Ich würde es mal so ausdrücken, sein psychischer Zustand hat sich gebessert. Er legt sich zum Schlafen wieder hin, was er seitdem er krank ist, nicht mehr getan hat.
Die Bilder sind nicht besonders gut geworden. Ich war zu weit weg und die Kamera hat sich leider auf die Bäume scharf gestellt. Trotzdem möchte ich sie euch zeigen, denn es ist ein kleiner Fortschritt.
Über seinen körperlichen Zustand gibt dieses Video Auskunft.
Unser Eisbär wird 5 Jahre alt, wie die Zeit vergeht.
Herzlichen Glückwunsch liebe Giada!
Ich wünsche dir alles Liebe und Gute zum Geburtstag. Bleib so wie du bist, stolz, eigenständig, liebevoll, wachsam und absolut loyal. Ich habe noch nie einen Hund wie dich erlebt.
Er ist etwas mobiler und grast wieder. Heu verweigert er immer noch. Nur sehr flüssig angerührte Heucobs oder Mash bekomme ich ihn in rein.
Das fatale ist, Fressen verschlechtert sein Zustand. Es löst Atemnot und quälende Hustenanfalle aus. Kaum zu ertragen das mit ansehen zu müssen.
Seine Atmung ist weiterhin nicht gut. Ein Video vom 20. April.
Wir geben das schleimlösende und bronchienerweiternde Mittel weiter. Der Rotz fängt seit heute Morgen an zu fließen. Hoffentlich bleibt das so, damit die Lunge endlich frei wird.
Ein anstrengendes und aufregendes Wochenende liegt hinter uns.
Nielssons Atmung verschlechterte sich am Samstagabend wieder. Und am Sonntag bekam ich den Schreck meines Lebens. Der Wallach blutete stark aus einem Nasenloch. Ich rief sofort den Tierarzt an.
Der sagte, wenn ein Pferd Nasenbluten hat, könne er als Tierarzt nichts machen. Nasenbluten aus einem Nasenloch sollte bald wieder aufhören. Nasenbluten aus beiden Nasenlöchern bedeutet immer das Todesurteil!
„Was?“, fragte ich entsetzt, „und nun?“ Er wiederholte, dass er nichts machen könnte. Ich sollte das Pferd mit erhobenen Kopf anbinden, mehr sei nicht möglich. Na toll, dachte ich. Da fiel mir ein, dass ich schon öfter Blutungen erfolgreich mit dem homöopathischen Mittel Arnica gestoppt hatte.
Da ich leider kein Arnica im Haus hatte, nahm ich „Traumeel“. In dem Mittel ist Arnica entalten. Ich gab NIelsson alle 10 Minuten einige Traumeel Tropfen, bis die Blutung wirklich stoppte.
Danach ließ ich den Wallach nicht mehr aus den Augen.
Ihm geht es heute etwas besser, aber er pumpt immer noch stark, um die Luft aus der Lunge zu bekommen. Fressen, beziehungsweise das Schlucken, bereiten ihm weiter Probleme. Das Fressen löst starke, quälende Hustenanfälle aus, die ihm die Luft nehmen.
Er hört dann auf zu fressen.
Heu nimmt er gar nicht, auch nicht das schon kleingemachte Pre Alpin Senior. Nur sehr wässrig angemischte Heucobs und fast flüssiges Mash nimmt er an. Sobald ich versuche die Cobs ein wenig „breiiger“ anzubieten, verweigert er die Futteraufnahme.
Zum Glück grast er wieder und steht nicht nur mit gesenktem Kopf in den Ecken herum. Auch das Abhusten ist ein wenig mehr geworden. Der Schleim löst sich langsam aus der Lunge.
Ihr habt euch sicherlich schon gewundert, weil ich nach Nielssons Geburtstag nicht mehr gebloggt und eure Kommentare nicht beantwortet habe.
Ich möchte mich erst einmal für die Geburtstagsgeschenke von Veronika und Kerstin & Uwe bedankten. Habt vielen Dank Ihr Lieben. Durch die Aufregung kommt das ein bisschen verspätet, ich hoffe Ihr seid nicht böse.
Nielsson jagte uns an seinem Geburtstag einen ganz schönen Schreck ein. Plötzlich, regelrecht von einer Sekunde auf die andere, hatte der Wallach starke Atemprobleme. Er pumpte wie verrückt und zweigte ab und zu einen quälenden, festsitzenden Husten, der ihm keine Erleichterung brachte.
Wir wissen ja, dass Nielsson eine geschädigte Lunge hat und allergisch auf Heustaub reagiert. Doch diesmal war es irgendwie anders. Erst mal hatte er überhaupt keinen Kontakt zu Heustaub gehabt. Dann kam ein gelblich-grünlicher Nasenausfluss aus einem Nasenloch. Der war zäh und nicht reichlich. Außerdem zweigte Nielsson eine große Abgeschlagenheit, aber kein Fieber.
Der Tierarzt hörte seine Lunge ab und sagte: „Asthma“. Die Lunge war voller Schleim und es rasselte. Der Tierarzt meinte, manchmal können Pollen so etwas auslösen. Der erste Behandlungsversuch schlug leider nicht an.
Dem Wallach ging es nicht besser und er stellte jetzt auch noch komplett das Fressen ein. Das machte die Sache natürlich noch gefährlicher. Nielsson wollte weder Gras noch Heu fressen. Auch sein Pre Alpin Senior (schon kleingemachte Heu) rührte er nicht an.
Wenn er den Eimer sah, kam er zwar auf mich zu, stand dann aber nur davor. Ich versuchte alles mögliche, um ihm das Futter schmackhaft zu machen, mischte Karottensaft, Apfelmus usw. unter. Fütterte Miranda direkt vor seiner Nase. Bot ihr kurz sein Futter an – das brachte alles nix.
Der arme Kerl hatte offensichtlich Schluckbeschwerden. Ich sah wie er beim Schlucken mit den Ohren wackelte. Außerdem löste Fressen beim ihm einen unangenehmen Hustenreiz aus. Der Tierarzt musste ein zweites Mal kommen.
Die Lunge und Luftröhre waren voll mit zähem Schleim. Das machte dem Wallach sehr zu schaffen. Er war vollkommen platt, stand nur mit hängendem Kopf in der Ecke herum. Der Tierarzt kontrollierte auch die Zähne, aber die waren in Ordnung. Er spritze dem Wallach etwas und ließ mir ein anderen Medikament da, das schleimlösend und bronchienerweiternd wirkt.
Diese Behandlung schlug Gott sei Dank an. In drei Tagen, also am Montag, muss es Nielsson erheblich besser gehen. Sonst muss der Tierarzt wiederkommen.
Um den Burschen zum Fressen zu bekommen, mischte ich Mash mit ganz viel Wasser an. Das nahm er zum Glück. Nach und nach mischte ich in jede Portion immer mehr Heucobs unter das Mash. Wenn die Pampa ordentlich suppig war, schlabberte er das. Alles was er kauen musste, verweigerte er.
So fütterte ich ihn 2 1/2 Tage mit dem sehr wässrigen Brei. Alle 2 Stunden bot ich ihm die Heucobs-Pampe an, weil er ja nichts weiter fressen wollte. Seit gestern Nachmittag grast er endlich wieder.
Im Video seht ihr Nielsson den suppigen Brei schlabbern. Ihr könnt auch sehr schön erkennen, wie er beim Schlucken mit den Ohren wackelt.
Er (oder sie?) war schon im letzten Jahr ein ständiger Gast auf dem Hof.
Dies ist ein Foto aus dem Herbst 2020.
Als Giada ihre erste Begegnung mit dem Stacheltier hatte, flippte unser Maremmano total aus.
Der Herdenschutzhund duldet keine Fremden auf dem Hof und einen Igel hatte Giada noch nie gesehen. Sie wuchs in einem italienischen Hundeknast auf. Woher sollte sie wissen, dass ein Igel nicht gefährlich für ihre „Herde“ ist.
Zum Glück kann ich Giada mittlerweile gut anleiten und lenken. Sie arbeitet gern mit mir zusammen und achtet auf mein Verhalten. Ich erklärte ihr, dass der Igel hier sein darf und sie akzeptierte das.
Natürlich musste sie ihn trotzdem misstrauisch im Auge behalten. Fremde sind eben nicht so ihr Ding. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Man kann ja nie wissen…
Die Katzen waren entspannter. Sie hatten den Igel oft in der Nacht getroffen und er kam auch immer mal an die Futterstelle, um sich ein bisschen Katzenfutter abzuholen.
Die Miezen verloren schnell das Interesse.
Unser Kontrollfreak Giada, blieb aber lieber am Igel dran, belästigte ihn jedoch nicht.
Der hatte sich schnell an Hund und Katze gewöhnt und drohte nur noch halbherzig, indem er die Nackenstacheln aufstellte.
Der Igel überwinterte bei uns in der Scheune, versteckt unter dem Heu. Da war es warm und kuschelig. Zufälligerweise bekam ich mit, wie er aus dem Winterschlaf erwachte und dabei sind diese tollen Bilder entstanden.
Alle Fotos habe ich am selben Tag aufgenommen.
Ginger und der Igel
Giada und der Igel
Baghira und der Igel
Nachdem der Igel mit seinem hervorragenden Geruchssinn ein paar Würmer im Boden gefunden und verspeist hatte, zog er sich wieder in sein Versteck zurück.
Jetzt ist er nur noch in der Dämmerung und in der Nacht unterwegs.
Ich hatte also riesiges Glück und war zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort und hatte sogar die Kamera dabei.
Und der ist so süß, dass er einen eigenen Beitrag bekommt!
Dieser niedliche Igel hat bei uns auf dem Gnadenhof überwintert.
Jetzt ist er aus dem Winterschlaf erwacht und sucht mit seinem feinen Geruchssinn, nach Würmchen im Boden. Dabei wird er von unseren Hunden und Katzen begleitet.
Das könnte ihr euch im folgenden Video anschauen.
Ziemlich am Anfang des Films, faucht der Igel den Kater „Baghira“ an. Sofort ist unsere Herdenschutzhündin „Giada“ zur Stelle und will den Kater beschützen.
Ich habe heute erfahren müssen, dass Claudia Lemke verstorben ist. Sie war eine liebe Freundin und Unterstützerin. Claudia hat so viel für den Verein getan, wollte aber nie genannt werden. Sie war so bescheiden. Half einfach ohne große Worte.
Claudia liebte die Tiere, sie war ein herzensguter Mensch. Ich bin tief betroffen und kann es noch gar nicht richtig fassen. Wieder ist viel zu früh, ein großartiger Menschen, von der Bühne des Lebens abgetreten.
Liebe Claudia,
ich vermisse Dich so schrecklich. Ich habe Dich immer mein Engel genannt, weil Du so gut warst. Jetzt hast Du Flügel bekommen, viel zu früh und unerwartet.
Hallo Engel, ist es bei euch besser als hier? Ich wünsche es Dir so sehr. Ich werde Dich nie vergessen!
Heute habe ich erfahren, dass Karl Miziolek am 23.03.2021 verstorben ist.
Karl war ein großartiger, hilfsbereiter Menschen. Jemand der sich sozial angergiert und geholfen hat, wo immer er konnte. Nicht zuletzt mit seinen Büchern, von denen der größte Teil der Einnahmen, in soziale Projekte floss.
Karl hat auch unseren kleinen Verein unterstütz und sehr viel für die Tiere getan, wofür wir ihm sehr dankbar sind. Wir sind total geschockt über seinen plötzlichen Tod. Er hatte noch so viel vor.
Mach es gut mein lieber Freund, wir werden Dich nie vergessen. In Deinen Büchern lebst Du weiter.
Diesmal hatte Miranda leider arge Schwierigkeiten beim Hufe geben. Ich hatte ihr extra vor dem Termin Traumeel gegeben, weil das die letzten beiden Male sehr gut funktioniert hatte. Diesmal leider nicht.
Für den Schmied war es anstrengend. So ein Hannoveraner Pferd wiegt gute 600 kg. Da kann man sich vorstellen wie schwer die Hufbearbeitung wird, wenn das Pferd das Bein nicht richtig entlastet. Doch mit Geduld und mehrmaligen Bein wechseln, schaffte der Schmied es dann doch, der Stute die Hufe schön zu machen.
Herr Nielsson blödelte mal wieder herum. Zuerst schlug er mit dem Kopf, dann hüpfte er auf einem Bein. Als der Schmied dann das rechte Hinterbein machen wollte, gab er das rechte Vorderbein. „Falsches Bein“, sagte ich lachend.
Daraufhin kreuzte Nielsson seine Vorderbeine! „Was soll das denn?“ fragte ich den Quatschkopf. Irgendwann tanzt der noch Ballett, der alte Kasper. Der Schmied musste auch lachen.
Fotos habe ich heute keine gemacht. Hatte keine Lust, mein sonniges Gemüt ist verschwunden. Hier ist nämlich wieder der Winter ausgebrochen. Als ich heute morgen aufwachte und aus dem Fenster sah, dachte ich nur „och nööööö“.
Alles weiß! Es hat wieder geschneit.
Wer braucht denn jetzt noch so etwas? Derzeit freuen wir uns wohl alle auf den Frühling…
Dann können wir endlich wieder draußen Freunde treffen, zwar unter den lang eingeübten Sicherheitsmaßnahmen, aber gut wird es uns trotzdem tun. Dazu ein blauer Himmel, bunte Blüten, Vogelgesang.
Der Frühling ist doch die romantischste Zeit des Jahres.
Freut euch drauf und lass es uns genießen!
Gönnen wir uns eine große Portion Romantik und schenken wir uns einander liebevolle Worte, Blumen, Musik und Aufmerksamkeit.
Vielleicht kann ich den Frühling mit diesem Foto herauslocken?
Mit Sonnenschein, 20 Grad und das Gras auf der Weide wächst auch schon.
So konnte sie gestern, am 23. Februar, schon ein bisschen Gras knabbern und sich erst mit Herrn Nielsson sonnen und dann ein Schläfchen auf der Weide halten. Es war so richtig schön frühlingshaft. Das hat Miranda noch nie an ihrem Geburtstag erlebt!
Sie bedankt sich bei euch für die vielen lieben Glückwünsche und Geschenke!
Kerstin & Uwe, sowie Ilona & Heinz, haben jeweils 30.- Euro gespendet. Das ist symbolisch ein Euro, für jedes Lebensjahr. So hat das Altern doch einen Vorteil.
Vielen, vielen Dank Ihr Lieben!!!
Miranda schickt Euch liebe Stupser. Sie möchte übrigens von dem Geld Heu kaufen und teilt selbstverständlich mit ihrem Freund Herrn Nielsson.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag liebe Miranda!
Jetzt bist du 30 Jahre alt geworden und seit 10 Jahren bei uns auf dem Hof. Als ich dich damals rettete, habe ich mir keine Gedanken gemacht, wie lange wir wohl unseren Weg gemeinsam gehen würden. Und jetzt sind wir zusammen alt geworden. Am 23. Juni nulle auch ich und bin dann genau 30 Jahre älter als du.
Weißt du noch wie du damals hier ankamst? Mit weit aufgerissenen Panikaugen und geschrien hast du. Oh mein Gott, so laut, dass ich dachte ich bekomme einen Hörschaden.
Dann stand ich da mit einem großen, hysterischen Pferd und keinerlei Erfahrung in der Pferdehaltung. Wir beiden haben so viel miteinander gelernt. Nicht jeder Tag war ein Zuckerschlecken, aber wir wurden ein super gutes Team.
Ich bin froh, dass ich damals so mutig war und dich gerettete habe.
Im letzten Jahr sah es gar nicht danach aus, dass du die 30 erreichen würdest. Da ging es dir auf einmal sehr schlecht, du hattest zwei Backenzähne verloren, dadurch eine Schlundverstopfung bekommen und sehr, sehr viel Gewicht verloren.
Nicht nur ich machte mir große Sorgen um dich. Alle deine Freunde und Unterstützer waren ebenfalls total besorgt. Sie verfolgten gespannt auf deinem Blog, wie du dich langsam wieder erholt und Gewicht und Muskelmasse aufgebaut hast.
Ich freue mich so sehr, dass wir mit dir heute diesen Tag feiern können!
Wäre es nach deinem Züchter gegangen, wärst du schon mit 20 Jahre eiskalt getötet worden. Du lebst wirklich nur noch, weil ich dich vor 10 Jahren gerettet habe. Damit hast du dein schönstes Geburtstagsgeschenk bereits erhalten: 10 Jahre geschenkte Lebenszeit!!!
Ich wünsche dir noch ganz viel Zeit auf dieser schönen Kugel, die wir Erde nennen. Viele wundervolle Tage mit deiner großen Liebe, Herrn Nielsson und ganz viel Gesundheit.
Denn wir haben eine sehr hilfreiche Futterspende erhalten!
Der Winter ist diesmal leider lang und bitterkalt. Die Pferde brauchen viel mehr Futter, damit ihre natürliche Heizung läuft und sie die Temperatur halten können. Das ist ein von der Natur wohl ausgeklügeltes System.
Da kam Eugens Spende gerade recht.
5 x Horse Alpin Senior und 5 x Pre Alpin Senior hat der Tierfreund für unsere Pferde gespendet!!!
Giada und Campa im Wareneingang.Katze Carry kommt helfen.
Hier schaut Herr Nielsson über den Zaun, ob im Wareneingang auch ordentlich gearbeitet wird.
Vielen Dank lieber Eugen, für diese großzügige Spende!!! Das hilft uns sehr!!!
Der sozial engagierte Buchautor und Blogger Karl Miziolek, hat sein erstes Hörbuch herausgebracht. Wir freuen uns sehr, dass er unseren kleinen Verein wieder mit diesem Projekt unterstützen möchte!!!
Karl spendet für die ersten 10 Downloads, jeweils 7.- Euro an die Tierhilfe Miranda!!! Ist das nicht super? Bitte gebt bei der Bestellung das Stichwort „Susanne“ an.
Das Hörbuch heißt „Fabelhafte Geschichte“. Ich kann es euch nur wärmstens empfehlen. Ich hatte es mir schon im Dezember, in Papierform gekauft. Es ist schon als gedruckte Buch sehr schön. auch wegen der liebevollen Illustration. Das Hörbuch gewinnt wiederum durch die angenehme Stimmer der Leserin.
Das Buch behandelt in charmanten Kurzgeschichten, die kleinen und größeren Schwächen der Menschen. Tiere und Pflanzen haben dabei das Wort. Am Ende jeder Kurzgeschichte, wird die Moral noch einmal mit einem passenden Spruch auf den Punkt gebracht.
So können wir viel aus diesem Buch mitnehmen. Ähnlich wie in einem Märchen, steckt in jeder Geschichte ein tieferer Sinn. Das Buch ist für Kinder und ebenso für Erwachsene geeignet.
Manchmal werden Kleinigkeiten zum großen Thema. Der Winter ist sowieso anstrengend, wenn man Pferde versorgen muss. Die momentane Wetterlage und die Eigenheiten einer gewissen Pferdedame, machen das Ganze nicht leichter.
Gott sei Dank ist das angekündigte Schneechaos ausgeblieben. Dafür brachte der eisige Ostwind Dauerfrost mit. Das bedeutet für mich, zum täglichen Füttern kommt jetzt auch noch das Wasserschleppen dazu.
Gerade alte Pferde trinken aber kaltes Wasser nicht so gern. Dabei ist ausreichendes trinken so wichtig für die Verdauung. Miranda brachte mich in den letzten Tagen, fast zur Verzweiflung.
Eigentlich steht die Tränke draußen auf der Weide, damit die Pferde sich mehr bewegen müssen. Bei dem Frost steht nun eine Tränke im Stall, weil ich die besser Eisfrei halten kann. Miranda weigerte sich aber aus dieser Tränke zu saufen.
Sie schaute mich an und machte keine Anstalten zu trinken. „Was? Hier soll ich trinken? Da stand noch nie eine Tränke, daraus trinke ich nicht“. Obwohl ich immer wieder heißes Wasser draufgekippt hatte und das Wasser angenehm lauwarm war.
Die Dame ist ein Gewohnheitstier, das weiß ich ja. Aber manchmal übertreibt sie. Mach ruhig weiter so, dachte ich, während ich mich zum Horst machte. Mit den Händen im Wasser planschte und versuchte das Pferd zum Saufen zu animieren.
Nix! Ich schöpfe mit beiden Händen das Wasser und hielt es der störrischen Stute unter die Nase. Die riss entrüstet den Kopf hoch: „Iiiiiihhhh, das ist nass! Wie kannst du das an mein empfindliches Mäulchen halten!?!“
Ich bekam langsam einen zu viel, setzte aber mein Pokerface auf. „Nun kommen. Trink doch, ist schönes, frisches Wasser…, ist auch nicht kalt… “ säuselte ich im freundlichsten Ton, der mir noch gelingen wollte. Die Stute schaute mich aus ihren großen, braunen Augen an und drehte mir den Hintern zu!
Das Ende vom Lied: Ich tränkte das Mis…. ,äh Miranda, mit dem Eimer. Natürlich mit wohltemperierten, lauwarmen, frischen Wasser. Nielsson kam neugierig dazu und dachte im Eimer sei Müsli. Während ich dem Wallach erklärte, dass das nur Wasser war und er nicht dran sei, trank Miranda endlich einen großen Schluck aus dem Eimer!
Da schauen selbst die Schafe verwundert aus der Wolle und murmeln etwas von Diva und so.