möge dir noch viel Zeit, auf dieser schönen Erde vergönnt sein. Ich freue mich, dass es dir in deinem hohen Alter so gut geht und wünsche Dir weiterhin gute Gesundheit.
Genieße dein freies Pferdeleben, hier auf dem Gnadenhof und hab weiterhin viel Spaß mit deiner neuen, wilden Liebe, dem etwas durchgeknallten Herrn Nielsson.
Wir haben zwei Spenden von lieben Unterstützern erhalten.
Jürgen, der uns über Ebay kennen lernte, hat 10.- Euro gespendet.
Veronika hat 4 Pakete Einstreu für unsere Pferde bestellt.
Giada und Campa im Wareneingang:
Der schnelle Eddi kann auch Türmchen bauen…
Wir danken Euch beiden vielmals für diese tolle Winterhilfe!!!
Gerde Einstreu brauchen wir momentan in Hülle und Fülle, um den Stall trocken und gemütlich für unsere Oldies zu halten. In der letzten Woche sind wir wieder total abgesoffen und der Wetterbericht kündigt nichts Gutes an. Es wird erstmal stürmisch und nass weitergehen.
Unsere Miranda hat am Sonntag Geburtstag. Die alte Dame wird dann stolze 29 Jahre alt! Darum achten wir besonders auf ihr Wohlbefinden.
Unser lieber Freund und Unterstützer, Ewald Sindt ist gestorben. Ich bin unendlich traurig. Ewald war ein lieber und gütiger Mensch, der die wunderbare Gabe hatte, das Schöne in der Welt zu sehen und auf Fotos festzuhalten.
Er liebte es schöne Dinge zu fotografieren, die viele gar nicht sehen und achtlos vorbeigehen. Ewald hatte das Talten, allen Menschen die Schönheit der alltäglichen, kleinen Wunder nahe zu bringen.
Ewald Sindt wusste, dass seine Lebenszeit begrenzt war. Darum wünschte er sich, anlässlich seiner Beisetzung, Spenden für unsere Tiere. Seine Angehörigen und Freunde sind seinem letzten Wunsch nachgekommen.
Lieber Ewald,
vielleicht kannst Du uns von dort sehen, wo immer du jetzt auch bist. Ich danke Dir und Deinen Freunden, die Dir Deinen Wunsch erfüllt haben, von ganzen Herzen. Mich hat das alles sehr berührt. Glaube mir, ich wäre froh gewesen, wenn alles anders gekommen wäre. Mach es gut mein Freund. Ich werde Dich immer als einen besonderen Menschen in meinem Herzen tragen.
Leider haben wir die stürmische letzte Woche doch nicht so gut wie gehofft überstanden. In einer der letzten Sturmnächte, flog ein Teil des Schuppendaches weg.
Betroffen ist der Unterstand.
Sowie der Schuppen selbst. Da klafft jetzt ein Loch in der Decke…
Der Weidezaun wurde ein bisschen beschädigt und es liegt eine Menge Kleinholz herum.
Die Pferde waren in der Orkan-Nacht vollkommen entspannt. Draußen heulte und rauschte der Wind, krachte es an allen Ecken und Enden. Doch die beiden blieben ganz ruhig.
Zum Aufräumen ist es noch zu gefährlich, da schon das nächste Sturmtief bei uns angekommen ist. Hier stehen überall große, alte Bäume und da fällt immer mal wieder ein Ast herunter.
Auf diesem Bild ist ein loser Ast zu sehen, der sich zwischen anderen Ästen verfangen hat.
Leider hängt der Ast zu hoch, da kommt man nicht so einfach dran. Er wippt gefährlich im Wind hin und her und wird irgendwann fallen. Da möchte dann niemand drunter stehen.
Kerstin und Uwe haben 2 Pakete staubarme Einstreu, für den Pferdestall bestellt!
Einstreu können wir im Winter mehr als gut gebrauchen.
Wir bedanken uns bei den lieben Spendern!!!
Die Streu hat einen Namen und eine andere Verpackung bekommen. Früher hieß sie „Tierwohl Super Hobelspäne“, jetzt lautet der Name „Allspan German Horse“.
Als ich dann zwei Stunden später das Kraftfutter servieren wollte, erwartete mich eine schöne Überraschung. Der alte Rocker hatte die Wasserleitung samt Trog von der Wand gerissen.
Das grüne Teil hing dort seit 2003…
Na ja, solange sich Nielsson nur an der Einrichtung vergreift, wollen wir mal ein Auge zudrücken.
Nach tagelangen Regenfällen, haben sich auf der Weide, überall kleine Seen gebildet. Unser Haflinger Wallach Herr Nielsson, hat damit seinen Spaß. Er mutiert kurzerhand zum Seepferdchen und spielt im Wasser.
Hier sucht unter der Wasseroberfläche nach Grashalmen.
In der letzten Woche sind wir komplett abgesoffen. Regen und Sturm machten uns das Leben schwer. Es fing mit einer stürmischen Nacht an, in der regelrechte Wassermassen runterkam. Am Morgen dachte ich, ich gucke nicht richtig. Überall stand Wasser.
Leider auch im Stall. Das war das erste Mal nach unserer großen Renovierung. Bis dahin standen die Pferde immer trocken.
Auf dem Foto sehr ihr, wie es am Morgen nach der Regennacht im Stall aussah.
Leider hörte es dann nicht mehr auf zu regnen. So lief immer mehr Wasser in den Stall. Die Fläche für die Pferde wurde immer kleiner. Eigentlich haben unsere Pferde einen wirklich großen Stall. Davon können die meisten Pferde in ihren Boxen nur träumen.
Durch das Wasser wurde der Platz nun immer weniger. Das sind unsere Pferde nicht gewohnt. Zum Schluss standen sie nur noch auf zwei kleinen, trockenen Inseln. Die waren schnell zugekotet und so konnte ich mehrmals am Tag misten.
Endlich hörte es auf zu regnen. Ich verbrachte die letzte Woche mit Wasser aus dem Stall schippen und zusätzlichen Sand ausbringen. Mit diesen Maßnahmen konnte ich den Stall wieder trocken bekommen.
Der Rücken tut weh, aber die Pferde stehen wieder gut und trocken. Hoffentlich waren meine Bemühungen nicht vergebens, denn es regnet bereits wieder.
Wie ihr seht, der Hufriss ist nun endgültig Geschichte!
Mirandas rechter Vorderhuf – 20. Januar 2020
Seit einem halben Jahr bearbeitet nun der neue Schmied die Hufe unserer Pferde. Wir sind sehr zufrieden mit seiner Arbeit. Er bekam Miranda Hufriss in einem halben Jahr weg, was die Hufpflegerin in 3 Jahren nicht geschafft hat.
Mirandas rechter Vorderhuf ist jetzt wieder vollkommen in Ordnung! Wir sind so froh!
Es ist wirklich wichtig jemanden zu finden, der sein Handwerk versteht. Leider gibt es nicht viele gute Schmiede in unserer Umgebung. Einen Termin bei einem guten Schmied zu bekommen, ist nicht leicht.
Die Hufpflegerin bekam den Hufriss nicht weg und gab irgendwann auf. Sie wollte mir einreden, Mirandas Hufe seien aufgrund ihres Alters schlecht. Sie meinte, wir müssten mit dem Riss leben.
Das war der totaler Quatsch. Miranda hat trotz ihres hohen Alters, sie wird im Februar 29 Jahre, sehr gute Hufe.
Der Schmied verlangt zwar 10.- Euro mehr, aber die zahlen wir gern für seine gute Arbeit. Diesmal haben wir wieder großes Glücke, weil Kerstin und Uwe die Mehrkosten übernommen haben!
Das ist wirklich lieb! Vielen Dank Ihr lieben Tierfreunde, für Eure hilfreiche Unterstützung!
Die eigentlichen Geschenke des Lebens
werden zumeist in Stille überreicht
Freundschaft und Liebe
Geburt und Tod
Freude und Schmerz
Blumen und Sonnenaufgänge
und das Schweigen
als eine tiefe Dimension
des Verstehens
Eben war der Schmied da und hat den Pferden die Hufe ausgeschnitten.
Ganz schön kalt war es.
Miranda konnte heute ganz gut die Hufe geben. Bei der Stute ist das seit dem letzen Jahr sehr stark von ihrer Tagesform abhängig. Mal fällt es ihr schwerer die Hufe hoch zuhalten, mal geht es ganz gut. Heute war es so lala.
Herr Nielsson, der mittlerweile wieder gesund ist, fing schnell an sich zu langweilen. Er zappelte herum, machte den Kasper , knabberte am Schmied herum und tat so, als wollte er ihn beißen.
Nach einer verbalen Ermahnung meinerseits, ergab der Wallach sich seinem Schicksal und benahm sich wie ein braves Pony.
Nielsson leidet an einer chronischen Atemwegserkrankung. Heustaub ist bei ihm der Auslöser.
Dieses Video dokumentiert seine Genesung:
Erst hat der Wallach starke Atemnot. Man sieht wie hoch die Atemfrequenz ist, die anstrengende Bauchatmung unter Zuhilfenahme der Muskeln und die stark erweiterten Nüstern. Husten steht bei ihm nicht so im Vordergrund.
Im Laufe der Behandlung klingen die Symptome ab. Die Atemnot verschwindet, die Atemfrequenz normalisiert sich.
Das fragt sich so manch ein Reiter, der gern die Gesundheit seines Pferdes, mit Naturheilmittel unterstützen möchte.
Nicht jedes Pferd nimmt die kleinen, weißen Tabletten einfach aus der Hand, so wie es unsere Stute Miranda tut.
Die Tabletten schmecken leicht süßlich. Viele Pferde nehmen sie als Leckerli.
Es gibt aber auch Pferde die verweigern die Aufnahme. Man muss sie erst langsam an den Geschmack gewöhnen. Dafür bleibt aber im akuten Krankheitsfall keine Zeit.
Dann werden die Tabletten oft in Wasser aufgelöst und dem Pferd mit einer Einmalspritze, natürlich ohne Kanüle, ins Maul gespritzt. Das muss dann mehrmals am Tag geschehen, weil bei akuten Krankheiten, die Salze meistens mehrmals täglich verabreicht werden.
Um dem eh schon kranken Tier diesen zusätzlichen Stress zu ersparen, habe ich mir eine sanftere Methode ausgedacht, die ich euch in dem folgenden Video gern einmal zeigen möchte.
Man baucht hierfür nur ein paar bei dem Pferd beliebte Leckerlis, die nicht zu klein sein sollten, etwas Wasser und natürlich Schüßler Salz Tabletten.
Nielsson leidet, genau wie Miranda, an einer chronischen Atemwegserkrankung. Kurz vor Silvester hatten wir einige Tage mit Dauerfrost und ich konnte das Heu für die Pferde nicht wässern.
Beide Pferde reagierten sofort auf den Heustaub, Nielsson heftiger als Miranda. Die Stute hustete nur, der Wallach bekam akute Atemnot.
Nielsson hustete kaum. Bei ihm saß zäher Schleim fest, seine Bronchien verkrampften sich. Er unterdrückte sogar das Abhusten und zeigte heftige Atemnot.
Der Stute konnte ich mit einer sofortigen Behandlung mit Schüßler Salzen helfen. Der Husten verschwand.
Miranda reagiert auch sehr gut auf die Salze. Beinahe augenblicklich bringen sie ihr Erleichterung. Außerdem kenne ich die Stute viel länger. Ich konnte sie die letzten 7 Jahre symptomfrei halten.
Nielsson bekommt seit Silvester ein Medikament das die Bronchien entkrampft, zusätzlich Schüßler Salze und eine Kräutermischung.
Es geht ihm bereits etwas besser, aber gesund ist er noch nicht.
Das Video dokumentiert die Besserung der Symptome.
Ich schließe mich Pferdeprofi Sandra Schneider an. Mein Wunsch ist es, dass 2020 endlich die Silvester-Ballerei verboten wird. Wie Sandra so schön im Video sagt: „Viele wissen gar nicht, was sie damit den Tieren antun“.
Für uns Tierbesitzer hat Silvester immer einen faden Beigeschmack. Wir hocken im Pferdestall oder beruhigen Hund und Katz. Dabei würden wir auch gern feiern und das neue Jahr, zusammen mit unseren Freunden begrüßen.
Wir wünschen allen Tierfreunden und Unterstützer ein frohes und gesundes neues Jahr!
Ich hoffe ihr seid gut reingekommen, bei uns war der Jahreswechsel nicht so prickelnd. Eigentlich war es ziemlich ruhig, weil in der ganzen Nachbarschaft niemand knallte. Nur in einem Haus, nicht weit vom Pferdestall entfernt, wurde um Mitternacht geböllert.
Leider wurde Nielsson kurz vor Silvester krank. Wegen des Dauerfrosts konnte ich kein nasses Heu füttern. Beide Pferde reagierten auf den Heustaub. Miranda hustete sich die Seele aus dem Leib und Nielsson bekam hochgradige Atemnot.
Der Stute konnte ich mit Schüßler Salzen helfen, bei ihr blieben weitere Symptome aus. Nielsson brauchte ein Medikament das seine Bronchien erweitert und die Atemnot lindert.
Nielssons Atmung war schon vor Silvester schlecht, doch in der Silvesternacht wurde es noch schlimmer. Seine Angst vor den Böllern verstärkte die Atemnot noch mehr. Es war ein Bild des Jammers, den armen Wallach pumpend in seiner Box stehen zu sehen.
Ich hatte meinen Platz bei den Pferden, schon vor Mitternacht eingenommen. Erst war alles noch entspannt, bis um 24.00 Uhr das Geböllere bei den Nachbarn losging. Beide Pferde wurden sehr nervös. Mir gelang es als erstes Miranda zu beruhigen, die vor Angst einen schlimmen Durchfall hatte.
Beide Pferde nahmen Leckerlis, die ich vorher mit Bachblüten getränkt hatte. Miranda schlief irgendwann neben mir im Stehen ein. Nielsson wollte auch ruhen. Er war vollkommen fertig, konnte aber wegen seiner Atemnot nicht schlafen.
Nebenan krachte, zischte und knisterte es. Dann war Pause. Ich dachte schon wir hätten es überstanden und hoffte ins Haus gehen zu können. Aber da rumste es wieder.
Und so ging dann auch weiter, in einem eigenartigen Rhythmus: Rums – Pause – Bums – Pause – Rums, Bums, Zisch – Pause – Knister, Knister – Pause… Bis morgens um 1.00 Uhr morgens. Als ich endlich ins Haus gehen konnte, war Nielsson fix und fertig und ich auch.
Heute Morgen ging es dann gleich dramatisch weiter. Ich musste dann den Tierarzt für unseren alten Schafbock Carsten holen. Der Bock hatte abgebaut und machte einen schlappen und müden Eindruck. Der Grund hierfür war schnell gefunden. Carsten hatte alle seine Zähne verloren.
Alte Schafe verlieren irgendwann ihre Zähne. Solange es nur die vorderen Zähne sind, ist das auch nicht schlimm. Aber Carsten fehlten leider fast alle hinteren Zähne, ohne die das Wiederkauen nicht funktioniert. Er wäre langsam verhungert, weil er ohne hintere Zähne, nicht die nötige Energie und Nährstoffe bekommt, die sein Körper braucht.
Es gab keinen anderen Weg, wir mussten ihn gehen lassen. Carsten ist heute Morgen, an einem grauen, nassen Nebeltag, sanft eingeschlafen.
Eine große Persönlichkeit ist für immer von der Bühne des Lebens abgetreten.
Ich bin sehr traurig und werden dich alten Rocker, der dann doch noch sanft wurde, nie vergessen. Schade dass Du schon gehen musstest.
Heiligabend brachte der Weihnachtsmann in seiner gelben Kutsche,
schöne Geschenke für die Pferde.
Einen Sack Höveler Puritan, einen Sack Lexa Getreidefrei und auch noch Salzlecksteine lud der nette Herr mit dem roten Anzug und dem langen weißen Bart hier ab.
Vielen Dank lieber unbekannter Weihnachtsmann! Wir freuen uns sehr über diese tollen Geschenke und danken Dir von Herzen!!! ❤
Wir wünschen unseren Freunden, Unterstützern, Vereinsmitgliedern und allen die uns Nahe stehen, schöne und ruhige Weihnachtstage im Kreise ihrer Familien und einen guten Start ins Jahr 2020.
Wir freuen uns über so viel Unterstützung und hoffen, mit euch auch im nächsten Jahr, erfolgreiche Tierschutzarbeit leisten zu können. Danke ihr Lieben! Mit euch konnten wir viel bewegen!
Es gibt immer mal wieder Jahre, mit einem erhöhten Mäuseaufkommen. Das ist gut für Wildtiere, die sich von Mäusen ernähren. Dazu gehören zum Beispiel Greifvögel, Eulen, Fuchs, Marder, Schlangen und noch einige andere Tiere.
2019 war ein wirklich gutes Mäusejahr. Ich konnte das sehr schön an den Geschenken erkennen, die die Katzen mir machten. Das ganze Frühjahr, den Sommer und Herbst über, lagen massenhaft tote Mäuse vor unserer Haustür.
Das gute Mäusejahr hat aber auch einen positiven Effekt auf die Wildtiere. Bei uns gibt es endlich wieder viel mehr Eulen. In den letzten Jahren ging der Bestand immer mehr zurück.
Wenn ich jetzt um 23.00 Uhr herum, die letzte Heumahlzeit des Tages für die Pferde fertig mache, höre ich immer jemanden „Huuhhhuuu, huuhhhuuu“ rufen. Das ist ein Waldkauz. Der sitzt nicht weit vom Stall entfernt, in der Dunkelheit auf einem Baum. Leider bekomme ich ihn nie zu Gesicht.
Die Katzen auf dem Gnadenhof fangen noch immer viele Mäuse. In der letzten Nacht muss Familie Maus eine unschöne Begegnung mit den Miezen gehabt haben.
Unsere treue Unterstützerin Anja, hat über unseren Amazon Wunschzettel, Futter für die Tiere bestellt!
Für alle Tiere war etwas dabei!
1 x 5 kg Kanne Energiebarren
1 x 5 kg Hundebrot
2 x 1 kg Hundekuchen
1 x 3 kg Veggie-Mix mit Gemüse
1 x 1 kg Wiesenbussis
3 x 1 kg Wiesnhappies
12 Dosen Animonda GranCarno Hundefutter
12 Dosen Animonda Carny Katzenfutter
Schau mal, wer alles beim Auspacken geholfen hat:
Gewusel im Wareneingang
Ginger hat gleich zwei Pakete erobert
Campa prüfte als erstes, das Paket mit den Pferdeleckerlis.
Alles in Ordnung
Danach das Paket mit dem Hunde- und Katzenfutter.
Auch vollständig und heil
Ebenso mit wichtigem Gesicht, das Paket mit den Hundekuchen.
Jawoll, alles in Ordnung
Da wollte unser selbsternannter Hof-Sheriff auch nochmal die Nase reinstecken.
Vielen Dank liebe Anja, für Deine großartige Spende!!!
In den letzten Tagen haben wir mehrere Spenden erhalten, die uns dabei helfen sollen, über den Winter zu kommen.
Claudia spendete 150.- Euro
Helmut 25.- Euro und schrieb dazu: „Wir helfen und Streicheln mal“
Kerstin & Uwe gaben 31.- Euro
Corinna überwies 50.- Euro auf unser Vereinskonto
Das ist eine super tolle Hilfe und wir danken allen lieben Spendern!!!
Doch das ist noch nicht alles!
Corinna wird zusätzlich eine Patenschaft für die beiden Kater Baghira und Ginger übernehmen! Es gehen monatlich 30.- Euro, an die beiden Best Buddies!!!
Das ist so toll! Wir freuen uns so sehr für die beiden Kater!
Der schwarze Kater Baghira ist der ältere der beiden. Er kümmerte sich von Anfang an liebevoll um den jüngeren, roten Ginger, der hier auf dem Hof geboren wurde.
Baghira war sowieso gern für jüngeren Katzen da. Er ließ sie sogar an seinem Bauch nuckeln, was für einen Kater eher ungewöhnlich ist.
Manchmal knuddelte auch die Ersatzmama Giada mit. Denn Gingers eigentliche Mutter Goldie, war noch viel zu jung und kümmerte sich nicht richtig.
Doch Ginger bekam viel Liebe von dem Herdenschutzhund und eben auch von Baghira. Zwischen den beiden Katern entwickelte sich bald eine tiefe Freundschaft, die bis heute anhält.
Sie sind immer nur zusammen unterwegs.
Wo der eine auftaucht, ist auch der andere nicht weit. Es wird zusammen gelegen und geschlafen.
Und es wird geschmust, ohne jemals zu streiten.
Deshalb stand für uns fest, so gute Freunde dürfen wir nicht trennen.
Eine Vermittlung von beiden Katern zusammen, ist so gut wie ausgeschlossen. Zumal schwarze Katzen sowieso kaum zu vermitteln sind. Es kommt auch noch dazu, dass Baghira und Ginger nicht ganz gesund sind.
Durch Corinnas Patenschaft, können wir Bahria und Ginger, einen endgültigen Gnadenbrotplatz, hier auf dem Hof geben!
Ich wünsche allen einen schönen und gemütlichen 3. Advent.
Bei uns sieht es nicht so romantisch aus, wie auf dem Bild. Es stürmt und regnet bereits seit Wochen. Ist ein Sturm durch, kommt auch schon der nächste und bringt neuen Regen mit.
Mittlerweile sind alle Gräben Oberkante-Unterlippe-voll. Laufen sogar schon über.
Das ist nur einer der kleiner Nebengräben. Den sieht man sonst kaum.
Normalerweise steht hier nicht mal halb soviel Wasser drin.
Jetzt läuft der über…
Das hat auch damit zu tun, dass der Wasserspiegel der Oste enorm hoch ist und der Wind das Wasser ins Land drückt. So können die Pumpen des Sperrwerks, das Wasser nicht rauspumpen.
Auch das große Fleet an der Straße ist voll.
Ich konnte auf der Gassirunde beobachten, wie das Wasser in die falsche Richtung läuft. Kein Wunder wenn wir hier langsam absaufen.
Heute stürmt es besonders heftig. Es sind immer wieder einzelne, starke Orkanböen dabei. Gerade eben ist dieser Baum umgefallen.
Eine heftige Orkanböe, ein lauter Knall und der schöne, große Baum lag danieder. Vor einer Sekunde stand er noch stolz da.
Ich kann es immer noch nicht fassen…
Dabei hat er richtig dicke Wurzeln, wie man hier sehen kann.
Gesund war er auch.
Es ist wirklich traurig.
Zum Glück ist er nicht auf den Weg gefallen.
Wir warten jetzt ab, bis der Sturm vorbeigezogen ist und hoffen, dass nicht noch mehr passiert.