ich vergessen hatte, die Überwachungskamera abzubauen. Das war ein glücklicher Zufall, denn nun konnte ich sehen, was in der Nacht bei den Pferden los war.
Selbst unser wildes Treiben in der Nacht, konnte Astron nicht schockieren. Die Lichter und der Krach verunsicherten weder ihn, noch Herrn Nielsson.
Radau in der Nacht und die Pferde bleiben cool.



Beide Pferde blieben vollkommen entspannt.
Nielsson

Astron

Wir sind echt stolz auf die beiden Blondies!!!
Ein paar Bilder von den Miezekatzen.
Wie immer waren nicht alle zum Fototermin erschienen. Typisch Katze! Aber die die da waren, haben ihr Bestes gegeben. Und so sind diese schönen Bilder entstanden.
Eine Katze weiß immer sich in Szene zu setzen: Face sieht sehr dekorativ aus, mit den Tibetischen Gebetsfahnen. Findet ihr doch auch, oder?

Face und Moni.

Ist sie nicht wunderschön, die kleine Moni?

Und Katzen-Yoga kann sie auch.

„Was erzählst du da???“

Goldie, unsere dreifarbige Glückskatze.

Goldie und Giada im Innenhof. Dieses Bild habe ich im Sommer aufgenommen.

Baghira und der Igel, der uns täglich besuchen kommt.

Baghira und Moni, im August 2022 fotografiert.

Katzen im Hochbeet. Sie lieben dieses Teil. Sitzen gern obendrauf oder in den Zwischenräumen weiter unten. Das habe ich erst bemerkt, als einmal eine Katze dort rausgesprungen kam.


Hier ist Sissi besser zu erkennen.

Ginger zeigt sich von seiner schönsten Seite.

„Ach was, diese Seite ist doch auch ganz hübsch“.

Baghira auf dem Rundballen Heu. Im Hintergrund, neben der Gießkanne, versteckt sich Carry.

Marcy: „Ich rieche Katze…“

Baghira: „Du kriegst mich nicht – ätschibätsch!“

Ginger und Baghira im Heu. Die beiden Kater sind immer noch beste Freunde.

Vorgestern habe ich den Zaun entfernt.
In diesem Video habe ich die erste freie Begegnung ohne Zaun, von Herrn Nielsson und Astron festgehalten. Die beiden Wallache hatten wir die ersten Tage durch einen Zaun getrennt. Sie konnten sich über den Zaun hinweg beschnuppern und schon einmal kennenlernen.
Mit Nielsson wollten wir extra vorsichtig sein, weil er als er 2018 auf den Hof kam, sehr rüpelig zu Miranda war. Wenn man es anders ausdrücken will: Es flogen die Fetzen! Die alten Hasen unter euch erinnern sich bestimmt…
Da jedoch mit den beiden Herren alles so friedlich verlief, entfernte ich den Zaun vorgestern.
Und was soll ich euch sagen? Es passierte absolut nichts. Die beiden Hafis passen total gut zusammen. Sie scheinen sich gesucht und gefunden zu haben. Harmonie pur!
Hier sind noch ein paar Bilder vom ersten direkten Kontakt.
Als ich den Durchgang öffnete, ging Astron sofort auf die vordere Koppel und schaute sich alles an.

Nielsson blieb bei mir und beobachte den Neuen.


Stehen schon nebeneinander, als ob sie schon immer zusammen waren.

Dann gingen beide zusammen auf die hintere Weide und grasten.


Später schaute sich Astron den Paddock an.

Das Wäldchen hinter ihm beunruhigte ihn nicht. Da hatten wir schon Pferde die das unheimlich fanden.


Sogar in den Stall hat er sich getraut.

Jana Linke ist die Besitzerin von Astron, sie lebt in der Nähe von Bremen, hat mehrere Haflinger, einen Friesen, Hunde und ein einjähriges Kind.
Jana hat uns das Pferd zur Verfügung gestellt. Das bedeutet, Astron bleibt weiterhin in ihrem Besitz, aber wir, die Tierhilfe Miranda, tragen sämtliche Kosten für das Tier, wie z.B. Futter, Tierarzt, Hufschmied, usw.
Jetzt erzählt uns Jana ihre Geschichte. Wir freuen uns wirklich sehr, mehr Informationen über die Vorgeschichte von Astron zu erfahren. Oft bleibt ja leider die Vergangenheit eines Tieres aus dem Tierschutz, für immer im Dunkeln.
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Hier meine und unsere Geschichte, wie Astrolino zu mir kam… da ich im Jahr 2017 bereits 3 Haflinger-Fohlen aus Österreich gerettet hatte, erhielt ich im November 2019 einen Anruf einer Freundin, dass eine Bekannte (Schwester der Vorbesitzerin) versuche, für Astro einen Lebensplatz zu finden.
Seine Eigentümerin, seit 19 Jahre in seinem Besitz – doch in den letzten 8 Jahren hatten sich ihre Interessen geändert (Familiengründung und Co.) und zwischen ihr und dem Pferd gab es viele Missverständnisse, bis zu dem Punkt, dass Astro „nur noch“ herumstand und sie sich so sehr distanzierte, dass sie auch seine Kosten nicht mehr tragen wollte. Es hieß, er solle eingeschläfert werden, da er nicht mehr gebraucht werde… ich übernahm ihn als „wild und unberechenbar“.
Die Schwester der Eigentümerin, die Stallbesitzerin und ich verluden ihn und Astro und ich fuhren nach Hause. Ich lud ihn alleine ab und stellte ihn direkt in die Herde. Gut hat er das gemacht.
Im Verlauf der nächsten Monate zeigte sich, dass Astro tatsächlich eher schreckhaft ist – er musste erst Vertrauen zu einem Menschen aufbauen. Anbinden war keine Option. Putzen, Zähne machen, Chiropraktik, Schmied und Kuscheln am langen Strick – er blieb einfach stehen. Und unsere Gegebenheiten ließen es gefahrenlos zu. Warum also anbinden. Er genoss bei uns sein Rentnerleben zwischen den Halbstarken, musste allerdings auch manches Mal einstecken, wenn die Jungen austeilten.
Er machte in den letzten 3 Jahre den ein oder anderen Umzug mit und auch in der Herde gab es Veränderungen. Alles verlief immer problemlos. Heute können wir ihn wieder anbinden, er mag Bodenarbeit, Longieren, etc. Und er bekam immer mehr Leckerlis von mir zugesteckt, als die anderen, das war unser kleines Geheimnis 😉
Als wir Susannes Anzeige in den sozialen Medien lasen und von ihrer Stute Miranda erfuhren, haben wir kurzer Hand entschlossen, dass Astro und Herr Nielsson ein gutes zukünftiges Team ergeben könnten. Zwei Blondies unter sich, die sich die Geschichten des Lebens erzählen könnten. Nielsson 27, Astro 26, beide optisch sehr ähnlich vom Typ, was könnte da schief gehen?
Ein paar Tage später freuen wir uns, dass wir von Susanne die Rückmeldung bekommen, dass es den beiden Jungs gut geht und sie bereits Freunde sind. Sollte Herrn Nielsson etwas „passieren“, kann Astro wieder in seine Jungspund-Herde einziehen. Vielleicht sind die bis dahin etwas erwachsener geworden 😉 Und sollte Astro etwas „passieren“, ruft Susanne uns an und wir kommen (ggf. samt TA) vorbei.
Aber erst einmal hoffen wir, dass die beiden noch ganz viel Zeit haben und ihren Lebensabend genießen dürfen.
Viele Grüße,
Jana
Ich finde schon ganz gut.
Diese Fotos sind vom 2. Tag.
Herr Nielsson und Astron schlafen nebeneinander.

Sieht es nicht so aus, als könnten die beiden best buddies werden???

„Sorry Jungs, ich wollte euch nicht wecken“.

„Schlaft weiter“.

„Ich wollte wirklich nichts von euch. Nur ein paar Fotos machen“.

Astron im Gegenlicht.

Man muss schon sehr genau hinschauen um zu erkennen, wer wer ist. Am ersten Tag konnte ich Astron vom Weiten gut an seinen Senkrücken erkennen.
Doch am nächsten Morgen war der Rücken plötzlich ein ganzes Stück höher.


Herr Nielsson hat gestern einen neuen Weidekumpel bekommen. Nun sind hier zwei Blondies auf dem Gnadenhof und genießen ihre wohlverdiente Rente.
Astron ist auch ein Haflinger und 26 Jahre alt. Das passt sehr gut, denn Herr Nielsson ist 27.

Die erste Begegnung lief ganz gut und wie ich finde relativ entspannt ab.
Astron sollte eingeschläfert werden, weil seine vorherige Besitzerin Angst vor ihm hatte. Er soll sehr schreckhaft sein, was ich hier allerdings noch nicht feststellen konnte.
Die erste Nacht verlief total ruhig. Jeder Hafi graste auf seiner Seite und beide blieben total entspannt.

Astron kam heute morgen gleich zu mir und erschien mir etwas verwundert, als ich ihm einen Eimer Horse Alpin Senior unter die Nase stellte. Er muffelte alles ganz langsam und mit viel Genuss auf.
Morgens begleiten mich immer einige Katzen zur Pferdefütterung. Das hat Astron auch nicht aus der Ruhe gebracht. Obwohl sich mal wieder zwei Katzen in den Haaren hatten. Mit viel Geschrei, eben typisch Katze…
Astron reagierte überhaupt nicht darauf, sondern muffelte weiter. Nachdem er aufgefuttert hatte, begleitete er mich bis zum Ende der Weide, wo Nielsson wartete.
So wie es aussieht, können wir bald den Zaun entfernen.

Es fällt mir unheimlich schwer, dies hier zu schreiben. Meine Kehle schnürt sich zu, meine Augen füllen sich mit Tränen, mein Herz ist gebrochen.
Ich kann kaum meine Gedanken sortieren. Verzeiht mir bitte. Ich werde versuchen das Geschehene so nüchtern wie möglich zu berichten.
Am 31.10.2022 ist das eingetroffen, wovor ich mich seit Wochen gefürchtet habe.
Früh am Morgen fand ich Miranda liegend auf der Weide, sie kam nicht mehr hoch. Sie wieherte als sie mich hörte. Rief um Hilfe, weil ich ihr so oft geholfen hatte. Sie wusste das.
Es war so schrecklich die Stute in dieser Situation zu sehen. Sie lag da, mit Angst in den Augen. Ich redete mit ihr: „Ich bin ja da. Wir helfen dir gleich.“ Die Angst wich aus ihren Augen.
Der 31.10. ist bei uns ein Feiertag und es war sehr früh am Morgen. Ich versuchte Hilfe zu organisieren, aber egal wo ich anrief, niemand ging ans Telefon. Die einen schliefen sicherlich noch, die Bauern waren bereits draußen bei ihren Tieren.
Die Tierärztin war zum Glück erreichbar und schon auf dem Weg.
Ich ging wieder zu Miranda und beruhigte sie weiter. Die Stute machte immer mal wieder einen Versuch aufzustehen. Ich konnte sie aber nicht hochdrücken. „Ruh dich ein bisschen aus“, sagte ich zu ihr.
Dann kaum auf einmal die Freiwillige Feuerwehr, mit gefühlt 100 Mann. Ich holte Halfter und Strick. Wir wollten Mirandas Kopf führen, damit niemand verletzt würde. Einem Pferd auf die Beine zu helfen ist gefährlich.
Als ich zurückkam sahen die Feuerwehrmänner und Frauen erleichtert aus. „Steht sie?“ fragte ich. „Ja, sie ist von alleine hochgekommen“ sagte eine Frau.
Miranda humpelte stark, ging aber hinter Nielsson her und knabberte ein bisschen am Gras. Die Leute von der Feuerwehr blieben noch ein Weile, bis wir dachten, Miranda würde jetzt auf den Beinen bleiben.
Die Tierärztin war in der Zwischenzeit auch schon angekommen, konnte aber den Hof nicht erreichen, weil alles mit Feuerwehren und Privatfahrzeugen zugeparkt war. Die Autos standen sogar noch in der 150 Meter langen Einfahrt, bis oben zur Straße hin.
Die Tierärztin musste warten, bis die Feuerwehr abgezogen war. Das dauerte etwas, weil alle rückwärts rausfahren mussten. Ich kümmerte mich indessen um Miranda, die ziemlich durcheinander war und Probleme beim Gehen hatte.
Ich beruhigte die Stute und stellte einen Eimer Horse Alpin Senior vor ihr hin. Sie fraß, das war ein gutes Zeichen. Jetzt kam die Tierärztin. Sie untersuchte Miranda sehr sorgfältig, spritze ein Schmerzmittel, etwas Entzündungshemmendes und ein Vitaminbuster zur Stärkung.
Miranda lahmte vorne rechts. Die Tierärztin meinte, das käme durch das Festliegen. In der Schulter sitzt irgendein Muskel der schmerzt, wenn das Pferd längere Zeit darauf gelegen hat.
Das Schmerzmittel sollte helfen. Sie gab mir noch ein paar Tütchen davon, die ich die nächsten Tage ins Futter geben sollte. Die Tierärztin verließ den Hof und ich behielt die Stute im Auge.
Miranda drehte eine große Runde mit Nielsson auf der Weide. Es sollte ihre letzte sein. Als beide Pferde wieder vorne waren, ging Nielsson in den Stall. Miranda stolperte, stürzte und landete wieder auf der rechten Seite.
Sie lag einfach nur da und machte keinerlei Anstalten mehr hochzukommen. Ich hatte vor einiger Zeit zu Miranda gesagt: „Wenn du nicht mehr magst, gib mir ein Zeichen. Ich helfe dir dann zu gehen“.
Nun schaute ich in ihre Augen und sah, dass der Zeitpunkt gekommen war. Ich ging zum Telefon und rief die Tierärztin an. „Miranda liegt wieder, wir müssen sie erlösen“, sagte ich. „Ich komme“, sagte die Tierärztin.
Ich setzte mich neben Miranda, streichelte ihren Kopf und redete mit ihr. Sie war ganz ruhig, die Angst war aus ihren Augen verschwunden. Sie machte keinen Versuch aufzustehen. Sie schaute mich an, ganz ruhig.
Ich sagte zu ihr: „Wir helfen dir gleich. Es dauert nicht mehr lange. Du kannst ruhig gehen, es ist ok. Du hattest ein wunderschönes, langes Leben und das geht jetzt zu Ende. Du sollst dich nicht quälen. Wir helfen dir und ich bleibe bei dir. Es ist wirklich ok wenn du gehst“.
Ich redete die ganze Zeit mit ihr, bis die Tierärztin da war. Neben uns, direkt mit seinem Kopf über mir, stand Nielsson. Er war ganz ruhig, es sah aus als ob er döste.
„Siehst du, deine große Liebe Blondie ist auch bei dir. Wir begleiten dich. Du kannst gleich schlafen und dann gehst du dorthin, wo es wunderschön ist“.
Die Tierärztin machte die Spritzen fertig. „Ich wünsche dir eine gute Reise und danke dir für alles. Du hast mein Leben so bereichert, es war eine wunderschöne Zeit“. Miranda wurde erst ganz tief sediert und bekam dann das Mittel, das ihrem Leben ein sanftes Ende setzte.
„Mach es gut meine Schöne“, sagte ich und die Tränen liefen über meine Wangen. Ich konnte kaum noch sprechen.
Run free meine Schöne

Mirandas Körper blieb bis zum nächsten Morgen auf der Weide liegen. Nielsson hatte Zeit sich zu verabschieden. Er stand viel neben seiner toten Freundin und döste, war aber total ruhig.
Am nächsten Morgen half unser Nachbar, Miranda von der Weide zu holen. Er hatte schon damals bei Bachus geholfen. Ich bin ihm sehr dankbar, denn er kann das wirklich gut. Es ist nicht leicht ein so großes Tier einigermaßen würdevoll zu transportieren. Bobby kann es, der Körper bleibt völlig unversehrt.
Ich nahm Nielsson, der bis jetzt vollkommen ruhig geblieben war, führte ihn auf die hintere Koppel. Das Haus nahm hier die Sicht auf Mirandas Köper. Doch Nielsson wusste irgendwie was geschehen sollte.
Als Bobby den Trecker startete und Miranda von der Weide holte, regte Nielsson sich total auf. Er rief nach seiner Freundin, zerrte am Strick, ich hatte Probleme ihn ruhig zu halten.
Er fiel in alte Verhaltensweisen, drängelte und schnappte nach mir. Es war nicht einfach, er versuchte anzutraben. Ich musste immer wieder die Richtung wechseln, damit er nicht an mir vorbei ging.
Er wollte zu seiner Freundin, ich hatte den Führstrick und ließ ihn nicht. Er regte sich immer mehr auf und plötzlich fiel er einfach um. Direkt neben mir.
Ich hatte damit nicht gerechnet und bekam von seinen Huf einen Schlag am rechten Fuß ab.
Nielsson war genauso verdattert wie ich. Er blieb einen Moment liegen und schaute verwundert aus. Es dauerte eine Weile, bis er sich besann und aufstand. Verletzt hatte er sich Gott sei Dank nicht. Ich merkte jetzt erst wie meine Hacke immer mehr schmerzte.
Vorne war inzwischen alles ruhig, Bobby hatte Miranda an die Straße gelegt. Ich ging nun mit Nielsson langsam zurück. Mein Fuß schmerzte, er rief immer wieder nach seiner Freundin. Vorne angekommen löste ich den Führstrick.
Nielsson war total aufgeregt und suchte Miranda. Er trabte schreiend auf der Weide herum. Schaute auch immer wieder in den Stall, ob sie dort war. Er ließ sich nicht ansprechen.
Ich musste von der Weide runter, weil es zu gefährlich für mich wurde. Nielsson rannte kopflos herum. Als er dann ein bisschen runtergekommen war, ging ich zu ihm. Gab ihm Leckerlies mit Rescque-Tropfen drauf und ein Futter, das er besonders gerne mag.
Ich hoffte Futter würde ihn ablenken. Aber er nahm nur eine Schnauze voll und suchte dann seine Freundin weiter. Das ging so, bis er total müde war.
Jetzt steht der arme Kerl traurig auf der Weide und lässt den Kopf hängen. Fressen tut er zum Glück und wenn er mich sieht, wiehert er.
Wer ist die Kleine???

Jippie… Hier geht die Post ab!

Eisbär und Wölfchen.

Unser Italienischer Herdenschutzhund „Giada“.

Und der rumänische Wolfsspitz Mix „Marcy“.

Ein Herz und eine Seele, auch wenn die Kleine manchmal anstrengend ist.

„Wer ist hier klein?“ fragt die Marcy.

Gemeinsam Wache schieben, das machen die beiden gern.

Montagmorgen habe ich Miranda in einem wirklich schlechten Zustand auf der Weide vorgefunden. Sie konnte kaum laufen. Ich bekam einen riesen Schreck und dachte das ist jetzt das Ende.
Mein erster Gedanke war natürlich, dass die Degeneration der Wirbelsäule das Problem war und sich jetzt alles ganz schnell verschlechtert hatte. Doch wie konnte sich ihr Zustand über Nacht so dramatisch verschlimmern? Am Sonntagabend lief Miranda noch ganz gut, für ein altes Pferd mit dieser Diagnose.
Ich schaute mir die Stute ganz genau an. Da fiel mir nasse Erde auf, die an ihrer ganzen rechten Seite klebte. Sogar am Kopf. Da Miranda sich nie ins Nasse und schon gar nicht in den Dreck legt, musste sie in der Nacht ausgerutscht sein.

In der letzten Zeit hatte es viel geregnet. Vor dem Stall hatte sich Matsch gebildet, durch den die Pferde gehen müssen um über den Paddock, auf die Koppel zu gelangen. Miranda wird hier gestützt sein und hatte nun entweder Schmerzen, oder sie hatte sich so erschrocken, dass sie sich nicht mehr traute zu gehen.

Sie wollte auch gar nicht mehr in den Stall gehen. Ich brachte der Stute einen Eimer Horse Alpin Senior auf der Weide und gab ihr Traumeel. Ihr Appetit war gut. Sie fraß alles auf und sah schon etwas besser aus. Dann versuchte ich vergeblich einen Tierarzt zu erreichen.

Miranda hatte sich inzwischen ein bisschen von der Stelle bewegte. Nur in den Stall wollte sie auf keine Fall gehen. Um ihr zu helfen schüttete ich mit Peter zusammen einen Weg aus Erde auf, von der Koppel, über den Paddock am Stall entlang.
Das war ganz schön anstrengend. Wir schaufelten ungefähr drölfzig Schubkarren voll Erde, dann war der Weg fertig. Zum Glück nahm Miranda ihn an und traute sich wieder in den Stall zu gehen. Sie schien richtig erleichtert zu sein.

Das Traumeel gab ich ihr weiterhin und sie erholte sich sehr schnell. Wir hoffen, dass Miranda nicht wieder stürzt. Wir machen alles, damit das Pferd noch eine schöne Zeit hat. Dabei behalten wir aber im Auge, dass es auch ein lebenswerter Zustand für sie bleibt.
Ich sag ja, eine Achterbahnfahrt der Gefühle…
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, hatte Miranda am 03. Oktober eine leichte Kolik. Zum Glück hat sie sich sehr schnell wieder erholt. Nun geht es ihr wieder gut.

Ich sehe die Pferde den ganzen Tag und kenne sie sehr genau. An ihrem Verhalten merke ich sofort wenn etwas nicht stimmt.
Gerade auf Miranda habe ich ein wachsames Auge, weil sie so alt ist.

Eine Kolik ist immer eine ernste Angelegenheit, sie kann schnell lebensbedrohlich werden. Deshalb sollte man immer sofort einen Tierarzt kommen lassen, wenn man den Verdacht hat, das Pferd könnte eine Kolik entwickeln.

Pferde sehen so groß und robust aus, ihre Verdauung ist aber sehr empfindlich. Wer Pferde versorgt, trägt deshalb auch immer eine große Verantwortung.

Man kann einiges tun, um seine Pferde gesund zu halten. Besonders im Alter brauchen Pferde mehr Aufmerksamkeit.

Wir legen hier auf dem Hof, große Aufmerksamkeit auf die Fütterung der Pferde.

Im Alter verändern sich auch die Ansprüche der Pferde. Die Fütterung sollte deshalb immer mal wieder überdacht und angepasst werden. Wichtig ist auch ein gutes Mineralfutter für Senioren.

Miranda hat leider keine funktionstüchtigen Zähne mehr. Die meiste Zeit ihres Lebens hatte sie sehr gute Zähne. Jetzt fehlen altersbedingt Backenzähne und die noch vorhandenen, sind zu kleinen, glatten Stummeln geworden.

Mit den verbliebenen Zähne ist es der Stute nicht mehr möglich Gras und Heu so zu zermahlen, dass der Darm daraus alle nötigen Nährstoffe holen kann. Deshalb ist es so wichtig, dass wir immer ausreichend Heucobs zufüttern.

Ohne große Mengen Heucobs, würde die 30 Jahre alte Stute schnell an Gewicht verlieren und auf der grünen Weide verhungern.

Miranda hat erst seit August 22 mit Alterserscheinungen zu tun. Vorher war sie für ihr Alter ziemlich fit. Bis auf die abgenutzten Zähnen war alles in Ordnung. Dann zeigte sich auf einmal ein verändertes Gangbild.

Miranda stand unsicher auf den Hufen und sie zog die Hinterbeine über den Boden, ohne sie anzuheben. Die Tierärztin stellte eine altersbedingte Degeneration des Wirbelkanals fest.
Das bedeutet, dass die Nervensignale nicht mehr richtig bei den Hinterbeinen ankommen.

Die Tierärztin konnte nur versuchen Miranda zu stabilisieren. Am Gangbild kann man leider nichts mehr machen. Die Stute bekommt jetzt homöopathische Mittel, Vitalpilze und MSM-Pulver.
Ich unterstütze die Nervenübertragung und ihr Herz zusätzlich mit Schüßler Salzen.

Mit diesen Maßnahmen geht es Miranda eigentlich sehr gut. Sie ist gut drauf, frisst und zeigt Lebensfreude.
Vielen Dank liebe Kerstin und lieber Uwe, für Eure Zugabe zur Hufpflege!!!
Das ist wirklich sehr nett von Euch!

Wir sind mit dem neuen Hufpfleger wirklich sehr zufrieden. Endlich haben wir einen kompetenten Menschen gefunden, der auch noch Verständnis für unsere alten Pferde hat.
Der vorherige Schmied wurde von Termin zu Termin ungeduldiger. Miranda zog immer wieder den Huf weg, weil sie nicht lange das Gleichgewicht halten konnte. Dafür hatte der Schmied kein Verständnis. Ihm dauerte das alles viel zu lange.
Der neue Hufmensch strahlt dagegen eine Ruhe aus. Er gibt den alten Pferden die Zeit, die sie brauchen. Unsere beiden haben geradezu seine Nähe gesucht.
Er sagte es nützt ja nichts. Die Pferde wollen mitmachen, können aber nicht mehr. Würde er schnell machen und ihnen dabei wehtun, währen sie beim nächsten Mal nicht mehr motiviert und alles wäre noch schwieriger.
Damit hat er recht und genau das war das Problem bei den vorherigen Schmieden und Hufpflegern. Die wollten alles nur schnell fertig haben und achteten nicht drauf wie es dem Pferd geht.
Jetzt sind wir endlich bei einem richtigen Pferdeversteher gelandet.
Dafür bin ich sehr, sehr dankbar. Denn nun ist auch der Knoten in meinem Magen verschwunden, der fester wurde, je dichter der Termin für die Hufpflege kam.

Unsere Ouessantschafe freuen sich immer sehr über Baumschnitt.

Sie lieben es die Blätter zu knabbern. Wir lassen deswegen die geschnittenen Äste und Zweige ein paar Tage für sie liegen.

Das ist eine willkommene Abwechslung für die Zwerge.


Es wird geknabbert und zwischendurch die Morgensonne genossen.

Na, wer sieht Miranda???

So viele leckere Blätter… Die Schafe lieben es.

Schafe im Gegenlicht.

Guten Morgen liebe Leute!

Besser gesagt, eine Tierärztin.
03. Oktober, Tag der Deutschen Einheit, ein Feiertag und Miranda zeigte gegen Mittag Anzeichen einer Kolik! Ich rief sofort bei den Tierärzten in der Gegend an. Feiertags ist es nicht leicht jemanden zu bekommen.
Doch wir hatten Glück, eine sehr nette, einfühlsame, junge Tierärztin hatte Notdienst und war nur knapp 1/4 Stunde später hier auf dem Hof. Da war Miranda schon ziemlich wackelig auf den Beinen.
Die Stute hatte das Fressen eingestellt und wollte, oder konnte, keinen Schritt mehr gehen. Die Tierärztin untersuchte das Pferd. Es waren Gott sei Dank Darmgeräusche zu hören und sie holte ein paar gut geformte Äpfel aus dem Darm. Soweit so gut.
Aber wie es weiter vorn im Darm aussah, konnte die Tierärztin natürlich nicht erfühlen.
Sie horchte auch Mirandas Herz ab. Das Herzgeräusch ist wohl sehr stark zu hören. Das wusste ich von unserer anderen Tierärztin.
Ob jetzt der Wetterumschwung, es war erst einige Tage sehr kalt, bis es gestern schlagartig schwülwarm und drückend wurde, oder die Futterumstellung auf die neuen Heucobs von mein-streu die Probleme verursachten, wissen wir nicht genau.
Vielleicht war es auch alles zusammen. Dazu noch das Herz…
Pferde, besonders alte Pferde, können Wetterwechsel nicht so gut vertragen. Vorsichtshalber mische ich die nächste Zeit noch Agrobs Pre Alpin Wiesencobs, unter die Heucobs von mein-streu. Leider sind die Agrobs Wiesencobs bei uns zurzeit nicht lieferbar. Wir hoffen, dass der Landhandel hier bei uns, noch ein paar Säcke Agrobs Wiesenflakes hat.
Miranda bekam gestern ein Schmerzmittel, etwas zur Entspannung und einen Vitamin-Buster gespritzt und fing nach wenigen Minuten wieder an zu Grasen. Ein riesengroßer Stein fiel uns vom Herzen!
Das ist ein Foto von heute Morgen.

Trommelwirbel, Tusch, Tada!
Die Heucobs sind da!!!
Jeden Tag haben wir sehnsüchtig auf diese Lieferung gewartet. Wegen Lieferschwierigkeiten mussten wir ein paar Wochen, mit kleineren Käufen, von teuren Wiesenflakes überbrücken.

Doch nun sind sie endlich da, die langersehnten Heucobs.
Und soooo viele…
Dank Eurer Spenden, konnten wir 50 Säcke zu einem Spitzenpreis von 10.- Euro pro Sack ordern!

Ihr glaubt gar nicht, was das für eine große Erleichterung ist. Denn je leerer die Futterkammer wird, desto höher steigt der Stresspegel bei mir.
So ein Pferd muss dauernd fressen. Jede Fresspause die länger als 2 Stunden andauert, ist ungesund. Unsere Miranda kann nur noch mit diesen Heucobs ernährt werden. Deshalb ist es für uns so wichtig, immer einen guten Vorrat im Haus zu haben.
Diese alte Lady bedankt sich bei allen lieben Spendern und wir natürlich auch!!!

Ginger und die Bretonischen Zwergschafe beim morgendlichen Plausch.

Bei uns leben alle Tiere friedlich und harmonisch zusammen.

Die können wir so gut gebrauchen.
Für uns Tierschützer ist es gerade eine sehr schwere Zeit. Die Menschen machen sich Sorgen um die Zukunft, alles wird teurer, die Medien bringen jeden Tag Horrorszenarien. Da bleiben die Spenden aus.
Verstehen können wir das nur zu gut, aber wir müssen trotzdem sehen, wie wir unsere Tiere satt bekommen.
Auf unserem Gnadenhof für Haus- und Nutztiere leben zurzeit 2 sehr alte Pferde, 2 Hunde, ein Haufen halbwilder Katzen und eine kleine Herde Schafe.
Alle Tiere bleiben bis an ihr Lebensende hier auf dem Hof.
Wir haben keine Einnahmen durch Tiervermittlungen wie andere Vereine. Wir haben nur Kosten, hohe Kosten. Ohne eure Spenden, könnten wir den Laden dicht machen.
Besonders die mittlerweile 30 Jahre und 7 Monate alte Stute Miranda und ihr 27 Jahre alter Weidekumpel Nielsson, verursachen immens hohe Kosten. Dazu kommen noch die Ausgaben für die anderen Tiere.

Ich füttere jetzt schon einen Sack Heucobs am Tag! Wie soll das im Winter werden?


Ihr seht, wir brauchen eure Hilfe, damit unsere Tiere auch morgen noch satt werden.
Deshalb danken wir den lieben Tierfreunden von Herzen, die uns unterstützt haben:
Achim hat 10. Euro gegeben.
Volker hat 20.- Euro für Miranda gespendet.
Und Antje hat 100.- Euro auf unser Vereinskonto überwiesen.
Vielen, vielen Dank Ihr Lieben für Eure wertvolle Hilfe!!!
Wenn auch Du etwas geben möchtest, hier ist unser Spendenkonto:
Tierhilfe Miranda e.V.
IBAN: DE74241910153614182800
BIC: GENODEF1SDE
Mittwoch war unser neuer Hufpfleger auf dem Hof. Das war sein zweiter Besuch und ich bin wirklich froh, dass ich ihn gefunden habe. Unsere mittlerweile 30 Jahre und 7 Monate alte Hannoveraner Stute Miranda, kann nun gar nicht mehr die Hufe geben.

In den letzten Jahren wurde es immer schwieriger für unser altes Mädchen, die Hufe zu geben und längere Zeit hochzuhalten. Wir haben einige Schmiede und Hufpflegerinnen gehabt, die mehr oder weniger gut mit einem so alten Pferd umgehen konnten.
Richtig glücklich war ich eigentlich nie. Je näher der nächste Hufpflegetermin rückte, umso mehr bekam ich einen Knoten im Bauch. Diesmal war es allerdings anders. Der neue Hufpfleger ist ein sehr entspannter Mensch, der ganz und gar auf das Pferd eingeht.

Wie ihr wisst, hatten wir Ende August die Tierärztin hier, weil Miranda da kaum noch Kontrolle über ihre Hinterbeine hatte. Die Stute schwankte, die Beine machten was sie wollten.
Die Diagnose hieß: „altersbedingte Verknöcherung des Wirbelkanals“. Wir gehen davon aus, dass Miranda keine Schmerzen hat, aber die Signale der Nerven kommen nicht mehr richtig bei den Hinterbeinen an.

Die Tierärztin sagte es reicht, wenn der Hufpfleger Mirandas Hufe auf dem aktuellen Stand hält. Er soll einfach nur die Zehen kürzen. Es muss nicht schön aussehen, Hauptsache die Stute kommen damit klar.
Der Hufpfleger reagierte sehr verständnisvoll als ich ihn von der aktuellen Lage informierte. „Das bekommen wir hin“, sagte er, „sie kann stehen bleiben, während ich die Hufe ausschneide“. Mit Hauklinge und Hammer kürzte er Mirandas Hufe, während die Stute brav da stand.

Nur einmal zog sie den rechten Vorderhuf weg. Da habe ich mit ihr gesprochen und dann stand sie wieder ganz still, bis der Hufpfleger fertig war. Das lief alles total stressfrei ab und zwar für alle Beteiligten.
Für Nielsson nahm der Hufpfleger sich viel Zeit. Der Wallach hat mittlerweile auch Probleme mit Arthrose in den Gelenken. Immer wieder bekam Blondie eine kleine Pause und so war auch für ihn die Hufpflege angenehm.

Ich bin wirklich froh diesen tollen Hufmenschen gefunden zu haben. Er ist der beste Hufpfleger den wir je hatten.

Nachdem der Hufpfleger weg war, hat Kröti sich sofort ein Stück Hufhorn geholt.

