Für die Seele 91

Die Kuh

Auf der saftiggrünen Wiese
weidet ausgerechnet diese
eine Kuh, eine Kuh.

Ach, ihr Herz ist voller Sehnen,
und im Auge schimmern Tränen
ab und zu, ab und zu.

Was ihr schmeckte, wiederkautse
mit der Schnauze, dann verdautse
und macht muh, und macht muh.

Träumend und das Maul bewegend
schautse dämlich in die Gegend,
grad wie du, grad wie du.

Heinz Erhardt

Kuh-Kopf

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Wo kommen die denn her?

Heute Morgen fand ich die auf meiner Terrasse.

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Sie fauchten und zischten, Miranda traute sich nicht in den Stall, weil sie an den beiden hätte vorbei gehen müssen. Toll! Die beiden Gänse gehören seit ein paar Wochen, zum immer größer werdenden Tierbestand, der seltsamen Nachbarn. Die lassen alles einfach frei rumlaufen, Hühner, Enten, Gänse, Katzen, Hunde und die Ziege. Die Ponys und das Pferd brechen alle Nase lang aus. Ihr Norweger ist vor kurzem, mit dem Ziegenbock im Schlepptau, durch mein Garten galoppiert. Das gab schöne tiefe Krater im Rasen. Der Ziegenbock steht einfach auf der Straße rum und nun sind auch noch die Gänse auf meiner Terrasse.

Nachdem der Ganter mich angreifen wollte, habe ich den beiden Gänsen den Weg nach Hause gezeigt. Das haben sie allerdings vergessen…

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Ist es nicht schön, wenn Nachbarn rücksichtsvoll sind und sich zu benehmen wissen? Oder soll ich es so sagen: Es ist der letzte Mist, sich immer mehr Tiere anzuschaffen und KEINE Verantworung dafür zu übernehmen???

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Besuch am Morgen

Das sind genau die selben Rehe, die ich hier „Abendliche Besucher“ fotografiert habe.

Rehe sind ziemlich standorttreu. Eigentlich gehört noch eine Ricke dazu. Sie hatte letztes Jahr Zwillinge bekommen, die auf der Pferdeweide so süß miteinader gespielt haben. Seit einiger Zeit sehe ich nur noch zwei weibliche Tiere, die hier mit dem Bock zusammen sind.

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Der Rehbock verliert sein Winterfell.

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Sie legen sich hin, beknabbern ihr Fell und dösen.

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Abendliche Besucher

Leider sind die Fotos nicht so gut geworden, weil es langsam dunkel wurde. Ich hatte die Kamera auf „Abendszene“ gestellt. Das war wohl nicht die richtige Einstellung? Ich wollte sie euch aber trotzdem zeigen.

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Ist Pferdehaltung artgerecht?

Beinahe 4 Jahre beobachten, Wissen ansammeln und eigene Erfahrungen machen, haben mich zu der Überzeugung gebracht, es ist so gut wie unmöglich, ein Pferd artgerecht zu halten. Alles was wir vom Pferd verlangen, hat nichts mit seinen natürlichen Bedürfnissen zu tun. Dabei denke ich nicht nur an die Zuchtstuten oder Sportpferde. Ich meine auch das Reitpferd im Freizeitbereich.

Um die Bedürfnisse unserer Pferde besser verstehen zu können, müssen wir versuchen die Welt einmal mit den Augen der Pferde zu sehen. Wir haben die Pferde in unsere Obhut genommen. Also ist es unsere Pflicht, ihre Ur-Bedürfnisse zu erkennen und zu respektieren. Wir sind verpflichtet diese Ur-Bedürfnisse zu erfüllen und sollten dies versuchen, so weit wir können.

Was ist wichtig in der Welt der Pferde?

– Freie Sicht um Gefahren zu erkennen und frühzeit zu fliehen.
– Frische Luft und natürliches Licht.
– Die freie Wahl sich jeder Witterung auszusetzen oder geschützt unterzustellen.
– Ständige lebenswichtige Sozialkontakte zu Artgenossen.
– Immer in Bewegung sein zu können.
– Dauernd Nahrung in kleinen Mengen aufnehmen zu können.

In freier Natur leben Pferde in Steppenlandschaften. Sie legen jeden Tag, auf der Suche nach Nahrung und auf dem Weg zum Wasser, viele Kilometer, im Schritt-Tempo zurück. Dabei nehmen sie stetig Futter auf. Wer sich die Zeit nimmt und seine Pferde auf der Weide beobachtet, wird bald einen bestimmten Tagesrhythmus erkennen. Die Pferde fressen 1 bis 2 Stunden, sie ruhen 1 bis 2 Stunden. Dann fressen sie wieder, dann schlafen sie, dann gehen sie zum Wasser und saufen, um danach wieder zu fressen. Das geht ungefähr in diesem Rhytmus 24 Stunden lang, also auch in der Nacht. Dabei sind die Pferde immer in Bewegung.

Das komplexe Verdauungssystem der Pferde, ist auf eine unentwegte Aufnahme kleiner Futtermengen ausgelegt. Pferde haben im Vergleich zu ihrer Größe einen sehr kleinen Magen, dafür aber eine sehr lange Darmpassage. Im Magen wird ununterbrochen Säure zur Verdauung produziert, auch wenn kein Futter zugeführt wird. Nun wird klar, was passieren kann, wenn Pferde zu große Portionen auf einmal bekommen, oder zu lange Fresspausen einlegen müssen. Die Folgen sind nicht selten Koliken und Magengeschwüre. Fresspausen von mehr als 2 Stunden können für ein Pferd schon gefährlich werden!

Je weniger ein Pferd auf die Weide darf, um so schneller frisst es. Das gilt auch für nur 2- oder 3-maliger Heufütterung am Tag. Das Pferd frisst viel zu schnell. Es speichelt die Nahrung nicht richtig ein und kann ernste Verdauungsstörungen bekommen. Außerdem sind die Pferde gegen rangniedere Artgenossen viel aggressiver.

In der Natur kennen Pferde keine Langeweile. Sie sind ein Großteil des Tages und der Nacht mit der Futtersuche, bzw. -aufnahmen beschäftigt. Mit was sollen sich aber unsere Pferde in der heutigen Haltung beschäftigen. Viele stehen 23 Stunden in der Box, vielleicht sogar auf Späne wegen Atemwegsproblemen. Sie haben dann nicht mal Stroh zum Knabbern. Nur zum Reiten kommen diese Pferde aus der Box. Danach geht es wieder zurück. Zweimal, bestenfalls dreimal bekommt das Pferd Heu und Kraftfutter, was es mit Heißhunger viel zu schnell verschlingt.

Auch viele Offenstallpferde erleben einen öden und langweiligen Winter, ohne Weidegang. Sie stehen mit vielen anderen Pferden, dicht gedrängt, auf einem kleinen Paddock. Hier können die Pferde nicht schnell genug den ranghohen Tieren ausweichen. Da bleiben natürlich Verletzungen nicht aus.

Langeweile, eingesperrt sein, zu wenige Fütterungszeiten machen die Pferde krank. Auch Verhaltensstörungen sind die folge, wie u.a. Koppen, Weben, Kopfschlagen, Holznagen usw. Oder sie machen einfach nur Blödsinn, wie der Mensch meint.

Es ist nicht jedem Pferdebesitzer möglich, sein Pferd in einer rundum artgerechten Haltung unterzubringen. Aber oft helfen kleine Verändungen das Leben des Pferdes pferdegerechter zu gestalten.

Love-2

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Für die Seele 90

Wolken und Nebel sind doch nur Luftgestalten:
Über ihnen strahlt ewig die Sonne, der Mond.

Japanische Weisheit

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Geschenke – Geschenke – Geschenke

Miranda hat nachträglich ganz viele Geschenke zum Geburtstag bekommen!
Als ich am Freitag mit den Hunden von der Gassirunde kam, standen ganz viele Pakete vor der Tür. Der Postbote war in der Zwischenzeit da und hatte die Pakete vor der Tür abgeladen. Ich berichte erst heute davon, weil es etwas dauerte, bis ich heraus bekam, von wem die Spenden waren. Es lag mal wieder kein Lieferschein in zwei Paketen. Aber nun weiß ich, wer die edlen Spender sind und kann mich im Namen der Tiere bedanken!

Wir haben für Mirandas Geburtstagsparty tolle Sachen erhalten!

Bevor die Gäste kommen, muss natürlich die Bude geputzt werden. Hierfür spendete Marina
1 x Tierwohl Super Hobelspäne

Nach dem Saubermachen, werden die Schälchen mit dem Knabberkram gefüllt und dekorativ im Stall verteilt. Hierfür kam die erste Spende von Chris genau richtig. Ihr erinnert euch an die tolle „Facebook-Like-Aktion“ von Chris? Die erste Spende ist angekommen. Wir erhielten
1 x 4kg Masterhorse Bergkräuter Leckerli
1 x 500g Kerbel Pansen getrocknet
Chis schrieb dazu:
Nachträglich alles Gute an Miranda und auf eine große Party mit den Wuffs. 😉 Liebe Grüße die Redaktion vom Alltagsmagazin mit Searchy alias Chris

Damit es eine richtig tolle Geburtstagsparty wird und auch Mary mitfeiner kann, bestellte Harry bei Zooplus
12 x 100g Catessy Häppchen in Gelee Gemüse Allerlei
3 x Probierpaket Catessy Knabbersnack
6 x 400g Animonda Gran Carne Fleischcocktail
6 x 400g Animonda Gran Carne Mix
10 Premium Schweineohren aus Bayern
1 x 4kg Eggersmann Mineral Bricks

Vielen Dank Ihr Lieben für Eure tollen Spenden!!! Wir haben das ganze Wochenende Party gemacht!!!

Pferd-Kopf

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Alles für die Katz – 5

Ein Projekt von Sylvia

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Das geheimnisvolle Wesen einer Katze

Das ist Bienchen, eine Mieze die ich früher öfter betreut habe. Sie war eine ganz eigenwillige Dame, die nicht jeden Menschen in ihr Herz ließ. Das Bild bekam ich von Bienchens Besitzerin geschenkt. Ich finde es drückt auf ganz besondere Weise, das geheimnisvolle Wesen, von Bienchen aus!

BIENCHEN

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Bachus und der Eimer

Heute möchte ich euch eine schöne Geschichte erzählen.

Seit einiger Zeit gibt mir Bachus den Eimer in die Hand, wenn er mit Müsli fessen fertig ist. Das erste Mal muss das ein Zufall gewesen sein. Bachus spielt sowieso gern mit seinem Eimer rum. Er kippt ihn, bis er schief steht, geht einen Schritt zurück und zieht ihn wieder zu sich. Er beisst in den Rand und schwenkt ihn, wie ein alter Herr, mit guten Manieren, seinen Hut schwenken würde und stellt ihn wieder hin. Dann wird der Eimer wieder schief gestellt und ausgiebig ausgelutscht.

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Neulich stand ich genau vor Bachus, als er mit dem Müsli fertig war. Da nahm er den Eimer hoch und hielt ihn mir hin. Als ich zugriff, ließ Bachus los. Ich freute mich so doll darüber, dass ich ihn überschwenglich lobte. Ich steckte ein Leckerchen ins Pferd, streichelte seine Stirn und sagte: „Priiiimaaaa hast du das gemacht! Bist ein gaaaaanz toller!“ Ich war schier aus dem Häuschen… „Mit dieser Nummer können wir im Zirkus auftreten. Wir haben ein kleines Zirukuspferd hier!“ sagte ich zu ihm. Seit diesem Tag gibt Bachus mir jedes Mal seinen leeren Eimer in die Hand. Und der alte Herr sieht ganz stolz dabei aus!

So weit wir recherchieren konnten, hat Bachus diesen Trick nicht in seiner Vergangenheit gelernt. Ich habe also durch positive Verstärkung, diesen Zufall, zum Lernerfolg gemacht. Es scheint so, als habe Bachus eine Übung allein durch einmalig starke Verstärkung, sofort gelernt. Gestern hat es nicht gleich geklappt. Bachus ist der Eimer runter gefallen. Da hat er selbständig einen zweiten Versuch gestartet und den Eimer wieder hoch genommen. Ich finde das super toll, weil es rückenschonend für mich ist und außerdem total süß von unserem Opa!

Bachus-Zunge

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Für die Seele 89

Ein Leben ohne Hund
ist wie ein Sommer ohne Blumen

Merle Berghoff

EMILY_BLUMEN

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Geburtstagsgeschenk

Kerstin und Uwe haben Miranda 24.- Euro geschenkt!!!

24 Jahre – 24 Euro.
Sozusagen für jedes Lebensjahr einen Euro!

Ist das nicht ne irre Symbolkraft??? Ich freu mich…

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Vielen, vielen Dank Ihr Lieben! Miranda scharrt begeistert mit den Hufen!

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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Miranda!!!

Miranda hat heute Geburtstag und ist jetzt 24 Jahre alt!

Wir feiern 4 Jahre geschenkte Lebenszeit!!!

Mit 20 Jahren sollte Miranda geschlachtet werden, weil sie zwei Jahre hintereinander eine Totgeburt zur Welt brachte. Sie war für ihren Züchter nichts mehr wert, da sie kein lebendes Fohlen mehr gebären konnte. Jahr für Jahr hatte sie ihm ein erstklassiges Fohlen nach dem anderen geschenkt, die er teuer verkaufen konnte. Miranda ist eine edle Hannoveraner Stute, aus einer Linie, die für die Dressur gezüchtet wird. Diese tolle Veranlagung hat sie an ihre Nachkommen weiter gegeben. Außerdem hat sie einen ganz tollen Charakter. Sie ist nicht immer einfach, aber sie ist ehrlich und sehr dankbar für einen guten Umgang. Sie ist einfach ein Schatz und in diesen 4 Jahren, zu meiner besten Freundin geworden!

Aber so etwas wie Freundschaft und Respekt vor dem Leben, zählt natürlich nicht, im harten Geschäft der Pferdezucht. Obwohl Miranda bei ihrem Züchter geboren wurde und 20 Jahre dort war, sollte sie herzlos zum Schlachter. Der Tötungstermin stand schon fest, sie sollte nur erst noch ein bisschen Gewicht zunehmen, damit der Schlachtpreis höher ausfällt. Das fand ich richtig makaber.

Doch das Schicksal meinte es noch einmal gut mit der schönen Stute. Wir haben sie 2011 gerettet und ihr bis heute 4 Jahre Lebenszeit geschenkt!!! Ihr alle habt mitgeholfen, denn gemeinsam haben wir Großes geschafft! Wir konnten das Pferd retten, was für jeden einzelnen von uns allein, undenkbar wäre! Viele haben in diesen 4 Jahren geholfen. Egal woher sie kamen, egal wo sie leben, es zählte nur der gute Zweck dieser Aktion. Es halfen sogar Menschen aus Italien, Österreich und der Schweiz. Und wenn ich fest daran glaube, dann weiß ich, dass noch viele Jahre für die glückliche Miranda folgen werden und ihr dabei seid! Es ist ein Tag zum feiern, zum stolz und dankbar sein!!!

Herzlichen Glückwunsch mein Schatz!

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Unvergessene Momente 5

Ich wurde gefragt, ob der Hund in meinem vorherigen Post, wirklich eine Dogge ist. Er wirkt wohl so klein auf dem Foto, weil die Schaumflocken ungewöhnlich groß sind. Ich weiß auch nicht was an dem Tag mit dem Meer los war. Solch große Schaumflocken habe ich selten gesehen, obwohl ich viel am Meer spazieren gegangen bin. Aber der Hund der auf diesem Foto zu sehen ist „Für die Seele 88“, ist tatsächlich eine große, ausgewachsene Deutsche Dogge.

Auf diesem Bild kann man die Größe besser erkennen.

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Für die Seele 88

Am Ende werden menschliche Entschlossenheit und
Wahrheit über Gewalt und Unterdrückung siegen.

Dalai Lama

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Alles für die Katz – 4

Ein Projekt von Sylvia

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Die zwei Seiten einer Katze

Mary ist einmal das kuschelige Schmusetier, das gern in der Nähe ihres Menschen ist. Sie streicht schnurrend um die Beine, gibt Köpfen und schaut sogar beim Bloggen zu.

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Doch dann gibt es noch die wilde Seite und Mary wird zur erbarmungslosen Mäusejägerin. Oft fängt sie mehrere Mäuse am Tag, die werden sofort mit Haut und Haar verspeist. Das knackt so gruselig, wenn sie auf dem Mäuschen rumkaut.

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Eine Katze wird nie ganz Haustier sein, es steckt auch immer ein Anteil Wildtier in ihr!

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Meine Rehe

Als ich gestern vor die Haustür trat, grasten 4 Rehe, etwas 20 Meter entfernt, vor meinem Haus. Sie schauten kurz auf und grasten weiter. Ich begann mit meiner Arbeit auf dem Hof. Rannte viel hin und her ohne sie zu beachten, machte Krach, raschelte mit Folie. Ein paar Mal musste ich wieder ins Haus gehen, um etwas zu holen. Die Rehe ließen sich nicht stören. Sie hatten sich in der Zwischenzeit nieder gelegt, um wiederzukäuen und dösten entspannt. Sie schauten mir mit mäßigem Interesse zu, wie ich geschäftig vom Stall, zur Scheune und von der Scheune, zum Unterstand eilte. Wahrscheinlich wunderten sie sich, was der Mensch da wohl treibt? Ich kann mir vorstellen, dass dieses Rumgerenne für ein Reh nicht besonders sinnvoll aussieht.

Selbst als ich die Kamera aus dem Haus holte und die Rehe beim Fotografieren anstarrte, brachte es die Tiere nicht aus der Ruhe.

Diese Fotos machte ich von meiner Haustür aus.

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Als ich fast mit meiner Arbeit fertig war, hatten die Rehe sich genug ausgeruht. Sie standen auf, streckten sich und eins knabberte an seinem Fell herum.

Es sind übrigens immer die selben Rehe, die sehr standorttreu sind. Eine Zeit lang machte ich mir echte Sorgen, weil ich dachte, sie hätten die Angst vor dem Menschen verloren. Eine Begegnung mit dem Jäger würde tödlich fürs Reh enden. Aber bald merkte ich, Rehe können, genau wie Pferde, Menschen erkennen und von einander unterscheiden. Denn sobald ein Besucher auf dem Hof ist, sind die Rehe verschwunden.

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Die tut nix

Die tut nix, die will nur leben!

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Miranda, eine ausrangierte Hannoveraner Zuchtstute.

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Jeder hat sein eigenes Tempo

Als Miranda zu mir kam war sie bereits 20 Jahre alt. Also ein erfahrenes Pferd, mit Vergangenheit. Sie war immer ein hochrangiges Tier in ihrer Herde, war die Leitstute für ihre Töchter und Enkeltöchter, mit denen sie zusammen lebte. Dann sollte sie zum Schlachter, weil sie kein lebendiges Fohlen mehr auf die Welt brachte, und ich rette sie. Plötzlich veränderte sich ihre Welt schlagartig.

20 Jahre lang erlebte sie immer den selben Trott. Den Sommer verbrachte sie auf einer abgelegenen Weide, wo rundherum absolut nichts los war. Der Züchter kam einmal am Tag und schaute nach dem Wasser und ob alles in Ordnung war. Den Winter über stand sie in einem gemauerten Stall, ohne Fenster, in einer rundum vergitterten Box. Das war immer so. Tagein, tagaus, jedes Jahr – 20 Jahre lang.

Einmal gab es eine Abwechselung für die junge Stute, die aber keine gute Erfahrung gewesen sein konnte. Mit 3 Jahren gab der Züchter sie zum Anreiten, damit sie anschließend zur Zuchtstutenprüfung konnte. Bei den Hannoveraneren wird viel Wert auf gute Rittigkeit gelegt. Das spiegelt sich im Endergebnis der Zuchtstutenprüfung wieder. Miranda wurde also zum Anreiten gegeben und dafür musste der Züchter bezahlen. Jeden Tag den Miranda in der Ausbildung war, kostete dem Züchter Geld. Natürlich wollte er, dass die Stute so schnell wie möglich angeritten wird. Viel Geld wollte er nicht investieren. Deswegen wird das Anreiten im Schnellverfahren gemacht. Das Pferd bekommt nicht die Zeit, die es braucht. Bei Miranda muss da einiges schief gelaufen sein. Nachdem sie vom Anreiten zurück kam, ließ sie sich nicht mehr anbinden. Das ist heute noch so! Wenn ich den Führstrick in der Hand halte ist nichts los. Sie bleibt auch brav stehen, wenn ich den Führstrick einfach so runter hängen lasse. Aber sobald sie angebunden ist, geht sie voll in den Strick.

Das zeigt wie harte Trainingsmethoden ein Pferd kaputt machen können. Leider haben viele Reiter kein Verständnis für ihr Pferd. Sie glauben, die Macken seien Ungehorsam und gehen mit Gewalt an die Sache ran. Reitlehrer motivieren ihre Schüler noch sich durchzusetzen. „Du musst dich durchsetzen, das Pferd testet dich!“, heißt es dann. Aber was wirklich dahinter steckt, wird nicht erkannt. Jedes Pferd hat sein eigenes Tempo. Das gilt sowohl beim Lernen wie auch in der Entwicklung junger Pferde. Mit Rücksicht und einem schonenden Umgang in jungen Pferdejahren, können viele Problem gleich ausgeschlossen werden.

Ich bin froh, dass ich ein wenig über Mirandas Vergangenheit erfahren konnte. Das ist leider oft nicht möglich, wenn ein Pferd gekauft wird, was vielleicht schon durch mehrere Hände gegangen ist. Aber ich bin der Meinung, jedes Pferd hat ein Anrecht auf geduldigen Umgang und Verständnis.

Miranda im Mai 2011 bei ihrem Züchter

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Für die Seele 87

Manchmal sitzen sie vor dir, mit Augen, so hinschmelzend,
so zärtlich und so menschlich, dass sie dir beinahe Angst machen,
denn es ist unmöglich zu glauben, dass da keine Seele in ihnen ist.

Théophile Gautier

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Im Land der Eiskönigin

Minus 6 Grad und Nebel. Und ja, es sieht schön aus!

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Der Frost ist zurück

Heute morgen waren es -6 Grad und der Boden war schon gefährlich hart gefroren. Gestern Nacht gegen 23.30 Uhr, als ich das letzte Mal Heu fütterte, war das Thermometer noch im Plusbereich. Im Wetterbericht hatten sie das auch so vorhergesagt. Doch in den Morgenstunden muss es sehr angezogen haben. Die Pferde hatte ich im Offenstallbereich gelassen, weil ich Miranda ja nicht zu oft einsperren möchte. Am Morgen mussten sie raus auf die Weide gegangen sein. Der Weg zurück war für die beiden Rentner sehr anstrengend, weil der Boden sehr schwer für sie zu gehen war. Sie schnauften und stönten richtig. Ich war natürlich so was von froh, als sie wieder wohlbehalten im Stall waren. Ich schickte sie gleich in ihre Boxen und dort werden sie auch bleiben, bis der Boden wieder gut begehbar für die beiden ist.

Ich wollte die Pferde nicht zu früh einsperren, aber diesmal war es echt knapp. Damit hatte ich nicht gerechnet. Zum Glück ist alles gut gegangen. Wobei ich mir bei Bachus weniger Sorgen mache. Der alte Herr weiß ganz genau, wie er mit schwierigem Boden klar kommt. Miranda hat schon viel von ihm gelernt und geht auch vorsichtig und vernünftig. Bei ihr genügt aber schon ein kleiner Auslöser und ihre Nerven gehen mit ihr durch. Das ist mir einfach zu gefährlich. Darum bleiben die Pferde in der Box, bis der Boden aufgetaut ist.

Pferdeversorung im Winter ist anstrengend. Morgens früh als aller erstes Heu füttern, Tränken vom Eis befreien, Wassereimer schleppen, Stall ausmisten. Danach gibt es erst einen Kaffee für mich. Tagsüber immer wieder Heu Füttern, Weide abäppeln, Müsli geben, Tränken kontrollieren und auftauen. Wassereimer schleppen. Gegen 23.00 Uhr noch einmal Heu Füttern, denn die Nacht ist lang und Pferde fressen auch in dieser Zeit. Also wer glaubt das hier sei immer der reinste Spaß, hat sich ganz groß getäuscht. Dann kommen noch die Launen unserer Diva dazu, die richtig sauer wird, wenn sie länger in der Box stehen muss.

Ich schreibe hier immer wie toll alles läuft und das tut es ja auch im Großen und Ganzen. Aber es steckt eine Menge Arbeit dahinter und kostet viel Zeit. Meine Lebenenszeit, die mir niemand zurück geben kann. Es braucht außerdem viel Wissen, Geduld und Verständnis, im Umgang mit so großen Tieren. Man muss dabei immer konzentriert und aufmerksam bleiben, 100%ig bei der Sache. Der Winter fordert mir viel ab und kostet meine ganze Energie. Ich habe so gut wie KEINE Freizeit! Kann nicht lange den Hof verlassen, weil ich immer wieder die Pferde füttern und nach dem Wasser schauen muss. Meine Hände sind bei Frost schon nach kurzem Wasserkontakt vollkommen kaputt. Es tut so weh, da Creme drauf zu schmieren, weil sie so spröde sind. Habt ihr bei Dauerfrost schon mal draußen Metall angefasst? Da friert ihr sofort dran fest. Hier ist viel aus Metall, was ich anfassen muss. Die Türverrieglung der Boxen ist aus Metall, die bekomme ich mit Handschuhen nicht auf. Auch der Türgriff der Haustür ist aus Metall. Da muss ich rein, um die Wassereimer aus dem Haus, in den Stall zu schleppen. Was glaubt ihr wie viele Eimer ich nach draußen schleppe, um die Tränken der Pferde zu füllen?

Ich will hier nicht rumjammern und auch nicht meckern, denn ich mache das alles gern. Ich will nur Menschen die in der Stadt wohnen und keine Pferde versorgen müssen erklären, was der Winter für mich bedeutet. Einige scheinen zu glauben, ich mache mir hier ein schönes Leben, umgeben von meinen Tieren. Ich opfere viel für diese Tiere! Ich gehe nicht shoppen, ins Kino, Theater, zum Essen oder auf Reisen, so wie du es kannst. Ja, du weißt, dass ich dich meine! Ich versorge die Tiere – immer. Sieben Tage die Woche, auch am Sonntag, Ostern, Weihnachten und die Silvesternacht verbringe ich im Stall und stehe neben den Pferden. Das ist ein großes Opfer, denn meine Lebenszeit läuft auch ab. Den Pferden ermögliche ich, dass ihre Lebenszeit weiter läuft, denn sie sollten vor jetzt beinahe 4 Jahren geschlachtet werden – also sterben! Weil sie für ihre Besitzer unnütz waren, Geld kosteten und Mühe machten.

Wer gerne meinen Job weiter machen möchte, kann sich gern bei mir melden. Ich bezweife aber, dass es jemanden geben wird, der die Pferde versorgen möchte – immer, jeden Tag, Ostern und Weihnachten. Also sei nicht neidisch, es gibt nichts, worauf es sich lohnt neidisch zu sein. Tu lieber auch was Gutes, ohne insgeheim einen Vorteil für dich zu erhoffen. Die wirklich guten Taten sind selbstlos.

Frost-am-Zaun

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Postkarten

Es gibt jetzt noch mehr originelle Postkarten von den Schafen und auch mit anderen Tieren. Natürlich gibt es Postkarten wie Sand am Meer. Aber vielleicht sucht ihr ein ganz einmaliges Motiv und wollt gleichzeitig etwas Gutes tun?

Dann schaut doch bitte in unseren Kalender- und Postkarten Shop!
Einfach auf den lilafarbenen Button, rechts auf dieser Seite klicken!

Dieses Bild gibt es z.B. als Postkarte:

Carsten-und-Theo-2

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Alles für die Katz – 3

Ein Projekt von Silvia: http://www.jaellekatz.de/alles-fuer-die-katz/alles-fuer-die-katz-3

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Shiva heißt diese Dame.

SHIVA_K

Ich war ja mal Catsitterin und betreute in dieser Zeit auch diese Mieze. Süß, hübsch und frech war sie. 😀

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Müsli für Rentner

Kerstin und Uwe haben bei Zooplus, für unsere Herrschaften im Ruhestand,

1 x 20 kg Eggersmann EMH Senior Müsli

bestellt!!!

Die Pferde freuen sich sehr, denn sie lieben dieses Müsli. Es ist auf die Ernährung älterer Pferde ausgerichtet, wird gut vertragen und scheint auch noch saulecker zu sein. Wenn ich mit den Eimern um die Ecke komme, werde ich mit einem erfreuten Wiehern begrüßt!

Hallo-Leute

Danke liebe Kerstin und lieber Uwe! Viele liebe Stubser von Miranda & Bachus! Die übrigens genau die Uhrzeit kennen, wann es Müsli gibt!

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Für die Seele 86

Willst du das Leben recht verstehn,
musst du´s nicht nur von vorn besehn.
Von vorn betrachtet sieht ein Haus
meist besser als von hinten aus.

Wilhelm Busch

Schloss-Campingplatz

Dieses „Haus“ zeigt seine zwei Seiten auf einen Blick. Auf dem Bild ist ein altes Schloss in Frankreich zu sehen. Der Besitzer hatte es gerade zur Hälfte renoviert. Er finanzierte das Ganze, indem er aus dem Schlossgarten kurzerhand einen Campingplatz machte. Wir landeten durch Zufall in den 1990er Jahren dort, als wir mit dem Wohnmobil in Frankreich unterwegs waren und blieben eine Nacht. Die Toiletten waren im Schloss, deswegen konnte ich es auch von innen anschauen. Das war sehr interessant. Man konnte auch hier sehen, dass eine Hälfte schon restauriert war.

Hier sieht man die steinerne Treppe in der Eingangshalle.

Schloss-Campingplatz-Treppe

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Heu

Wolkes Freundin die liebe Rosi, war so ergriffen, als sie von Mirandas Geschichte erfuhr, dass sie 60.- Euro für Heu gegeben hat. Das ist so lieb und eine richtig große Hilfe für uns. Denn gerade in den letzten sehr kalten Tagen, haben die Pferde enorm viel Heu weggeknabbert. Je kälter es wird, um so mehr Heu brauchen Pferde, um ihre Körpertemperatur zu halten. Da ist ein großer Rundballen schnell weg.

Der Bauer fragte mich schon wieviel meine Pferde denn fressen würden? Miranda ist etwas schwerfuttrig. Ich muss immer sehen, dass sie ihr Gewicht hält. Deswegen geht da mehr Heu rein, in diese hochgezüchtete, temperamentvolle Diva. Damit hatte der Bauer nicht gerechnet. Leider habe ich am Freitag den letzten Rundballen von ihm bekommen. Er braucht sein Heu jetzt selbst, für seine Kühe. Man weiß ja nicht wie lang der Winter wird und es ist klar, dass er lieber auf Nummer sicher geht. Nun muss ich mir einen neuen Lieferanten suchen. Drückt die Daumen, dass ich gutes Pferdeheu in der Umgebung, zu einem bezahlbaren Preis finde!

Liebe Rosi, wir danken Dir sehr für Deine Unterstützung! Du gehörst auch zu den Menschen die mitfühlen und helfen und nicht nur reden!

DANKE und viele liebe Stubser von den Pferden!!!

Danke-Tweety

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Schnee

24. Januar 2015 – Schneegestöber

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Gefrorener Boden, überall Eis. Die Pferde stehen im Stall und Miranda ist wütend, weil sie nicht raus darf. Gestern hatte sie regelrecht einen Wutanfall, hüpfte und buckelte in ihrer Box herum. Sie wieherte wütend. Aber was kann ich denn dafür? Ich mache das Wetter ja nicht. Wenn ich das Wetter machen könnte, würde das ganze Jahr über T-Shirt-Wetter sein und überall würden jetzt bunte Blümchen blühen… Ehrlich! Ich schwörs!

Blume-Mädchen

Es ist z.Z. einfach nur blöd. Ich bin wieder einmal am Wassereimer schleppen und warte nur auf Tauwetter!!!

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Für die Seele 85

Der Winter ist keine Jahreszeit, sondern eine Aufgabe.

Sinclair Lewis Eiszapfen-viele

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Nicht scheu

Ich wurde vom Fellmonsterchen gefragt, ob Ouessantschafe scheu sind? Nein sind sie nicht. Sie werden sehr schnell zutraulich, wenn man geduldig und liebevoll mit ihnen umgeht. Aber das ist ja bei jedem Tier die Vorraussetzung. Es gibt aber auch Schafrassen, die nie richtig zahm werden. Die Ouessants gehören nicht dazu. Trotzdem sind es angenehm ruhige Tiere.

Ante-2

Juni-10-Antje

Manchmal können sie ein bisschen aufdringlich werden. Aber sie sind keinesfalls so schlimm wie Ziegen.

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Postkarten

Auf Anregung eines einzelnen Herrn, habe ich unser Postkartensortiment um einige Motive erweitert. Smily-winkt

Ihr findet jetzt auch Karten von den Ouessantschafen (das war gar nicht so einfach gute Fotos zu finden) und von den Miezen. Wer schauen möchte klickt auf den lila Fotokalender-Button, rechts auf dieser Seite!

Hier ist eine Vorschau:

Tine und Lamm in der Schüssel

Thekla-i-d-Schüssel-06.05.2013-a

Das Ouessantschaf ist ein Bretonisches Zwergschaf und die kleinste Schafrasse der Welt. Es kommt von der Atlantik-Insel Ouessant, in Frankreich. Dort wurden die Tiere auf Kleinwüchsigkeit und nicht auf Wolle gezüchtet. Daher haben die Ouessantschafe sehr unterschiedliche Wolle. Wegen der schwankenden Qualität von Tier zu Tier, sind sie für die Wollproduktion uninteressant. Sie sind auch keine Fleischrasse, da die kleinen Tierchen nix auf die Waage bringen. Weil keine finanziellen Interessen dahinter stehen, ist diese Rasse sehr selten. Es ist nur den kleinen Hobbyzüchtern zu verdanken, dass sie überhaupt noch existiert.

Dies ergeht leider vielen alten Haustierrassen so. In der Landwirtschaft werden Hybriden eingesetzt, die nur auf eine Leistung gezüchtet werden, wie z.B. viel Milch bei Kühen, viele Ferkel und schnelles Wachstum bei Schweinen, große Brust bei Puten und Masthühner, Legeleistung bei Hennen. Die alten Haustierrassen haben immer mehrere positive Eigenschaften, je nach Region und Verwendung. Die Hennen legen dann vielleicht einige Eier weniger im Jahr, sind dafür aber wetterunempfindlich, suchen sich ein Großteil ihres Futters selbst und der Bauer hat am Ende noch einen guten Braten. Für die Geflügelindustrie sind diese Hühner uninteressant, weil sie z.B. in der Mauser eine Legepause einlegen. Hybridhühner sind genetisch zum Eierlegen verdammt und legen das ganze Jahr durch. Sie sind nach diesem einen Jahr fertig. Rassehühner legen viele Jahre Eier, zwar nicht so viele wie die Hybriden, aber auch je nach Rasse, 200 bis 300 Stück im Jahr.

Aber zurück zu den Schafen: Die Ouessantschafe sind sehr robust und kommen mit karger Nahrung zurecht. Auf der Atlantikinsel herrscht ein raues Klima und die Nahrung ist eher karg. Darum sind diese Schafe sehr robust, können das ganz Jahr über draußen gehalten werden. Sie brauchen nur einen an drei Seiten geschlossenen Unterstand. Werden Ouessantschafe mit zu viel Kraftfutter oder Leckereien gefüttert, werden sie krank. Ihr Verdauungstrakt ist auch heute noch auf Gräser und Heu ausgelegt.

Leider sind schon viele alte Haustierrassen völlig von unserer Erde verschwunden und täglich sterben weitere Rassen aus. Die Genvielfalt nimmt damit immer weiter ab. Ein Umdenken ist zwar seit einigen Jahen zu spüren, aber für einige alte Haustierrassen ist es zu spät. Sie sind unbemerkt ausgestorben.

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Mitgefühl

Hier haben sich eine Reihe lieber Menschen gefunden, die die Gabe haben mitzufühlen. Es hat mich total gerührt, wie ihr alle in Gedanken bei mir wart, als die drei schweren Stürme über uns herüber brausten. Ich freute mich über euer Interesse, ob etwas kaputt gegangen ist. Und wie ihr mitgefühlt habt, weil hier doch ein kleiner Schaden entstanden ist und das Aufräumen viel Zeit in Anspruch nahm. Ihr seid wunderbar mitfühlende Wesen, die ich an meiner Seite spüre! Dafür möchte ich euch danken!

Es kamen sogar Spenden als schnelle Hilfe.
Uwe und Kerstin spendeten nach dem Sturm spontan 15.- Euro. Uwe meinte: „Weil wir dir von hier aus nicht helfen können, haben wir ganz schnell 15.- Euro überwiesen.“
Elisabeth B. bestellte über unseren Amazon Wunschzettel, eine große Tüte Rinderohren, für die Hunde. Sie schrieb dazu: „Hier ist ein bisschen was zum Naschen für die Hundis von Elisabeth aus Bayern und Bussi aufs Schnauzi“.

Ist das nicht süß?

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Ich danke euch allen so sehr! Nur weil ihr zum Mitfühlen fähig seid, funktioniert unser kleines Tierschutzprojekt „Hilfe für Miranda“!

Danke-Schön

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Pferde im Schnee – Januar 2015

Es hat geschneit. Als ich heute morgen raus schaute, traute ich meinen Augen nicht. Alles war weiß, es musste in der Nacht ordentlich geschneit haben. Und das Zeug bleibt auch noch liegen…

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Bachus sieht mich und will mich begrüßen.

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Moment, was ist denn da?

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Miranda kaut am Binsengras. Auf ihre oberen Schweifhaare haben sich Schneeflocken gesetzt. Das sieht süß aus!

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Miranda hat erst als Oma Schnee kennen gelernt. Sie kam bei ihrem Züchter zur Welt und lebte dort als Gebärmaschine, bis sie 20 Jahre alt wurde. Nach zwei Totgeburten wollte er Miranda herzlos beim Schlachter entsorgen. Ihr ausgelaugter Körper konnte kein lebendes Fohles mehr auf die Welt bringen. Bei ihrem Züchter stand Miranda bis zu ihrem 20 Lebensjahr von Oktober bis Anfang Mai, in einem gemauerten Stall, ohne Fenster. Als sie zu mir kam, hatte sie noch nie den Winter gesehen. Sie kannte nur den Sommer auf der einsam gelegenen Weide und das halbe Jahr im Stall, in ihrer Pferdebox. Erst bei mir bekam sie ein pferdegerechteres Leben, mit mehr Bewegung und verschiedenen Außenreizen.

Als Miranda im Winter 2011 das erste Mal Schnee sah, drehte sie völlig durch. Sie hatte Angst vor dem komischen weißen Zeug. Mit riesigen Panikaugen galoppierte sie wild herum. Das war natürlich total gefährlich. Ich musste einschreiten und das Pferd aus dieser Situation heraus holen. Ich ging die erste Zeit gemeinsam mit ihr den Schnee anschauen. Nach und nach kapierte sie, dass das Weiße auf dem Boden nichts schlimmes war. Bis es zu schneien anfing. Da drehte sie wieder durch. Denn nun fiel das Zeug ja auch noch vom Himmel. Das war unheimlich…

Es dauerte eine ganze Weile, bis sie verstand, wie man sich auf schwierigem Winterboden verhält. Immer wieder brachte sie irgend etwas aus der Ruhe und sie galoppiert wie eine Wilde. Im Winter 2011 hat sie mich einige Nerven gekostet. Irgendwann ging sie vorsichtiger und hörte mit ihren Galoppsprüngen auf. Das war der Zeitpunkt, wo ich zu ihr sagte: „Ich weiß du kannst dich vernünftig benehmen. Ich vertraue dir. Ich weiß, dass du dich jetzt gut benimmst und vorsichtig gehst, keine Galoppsprünge machst und ganz ruhig bleibst. Ich weiß du kannst das und ich vertraue dir!“ Dann ging ich gemeinsam mit ihr auf die Weide und löste den Führstrick. Und was soll ich euch sagen, von diesem Moment an benahm sie sich gut! Entweder hatte ich gefühlsmäßig den richtigen Zeitpunkt erkannt, oder sie hat mein Vertrauen gespürt. Auf alle Fälle hat es geklappt. Jetzt brauchen die Pferde nur noch bei hart gefrorenem und vereisten Boden in der Box bleiben.

Das zeigt uns, auch ein altes Pferde kann mit völlig neuen Lebensumständen zurecht kommen. Man muss nur Geduld haben, ihm die nötige Zeit geben und Vertrauen zu ihm haben!

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Die neuen Kalender

Wie ihr ja wisst, habe ich Bildkalender von den Tieren auf dem Hof gestaltet. Es gibt dieses Jahr verschiedene Formate, mit oder ohne die Möglichkeit Termine einzutragen, von allen Tieren oder nur von den Pferden.

Ich muss meinen Kalender genau wie ihr bestellen und habe mich für einen Din A4 Kalender, von den Pferden entschieden. Der ist heute angekommen, ich hatte ihn auch erst im Januar bestellt. Ich bin aber schwer begeistert von dem Teil. Der ist soooo schön geworden. Wenn ich ihn mit meinem ersten Versuch im letzten Jahr vergleiche, dann ist dieser wirklich viel, viel schöner geworden. Es liegt nicht nur ein Jahr dazwischen, es liegen quasi Welten dazwischen! Man lernt ja bekanntlich nie aus und diesmal habe ich auch ein bisschen rumgespielt.

Hier ein paar Beispiele:

Pferdekalender-1

Pferdekalender-2

Pferdekalender-3

Wie findet ihr das? Oder mögt ihr lieber einen Kalender ohne allem Schnick Schnack, der nur von den Fotos der Tiere lebt?

Sie können übrigens immer noch bestellt werden… Klick auf den – Lila Button – rechts oben auf dieser Seite!

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Für die Seele 84

Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist.

Dalai Lama

Garten-Löwe-04-07

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Zwei Stürme überstanden

Fünf Mal musste ich im tosenden Sturm raus und den Pferdezaun reparieren, weil ein Baumteil drauf gefallen war. Ein Holzpfosten auf der Weide und mein Gartentor haben sich verabschiedet. Im Wäldchen sind diverse Bäume umgekippt. Überall liegen abgebrochene Äste rum. Sonst ist aber alles heil geblieben.

Heute gehts ans aufräumen…

 Orkan-Tanne

Ich hoffe bei euch ist alles heil geblieben!

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