Inklusive Kätzchen?

Man könnte es fast glauben.
Ich habe Giada nachschauen lassen.

Inklusive Kätzchen?

Man könnte es fast glauben.
Ich habe Giada nachschauen lassen.

Ich wünsche allen einen schönen und gemütlichen 3. Advent.

Bei uns sieht es nicht so romantisch aus, wie auf dem Bild. Es stürmt und regnet bereits seit Wochen. Ist ein Sturm durch, kommt auch schon der nächste und bringt neuen Regen mit.
Mittlerweile sind alle Gräben Oberkante-Unterlippe-voll. Laufen sogar schon über.
Das ist nur einer der kleiner Nebengräben. Den sieht man sonst kaum.

Normalerweise steht hier nicht mal halb soviel Wasser drin.
Jetzt läuft der über…

Das hat auch damit zu tun, dass der Wasserspiegel der Oste enorm hoch ist und der Wind das Wasser ins Land drückt. So können die Pumpen des Sperrwerks, das Wasser nicht rauspumpen.
Auch das große Fleet an der Straße ist voll.

Ich konnte auf der Gassirunde beobachten, wie das Wasser in die falsche Richtung läuft. Kein Wunder wenn wir hier langsam absaufen.

Heute stürmt es besonders heftig. Es sind immer wieder einzelne, starke Orkanböen dabei. Gerade eben ist dieser Baum umgefallen.

Eine heftige Orkanböe, ein lauter Knall und der schöne, große Baum lag danieder. Vor einer Sekunde stand er noch stolz da.
Ich kann es immer noch nicht fassen…
Dabei hat er richtig dicke Wurzeln, wie man hier sehen kann.

Gesund war er auch.

Es ist wirklich traurig.

Zum Glück ist er nicht auf den Weg gefallen.
Wir warten jetzt ab, bis der Sturm vorbeigezogen ist und hoffen, dass nicht noch mehr passiert.
Passt gut auf euch auf.
Die Miezen warten schon auf uns.
Kerstin und Uwe haben 10.- Euro für den Schmied dazu gegeben. Das ist super nett von den beiden und eine tolle Hilfe für uns. Wir bedanken uns recht herzlich.
Regelmäßige Hufpflege ist für Pferde sehr wichtig. Unser jetziger Schmied verlangt leider 10.- Euro mehr, im Vergleich zu unserer ehemaligen Hufpflegerin. Dafür besitzt er ein viel größeres Wissen.
Wir zahlen lieber 10.- Euro mehr, wenn dafür gut gearbeitet wird. Die Mehrkosten für die Hufbearteitung haben bis jetzt jedesmal Kerstin und Uwe aufgefangen. Das ist einfach großartig!
Ihr seid wirklich tolle Unterstützer und Tierfreunde! VIELEN DANK!!!
Der Schmied bearbeitet die Hufe unserer Pferde gerade mal seit einem knappen halben Jahr und Mirandas rechter Vorderhuf sieht schon so viel besser aus. Die Hufpflegerin hat das in 3 Jahren nicht geschafft.

Der Schmied hat dem Huf eine ganz andere Form gegeben. Dadurch liegt nicht mehr so viel Spannung auf dem Riss.
Die zweite Tierarztrechnung für Miranda ist angekommen. Diesmal wurde der abendliche Besuch, am 30.07.2019 abgerechnet. Miranda ging es an diesem Abend plötzlich sehr schlecht. Innerhalb von zwei Stunden, befand sie sich in einer sehr kritische Lage. Ich befürchtete das Schlimmste.
Zum Glück sind die Pferde bei uns immer unter Beobachtung. Den ganzen Tag ging es der Stute gut, sie benahm sich wie immer. Um 17.00 Uhr war ich noch bei den Pferden auf der Weide.
Doch als ich um 19.00 Uhr füttern wollte, stand ein nervöses Pferd, mit weit aufgerissenen Nüstern vor mir. Miranda verweigerte nicht nur das Futter, sie lief unruhig umher, schlug mit dem Schweif und flehmte – ein Zeichen für Unwohlsein und Schmerzen. Ihr Herz raste, ich konnte es an der Seite durch die Haut schlagen sehen und sie atmete viel zu schnell..
Der sofort alarmierte Tierarzt war um 21.00 Uhr auf dem Hof.
Er konnte keine wirkliche Diagnose stellen, wirkte nicht gerade zuversichtlich. Doch zum Glück schlug seine Behandlung an. Miranda ging es stündlich besser. Am nächsten Tag war alles wieder gut. Der stürmische Krankheitsverlauf, konnte durch ein rasches Eingreifen, gestoppt werden.
Wie ich jetzt sehen konnte, hat der Tierarzt einen Tierschutzpreis für uns gemacht und nicht den Aufschlag für den Notdienst berechnet. Das ist sehr nett! Mit 92,49 Euro kommen wir noch günstig davon.
Aber auch dieser Betrag ist für unseren kleinen Verein nicht einfach aufzubringen.
Wenn jemand vielleicht ein paar Euro dazugeben könnte, würde er uns sehr helfen. Es muss nicht viel sein. Jeder Cent den wir für Futter ausgeben können, hilft uns die Tiere über den Winter zu bringen.
Vielen Dank für eure Hilfe!

Ich wünsche allen einen schönen 2. Advent.

Macht es euch so richtig schön zuhause gemütlich. Das ist das Beste, falls ihr auch so ein Schietwetter habt. Bei uns regnet und stürmt es seit Tagen. Wenn es so weiter geht, sind wir bald vollkommen abgesoffen.
Die Pferde gehen schon seit letzten Mittwoch, kaum noch aus den Stall heraus. Wer mag es ihnen verdenken? Für mich bedeutet das mehrmals täglichen den Stall zu misten.

In den letzten Tagen traf ein Paket nach dem anderen ein! Verschiedene liebe Unterstützer, sind unabhängig voneinander auf die Idee gekommen, dringend benötigte Dinge, über unseren Amazon Wunschzettel zu bestellen.
Wir sind einfach nur glücklich und dankbar! Wieder einmal haben tierliebe Menschen gehandelt, ohne große Worte zu verlieren!
Ich kann leider nicht jede Spende, dem jeweiligen Spender zuordnen. Einigen Sendungen lag kein Lieferschein bei. Aber ich denke, darauf kommt es diesen lieben und hilfsbereiten Menschen auch gar nicht an.
Als erstes traf ein Paket von einem unbekannten Spender ein. Es war randvoll gefüllt, mit getrocknetem Rinder-Euter. Das ist ein beliebter Leckerbissen bei unserem Hunderudel.
Giada kann es gar nicht fassen:

So viel! Wie das duftet…
Da schiebt sich gleich Campas Kopf aufs Foto…

Lass mich auch mal riechen…
Von Michael bekamen die Hunde auch Leckereien: 2 x 5 kg Hundekuchen und 1 x 5 kg Kanne Energiebarren. Die letzteren teilen sie gern mit den Pferden, denn die Hottis mögen die Energiebarren auch sehr gern.

Und dann ging es Schlag auf Schlag.
Der schnelle Eddi musste extra wegen uns seine Tour umstellen, weil sein Auto voll bis unters Dach war und er nirgends rankam.

Die viele Pakete ließen auch die Katzen nicht kalt.

Moni schreitet die Reihe der Paket ab und Goldie blickt erstaunt nach oben.
Am nächsten Tag kamen die nächsten Pakete an.
Hier seht ihr Giada im Wareneingang:

In den Paketen waren:
Von Kerstin und Uwe: 2 x Tierwohl Super Hobelspäne

Brauchen wir im Winter dringend für den Pferdestall
Von Mathilda: 1 x Schüßler Salz Tabletten Nr. 3, 6 x 800 g Animonda Katzenfutter, 1 x 15 kg Horse Alpin Senior, 1 x Wiesenbussis Pferdeleckerlis.

Horse Alpin Senior bekommen unsere Pferde jeden Tag, morgens und abends zu fressen.
Die Lieferfirma legte noch einen kleinen Karton mit Proben, von Agrob Pferdefutter und eine Tüte Eggersmann Pferdeleckerlis, mit erreichtem MHD dazu.

Dann waren noch 12 x 400 g Kitekat Katzenfutter dabei. Allerdings weiß ich nicht wer das Futter gespendet hat.
Auch hat uns wieder ein befreundeter Tierschutzverein unter die Arme gegriffen.
Wir haben eine ganze Menge Katzenfutter erhalten!

Und ein Regenfass, das uns prima helfen wird, den Paddock trockener zu halten.

Aber das ist noch lange nicht alles.
Die liebe Almuth hat 10.- Euro auf unser Vereinskonto überwiesen.
Claudia und Anja haben uns Flohmarktsachen zukommen lassen.
Das alles ist eine so große Hilfe für unseren kleinen Verein. Ihr helft uns, damit wir den langen und teuren Winter besser überstehen können.
Wir danken deshalb allen Spendern von Herzen! ❤
Streunerkatzen sind kaum zu vermitteln. Erst recht nicht, wenn es sich um ausgewachsene Tiere handelt. Die Babys konnten wir im letzten Jahr sehr gut unterbringen. Bei den älteren Katzen ist das schon eine ganz andere Geschichte.
Doch nun haben doch noch zwei Kater den Hof verlassen. Sie sind unsere schönsten, puscheligsten und zutraulichsten Miezen gewesen. Flauschi und Henry haben zusammen einen schönen Platz gefunden, wo sie für immer bleiben werden.

Flauschi

Henry
Ich werde die beiden vermissen. Für den Verein ist es natürlich besser so. Die laufenden Kosten werden mit dem Auszug der beiden etwas gesenkt. Zwei Katzen weniger, die wir durchfüttern müssen. Das macht sich schon bemerkbar.
Trotzdem bricht es mir ein klein wenig das Herz. Auch die Hunde werden Kater Flauschi vermissen. Er ist ja immer so gerne mit uns spazieren gegangen.
Hier ist ein kleines Video zur Erinnerung.
Macht es gut ihr beiden!
Heute war wieder der Hufschmied auf dem Hof. Beide Pferde machten gut mit. Nielsson war nur noch manchmal albern, er lernt offensichtlich dazu, was gewünscht ist und was nicht. Miranda konnte ohne Probleme die Beine heben.
Die jeweilige Tagesform der Stute entscheidet, wie die Hufpflege abläuft. Beim letzten Termin fiel es Miranda schwer, die Hufe hochzuhalten. Man merkt ihr langsam ihr Alter an. Im Frühjahr wird die Dame 29 Jahre alt.
Zum Glück hat sie nicht jedes Mal Probleme. Es ist auch ein großer Unterschied, wie der einzelne Hufpfleger arbeitet. Unser jetziger Schmied kann ohne Bock arbeiten und das ist es für die alte Dame viel angenehmer.
Ich bin gar nicht mehr von der Kompetenz unserer ehemaligen Hufpflegerin überzeugt. Der Schmied hat den Riss in Mirandas rechtem Vorderhuf, viel besser im Griff. Die Hufpflegerin machte daran 3 Jahre herum, ohne ein vernünftiges Ergebnis.
Der Schmied gab Mirandas Hufen eine ganz andere Form. Dadurch liegt auf der Stelle mit dem Riss, viel weniger Spannung. Schon nach drei Terminen kann man gute Fortschritte sehen.
Miranda Huf, heute nach dem Ausschneiden.

Natürlich ist die Stute durch den Matsch gestiefelt, bevor ich die Kamera aus dem Haus geholt hatte. Aber man kann trotzdem die Verbesserung erkennen.
Ich wünsche allen Lesern, Vereinsmitgliedern, Freunden, Helfern und Unterstützern einen schönen und besinnlichen 1. Advent.

Sicherlich weißt du, dass erst Winter ist, wenn die Menschen in Norddeutschland sich eine Kapuze aufsetzen. Das dauert natürlich noch. Trotzdem finde ich, sind wir heute schon nahe am Schietwetter dran.
Es regnet und stürmt schon die ganze Nacht und ist so richtig schön ungemütlich.
Sturm ist zwar erst, wenn die Schafe keine Locken mehr haben. Alles davor nennen wir Nordlichter nur ein büschen Wind. Trotzdem ziehen die Pferde es vor, heute im Stall zu bleiben.
Sie freuen sich über ihren schönen großen Offenstall, den sie nutzen können, wie und wann sie es möchten. Die beiden vertragen sich mittlerweile so gut, dass sie ohne Zickereien zusammen stehen können und ohne Stress, aus einer Heuraufe fressen.

War heute morgen leider etwas dunkel, darum ist das Foto nicht gut geworden.
Beide Heubadewannen sind im Betrieb und erleichtern mir das Heuwässern ungemein. Im Winter im Wasser rumzupütschern, ist nicht gerade die schönste Aufgabe. Aber wat mut, dat mut, wie der Norddeutsche sagt, damit unsere beiden Heustauballergiker, schön gesund bleiben.

Die Schafe haben noch Locken, wie du unschwer erkennen kannst. Und sie haben Hunger. Die Zwerge belagern den erst vor ein paar Tagen, gelieferten Heuballen.

Wie kleine nimmersatte Raupen, fressen sie sich in den Ballen hinein…

Das dürfen sie ruhig. Die kleinen Schafe laufen die meiste Zeit frei auf dem Hof herum, gemeinsam mit den Hunden und Katzen.
Cashmere der kleine Fress-Sack, guckt frech um die Ecke.

Natürlich thront wieder Kater Baghira, ganz oben auf dem Heuballen.

Karin hatte mal gefragt, ob die Heuballen dieses Jahr mit Kätzchen geliefert werden. Das könnte man wirklich glauben. Denn weiter unten hat es sich Carry im Heu gemütlich gemacht.

So nun warten wir bis der Sturm durch ist und trinken eine Tasse Tee. Prost!
Kaum war die Zufahrt wieder frei, gaben sich hier die Post, Hermes und DPD die Klinke in die Hand. Gestern kam ein Paket nach dem anderen. Nicht nur unsere eigene Futterbestellung traf ein, nein, es kamen auch noch Spenden, von lieben Unterstützern.
Es gibt so viele tolle Menschen die einfach helfen. Die handeln, ohne große Worte zu verlieren. Sie sitzen überall auf dieser Welt, werden aber meistens übersehen, weil sie still sind und ihre guten Taten, nicht an die große Glocke hängen.
Sie brauchen kein Lob und keine Bestätigung. Doch eins ist klar, diese Menschen machen unsere schöne Welt, noch ein kleines bisschen schöner.
Darum lasst euch heute einmal von Herzen danken! ❤
So ging es gestern zu, im Wareneingang:

Unsere Bestellung traf als erstes ein und wurde von Campa geprüft.
Dann kamen die Spenden.

Ginger und Baghira nehmen die Pakete unter die Lupe
Fast wie Weihnachten war das.
Diese lieben Unterstützer haben uns geholfen:
Giada schaut erwartungsvoll in das Paket:

1 x Tierwohl Super Hobelspäne, 2 x Hores Alpin Senior.

Einen Sack Höveler Puritan Senior.

12 Dosen Hundefutter und Salzlecksteine für die Pferde.

12 Dosen Katzenfutter und 3 Beutel getrockneter Rindereuter für die Hunde.

Ein super-tolles Leckerli-Set für die Pferde.


Der schwarze Kater hat zwei Augen – wirklich! 🙂
Wir bedanken uns bei allen lieben Unterstützern, für diese großartige Hilfe!!!
Gerde jetzt, wo die teure Zeit der Pferdehaltung voll im Gange ist, brauchen wir eure Hilfe.
DANKE für diese tollen Entlastung. Ihr seid einfach großartig!!!
Irgendwie ist hier momentan der Wurm drin!

Nach dem Stromausfall am Wochenende, ist jetzt die Wasserleitung unter unserer Straße kaputt. Schon gestern wurde die ganze Straße aufgerissen. So kommt da kein Auto vorbei.

Wir warten dringend auf die Futterlieferungen. Doch gestern konnten weder die Post, noch DPD und Hermes, den Hof anfahren. Ich bekam nur eine Mail, dass am nächsten Tag, die Zustellungen weider versucht werden.
Heute morgen auf der Gassirunde, sprach ich mit einem der Arbeiter. Er meinte sie wollen in zwei Stunden fertig sein. Hoffentlich schaffen sie das, sonst gibt es heute wieder kein Futter und dann wird es langsam eng.
Drückt bitte die Daumen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, hatten wir einen Stromausfall. Irgendein Verteilerkasten hatte gebrannt.
Das wusste ich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht. Nichtsahnend saß ich vor der Glotze und wollte einen Film mit Cameron Diaz zu Ende sehen. Danach ein letztes Mal für diesen Tag, die Pferde füttern.

Da meldete sich Chica auf einmal, sie wollte unbedingt raus. Der Film lief noch eine gute halbe Stunde. Ich entschloss mich, schon jetzt mit den Hunden rauszugehen und die Pferde zu füttern. So würde ich auf alle Fälle das Ende des Films mitbekommen.
Wenn unsere Oma Chica schon mal von alleine raus will, wollte ich das natürlich unterstützen. Sonst muss ich meistens wecken, damit sie in der Nacht noch einmal pinkeln geht.
Während ich die Pferde fütterte, erledigten die Hunde, was sie draußen so erledigen sollen. Dann ging es zurück ins Haus.
Als ich wieder auf dem Sofa saß, lief Werbung. „Das hat ja gut geklappt“, freute ich mich. Der Film sollte bis 22.35 Uhr laufen, das waren noch gute 10 Minuten. Da machte es „ZING“ und ich saß im Dunkeln.
Fernseher aus, Lampe aus, alles aus… Beim Blick aus dem Fenster, sah es draußen ebenfalls seltsam dunkel aus. Wie ich am nächsten Tag erfuhr, hatte das ganze Dorf kein Strom.

Das Ende des Films bekam ich leider nicht mehr mit. Es dauerte bis in die frühen Morgenstunden, bis die Leitungen instand gesetzt waren.
Ich freue mich immer noch über Chica, weil sie dafür gesorgt hat, dass ich beim Pferdefüttern, nicht plötzlich im Dunkeln dastand. Das hat unsere Omi richtig gut gemacht!

Lehn dich ruhig an mich mein Freund.

Heute habe ich eine Benachrichtigung von WeCanHelp erhalten. Unser Verein bekommt 60,28 Euro auf das Vereinskonto überwiesen!!!
Dieser Betrag kam durch Online-Einkäufe von lieben Tierfreunden zusammen, die sich entschlossen haben, unseren Verein, auf dieser Art zu unterstützen. Das geht übrigens ganz ohne eigene Kosten:
Ihr müsst dafür nur euren Einkauf, über unseren WeCanHelp Button – rechts auf dieser Seite – starten.
Normalerweise zahlt WeCanHelp erst ab einem Betrag ab 200.- Euro aus. Nur Mitte November wird immer ausgezahlt, egal welche Summe angesammelt wurde. Unser kleiner Verein braucht immer sehr, sehr lange, bis 200.- Euro zusammen gekommen sind. Letztes Mal dauerte es ganze 8 Monate.
Dabei könnte viel mehr zusammen kommen. Leider nutzen nicht besonders viele Tierfreunde, diese tolle Art der Unterstützung, oder sie denken beim Shoppen einfach nicht daran. Ich habe mir deshalb eine Erinnerungs-App im Browser installiert, den sogenannten „Shop-Alarm“. Damit kann ich keinen Einkauf mehr vergessen.
Wäre toll, wenn ihr das auch macht. Ihr könnt auf diese einfach Weise, soooo viel Gutes tun, ohne auch nur einen einzigen Cent dafür hergeben zu müssen.
Wir danken allen, die uns so lieb geholfen haben und bitten euch, denkt auch bei eurem nächsten Online-Einkauf an uns! DANKE SCHÖN!!!
Die Tiere brauchen euch!!!

Und plötzlich siehst du zwei Blumen
am Wegesrand blühen:
die eine nennt sich Hoffnung
die andere Zuversicht.
Gerd Neubauer

Unser ältestes Schaf, die Leitaue Ante, ist gestorben.

Ante S. vom Brink, wie sie mit vollem Namen hieß, lag am Morgen tot im Stall. Ich fand sie auf ihrem Nachtlager liegend, wo sie für immer eingeschlafen ist. Am Abend davor ging es ihr gut wie immer. Sie war stets gesund und bis zum letzten Tag die Chefin der Herde.
Ante ist 12 Jahre alt geworden.

Ein Foto aus der Anfangszeit. Ante war sehr lieb und zutraulich
Die Aue Ante wurde am 24.03.2007 geboren und kam im Juni 2010 auf unseren Hof. Sie war ein Herdbuchtier und sollte ihre Gene in der Zucht weitergeben. Nachdem der Züchter sie gegen die Blauzungenkrankheit impfen lassen hatte, wurde Ante nicht mehr tragend.
Der Züchter glaubte, dass das eine Nebenwirkung der Impfung sei und gab dieser die Schuld, an der Unfruchtbarkeit der Aue. Für ihn war das Tier dadurch wertlos und so kam es, dass ich Ante übernahm.
Damit die Aue nicht allein stehen muss, zog auch gleich, der nicht mit ihr verwandte Bock, Carsten ein. Der Rocker war schwierig im Umgang, er kloppte gern alles Mögliche auseinander und griff Menschen an. Seine Eltern waren Herdbuchtiere und eigentlich sollte auch er in die Zucht gehen.
Aber aufgrund seines schwierigen Wesens, wollte der Züchter ihn loswerden. Aggressive Böcke landen dann auch gern mal beim Schlachter. Carsten hatte Glück, er fand auf unserem Hof ein neues Zuhause.

Carsten bekam ein Spielzeug, um sich abzureagieren.
Auch hier auf dem Hof ließ Carsten den Macho raushängen, doch zu Ante war er lieb, sogar sehr lieb.

Das Ergebnis dieser Liebe zeigte sich im nächsten Frühjahr, als die kleine Antonia auf die Welt kam. Zuckersüß und abenteuerlustig war die kleine Maus.

Jetzt zeigte sich, was Ante für eine liebevolle Mutter war. Sie ging vollkommen in der Pflege um ihr Kind auf. Für Ante war es die glücklichste Zeit, wenn sie ein Lamm zu versorgen hatte.

Selten habe ich eine so liebevolle und fürsorgliche Mutter gesehen, wie unsere Ante eine war. In den nächsten Jahren, bekam sie noch 4 Lämmer und bei jeder Aufzucht konnte ich sehen, wie glücklich sie war.

Ante hatte tiefe mütterliche Gefühle. Als unsere Herde größer wurde, half sie sogar jüngeren, unerfahreneren Auen, bei der Geburt und Aufzucht ihrer Lämmer.

Liebe Ante, wir vermissen dich alle ganz schrecklich. Nun hat unsere Herde die Leitaue verloren und ich mein liebstes Schäfchen. Ich bin sehr traurig, aber andererseits auch froh für dich, dass du so einfach und schmerzlos gehen konntest.
Mach es gut meine Süße.
Ich werde dich immer so in Erinnerung behalten. Mitten in deiner Herde, auf einer grünen Wiese.

Die Herde
Der liebe Ewald hat über unseren Amazon Wunschzettel, etwas zum Knabbern für unsere Hunde bestellt. Eutersticks heißen die Teile, die auch unsere Oma „Chica“ gut kauen kann.
Vielen Dank lieber Ewald!!! Du hast unsere Hunde sehr glücklich gemacht!

Dieser Knabberspaß besteht aus getrocknetem Kuheuter, stinkt schön nach alter, vergorener Milch und unsere Hunde lieben die Dinger.
Natürlich habe ich gleich jedem Hund ein Stick gegeben.
Wie ihr seht, Giada kaut zufrieden:

Die Fotos von der kauenden Chica und Campa sind leider vollkommen unscharf geworden. Ich hatte ohne Blitzlicht fotografiert. Das Licht hat, bei dem gerade herrschenden dunklen Novemberwetter, nicht ausgereicht. Habe ich leider erst gemerkt, als ich die Bilder auf den PC hochgeladen hatte…
Dafür gibt es noch einen koketten Blick von Campa, die damit „DANKE SCHÖN LIEBER EWALD“ sagen möchte. 🙂

Der Fasanen-Hahn war wieder im Pferdestall. Ich gehe einfach mal davon aus, dass es sich immer um denselben Vogel handelt. Die Viecher sehen ja alle gleich aus.

Fasanen-Hahn (Foto Ulli)
Was der Vogel überhaupt im Stall zu suchen hat, ist mir ein absolutes Rätsel. Er findet dort weder Körner noch Gräser. Vielleicht will er ein Sandband im Stall nehmen? Sand haben wir mehr als genug. Trotzdem bleibt es seltsam, wenn ein Wildtier in ein Gebäude geht.
Ich ging nichtsahnend, in einiger Entfernung am Stall vorbei, da hörte ich es immer wieder laut knallen. Also ging ich nachschauen und traute meinen Augen nicht. Schon von draußen sah einen Fasanen-Hahn, immer wieder gegen das Stallfenster fliegen.
Das Fenster befindet sich in mehr als 2 Meter Höhe. Der Hahn wollte durch das geschlossene Fenster den Stall verlassen. Dabei liegt der Stallausgang, der im übrigen ungefähr so groß wie ein Scheunentor ist, nur zwei Meter vor dem Fenster.

Der blöde Fasan krachte nicht nur einmal gegen das Fenster, er donnerte immer wieder dagegen! Die Scheibe wackelte, diese Vögel sind nicht gerade klein, ich befürchtete sie würden jeden Moment zerspringen.
Als ich den Stall betrat, sah ich, dass der Vogel vollkommen allein war. Es war keine Katze in der Nähe und auch sonst kein Feind, der ihn aufgescheucht hatte. Trotzdem flog das blöde Vieh weiter gegen die Scheibe!
Ich versuchte den Vogel erfolglos vom Fenster wegzutreiben. Der Fasan saß jetzt auf einem Balken, direkt vor dem Fenster. Alle Augenblick schmiss er sich laut schreiend, gegen das Fenster.

Mit war klar, lange würde die Scheibe das nicht aushalten. Ich brauchte unbedingt ein Hilfsmittel, um in 2,50 Meter Höhe agieren zu können. So holte ich die Dunggabel. Der Stiel war lang genug, ich konnte das schwarze Plastikteil schützend vor das Fenster halten.
Der Fasan flog auf einen der Balken unter der Stalldecke. Dort blieb er sitzen und gab laute Schreie von sich. Na toll, dachte ich, du sollst hier raus und kein Konzert geben.Ich sah wie der Blödmann schon wieder das Fenster anpeilte, dabei lag der Ausgang direkt vor ihm.

Mit Hilfe der Dunggabel, gelang es mir schließlich doch noch, den Hahn aus dem Stall hinaus zu dirigieren. Draußen flog er laut schreiend davon. Ich hoffe sehr, dass er nun endgültig den Schnabel voll hat und nie weider in den Stall geht.
Die Tierarztrechnung konnte durch Spenden, von vielen lieben Unterstützer, bezahlt werden!!! Wir sind so froh und dankbar, weil so viele Tierfreunde, ohne zu zögern, einfach geholfen haben.
Scott 20.- Euro
Ilona 20.- Euro
Kerstin und Uwe haben noch einmal 10.- Euro drauf gegeben
Karin 20.- Euro
Harry 15.- Euro
Und den Rest hat Sandy übernommen.
Außerdem hat Patrick einen Rundballen Heu gespendet!!!
Das ist ebenfalls eine ganz große Hilfe für uns. Denn nun geht es auf den Winter zu, da brauchen die Pferde viel Heu. Die letzten Nächte waren schon sehr kalt.
Wir bedanken uns bei allen lieben Spendern!!!
Damit ist diese Rechnung vom Tisch. Eine steht noch aus für Miranda, aber das werden wir sicher auch gemeinsam schaffen.
Wir freuen uns wirklich sehr, über eure tolle Unterstützung. DANKE! ❤

Miranda im puscheligen Winterfell. So ist sie gut auf den Winter vorbereitet.
Nielsson leidet genau wie Miranda, an einer chronischen Atemwegserkrankung. Beide Pferde sollten möglichst wenig mit Heustaub in Berührung kommen.
Für Miranda wässere ich bereits seit Jahren das Heu. Eine sogenannte „Portionstränke“, das ist eine Badewanne in der man Heu einweichen kann, erleichtert mir die Arbeit ungemein.
Doch wie der Name vermuten lässt, passt in so eine Badewanne, nur eine Portion Heu, für ein Pferd, hinein. Ein befreundeter Tierschutzverein wollte uns helfen und hat Herrn Nielsson, seine eigene Heubadewanne geschenkt!

Wir bedanken uns von Herzen!!!
Das ist eine so große Arbeitserleichterung. Mit beiden Wannen, kann ich ausreichend Heu für zwei Pferde einweichen. Somit wird die Versorgung der Pferde im Winter, ein kleines bisschen einfacher.

Da freut sich auch unser blondes Mähnenwunder!

Wie unsere Stammleser wissen, hatte Miranda in diesem Jahr etwas Pech mit ihrer Gesundheit. Wir hatten im Sommer gleich mehre Male, den Tierarzt auf dem Hof. Leider auch noch im Notdienst, was ja gleich mehr Kosten bedeutet.
Eine Rechnung wegen eines vereiterten Zahns, haben wir jetzt erhalten. Bald folgt noch eine zweite. 142,87 Euro müssen wir bezahlen. Das ist für unseren kleinen Verein sehr viel Geld. Alleine schaffen wir das nicht.

Kerstin und Uwe haben schon 50.- Euro dazugegeben. Trotzdem fehlen noch 92,87 Euro. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns mit einer kleinen Spende helfen könntet. Auch wenn es nur ein paar Euro sind, hilft es uns sehr dabei, die Rechnung zu begleichen.

Tierhilfe Miranda e.V.
IBAN: DE74241910153614182800
BIC: GENODEF1SDE
Volksbank Stade-Cuxhaven
Vielen Dank!
Ich zeige euch hier ein paar Bilder, von Mirandas Zahngeschichte. Wer Fotos von Wunden nicht sehen möchte, sollte jetzt bitte mit dem Lesen aufhören.
Miranda litt unter einer vereiterten Zahnwurzel, was sehr schmerzhaft war. Erst einmal musste die Entzündung raus, bevor der Tierarzt etwas machen konnte. Er behandelte sie mit Antibiotika und Schmerzmittel.
Der Abszess öffnete sich nach außen und der Eiter konnte abfließen. Mit Einverständnis des Tierarztes, sorgte ich dafür dass die Wunde offen blieb und unterstütze die Ausleitung des Eiters, mit Schlüßler Salzen.
Ich kann immer nur wieder betonen wie froh ich bin, dass alle Tierärzte mit denen wir zusammenarbeiten, offen für Naturheilmittel sind. Der Tierarzt hätte auch auf eine rein schulmedizinische Behandlung bestehen können. Dann hätte er der Stute mehrfach Antibiotika und was weiß ich noch alles gespritzt und die Rechnung wäre um ein Vielfaches höher geworden. So konnte ich die Kosten in Grenzen halten und gleichzeitig war das Tier immer gut versorgt.
Hier seht ihr die Entwicklung.
20.06.2019: Der Abszess hat sich geöffnet, Eiter tritt aus.

25.06.2019: Die Wunde bleibt offen wie sie es sein soll, damit der Eiter weiter abfließen kann.

04.07.2019: Die Wunde ist kleiner, es fließt noch weiter etwas Eiter ab.

21.07.2019: Man sieht nur noch ein kleines Loch, das Fell ist zum Großteil nachgewachsen.

06.08.2019: Die Wunde hat sich geschlossen, das Fell muss noch darüber wachsen.

20.10.2019: Die Wunde ist vollkommen ausgeheilt und das Fell (Winterfell) ist vollständig darüber gewachsen.

Der erste Rundballen Heu wurde geliefert. Momentan zahle ich 35.- Euro für so einen Ballen.
Heuballen mit Streunerkatzen.

Richtig eingekuschelt – sind sie nicht süß?

Auf der anderen Seite liegt, gut getarnt, die Moni.

Hier noch einmal aus der Nähe.

Vertrauen macht den Umgang mit einem Pferd sehr viel einfacher. Pferde sind Fluchttiere, die oft als erste Reaktion auf Unbekanntes, erst einmal kopflos davonrennen. Mit diesem Reflex sollte man immer rechnen.
Natürlich gibt es Pferde die schreckhafter sind und welche die gelassen bleiben. Das liegt nicht nur an dem Nervenkostüm des einzelnen Tieres, oder dem Temperament der verschiedenen Pferderassen. Es hat auch damit zu tun, was das Pferd in seinem Leben, alles kennengelernt hat.
Als Miranda 2011 auf unseren Gnadenhof kam, war sie extrem schreckhaft. Sie hatte in ihren 20 Jahren nicht viele Umweltreize kennengelernt. Stand den Sommer über auf einer abgelegenen Weide und im Winter in einem fensterlosen Stall. Als sie zu uns kam, war sie mit so viel Neuem überfordert. Der kleinste Anlass genügte und die Stute ging durch.
Die erste Zeit war deshalb ganz schön schwierig, auch für mich. Doch nach und nach wuchs unser gegenseitiges Vertrauen. Miranda merkte, dass sie sich auf mich verlassen konnte. Ich hatte sie schon ein paarmal, aus für sie schwierigen Situationen herausgeholt. Das ließ sie immer cooler werden.
Wie sehr sie mir vertraut, zeigte mir das Erlebnis gestern bei der Fütterung. Als ich mit den vollen Eimern den Stall betrat, hatte sich unbemerkt, ein Fasan in eine der Pferdeboxen verirrt. Weder ich noch die Pferde wussten von dem Vogel.
Die Pferde wissen ganz genau, wann Fütterungszeit ist und trafen zur selben Zeit mit mir, im Laufstallbreich ein. Sie kamen nur von der Weide in den Stall und ich betrat den Stall durch den gegenüberliegenden Eingang.

Soweit war alles wie immer. Nielsson ging vorweg und stand schon an seinen Stammplatz. Ich stellte seinen Eimer vor ihm ab und er muffelte gleich los. Da kam auch Miranda in den Stall. Als ich gerade den Eimer auf den Boden stellte, musste der Fasan unsere Anwesenheit bemerkt haben.
So ein Fasan ist ein selten dämlicher Vogel. Ich frage mich wirklich, was bei diesen Tieren evolutionsmäßig schief gelaufen ist. Sie können nicht besonders gut fliegen und flüchten immer erst, wenn man schon fast auf ihrer Schwanzspitze steht.

Foto: Ulli
Der Fasan in der Pferdebox begann wild herum zu flattern und machte dabei einen furchtbaren Krach. Nicht nur die Pferde bekamen einen Schreck, als plötzlich das Flügel-Geklatsche, begleitet von einem lauten Geschrei losging!
Der Vogel war offensichtlich so durch den Wind, dass er in seiner Panik, den Weg aus der Pferdebox nicht mehr finden konnte. Dabei hätte er einfach nur unter der Trennwand durchgehen müssen. Auf diesen Weg muss er auch in den Stall hinein gekommen sein. Aber der Fasan flog nun immer wieder krachend und schreiend gegen die Wand.

Wer schon einmal eine Begegnung mit so einem Tier hatte, weiß welchen Krach diese Vögel machen. Natürlich erschraken die Pferde und ich rechnete damit, dass Miranda kopflos aus dem Stall stürmen würde.
Trotzdem sprach ich sie beruhigend an, sagte zu ihr: „Das ist nur ein Fasan. Der ist zu blöd den Ausgang zu finden. Brauchst dich nicht aufregen“. Tatsächlich kam die Stute fast augenblicklich runter. Ihr Körper entspannte sich und Miranda futterte aus dem Eimer. Hin und wieder warf sie einen Blick in Richtung des flatternden Vogels. Der schnallte Gott sei Dank endlich wie er aus dem Stall heraus kam, ging zu Fuß unter der Abtrennung durch und eilte ins Freie.
Ich freute mich total, dass Miranda diese Situation so cool gemeistert hatte. Wir haben mittlerweile ein wunderbares Vertrauensverhältnis.

Auch ein Zeichen des Vertrauens: Ein Pferd muss sich überall berühren lassen.
Die zwei lieben Tierfreundinnen, Claudia und Anja, sind mal wieder unabhängig von einander auf die Idee gekommen, uns ausrangierte Dinge zu schicken, für unseren Ebay-Shop.
Das ist gleich 3 Mal eine toll Sache:
Hier seht ihr Giada im Wareneingang, wie sie sich tierisch über Claudias Pakete freut:

Giada meinte, ich sollte lieber das „seriöse Bild“ posten. Denn sie ist ein Herdenschutzhund und verliert nie die Contenance.
Hier also wieder ganz seriös und in sich ruhend:

Ich glaube ja, dem Eisbär war der seltene Gefühlsausbruch nur peinlich…
Anjas Paket war so schwer, dass ich es mit dem Bollerwagen transportieren musste. Der ist sonst für die Schafe, die damit ihr Essen auf Rädern bekommen.
Hier hilft Kater Baghira, der Maremmano Hündin Giada, im Wareneingang:

Wir freuen uns über diese tolle Hilfe und so geht unser großer Dank an Claudia und Anja!!!
Gestern war der Hufschmied auf dem Hof und hat die Hufe der Pferde ausgeschnitten.
Miranda fiel es schwer, die Hufe zu geben. Besonders vorne rechts, wurde es schwierig für sie. Das ist der Huf mit dem Riss, der natürlich mit besonderer Aufmerksamkeit bearbeitet werden muss.
Die Stute hat nicht bei jedem der Hufpflegetermine diese Probleme. Mal ist sie besser drauf, mal wollen die alten Knochen nicht mehr so gut mitmachen. Beim letzten Termin hatte sie gar keine Probleme, diesmal war es schwierig für sie.
Das hohe Alter macht sich langsam bemerkbar.
Hier seht ihr Mirandas rechten Vorderhuf. Das ist der mit dem Riss:

Sieht schon ganz gut aus, nach der Hufpflege am 10.10.2019
Nielsson hatte überhaupt keine Probleme, die Beine zu geben. Er ist noch sowas von gelenkig, ich glaube er könnte sogar auf einem Huf stehen und sich dabei im Kreis drehen. Der Wallach hat nur ein Problem und das ist seine Ungeduld!
Spätestens nach dem zweiten Huf, fängt er an sich zu langweilen und beginnt ungefragt, Zirkuskunststücke vorzuführen. Dabei steht er schon mal auf zwei Beinen! Unglaublich was der so abzieht! Ich habe ihm viele seiner seltsamen Ideen bereits abgewöhnen können.
Diesmal war Herr Nielsson auch wesentlich geduldiger beim Hufemachen. Erst nach dem dritten fertigen Bein, zeigte er seinen Trick „Vorderbein hoch, weit nach vorn strecken und in der Luft schweben lassen“. Dabei befindet sich sein Huf, genau vor meinem Bauch und das mag ich überhaupt nicht.
Anfangs zeigte er diesen Trick unaufgefordert, alle Augenblick. Ich hatte den Eindruck, dass das eine Übersprungshandlung war, die er zeigte, sobald er nicht mehr weiter wusste.
Weil mir dieses Verhalten zu gefährlich war, dressierte ich Nielsson ein bisschen um. Ich bot ihm eine Ersatzhandlung an, die ich für weniger gefährlich halte. Darüber werde ich demnächst berichten.
Nur so viel, wir sind schon so weit gekommen, dass er nur noch bei der Hufbearbeitung, diese Sache mit dem Bein vorstecken macht.
Auf diesem Bild sind Niellsons Füße nach der Hufpflege zu sehen:

Wir sind vollkommen sprachlos, wie viele liebe Tierfreunde, unserem Aufruf gefolgt sind und Futter für die Pferde gespendet haben!
Es ist so toll wenn man feststellt, dass da Tierfreunde sind, auf die man sich in der Not verlassen kann.
Unsere alte und chronisch kranken Pferde, verursachen die meisten Kosten. Unser kleiner Verein ist wirklich auf eure Hilfe angewiesen, um die Gnadenbrotplätze zu erhalten. Darum freuen wir uns so über die tolle Resonanz!
Nicole und Ewald haben jeweils über unseren Amazon-Wunschzettel, einen Sack Horse Alpin Senior bestellt.
Eine liebe Tierfreundin hat 100.- Euro in die Futterkasse gegeben.
Ein befreundeter Tierschutzverein hat uns mit 150.- Euro und einigen Dosen Katzenfutter, hilfreich unter die Arme gegriffen!

Das alles ist so großartig!!! Wir danken all diesen lieben Unterstützern, für ihre wertvolle Hilfe!
Ihr glaubt gar nicht was das für ein gutes Gefühl ist, wenn der Vorrat an Horse Alpin Senior, fürs erste einmal wieder aufgestockt ist. In den nächsten Tagen müssen wird dann auch schon den erste Rundballen Heu bestellen.
Dafür ist jetzt zum Glück auch Geld da. Der Winter kann also kommen…
Die Pferde sehen momentan sehr gut aus. Auch Miranda hat in den letzten Wochen wieder ordentlich was auf die Rippen bekommen. Vor ein paar Monaten war sie zu mager. Seit aber der vereiterte Zahn Geschichte ist, hat sich ihr Gewicht normalisiert.
Hier sieht man, die Stute hat schon ein ordentliches Winterfell bekommen.

Alte Pferde sollten im Herbst schön rund aussehen. Denn sie bauen den Winter über leicht ab.
Danke noch einmal an alle hilfsbereiten Tierfreunde! Zusammen sind wir stark!
Kerstin und Uwe haben zwei Säcke „Horse Alpin Senior“ für unsere alten Pferde gespendet!!!
Vielen Dank Ihr Lieben, für diese wertvolle Spende!!! ❤
Giada prüft gerade die Lieferung im Wareneingang:

Unsere Pferde bereiten sich auf den Winter vor. Seit Anfang August sind sie im Fellwechsel und haben mittlerweile schon einen kleinen Winterpelz bekommen. Da wird in nächster Zeit noch mehr dazu kommen.
Die Zeit des Fellwechsels ist immer sehr anstrengend für ein Pferd. Noch anstrengender ist der Fellwechsel für unsere alte Pferde. Gerade jetzt sind gute Nährstoffe und hochwertiges Futter so wichtig.
Ein besonderes Auge habe ich auf Miranda. Sie war vor kurzem sehr krank, deshalb schau ich sie mir jeden Tag genau an. Bis jetzt hat Miranda den anstrengenden Fellwechsel gut verkraftet. Die Stute hat auch etwas Gewicht vor dem Winter zugelegt.
Momentan sieht Miranda sehr gut aus.

Im Winter verbrauchen wir zu dem normalen Heu, noch mehr „Horse Alpin Senior“. Deshalb würden wir uns über weitere Spenden sehr freuen. Mit einer gut gefüllten Futterkammer, geht es gleich viel leichter in den Winter. Und unsere Kammer ist momentan leider ziemlich leer.
Wer helfen möchte, kann gern über unseren Amazon Wunschzettel, einen Sack „Horse Alpin Senior“ oder „Lexa Senior Mineral“ für die Pferde bestellen. Das würde uns sehr helfen. Den Button findet ihr links oben, auf dieser Seite.
Falls euch ein ganzer Sack Futter zu viel ist, freuen wir uns über auch ein paar Euro, die auf unserem Vereinskonto landen.
Spendenkonto
Tierhilfe Miranda e.V.
IBAN: DE74241910153614182800
BIC: GENODEF1SDE
Von dem gesammelten Geld, kaufen wir dann Futtersäcke und was wir noch für die Pferde brauchen, damit sie gut über den Winter kommen.
Vielen Dank an alle die helfen! Ohne Hilfe schaffen wir es nicht!
Baghira und Ginger sind wirklich die besten Freunde.

Sie hängen überall zusammen ab.

Ohne sich dabei in die Wolle zu bekommen. Das ist bei Katzen eher selten. Meistens kuscheln sie eine Weile und plötzlich gibt es Ohrfeigen. Bei diesem Paar ist das anders.

Darum habe ich diesen sehr passende Song, für die beiden Freunde herausgesucht. Vielleicht habt ihr ja auch einen „best Friend“?

Nielsson ist seit gut einem Jahr auf dem Gnadenhof. Anfangs lief es leider nicht so gut, als er den plötzlich verstorbenen Bachus ersetzen sollte. Was sicherlich auch ein bisschen an der gesundheitlichen Verfassung des Wallachs lag.
Nielsson kam ziemlich krank zu uns. Er bekam sehr schlecht Luft, hustete, die Verdauung war arg gestört und er war zu dünn.

Nielsson stand vorher in einem Stall in Schleswig Holstein, der seinen Betrieb einstellte. Dort hatte man auch große Probleme, mit der Dürre in 2018. Wir blieben auch nicht davon verschont, konnten aber ausreichend gutes Heu für unsere Pferde beschaffen, auch wenn es verdammt teuer war.
Den Betreibern des Reitstalls war es wohl nicht möglich gewesen, ausreichend Heu für die Pferde einzukaufen. Sie verfütterten wenig Heu von schlechter Qualität und auf der Weide wuchs kein Gras. So versuchten sie den dünnen Wallach, mit viel Kraftfutter aufzufüttern. Das schädigte aber nur seinen Darm, es kam zu Problemen mit der Atmung und dem Stoffwechsel.
Unsere Aufgabe war es nun, den Wallach aufzubauen und seine Gesundheit wieder herzustellen. Wir hatten zum Glück ausreichend gutes Heu und auch auf der Weide war trotz Dürre, viel drauf.
Vorsichtig und langsam stellte ich Nielssons Ernährung um.

Als Miranda den Neuen erblickte, war sie sofort begeistert. Der blonde Kerl mit der schicken Walla-Walla-Mähne und den unendlich langen Wimpern, hatte es ihr von der ersten Minute an angetan. Ich merkte gleich, Miranda war verliebt!

Die Stute wollte nur noch zu dem Wallach, aber das ging noch nicht. Noch waren die Pferde durch einen Zaun getrennt. Sie bekamen ausreichend Zeit, sich erst einmal so in Ruhe kennenzulernen. Als das Gequietsche und mit den Vorderbeinen schlagen aufgehört hatte, ließen wir die Tiere zusammen.
Alles schien friedlich, doch was dann geschah, war nicht nur für Miranda ein großer Schock. Herr Nielsson ging heftig auf die Stute los! Er trat gezielt mit der Hinterhand und traf das überraschte Mädel mehrmals.

Damit hatte die Stute nicht gerechnet. Miranda wurde von dem ersten Angriff so überrascht, dass sie nicht mehr ausweichen konnte. Das alte Mädchen trug einige Blessuren davon und so ging es leider auch weiter. Herr Nielsson blieb ein ungezogener Rüpel, biss und schlug, ich hörte Miranda oft schreien.
Prellungen, aufgeplatzte Haut und Bisswunden zierten monatelang den Körper der Stute. Jeden Morgen war ich auf die nächste Überraschung gefasst.

Doch Nielsson wieder wegnehmen, konnten wir Miranda nicht. Denn sie blieb verliebt, war geradezu vernarrt in ihn. Miranda hatte keinerlei Angst vor dem ungehobelten Kerl. Obwohl er sie mehrfach verletzt hatte, suchte sie immer weiter vorsichtig den Kontakt und versuchte Nielsson sanft von sich zu überzeugen.

Es sah aus als würde sie sagen: „Schau mal, ich bin nett und mag dich. Sei bitte lieb zu mir“.
Doch Herr Nielsson blieb abweisend.

Drohte und biss, lief ständig mit angelegten Ohren herum.
Ballerte der Stute eine, wenn sie nicht aufpasste.

Miranda hatte mit der Zeit gelernt, schneller auszuweichen und bekam nicht mehr so viele Tritte und Bisse ab. Herr Nielsson drohte jetzt meistens nur noch. Es wurde ihm offensichtlich zu mühsam, die Stute immer zu verjagen, weil die wie Kaugummi an ihm klebte.
Miranda blieb stets freundlich, suchte vorsichtig den Kontakt und liebte es an dem Kerl zu schnuppern, wenn er es zuließ.

Nach und nach gab Nielsson seinen Widerstand auf und eines Tages sah ich die beiden zum ersten Mal, beim Dösen nebeneinander stehen.

Auf einmal ertrug Herr Nielsson die Stute in seiner Nähe.
Das Eis war gebrochen, als Miranda sich neben den schlafenden Nielsson legte.



Das war ein ereignisreiches Jahr. Die Eingewöhnung hat lange gedauert, war keine wirklich schöne aber doch sehr interessante Zeit. Ich habe viel über Pferdeverhalten lernen dürfen und bin sehr dankbar dafür.

Nach einem Jahr sind nun beide endlich guten Freunde geworden. Egal wo ich die Pferde sehe, im Stall, auf dem Paddock oder auf der Weide, stets sind sie im Doppelpack unterwegs.
Auch an engen und somit problematischen Stellen, können sie jetzt dicht nebeneinander stehen. Das wäre vor ein paar Monaten nie gegangen.

Die Pferde verstehen sich mittlerweile total gut und kuscheln sogar manchmal.

Unsere alten Pferde führen auf unserem Gnadenhof, ein artgerechtes und entspanntes Leben. Wir sind total glücklich über diese wunderbare Entwicklung!

