Und plötzlich siehst du zwei Blumen
am Wegesrand blühen:
die eine nennt sich Hoffnung
die andere Zuversicht.
Gerd Neubauer

Und plötzlich siehst du zwei Blumen
am Wegesrand blühen:
die eine nennt sich Hoffnung
die andere Zuversicht.
Gerd Neubauer

Unser ältestes Schaf, die Leitaue Ante, ist gestorben.

Ante S. vom Brink, wie sie mit vollem Namen hieß, lag am Morgen tot im Stall. Ich fand sie auf ihrem Nachtlager liegend, wo sie für immer eingeschlafen ist. Am Abend davor ging es ihr gut wie immer. Sie war stets gesund und bis zum letzten Tag die Chefin der Herde.
Ante ist 12 Jahre alt geworden.

Ein Foto aus der Anfangszeit. Ante war sehr lieb und zutraulich
Die Aue Ante wurde am 24.03.2007 geboren und kam im Juni 2010 auf unseren Hof. Sie war ein Herdbuchtier und sollte ihre Gene in der Zucht weitergeben. Nachdem der Züchter sie gegen die Blauzungenkrankheit impfen lassen hatte, wurde Ante nicht mehr tragend.
Der Züchter glaubte, dass das eine Nebenwirkung der Impfung sei und gab dieser die Schuld, an der Unfruchtbarkeit der Aue. Für ihn war das Tier dadurch wertlos und so kam es, dass ich Ante übernahm.
Damit die Aue nicht allein stehen muss, zog auch gleich, der nicht mit ihr verwandte Bock, Carsten ein. Der Rocker war schwierig im Umgang, er kloppte gern alles Mögliche auseinander und griff Menschen an. Seine Eltern waren Herdbuchtiere und eigentlich sollte auch er in die Zucht gehen.
Aber aufgrund seines schwierigen Wesens, wollte der Züchter ihn loswerden. Aggressive Böcke landen dann auch gern mal beim Schlachter. Carsten hatte Glück, er fand auf unserem Hof ein neues Zuhause.

Carsten bekam ein Spielzeug, um sich abzureagieren.
Auch hier auf dem Hof ließ Carsten den Macho raushängen, doch zu Ante war er lieb, sogar sehr lieb.

Das Ergebnis dieser Liebe zeigte sich im nächsten Frühjahr, als die kleine Antonia auf die Welt kam. Zuckersüß und abenteuerlustig war die kleine Maus.

Jetzt zeigte sich, was Ante für eine liebevolle Mutter war. Sie ging vollkommen in der Pflege um ihr Kind auf. Für Ante war es die glücklichste Zeit, wenn sie ein Lamm zu versorgen hatte.

Selten habe ich eine so liebevolle und fürsorgliche Mutter gesehen, wie unsere Ante eine war. In den nächsten Jahren, bekam sie noch 4 Lämmer und bei jeder Aufzucht konnte ich sehen, wie glücklich sie war.

Ante hatte tiefe mütterliche Gefühle. Als unsere Herde größer wurde, half sie sogar jüngeren, unerfahreneren Auen, bei der Geburt und Aufzucht ihrer Lämmer.

Liebe Ante, wir vermissen dich alle ganz schrecklich. Nun hat unsere Herde die Leitaue verloren und ich mein liebstes Schäfchen. Ich bin sehr traurig, aber andererseits auch froh für dich, dass du so einfach und schmerzlos gehen konntest.
Mach es gut meine Süße.
Ich werde dich immer so in Erinnerung behalten. Mitten in deiner Herde, auf einer grünen Wiese.

Die Herde
Der liebe Ewald hat über unseren Amazon Wunschzettel, etwas zum Knabbern für unsere Hunde bestellt. Eutersticks heißen die Teile, die auch unsere Oma „Chica“ gut kauen kann.
Vielen Dank lieber Ewald!!! Du hast unsere Hunde sehr glücklich gemacht!

Dieser Knabberspaß besteht aus getrocknetem Kuheuter, stinkt schön nach alter, vergorener Milch und unsere Hunde lieben die Dinger.
Natürlich habe ich gleich jedem Hund ein Stick gegeben.
Wie ihr seht, Giada kaut zufrieden:

Die Fotos von der kauenden Chica und Campa sind leider vollkommen unscharf geworden. Ich hatte ohne Blitzlicht fotografiert. Das Licht hat, bei dem gerade herrschenden dunklen Novemberwetter, nicht ausgereicht. Habe ich leider erst gemerkt, als ich die Bilder auf den PC hochgeladen hatte…
Dafür gibt es noch einen koketten Blick von Campa, die damit „DANKE SCHÖN LIEBER EWALD“ sagen möchte. 🙂

Der Fasanen-Hahn war wieder im Pferdestall. Ich gehe einfach mal davon aus, dass es sich immer um denselben Vogel handelt. Die Viecher sehen ja alle gleich aus.

Fasanen-Hahn (Foto Ulli)
Was der Vogel überhaupt im Stall zu suchen hat, ist mir ein absolutes Rätsel. Er findet dort weder Körner noch Gräser. Vielleicht will er ein Sandband im Stall nehmen? Sand haben wir mehr als genug. Trotzdem bleibt es seltsam, wenn ein Wildtier in ein Gebäude geht.
Ich ging nichtsahnend, in einiger Entfernung am Stall vorbei, da hörte ich es immer wieder laut knallen. Also ging ich nachschauen und traute meinen Augen nicht. Schon von draußen sah einen Fasanen-Hahn, immer wieder gegen das Stallfenster fliegen.
Das Fenster befindet sich in mehr als 2 Meter Höhe. Der Hahn wollte durch das geschlossene Fenster den Stall verlassen. Dabei liegt der Stallausgang, der im übrigen ungefähr so groß wie ein Scheunentor ist, nur zwei Meter vor dem Fenster.

Der blöde Fasan krachte nicht nur einmal gegen das Fenster, er donnerte immer wieder dagegen! Die Scheibe wackelte, diese Vögel sind nicht gerade klein, ich befürchtete sie würden jeden Moment zerspringen.
Als ich den Stall betrat, sah ich, dass der Vogel vollkommen allein war. Es war keine Katze in der Nähe und auch sonst kein Feind, der ihn aufgescheucht hatte. Trotzdem flog das blöde Vieh weiter gegen die Scheibe!
Ich versuchte den Vogel erfolglos vom Fenster wegzutreiben. Der Fasan saß jetzt auf einem Balken, direkt vor dem Fenster. Alle Augenblick schmiss er sich laut schreiend, gegen das Fenster.

Mit war klar, lange würde die Scheibe das nicht aushalten. Ich brauchte unbedingt ein Hilfsmittel, um in 2,50 Meter Höhe agieren zu können. So holte ich die Dunggabel. Der Stiel war lang genug, ich konnte das schwarze Plastikteil schützend vor das Fenster halten.
Der Fasan flog auf einen der Balken unter der Stalldecke. Dort blieb er sitzen und gab laute Schreie von sich. Na toll, dachte ich, du sollst hier raus und kein Konzert geben.Ich sah wie der Blödmann schon wieder das Fenster anpeilte, dabei lag der Ausgang direkt vor ihm.

Mit Hilfe der Dunggabel, gelang es mir schließlich doch noch, den Hahn aus dem Stall hinaus zu dirigieren. Draußen flog er laut schreiend davon. Ich hoffe sehr, dass er nun endgültig den Schnabel voll hat und nie weider in den Stall geht.
Die Tierarztrechnung konnte durch Spenden, von vielen lieben Unterstützer, bezahlt werden!!! Wir sind so froh und dankbar, weil so viele Tierfreunde, ohne zu zögern, einfach geholfen haben.
Scott 20.- Euro
Ilona 20.- Euro
Kerstin und Uwe haben noch einmal 10.- Euro drauf gegeben
Karin 20.- Euro
Harry 15.- Euro
Und den Rest hat Sandy übernommen.
Außerdem hat Patrick einen Rundballen Heu gespendet!!!
Das ist ebenfalls eine ganz große Hilfe für uns. Denn nun geht es auf den Winter zu, da brauchen die Pferde viel Heu. Die letzten Nächte waren schon sehr kalt.
Wir bedanken uns bei allen lieben Spendern!!!
Damit ist diese Rechnung vom Tisch. Eine steht noch aus für Miranda, aber das werden wir sicher auch gemeinsam schaffen.
Wir freuen uns wirklich sehr, über eure tolle Unterstützung. DANKE! ❤

Miranda im puscheligen Winterfell. So ist sie gut auf den Winter vorbereitet.
Nielsson leidet genau wie Miranda, an einer chronischen Atemwegserkrankung. Beide Pferde sollten möglichst wenig mit Heustaub in Berührung kommen.
Für Miranda wässere ich bereits seit Jahren das Heu. Eine sogenannte „Portionstränke“, das ist eine Badewanne in der man Heu einweichen kann, erleichtert mir die Arbeit ungemein.
Doch wie der Name vermuten lässt, passt in so eine Badewanne, nur eine Portion Heu, für ein Pferd, hinein. Ein befreundeter Tierschutzverein wollte uns helfen und hat Herrn Nielsson, seine eigene Heubadewanne geschenkt!

Wir bedanken uns von Herzen!!!
Das ist eine so große Arbeitserleichterung. Mit beiden Wannen, kann ich ausreichend Heu für zwei Pferde einweichen. Somit wird die Versorgung der Pferde im Winter, ein kleines bisschen einfacher.

Da freut sich auch unser blondes Mähnenwunder!

Wie unsere Stammleser wissen, hatte Miranda in diesem Jahr etwas Pech mit ihrer Gesundheit. Wir hatten im Sommer gleich mehre Male, den Tierarzt auf dem Hof. Leider auch noch im Notdienst, was ja gleich mehr Kosten bedeutet.
Eine Rechnung wegen eines vereiterten Zahns, haben wir jetzt erhalten. Bald folgt noch eine zweite. 142,87 Euro müssen wir bezahlen. Das ist für unseren kleinen Verein sehr viel Geld. Alleine schaffen wir das nicht.

Kerstin und Uwe haben schon 50.- Euro dazugegeben. Trotzdem fehlen noch 92,87 Euro. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns mit einer kleinen Spende helfen könntet. Auch wenn es nur ein paar Euro sind, hilft es uns sehr dabei, die Rechnung zu begleichen.

Tierhilfe Miranda e.V.
IBAN: DE74241910153614182800
BIC: GENODEF1SDE
Volksbank Stade-Cuxhaven
Vielen Dank!
Ich zeige euch hier ein paar Bilder, von Mirandas Zahngeschichte. Wer Fotos von Wunden nicht sehen möchte, sollte jetzt bitte mit dem Lesen aufhören.
Miranda litt unter einer vereiterten Zahnwurzel, was sehr schmerzhaft war. Erst einmal musste die Entzündung raus, bevor der Tierarzt etwas machen konnte. Er behandelte sie mit Antibiotika und Schmerzmittel.
Der Abszess öffnete sich nach außen und der Eiter konnte abfließen. Mit Einverständnis des Tierarztes, sorgte ich dafür dass die Wunde offen blieb und unterstütze die Ausleitung des Eiters, mit Schlüßler Salzen.
Ich kann immer nur wieder betonen wie froh ich bin, dass alle Tierärzte mit denen wir zusammenarbeiten, offen für Naturheilmittel sind. Der Tierarzt hätte auch auf eine rein schulmedizinische Behandlung bestehen können. Dann hätte er der Stute mehrfach Antibiotika und was weiß ich noch alles gespritzt und die Rechnung wäre um ein Vielfaches höher geworden. So konnte ich die Kosten in Grenzen halten und gleichzeitig war das Tier immer gut versorgt.
Hier seht ihr die Entwicklung.
20.06.2019: Der Abszess hat sich geöffnet, Eiter tritt aus.

25.06.2019: Die Wunde bleibt offen wie sie es sein soll, damit der Eiter weiter abfließen kann.

04.07.2019: Die Wunde ist kleiner, es fließt noch weiter etwas Eiter ab.

21.07.2019: Man sieht nur noch ein kleines Loch, das Fell ist zum Großteil nachgewachsen.

06.08.2019: Die Wunde hat sich geschlossen, das Fell muss noch darüber wachsen.

20.10.2019: Die Wunde ist vollkommen ausgeheilt und das Fell (Winterfell) ist vollständig darüber gewachsen.

Der erste Rundballen Heu wurde geliefert. Momentan zahle ich 35.- Euro für so einen Ballen.
Heuballen mit Streunerkatzen.

Richtig eingekuschelt – sind sie nicht süß?

Auf der anderen Seite liegt, gut getarnt, die Moni.

Hier noch einmal aus der Nähe.

Vertrauen macht den Umgang mit einem Pferd sehr viel einfacher. Pferde sind Fluchttiere, die oft als erste Reaktion auf Unbekanntes, erst einmal kopflos davonrennen. Mit diesem Reflex sollte man immer rechnen.
Natürlich gibt es Pferde die schreckhafter sind und welche die gelassen bleiben. Das liegt nicht nur an dem Nervenkostüm des einzelnen Tieres, oder dem Temperament der verschiedenen Pferderassen. Es hat auch damit zu tun, was das Pferd in seinem Leben, alles kennengelernt hat.
Als Miranda 2011 auf unseren Gnadenhof kam, war sie extrem schreckhaft. Sie hatte in ihren 20 Jahren nicht viele Umweltreize kennengelernt. Stand den Sommer über auf einer abgelegenen Weide und im Winter in einem fensterlosen Stall. Als sie zu uns kam, war sie mit so viel Neuem überfordert. Der kleinste Anlass genügte und die Stute ging durch.
Die erste Zeit war deshalb ganz schön schwierig, auch für mich. Doch nach und nach wuchs unser gegenseitiges Vertrauen. Miranda merkte, dass sie sich auf mich verlassen konnte. Ich hatte sie schon ein paarmal, aus für sie schwierigen Situationen herausgeholt. Das ließ sie immer cooler werden.
Wie sehr sie mir vertraut, zeigte mir das Erlebnis gestern bei der Fütterung. Als ich mit den vollen Eimern den Stall betrat, hatte sich unbemerkt, ein Fasan in eine der Pferdeboxen verirrt. Weder ich noch die Pferde wussten von dem Vogel.
Die Pferde wissen ganz genau, wann Fütterungszeit ist und trafen zur selben Zeit mit mir, im Laufstallbreich ein. Sie kamen nur von der Weide in den Stall und ich betrat den Stall durch den gegenüberliegenden Eingang.

Soweit war alles wie immer. Nielsson ging vorweg und stand schon an seinen Stammplatz. Ich stellte seinen Eimer vor ihm ab und er muffelte gleich los. Da kam auch Miranda in den Stall. Als ich gerade den Eimer auf den Boden stellte, musste der Fasan unsere Anwesenheit bemerkt haben.
So ein Fasan ist ein selten dämlicher Vogel. Ich frage mich wirklich, was bei diesen Tieren evolutionsmäßig schief gelaufen ist. Sie können nicht besonders gut fliegen und flüchten immer erst, wenn man schon fast auf ihrer Schwanzspitze steht.

Foto: Ulli
Der Fasan in der Pferdebox begann wild herum zu flattern und machte dabei einen furchtbaren Krach. Nicht nur die Pferde bekamen einen Schreck, als plötzlich das Flügel-Geklatsche, begleitet von einem lauten Geschrei losging!
Der Vogel war offensichtlich so durch den Wind, dass er in seiner Panik, den Weg aus der Pferdebox nicht mehr finden konnte. Dabei hätte er einfach nur unter der Trennwand durchgehen müssen. Auf diesen Weg muss er auch in den Stall hinein gekommen sein. Aber der Fasan flog nun immer wieder krachend und schreiend gegen die Wand.

Wer schon einmal eine Begegnung mit so einem Tier hatte, weiß welchen Krach diese Vögel machen. Natürlich erschraken die Pferde und ich rechnete damit, dass Miranda kopflos aus dem Stall stürmen würde.
Trotzdem sprach ich sie beruhigend an, sagte zu ihr: „Das ist nur ein Fasan. Der ist zu blöd den Ausgang zu finden. Brauchst dich nicht aufregen“. Tatsächlich kam die Stute fast augenblicklich runter. Ihr Körper entspannte sich und Miranda futterte aus dem Eimer. Hin und wieder warf sie einen Blick in Richtung des flatternden Vogels. Der schnallte Gott sei Dank endlich wie er aus dem Stall heraus kam, ging zu Fuß unter der Abtrennung durch und eilte ins Freie.
Ich freute mich total, dass Miranda diese Situation so cool gemeistert hatte. Wir haben mittlerweile ein wunderbares Vertrauensverhältnis.

Auch ein Zeichen des Vertrauens: Ein Pferd muss sich überall berühren lassen.
Die zwei lieben Tierfreundinnen, Claudia und Anja, sind mal wieder unabhängig von einander auf die Idee gekommen, uns ausrangierte Dinge zu schicken, für unseren Ebay-Shop.
Das ist gleich 3 Mal eine toll Sache:
Hier seht ihr Giada im Wareneingang, wie sie sich tierisch über Claudias Pakete freut:

Giada meinte, ich sollte lieber das „seriöse Bild“ posten. Denn sie ist ein Herdenschutzhund und verliert nie die Contenance.
Hier also wieder ganz seriös und in sich ruhend:

Ich glaube ja, dem Eisbär war der seltene Gefühlsausbruch nur peinlich…
Anjas Paket war so schwer, dass ich es mit dem Bollerwagen transportieren musste. Der ist sonst für die Schafe, die damit ihr Essen auf Rädern bekommen.
Hier hilft Kater Baghira, der Maremmano Hündin Giada, im Wareneingang:

Wir freuen uns über diese tolle Hilfe und so geht unser großer Dank an Claudia und Anja!!!
Gestern war der Hufschmied auf dem Hof und hat die Hufe der Pferde ausgeschnitten.
Miranda fiel es schwer, die Hufe zu geben. Besonders vorne rechts, wurde es schwierig für sie. Das ist der Huf mit dem Riss, der natürlich mit besonderer Aufmerksamkeit bearbeitet werden muss.
Die Stute hat nicht bei jedem der Hufpflegetermine diese Probleme. Mal ist sie besser drauf, mal wollen die alten Knochen nicht mehr so gut mitmachen. Beim letzten Termin hatte sie gar keine Probleme, diesmal war es schwierig für sie.
Das hohe Alter macht sich langsam bemerkbar.
Hier seht ihr Mirandas rechten Vorderhuf. Das ist der mit dem Riss:

Sieht schon ganz gut aus, nach der Hufpflege am 10.10.2019
Nielsson hatte überhaupt keine Probleme, die Beine zu geben. Er ist noch sowas von gelenkig, ich glaube er könnte sogar auf einem Huf stehen und sich dabei im Kreis drehen. Der Wallach hat nur ein Problem und das ist seine Ungeduld!
Spätestens nach dem zweiten Huf, fängt er an sich zu langweilen und beginnt ungefragt, Zirkuskunststücke vorzuführen. Dabei steht er schon mal auf zwei Beinen! Unglaublich was der so abzieht! Ich habe ihm viele seiner seltsamen Ideen bereits abgewöhnen können.
Diesmal war Herr Nielsson auch wesentlich geduldiger beim Hufemachen. Erst nach dem dritten fertigen Bein, zeigte er seinen Trick „Vorderbein hoch, weit nach vorn strecken und in der Luft schweben lassen“. Dabei befindet sich sein Huf, genau vor meinem Bauch und das mag ich überhaupt nicht.
Anfangs zeigte er diesen Trick unaufgefordert, alle Augenblick. Ich hatte den Eindruck, dass das eine Übersprungshandlung war, die er zeigte, sobald er nicht mehr weiter wusste.
Weil mir dieses Verhalten zu gefährlich war, dressierte ich Nielsson ein bisschen um. Ich bot ihm eine Ersatzhandlung an, die ich für weniger gefährlich halte. Darüber werde ich demnächst berichten.
Nur so viel, wir sind schon so weit gekommen, dass er nur noch bei der Hufbearbeitung, diese Sache mit dem Bein vorstecken macht.
Auf diesem Bild sind Niellsons Füße nach der Hufpflege zu sehen:

Wir sind vollkommen sprachlos, wie viele liebe Tierfreunde, unserem Aufruf gefolgt sind und Futter für die Pferde gespendet haben!
Es ist so toll wenn man feststellt, dass da Tierfreunde sind, auf die man sich in der Not verlassen kann.
Unsere alte und chronisch kranken Pferde, verursachen die meisten Kosten. Unser kleiner Verein ist wirklich auf eure Hilfe angewiesen, um die Gnadenbrotplätze zu erhalten. Darum freuen wir uns so über die tolle Resonanz!
Nicole und Ewald haben jeweils über unseren Amazon-Wunschzettel, einen Sack Horse Alpin Senior bestellt.
Eine liebe Tierfreundin hat 100.- Euro in die Futterkasse gegeben.
Ein befreundeter Tierschutzverein hat uns mit 150.- Euro und einigen Dosen Katzenfutter, hilfreich unter die Arme gegriffen!

Das alles ist so großartig!!! Wir danken all diesen lieben Unterstützern, für ihre wertvolle Hilfe!
Ihr glaubt gar nicht was das für ein gutes Gefühl ist, wenn der Vorrat an Horse Alpin Senior, fürs erste einmal wieder aufgestockt ist. In den nächsten Tagen müssen wird dann auch schon den erste Rundballen Heu bestellen.
Dafür ist jetzt zum Glück auch Geld da. Der Winter kann also kommen…
Die Pferde sehen momentan sehr gut aus. Auch Miranda hat in den letzten Wochen wieder ordentlich was auf die Rippen bekommen. Vor ein paar Monaten war sie zu mager. Seit aber der vereiterte Zahn Geschichte ist, hat sich ihr Gewicht normalisiert.
Hier sieht man, die Stute hat schon ein ordentliches Winterfell bekommen.

Alte Pferde sollten im Herbst schön rund aussehen. Denn sie bauen den Winter über leicht ab.
Danke noch einmal an alle hilfsbereiten Tierfreunde! Zusammen sind wir stark!
Kerstin und Uwe haben zwei Säcke „Horse Alpin Senior“ für unsere alten Pferde gespendet!!!
Vielen Dank Ihr Lieben, für diese wertvolle Spende!!! ❤
Giada prüft gerade die Lieferung im Wareneingang:

Unsere Pferde bereiten sich auf den Winter vor. Seit Anfang August sind sie im Fellwechsel und haben mittlerweile schon einen kleinen Winterpelz bekommen. Da wird in nächster Zeit noch mehr dazu kommen.
Die Zeit des Fellwechsels ist immer sehr anstrengend für ein Pferd. Noch anstrengender ist der Fellwechsel für unsere alte Pferde. Gerade jetzt sind gute Nährstoffe und hochwertiges Futter so wichtig.
Ein besonderes Auge habe ich auf Miranda. Sie war vor kurzem sehr krank, deshalb schau ich sie mir jeden Tag genau an. Bis jetzt hat Miranda den anstrengenden Fellwechsel gut verkraftet. Die Stute hat auch etwas Gewicht vor dem Winter zugelegt.
Momentan sieht Miranda sehr gut aus.

Im Winter verbrauchen wir zu dem normalen Heu, noch mehr „Horse Alpin Senior“. Deshalb würden wir uns über weitere Spenden sehr freuen. Mit einer gut gefüllten Futterkammer, geht es gleich viel leichter in den Winter. Und unsere Kammer ist momentan leider ziemlich leer.
Wer helfen möchte, kann gern über unseren Amazon Wunschzettel, einen Sack „Horse Alpin Senior“ oder „Lexa Senior Mineral“ für die Pferde bestellen. Das würde uns sehr helfen. Den Button findet ihr links oben, auf dieser Seite.
Falls euch ein ganzer Sack Futter zu viel ist, freuen wir uns über auch ein paar Euro, die auf unserem Vereinskonto landen.
Spendenkonto
Tierhilfe Miranda e.V.
IBAN: DE74241910153614182800
BIC: GENODEF1SDE
Von dem gesammelten Geld, kaufen wir dann Futtersäcke und was wir noch für die Pferde brauchen, damit sie gut über den Winter kommen.
Vielen Dank an alle die helfen! Ohne Hilfe schaffen wir es nicht!
Baghira und Ginger sind wirklich die besten Freunde.

Sie hängen überall zusammen ab.

Ohne sich dabei in die Wolle zu bekommen. Das ist bei Katzen eher selten. Meistens kuscheln sie eine Weile und plötzlich gibt es Ohrfeigen. Bei diesem Paar ist das anders.

Darum habe ich diesen sehr passende Song, für die beiden Freunde herausgesucht. Vielleicht habt ihr ja auch einen „best Friend“?

Nielsson ist seit gut einem Jahr auf dem Gnadenhof. Anfangs lief es leider nicht so gut, als er den plötzlich verstorbenen Bachus ersetzen sollte. Was sicherlich auch ein bisschen an der gesundheitlichen Verfassung des Wallachs lag.
Nielsson kam ziemlich krank zu uns. Er bekam sehr schlecht Luft, hustete, die Verdauung war arg gestört und er war zu dünn.

Nielsson stand vorher in einem Stall in Schleswig Holstein, der seinen Betrieb einstellte. Dort hatte man auch große Probleme, mit der Dürre in 2018. Wir blieben auch nicht davon verschont, konnten aber ausreichend gutes Heu für unsere Pferde beschaffen, auch wenn es verdammt teuer war.
Den Betreibern des Reitstalls war es wohl nicht möglich gewesen, ausreichend Heu für die Pferde einzukaufen. Sie verfütterten wenig Heu von schlechter Qualität und auf der Weide wuchs kein Gras. So versuchten sie den dünnen Wallach, mit viel Kraftfutter aufzufüttern. Das schädigte aber nur seinen Darm, es kam zu Problemen mit der Atmung und dem Stoffwechsel.
Unsere Aufgabe war es nun, den Wallach aufzubauen und seine Gesundheit wieder herzustellen. Wir hatten zum Glück ausreichend gutes Heu und auch auf der Weide war trotz Dürre, viel drauf.
Vorsichtig und langsam stellte ich Nielssons Ernährung um.

Als Miranda den Neuen erblickte, war sie sofort begeistert. Der blonde Kerl mit der schicken Walla-Walla-Mähne und den unendlich langen Wimpern, hatte es ihr von der ersten Minute an angetan. Ich merkte gleich, Miranda war verliebt!

Die Stute wollte nur noch zu dem Wallach, aber das ging noch nicht. Noch waren die Pferde durch einen Zaun getrennt. Sie bekamen ausreichend Zeit, sich erst einmal so in Ruhe kennenzulernen. Als das Gequietsche und mit den Vorderbeinen schlagen aufgehört hatte, ließen wir die Tiere zusammen.
Alles schien friedlich, doch was dann geschah, war nicht nur für Miranda ein großer Schock. Herr Nielsson ging heftig auf die Stute los! Er trat gezielt mit der Hinterhand und traf das überraschte Mädel mehrmals.

Damit hatte die Stute nicht gerechnet. Miranda wurde von dem ersten Angriff so überrascht, dass sie nicht mehr ausweichen konnte. Das alte Mädchen trug einige Blessuren davon und so ging es leider auch weiter. Herr Nielsson blieb ein ungezogener Rüpel, biss und schlug, ich hörte Miranda oft schreien.
Prellungen, aufgeplatzte Haut und Bisswunden zierten monatelang den Körper der Stute. Jeden Morgen war ich auf die nächste Überraschung gefasst.

Doch Nielsson wieder wegnehmen, konnten wir Miranda nicht. Denn sie blieb verliebt, war geradezu vernarrt in ihn. Miranda hatte keinerlei Angst vor dem ungehobelten Kerl. Obwohl er sie mehrfach verletzt hatte, suchte sie immer weiter vorsichtig den Kontakt und versuchte Nielsson sanft von sich zu überzeugen.

Es sah aus als würde sie sagen: „Schau mal, ich bin nett und mag dich. Sei bitte lieb zu mir“.
Doch Herr Nielsson blieb abweisend.

Drohte und biss, lief ständig mit angelegten Ohren herum.
Ballerte der Stute eine, wenn sie nicht aufpasste.

Miranda hatte mit der Zeit gelernt, schneller auszuweichen und bekam nicht mehr so viele Tritte und Bisse ab. Herr Nielsson drohte jetzt meistens nur noch. Es wurde ihm offensichtlich zu mühsam, die Stute immer zu verjagen, weil die wie Kaugummi an ihm klebte.
Miranda blieb stets freundlich, suchte vorsichtig den Kontakt und liebte es an dem Kerl zu schnuppern, wenn er es zuließ.

Nach und nach gab Nielsson seinen Widerstand auf und eines Tages sah ich die beiden zum ersten Mal, beim Dösen nebeneinander stehen.

Auf einmal ertrug Herr Nielsson die Stute in seiner Nähe.
Das Eis war gebrochen, als Miranda sich neben den schlafenden Nielsson legte.



Das war ein ereignisreiches Jahr. Die Eingewöhnung hat lange gedauert, war keine wirklich schöne aber doch sehr interessante Zeit. Ich habe viel über Pferdeverhalten lernen dürfen und bin sehr dankbar dafür.

Nach einem Jahr sind nun beide endlich guten Freunde geworden. Egal wo ich die Pferde sehe, im Stall, auf dem Paddock oder auf der Weide, stets sind sie im Doppelpack unterwegs.
Auch an engen und somit problematischen Stellen, können sie jetzt dicht nebeneinander stehen. Das wäre vor ein paar Monaten nie gegangen.

Die Pferde verstehen sich mittlerweile total gut und kuscheln sogar manchmal.

Unsere alten Pferde führen auf unserem Gnadenhof, ein artgerechtes und entspanntes Leben. Wir sind total glücklich über diese wunderbare Entwicklung!


Nielsson pinkelt immer auf dieselbe Stelle.

Mit einer Genauigkeit die fast unglaublich ist, trifft der Wallach beim Pinkeln stets dieselbe Stelle.
Nielsson hat mehrere Pinkelstellen. Eine auf dem Paddock, eine im Stall und noch zwei weitere auf der Weide. Auch zum Äppeln hat er seine „Kloecken“, die er wirklich jedesmal aufsucht.
So ein Verhalten konnte ich bei seinem Vorgänger Bachus nicht beobachten. Bachus setzte Kot und Urin wahllos dort ab, wo er gerade stand. Für Nielsson scheint es sehr wichtig zu sein, wo er hinmacht. Fürs Äppeln bevorzugt er solche Orte, wo Miranda bereits geäppelt hat.
Nielssons frühere Besitzer erzählten mir, dass der Wallach sehr spät gelegt wurde. Erst als sie mit seinem hengstigem Verhalten nicht mehr klar kamen, ließen sie ihn legen. Ich nehme an, dass Nielsson deswegen mit Kot und Urin markiert. Ein bisschen Hengst-Verhalten ist bei ihm geblieben.

Ich will gespendete Sachen, für unseren Ebay-Shop fotografieren. Gehe ins Haus, hole die Kamera und ein weißes Tischtuch. In der Zwischenzeit haben sich Ginger (rot) und Baghira (schwarz) unter den Karton gequetscht! Unglaublich, was Katzen immer so anstellen!
Falls ihr auf der Suche nach schönen Klamotten, neuwertigen Handtaschen, Rucksäcke, originellen Bastelsachen, praktischen Haushaltssachen- oder schicken Deko-Artikel seid, schaut doch mal bei Ebay rein.
Unser Verkäufername ist: tierhilfe-miranda
Auf allen Wiese, Wegen und Feldern, sind tausende Löcher und Gänge im Boden zu sehen. Jeden Morgen liegen unzählige, von den Katzen erlegte Mäuse, vor der Tür.

Die Katzen fangen so viele Mäuse, wie sie gar nicht mehr fressen können. Die Mäuse werden nur totgespielt und dann achtlos liegen gelassen. Oder die Katzen versuchen damit die Hunde zu füttern. Die aber aber auch nur etwas damit herumspielen und selten eine Maus fressen.
Die Katzen bringen zurzeit alle möglichen Arten von Mäusen mit. Manche Arten scheinen sie grundsätzlich nicht zu fressen, andere nur,wenn sie noch nicht zu viele davon gefuttert haben.
Es gibt Mäuse mit kurzen Schwänzen und mit langen.

Mit dicken und dünnen.

Mit großen Öhrchen und mit kleinen.
Jeden Morgen finde ich haufenweise Mäuse, die ich entsorgen darf…

Ist nicht schön, muss aber sein.

Manchmal sieht es so aus, als würden die Katzen wissenschaftliche Experimente an den Mäusen durchführen.
Da finde ich doch diese Maus mit geöffnetem Brustkorb.

Oder Mäuse Embryos, die aus dem tragenden Mutter-Tier herausgeholt wurden!

Embryos werden grundsätzlich nicht gefressen. Warum kann ich mir nicht erklären. Die liegen sorgfältig aufgereiht und werden nicht angerührt.

Das ist schon ein etwas gruseliger Anblick.

Viele der erbeuteten Mäuse waren sehr dick. Ich nehme an, dass sie tragend waren. 2019 ist sicherlich ein gutes Mäusejahr.

Ist nur etwas für standfeste Leute. 🙂
Auch für das Unterhaltungsprogramm unserer Senioren ist gesorgt. Besonders beliebt ist unser Tanzkurs, der eigentlich immer sofort ausgebucht ist.
Körperliche Ertüchtigung ist auch im Alter wichtig.
Wir fangen deshalb mit Gymnastik an:
Hoch das Bein.

Dann bitte Aufstellung zum Line-Dance nehmen.

Links herum und recht herum.

Der Herr bleibt stehen, die Dame macht eine Drehung.

Jetzt macht ihr euch gaaaanz lang.

Es folgt wieder eine Drehung.

Nun bleibt die Dame stehen und der Herren läuft unter ihrem Hals durch.

Die Dame schüttel ihr Haar.

Wunderbar, wunderbar! Und nun geht es zurück an die Bar.

Das war unser heutiges Tanzvergnügen.
Vielen Dank fürs Zuschauen!

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Wir haben in den letzten Tagen wirklich wertvolle Unterstützung, von mehreren tierlieben Menschen erhalten. Hilfe die unser kleiner Verein so gut gebrauchen kann.
Es gibt sie, die Menschen die nicht nur reden, sondern die handeln!
Kerstin und Uwe haben Chica, unserer Podenco Mix Hündin, 14,14 Euro zum Geburtstag geschenkt. Die beiden hatten schon vor einigen Jahren diese tolle Idee: „Für jedes Lebensjahr gibt es etwas“. Unsere Chica feierte ihre 14. Geburtstag, so kam dieser Betrag zusammen. Vielen Dank Ihr Lieben!
Dann bekam Chica noch ein Geburtstagsgeschenk, diesmal von Karin aus der Schweiz. Vielen Dank liebe Karin!
Unsere Chica-Oma freut sich über die Geschenke und so viel Aufmerksamkeit.

Als nächstes hat Harry aus Österreich, einen Sack Horse Alpin Senior, über unseren Amazon Wunschzettel, für die Pferde bestellt. Horse Alpin Senior benötigen wir das ganze Jahr über.
Wir verbrauchen das Zeug wirklich in rauen Mengen.

Darum freuen die Pferde sich sehr über das Futter.

Außerdem hat Berenike 55.- Euro auf unser Vereinskonto überwiesen. Sie schrieb dazu: „Für Miranda und ihre vierbeinigen Freunde“. Das ist eine sehr große Hilfe für uns, denn wir musste gerade wieder zum regulären Futter, allerhand Zusatzfutter für die chronisch kranken Pferde einkaufen.
Vielen Dank liebe Berenike. Ich hoffe Du liest das hier, weil ich mich nur auf diesem Wege bei Dir bedanken kann.
Für die 55.- Euro haben wir ein sehr gutes Mineralfutter für unsere Senioren und Bierhefe gekauft. Denn der Fellwechsel ist schon seit gut einem Monat im Gange. Das ist eine sehr anstrengende Zeit für die alten Pferdekörper.
Gerade weil Miranda vor kurzem sehr krank war, müssen wir die Pferde im Fellwechsel so gut es geht, mit hochwertigen Nährstoffen unterstützen.

Und dann war da noch Gudrun, die wieder einmal auf ihre Geburtstagsgeschenke verzichtet hat. Anstatt sich beschenken zu lassen, bat sie ihre Kinder, für unsere Tiere zu spenden. Was diese auch taten. Vielen Dank Ihr Lieben!
So hatten Giada und Campa im Wareneingang zu tun.

Wir danken all diesen Menschen von ganzen Herzen!!! ❤
Ihr seid es, die Gutes tun und handeln. Ihr seid es, die dieses wunderbare Projekt am Leben erhalten. Mit Euch zusammen, können wir die Welt unserer alten und unvermittelbaren Tiere, ein klein wenige besser machen.
Gemeinsam könne wir als ein gutes Beispiel vorangehen und andere motivieren, auch etwas zu unternehmen. Änderungen geschehen langsam und in kleinen Schritten. Aber immer nur reden und alles mögliche bei Facebook und Co. teilen, hilft nicht. Nur Taten helfen. Also lasst uns den nächsten Schritt gemeinsam gehen.
Wow, 14 Jahre ist ein ganz schönes Alter, für einen Podenco Mischling wie du es bist. Ich wünsche dir noch eine möglichst lange und schöne Zeit auf dem Gnadenhof. ❤

Unsere Podenco Mix Oma ist mit ihrem 14 Jahren, noch ganz gut drauf. Einige, kleine Altersgebrechen, wie Inkontinenz und Probleme mit dem Bewegungsapparat, konnte ich gut mit Hilfe der Homöopathie mildern.
Große Spaziergänge sind nicht mehr drin. Das macht aber nichts, gehen wir eben kleinere Runden.

Im Sommer ist die Haustür sowieso immer offen, so können die Hunde sich jederzeit frei auf dem gesamten Gelände bewegen.
Was Chica immer noch gern macht.

Sie hört und sieht zwar mittlerweile nicht mehr so gut, aber es scheint sie nicht besonders zu stören. In ihrem eigenen Tempo, bewegt sie sich ganz gern auf dem Hof. Dazu gehört auch hin und wieder ein schneller Sprint.
Manchmal steht sie allerdings irgendwo komisch herum, so als ob sie vergessen hätte, was sie gerade machen wollte.
Dann kümmert sich unsere Giada um die Oma und bringt sie zurück ins Haus. Das ist immer sehr niedlich.

Doch die meiste Zeit ist Chica gut drauf. Dreht auch gern einmal gemeinsam mit Campa ihre Runden auf dem Hof.

Schaut hin und wieder bei den Pferden vorbei.

Begleitet mich im Sauseschritt bei der Arbeit.

Ups, das war zu schnell für die Kamera. Unsere Oma kann immer noch den Podenco raushängen. Darum gibt es auch kaum Tobe-Bilder von ihr. Dieser Hund war schon immer zu schnell für jede Kamera.
Hier ist noch ein Versuch, diesmal eine Aufnahme in Zeitlupe. 🙂

Geht doch!
Wenn Chica nicht gerade windhundmäßig unterwegs ist, hängt sie auch gern mal gemütlich mit dem Rudel ab.

Chica ist zufrieden, auch wenn sie sich langsam ihrem Lebensende nähert.
Wer mehr über unsere Chica wissen möchte, wie sie zu uns kam und wie ihr Leben früher aussah, klickt hier: Die Hunde.
Der liebe Harry aus Österreich, hat Futter für die Katzen gespendet und bei seiner Bestellung, auch an WeCanHelp gedacht. So bekommt der Verein ein paar Prozente vom Warenwert gutgeschrieben. Das ist so toll!
Vielen Dank lieber Harry, für Deine wertvolle Unterstützung!!!
Im Wareneingang: Baghira bewacht Harrys Spende.

Zur Fütterungszeit versammeln sich alle Katzen, am Futterplatz. Die haben so etwas wie eine innere Uhr. Den ganzen Tag ist keine Mieze zu sehen, aber kurz vor der Fütterung sieht es dann so aus.

„Hunger“, ruft Face.

Admiral heißt der Falter. Zum Glück hat ihn die Katze nicht gesehen.
Hier noch einmal aus der Nähe:

Im Juli nutzte die freche Moni, den Blumenkasten, für ihr Nickerchen. Die Frage tat sich auf, ob die Pflänzchen das überleben würden.

Einen Monat später sieht es im Kasten so aus:

Die Wicken kamen nach Monis Nickerchen nicht mehr so recht in Gang. Eigentlich sollten sie am Rankgitter hochwachsen und viele, bunte Blüten bekommen. Aber leider mickerten sie nur so vor sich hin und so pflanzte ich Fuchsschwanz davor.
Der sollte nur den unteren Bereich füllen, bis die Wicken hochgerankt waren. Doch nun ist er zum attraktiven Hingucker geworden.

Im Hochbeet wächst schon der Tomatensalat.

Und im anderen Hochbeet blühen die Kräuter:
Oregano und Majoran in voller Blüte.

Hier seht ihr den Koriander blühen.

In unserem Kräuterbeet wachsen: Petersilie, Pfefferminze, Oregano, Majoran, Thymian, Liebstöckel, Rosmarin, Koriander und Schnittlauch.
Habt ihr auch Kräuter im Garten oder auf dem Balkon?
Zwei Spenden haben wir herhalten und möchten uns herzlich auf diesem Wege bei den lieben Unterstützern bedanken!
Sven hat 10.- Euro für die Katzen gespendet!!! Die Streuner verbrauchen eine Menge Katzenfutter, da sind wir für jede Unterstützung sehr dankbar!
Vielen Dank, sagen auch die Miezen!

Mal lieben sie sich.

Mal bekommen sie sich in die Wolle.


Dann haben Kerstin und Uwe 10.- Euro für den Schmied dazu gegeben!!!
Der neue Schmied nimmt für beide Pferde 70.-. Euro. Das sind 10.- Euro mehr, als die Hufpflegerin verlangt hatte. Für die gute Arbeit und seinem geduldigen Umgang mit unseren alten Pferden, müssen wir leider tiefer in die Tasche greifen. Da kam die Unterstützung von Kerstin und Uwe genau richtig. Sie haben jetzt schon zum zweiten Mal die Mehrkosten aufgefangen!!! Dafür sind wir sehr dankbar!
Vielen Dank, sagen auch die Pferde!


Das Gewächs hat sich selbst ausgesät und scheint auch auf beengten Plätzen gut zu gedeihen. Leider verdrängt sie dabei die sehr seltene „Solar-Leuchten-Blume“.
Vielleicht kann man es hier besser erkennen?

Gerade noch so auf die Liege geschafft…

Unsere lieben Unterstützer Kerstin und Uwe, haben 2 x Tierwohl Super Hobelspäne für die Pferde gekauft. Wir bedanken uns recht herzlich bei den beiden, für diese wertvolle Spende!!!

Giada im Wareneingang
Die staubarme Einstreu ist nämlich sehr wichtig für uns, da beide Pferde an einer Atemwegserkrankung leiden.

Die tritt auf, wenn Pferde jahrelang nicht artgerecht gehalten werden. Ihre empfindliche Lunge leidet durch ein Leben, eingesperrt in einer Box. Die fehlende Bewegung, der Staub und der Ammoniakgehalt in der Luft, schädigen auf Dauer irreparabel die Bronchien der Tiere.
Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine immer schlimmer werdende Atemwegserkrankung. Nur sehr gute Haltungsbedingungen können dafür sorgen, dass die Symptome dieser Krankheit nicht auftreten.

Frühjahr 2012 – Miranda hustet
Das bedeutet möglichst keinen Staub, eine besonderes achtsame Fütterung, viel frische Luft und Bewegung.
Bei uns steht den Pferden ein großer Offenstall zu Verfügung, den sie auch nutzen. Das mussten sowohl Miranda, wie auch Herr Nielsson, erst lernen. Denn bevor sie auf unseren Hof kamen, standen beide Pferde in der Box. Bei uns konnten und sollten sie auf einmal selbst entscheiden, ob sie im Stall sein wollen oder nicht.

Man sollte es kaum glauben. Das ist für ein Pferd das 20 Jahre oder länger, keine eigene Entscheidungsmöglichkeit hatte, nicht einfach. Miranda brauchte als sie vor 8 Jahren auf den Hof kam bedeutend länger als Niellson im letzten Jahr. Das lag auch daran, weil sie bei ihrem Züchter, den ganzen Winter über, in einem geschlossenen Stall, ohne Fenster eingesperrt war. So unglaublich wie das klingt, aber Miranda kannte mit ihren 20 Jahren keinen Winter!

Januar 2012 – Miranda sieht zum ersten Mal in ihrem Leben Schnee!
Außerdem hatte die Stute Angst vor dem Wäldchen, der direkt neben dem Stall liegt. Sie traute sich nicht daran vorbeizugehen. In der Anfangszeit bin ich oft gemeinsam mit ihr den Weg zum Stall gegangen. Besonders wenn ich sah, dass sie wie von einer unsichtbaren Linie aufgehalten nicht weiter ging obwohl sie gern wollte.

August 2011 – der Wald war noch unheimlich.
Ich bat dann die Stute ohne Halfter und Führstrick zu nutzen, mir zu folgen. Gab ihr zu verstehen, dass ich ihr zutraute, mit diesem Problem fertig zu werden. Auch wenn es manchmal länger dauerte, Miranda lernte dadurch mir zu folgen und zu vertrauen.
Heute brauche ich so gut wie nie ein Halfter aufzuziehen. Die Stute gehorcht mir einfach so.

Kommst du mit mir? Gemeinsam geht alles besser!
Heute Vormittag, war der neue Schmid zum 2. Mal bei uns. Das hat mich wieder darin bestätigt, dass es vollkommen richtig war, sich von der alten Hufpflegerin getrennt zu haben.
Der Schmied brauchte keine Stunde, um die Hufe beider Pferde zu machen, die Hufpflegerin hatte hierfür einen halben Tag gebraucht. Die Arbeit ging bei ihr quälend langsam und Miranda zog immer wieder die Beine weg.
Das lag daran, weil die Hufpflegerin nur mit dem Bock arbeiten konnte, den sie auch noch viel zu hoch eingestellt hatte. Miranda musste sich tierisch verrenken, um besonders die Hinterbeine, auf den Bock zu bekommen. Für solch akrobatische Einlagen ist die Stute aber viel zu alt.
Der Schmied arbeitet so, wie es für die alten Pferde am angenehmsten ist. Benutzt nur für die Vorderhufe einen tief eingestellten Bock, auf den auch Miranda ihre Hufe abstellen kann. Die Hinterbeine kann er ganz ohne machen.
Heute fing er mit Mirandas linken Vorderhuf an, machte dann den linken Hinterhuf und danach den rechten Vorderhuf. Erst jetzt ging er an den linken Hinterhuf, denn die Stute hat hinten links die größten Probleme.
Bei ihm machte Miranda ganz toll mit. Es war keine Quälerei, wie bei der Hufpflegerin, die sogar verlangte, ich solle der Stute vor der Hufbearbeitung ein Schmerzmittel geben. Das ist überhaupt nicht notwendig, wie ich heute wieder sehen konnte. Miranda war nach dem Ausschneiden und Raspeln vollkommen entspannt.
Nach der Bearbeitung: Das ist Mirandas rechter Vorderhuf mit dem Riss.

Hier der linke Vorderhuf.

Und das sind die Füße von Herrn Nielsson. Der sich auch sehr brav verhielt und nur einmal kurz das Zirkus-Pony machte und auf zwei Beinen stand. 🙂

Giada macht mittlerweile einen guten Job.

Wer ist größer – Schaf oder Hund?
Als Giada im April 2017 zu uns auf den Hof kam, sah sie das erste Mal in ihrem Leben ein Schaf. Das war vielleicht aufregend für die Hündin! Ich muss vielleicht dazu erwähnen, Giada wurde als wenige Wochen alter Welpe, in Italien, mit ihren Geschwistern ausgesetzt.
Das Aussetzten von unerwünschtem Nachwuchs, ist dort leider eine weit verbreitete Praxis, mit der sich Schäfer Welpen entledigen, wenn ihre Herdenschutzhündin, Junge bekommen hat.

Im italienischem Shelter
Der ganze Wurf, bestehend aus 7 Welpen, landete in einem italienischen Tierheim. Ein Geschwisterchen starb, die anderen blieben irgendwie am Leben. Giada lebte bis zu ihrem 1. Geburtstag in dem Canile, in einem kleinen Zwinger, ohne Kontakt zur Außenwelt. Sie sah nur Beton und Gitterstäbe. In Italien dürfen keine Hunde getötet werden, sie werden in großen Tierheimen, die man wohl eher als „Lager“ bezeichnen kann, für immer eingesperrt.

Ein Leben auf Beton? Ist das artgerecht?
Als Giada bald ein Jahr wurde, kam sie zu uns auf den Hof und sah zum ersten Mal die Welt. Natürlich war der Hund zuerst stark verunsichert. Woher sollte sie auch wissen, dass die Welt hinter den Gitterstäben und Betonmauern weitergeht? Sie hatte ja noch nie Gras, Bäume, Menschen, Autos oder andere Tiere gesehen. Geschweige denn je eine Pfote in ein Haus gesetzt. Nie einen Staubsauger oder einen Fernseher gehört. Was Hunde normalerweise schon als Welpe kennenlernen, war für Giada neu, fremd und unheimlich.

Der erste Tag in Deutschland. Das erste mal in einem Haus.
Vor den Schafen, Pferden und Katzen hatte sie anfangs Angst und unsere Hunde knurrte sie an, obwohl Chica und Campa sie nicht bedrängten. Unsere beiden Spanier sind sehr soziale Hunde. Ich sah aber, dass sie der Neuen nicht trauten. Giada benahm sich auch ganz anders, als jeder andere Hund den ich betreut hatte. In der ersten Zeit griff ich regelnd ein, wenn es notwendig war. Ich arbeitete daran, dass Giada ihre Unsicherheit verlor, denn ein unsicherer Hund mit Schutztrieb, kann sehr gefährlich werden.

Die Hunde gewöhnten sich langsam an den komischen Eisbären.
Nach und nach wich Giadas Angst, aber nun wollte sie die Schafe jagen. Das ging natürlich gar nicht! Ich machte ihr klar, dass das nicht erwünscht war. Der Maremmano verstand schnell und wuchs immer mehr in ihre Aufgabe rein. Bald fing an die Schafe, Pferde und Katzen zu beschützen. Ich bemerkte wie viel Herdenschutzhund-Eigenschaften in Giada steckten. Diese hätte sie nie in dem kleinen Zwinger in Italien ausleben können.

Unser kleiner Verein konnte Giada nur aufnehmen, weil wir eine zuverlässige Futterpatin für den Hund gefunden haben. Anderenfalls hätte Giada, mit 700 weiteren Leisensgenossen, bis zu ihrem Lebensende, in dem kleinen Zwinger sitzen müssen.

Wir sind so froh und dankbar, dass unserem Eisbär dieses Schicksal erspart geblieben ist!