Ein anstrengendes und aufregendes Wochenende liegt hinter uns.
Nielssons Atmung verschlechterte sich am Samstagabend wieder. Und am Sonntag bekam ich den Schreck meines Lebens. Der Wallach blutete stark aus einem Nasenloch. Ich rief sofort den Tierarzt an.
Der sagte, wenn ein Pferd Nasenbluten hat, könne er als Tierarzt nichts machen. Nasenbluten aus einem Nasenloch sollte bald wieder aufhören. Nasenbluten aus beiden Nasenlöchern bedeutet immer das Todesurteil!
„Was?“, fragte ich entsetzt, „und nun?“ Er wiederholte, dass er nichts machen könnte. Ich sollte das Pferd mit erhobenen Kopf anbinden, mehr sei nicht möglich. Na toll, dachte ich. Da fiel mir ein, dass ich schon öfter Blutungen erfolgreich mit dem homöopathischen Mittel Arnica gestoppt hatte.
Da ich leider kein Arnica im Haus hatte, nahm ich „Traumeel“. In dem Mittel ist Arnica entalten. Ich gab NIelsson alle 10 Minuten einige Traumeel Tropfen, bis die Blutung wirklich stoppte.
Danach ließ ich den Wallach nicht mehr aus den Augen.

Ihm geht es heute etwas besser, aber er pumpt immer noch stark, um die Luft aus der Lunge zu bekommen. Fressen, beziehungsweise das Schlucken, bereiten ihm weiter Probleme. Das Fressen löst starke, quälende Hustenanfälle aus, die ihm die Luft nehmen.
Er hört dann auf zu fressen.
Heu nimmt er gar nicht, auch nicht das schon kleingemachte Pre Alpin Senior. Nur sehr wässrig angemischte Heucobs und fast flüssiges Mash nimmt er an. Sobald ich versuche die Cobs ein wenig „breiiger“ anzubieten, verweigert er die Futteraufnahme.
Zum Glück grast er wieder und steht nicht nur mit gesenktem Kopf in den Ecken herum. Auch das Abhusten ist ein wenig mehr geworden. Der Schleim löst sich langsam aus der Lunge.









































































