Kater Andy hat doch noch einen schönen Platz gefunden, wo er liebevoll aufgenommen wurde und für immer bleiben darf.
Mach es gut kleiner Andy.

Kater Andy hat doch noch einen schönen Platz gefunden, wo er liebevoll aufgenommen wurde und für immer bleiben darf.
Mach es gut kleiner Andy.

Nachdem Rüpel Nielsson, der Stute Miranda eine üble Kopfverletzung zufügt hatte, installierte ich eine Überwachungskamera im Pferdestall. Die Bilder die diese Kamera liefert, sind sehr interessant. Sie zeigen unter anderem, wie Pferde die Nacht verbringen.
Pferde haben einen speziellen Wach- und Schlaf-Rhythmus. Sie schlafen nicht die ganze Nacht über, es gibt vielmehr mehrere Futter- und Ruhe-Phasen, die sich laufend abwechseln. Dabei legen sich Pferde nicht immer und auch nur für kurze Zeit hin.
Hier sind ein paar interessante Nachtaufnahmen.
Nielsson ist müde:

Miranda auch:


Nielsson legt sich gerade ab:

Miranda liegt bereits (links unten im Bild):

Nielsson ist wieder auf den Beinen, Miranda schläft noch (links unten):

Bei der nächsten Schlafphase genau anders herum: Nielsson liegt, Miranda steht.

Und so schlafen beide Pferde im Stehen:

Hier werden sie langsam wieder munter:

Wie ich schon berichtet habe, stürmte und regnete es über eine Woche lang bei uns. Es war wirklich heftig, alles war nass und überall stand das Wasser. Der starke Sturm drückte den Regen sogar durch die Stallwände, wie man auf dem Foto erkennen kann.

Das ersten Mal nach dem Umbau, lief auch wieder Wasser in den Stall. Es kam einfach durch die Stalltür gelaufen. Schnell stand gut 1/3 des Stallbodens unter Wasser. Zum Glück hatten wir noch Sand vom Umbau übrig und so schnappte ich mir die Schaufel.
Mit der Schubkarre fuhr ich ausreichend Sand in den Stall.


Verteilte ihn mit der Harke.

Und trat ihn anschließend ordentlich fest.

So hatten die Pferde wieder einen trockenen Stall.

Endlich hat der Regen aufgehört und der Sturm nachgelassen. Die Pferde haben heute den Stall für längere Zeit verlassen. Nielssons schlechte Laune ist zum Glück verflogen.

Miranda hat trotz allem was passiert ist, keine Angst vor dem Rüpel. Sie legt sich sogar in seiner Nähe zum Schlafen hin.
Das trifft offensichtlich nicht nur auf einige Menschen zu, auch unser Herr Nielsson lässt sein Frust an seiner Mitbewohnerin aus. Seit über einer Woche nerven uns Sturm und Regen. Die Pferde haben tagelang den Stall nicht verlassen.
Nielsson wurde von Tag zu Tag unausstehlicher und Miranda hat nun eine üble Verletzung am Kopf! Ich erspare euch Fotos davon, es sieht wirklich nicht schön aus. Den Hufpflegetermin am Dienstag musste ich absagen. Mit der Kopfverletzung kann ich Miranda kein Halfter anlegen.
Ich habe eine Überwachungskamera im Stall installiert, um zu schauen was passiert, wenn ich nicht da bin. Die Bilder zeigten mir, dass Nielsson wenn ich nicht im Stall bin, die Stute dauernd hin und her treibt. Dieser alte Sack ist schlau, er weiß ganz genau, dass er von mir dafür einen Anschiss kassieren würde.
Dabei hatte ich vorsorglich wegen des futterneidischen Herrn, den Stall ein bisschen umgebaut. Es gibt zwei getrennte, extra lange Futteraufen, in einigen Metern Abstand von einander.
Trotzdem lässt er die Stute nicht in Ruhe fressen. Ist sie an der einen Raufe, geht er rüber und vertreibt sie. Geht sie an die andere dauert es nicht lange und er verdrängt sie auch von dieser. Ich beobachte die beiden weiter und muss wenn es nicht besser wird einschreiten.
Einige Fotos von der Überwachungskamera:

Nielsson (links auf dem Bild) hat immer die Ohren angelegt.

Er droht und beißt.

Miranda weicht aus.

Nielsson drängelt und schubst.

Miranda weicht zurück.

Er droht weiter.

Bedrängt die Stute.

So geht es tagsüber und in der Nacht.
Ist das nicht süß?

Kater Flauschi geht gern mit uns spazieren.
Trauer bringt Tiefe. Freude bringt Höhe.
Trauer bringt Wurzeln. Freude bringt Äste.
Freude ist wie ein Baum der sich dem Himmel entgegenstreckt
und Trauer ist wie die Wurzeln die in das Erdinnere hineinwachsen.
Beides wird benötigt – je höher ein Baum wächst,
desto tiefer verwurzelt er sich in der der Erde.
So wird die Balance aufrechterhalten.
Osho

Gestern erhielt ich die traurige Nachricht, dass meine liebe Freundin Elisabeth Hoppe, plötzlich und unerwartet verstorben ist. Die Nachricht war ein Schock, ich bin tieftraurig über den Verlust. Elisabeth war nicht nur eine wunderbare Freundin, sie war auch Gründungsmitglied des Vereins, eine langjährige Unterstützerin des Projektes und Patin.
Elisabeth war ein ganz besonderer Menschen, den ich nie vergessen werde. Sie liebte die Tiere und so lernten wir uns im Jahr 2011 kennen, als ich Miranda vor dem Schlachter rettete und darüber ein Zeitungsartikel erschien. Elisabeth unterstützte das Projekt von Anfang an, übernahm eine Patenschaft für Miranda und half später bei der Vereinsgründung. Ich wünsche ihrer Familie viel Kraft in dieser traurigen Zeit.

Liebe Elisabeth,
warum müssen gute Menschen so früh gehen? Uns verband seit 8 Jahren eine wunderbare Freundschaft. Ich werde nie deine fröhliche Stimme vergessen, dein Lachen höre ich noch heute. Du hast so viel für uns getan, Dein Tod hinterlässt eine große Lücke. Ich danke Dir für Deine wunderbare Freundschaft und Deine großartige Hilfe für Miranda. Du hattest so viel Freude daran, dass Miranda endlich hier auf dem Gnadenhof, ein schönes Leben in Freiheit erleben konnte. Falls Du dort wo du jetzt bist, Bachus treffen solltest, streichle ihn bitte von mir und sage ihm, er fehlt immer noch. Sag ihm aber bitte auch, dass Miranda mittlerweile mit ihrem Rüpel-Freund Nielsson gut zurecht kommt. Mach es gut Du Liebe – ich werde Dich nie vergessen – Du fehlst.
Neuer Teppich hingelegt – zwei Sekunden später:

Kennt ihr das auch? Sobald etwas Neues in die Wohnung kommt – egal ob Teppich, Pappkarton, Schrank oder sonst etwas – schon sitzt die Katze drauf! 🙂
Der Maremmano und der Ratonero Bodeguero Andaluz (Mix?) arbeiten zusammen.

Diesen beiden entgeht nichts.
Anja hat uns wieder ein großes Paket mit Flohmarkt-Sachen zugeschickt. Wir freuen uns über diese wunderbare Art der Unterstützung.
Vielen Dank liebe Anja, für Deine wertvolle Hilfe!!!
Wenn ihr auch unbeschädigte und ordentliche Dinge zuhause liegen habt, die ihr nicht mehr verwendet und die euch nur Platz wegnehmen, könnt ihr sie gern uns schicken.
Wir versteigern oder verkaufen die Sachen auf dem Flohmarkt und der Erlös geht an die Tiere. Ihr helft uns die Tiere satt zu bekommen, andere Menschen freuen sich über die neu erstanden Dinge und gleichzeitig schon ihr die Umwelt durch Müllvermeidung. Das sind gleich 3 gute Taten auf einmal! 🙂

Dann hat die liebe Almuth sich mit 10.- Euro an den Futterkosten beteiligt. Das hilft uns, die Tiere besser über den Winter zu bekommen!
Unser herzlicher Dank geht auch an Dich liebe Almuth!!!
Lieben eure Katzen es auch so sehr, auf der Fensterbank zu liegen? Hier hockt ständig einer auf der Fensterbank.
So wie auf diesem Foto, Moni (links) und Carry:

Das lief total gut, der Tierarzt und ich sind mittlerweile ein eingespieltes Team. Ich halte die Katze unter den Vorderbeinen hoch, sodass sie aufrecht, mit den Hinterpfoten auf dem Behandlungstisch steht, während er die Fäden zieht.
Goldie war vollkommen brav, hat sich alles ohne Gegenwehr gefallen lassen. Die Wunde ist gut verheilt und somit hat die Mieze alles hinter sich.

Hier wird nicht gekämpft sondern gepennt. 🙂
David Hume


Gestern war ich mit Flauschi und Baghira beim Tierarzt.

Flauschi nach der Op.
Sorry, meine Kamera hat sich auf den schwarzen Kater nicht scharf stellen können.

Baghira
Wir danken allen Spendern die es uns ermöglich haben, auch diese beiden Kater kastrieren zu lassen!!!
Flauschi und sein schwarzer Freund wurden am Nachmittag kastriert und waren am Abend noch ziemlich drömelig unterwegs. Noch nicht ganz wach, versuchte Flauschi auf den Kratzbaum zu klettern und Baghira wollte unbedingt auf die Fensterbank. Das war in diesem Zustand natürlich viel zu gefährlich.
Ich passte gut auf sie auf. In der Aufwachphase werden die meisten Tiere hyperaktiv, das gibt sich nach einer Weile wieder und sie schlafen ihren Rausch aus. Auch wenn Katzen normalerweise immer auf die Füße fallen, können sie sich doch verletzen, solange sie noch nicht richtig wach sind. Außerdem sollte man anderen die Katzen von ihnen fern halten. Die könnten den hilflosen Zustand ausnutzen.
Heute Morgen ging es den frisch operierten Katern bereits richtig gut. Sie hauten beim Frühstück mächtig rein und jetzt laufen schon wieder in der Katzengruppe mit.
Nicole hat einen wunderbaren Bericht über den Tierschutz und passend dazu, über Mirandas Geschichte geschrieben. Wie es kam, dass die ausrangierte Hannoveraner Zuchtstute, doch am Leben bleiben durfte.
Vor einigen Wochen wurde bei mir in der Gegend ein Schäferhund ausgesetzt. Ein wunderschönes Tier. Angebunden an einem Baum, harrte der schwarze Rüde bei Minustemperaturen aus. Wartete auf seine Menschen, die nicht kamen. Weil sie ihn nicht mehr wollten.
Das Tierheim aus dem unsere Gina stammt, bekommt zur Zeit täglich Neuzugänge. Galgos – eine spanische Windhundrasse, die für die Jagd benutzt werden – werden (im güngstigen Fall) am Tierheim abgegeben oder ausgesetzt, auch mal lebend in einen trockenen Brunnenschacht geworfen.
Grausame Tierschicksale, wohin man auch sieht. Und dann gibt es da all diese Menschen, die sich um diese Tiere kümmern. Die den „übrig gebliebenen“ ein liebevolles Zuhause geben. So wie es Miranda erfahren durfte. Miranda ist eine wunderschöne Fuchsstute. Eine Pferdedame aus einem guten Stall, die Jahrelang in der Zucht eingesetzt wurde und ihrem Züchter viele Fohlen geschenkt hatte.
Miranda und Susanne – Zwei, die sich vertrauen
Mit 20 Jahren…
Ursprünglichen Post anzeigen 332 weitere Wörter
bedankt sich bei unseren lieben Unterstützern Kerstin und Uwe, die etwas zum Futtergeld beigesteuert haben!!!
Vielen Dank Ihr Lieben! Miranda schickt Euch liebe Stupser und mich zum Bauern, Heu kaufen. 🙂
„Ihr Wunsch ist mir Befehl meine Dame“, sagte ich zu Miranda – und tadadadaaaaaaaa – schon wurde ein Rundballen Heu geliefert. Und wer sitzt darin?
Die verrückten Schafe!

Erwischt!
Guten Hunger, Jungs und Mädels!!!
Heute wurden Katze FACE und Kater ANDY kastriert. Beide haben die OP gut überstanden und schlafen noch.
Kater ANDY liegt noch im Transportkorb:

Herdenschutzhund GIADA muss natürlich gleich gucken, ob mit ihrem „Schäfchen“ alles in Ordnung ist.

Der Tierarzt sagte zu mir: „Das ist aber ein großer Kater“ und meinte damit, der ANDY ist ganz schön dick! Das stimmt auch, ANDY ist der Verfressenste von der ganzen Katzen-Bande. Alle anderen Miezen haben ihre Idealfigur, nur ANDY ist moppelig… 🙂

FACE ist ebenfalls noch im Reich der Träume.

GOLDIE, die Dame die letzte Woche Mittwoch kastriert wurde, ist schon wieder wohl auf. Als nächstes kommen Donnerstag, zwei junge Kater an die Reihe.
Wir kommen gut voran, Dank Eurer großartigen Unterstützung!
Das ist ein ganz schönes Alter, für eine ausrangierte Hannoveraner Zuchtstute. Miranda ist eine der wenigen Zuchtstuten, die so ein Alter erreichen. Die meisten gehen zum Schlachter, sobald sie kein lebendiges Fohlen mehr auf die Welt bringen.
So sollte es vor 8 Jahren auch Mirandas Schicksal sein, geschlachtet zu werden. Sie war damals 20 Jahre alt und hatte zwei Totgeburten hintereinander gehabt. Deshalb war sie für ihren Züchter nichts mehr wert. Das Pferd hatte seine Schuldigkeit getan, das Pferd konnte zum Schlachter gehen.

Miranda im Mai 2011, noch bei ihrem Züchter
Pferdezucht ist ein hartes Geschäft. Jedes Jahr musste Miranda für ihren Züchter ein Fohlen zur Welt bringen, er gönnte ihr keine Erholungspause. Mit 20 Jahren machte der Körper der Stute nicht mehr mit. Obwohl Miranda selbst bei diesem besagten Züchter geboren wurde, er sie also von Fohlen auf besessen hatte, wollte er sie herzlos beim Schlachter entsorgen.

Viel zu dünn , mit viel zu langen Hufen stand sie da.
Ich rettet der Stute quasi im letzten Moment das Leben. Seitdem habe ich ihr 8 Jahre Lebenszeit geschenkt! Das habe ich nur geschafft, weil ihr mich dabei so großartig unterstützt!!! Ohne Euch im Hintergrund, wäre das alles nicht möglich gewesen. Darum nehme ich Mirandas 28. Geburtstag zum Anlass, mich ganz besonders bei EUCH ALLEN zu bedanken! Ihr seid einfach großartig!!! DANKE!!!
Liebe Miranda,
seit 8 Jahren betreue ich dich, du hattest es mir am Anfang nicht leicht gemacht. Dein Umzug nach 20 Jahren, auch noch in eine Offenstall-Haltung, brachte dich ganz schön durcheinander. Bei deinem Züchter lerntest du nicht viel kennen, warst ein altes Pferd ohne Erfahrungen. Deshalb bereitete dir alles Unbekannte Probleme und dir war so ziemlich alles fremd, was zu einem normalen Pferdeleben dazugehört.
Du flipptest bei jeder Kleinigkeit aus und ich musste zusehen, wie ich mit dir klar kam. Ein riesiges Pferd, dass mit hocherhobenem Kopf, gespannten Muskeln, einer Schweifhaltung wie ein Wildpferd, wild schnaufend und Panikaugen, neben mir immer größer wurde. Ich kam mir wie ein hilfloser Zwerg neben dir vor. Spürte deine Energie und hoffte dich unter Kontrolle halten zu können.

Seltsamerweise gehorchtest du mir, auch wenn du noch so von der Rolle warst. Irgendwie hattest du Vertrauen zu mir und auch ich lernte nach und nach dir zu vertrauen. Überwand meine Angst, stellte mich dir todesmutig in den Weg, wenn du mal wieder durchgedreht warst und dich mit deinen panischen Galoppsprüngen selbst in Gefahr brachtest. Mir war schon mulmig, wenn ich ein wild schnaufendes Pferd, mit hoch erhobenem Kopf und zum Zerreißen gespannten Muskeln, in den Stall führte.
Doch du gingst brav in deine Box, obwohl du vor Aufregung bebtest. Wie leicht hättest du dich losreißen können, aber das machtest du nie. In deiner Box kamst du langsam runter. Ich blieb so lange bei dir bis du dich beruhigt hattest. Die Auslöser für deine Panik waren meistens ganz banal. Es konnte der fremde Mensch sein, der auf der Nachbarweide vorbeikam, oder Schneeflocken, die vom Himmel fielen. Du kanntest ja nichts. Ebenso brachten dich alle möglichen Gegenstände an den Rand der Panik, die andere Pferde nicht einmal beachtet hätten.

Dein Einzug war ein großes Abenteuer für uns beide. Ich hatte so gut wie keine Erfahrung mit Pferden und war nun für dich tobendes Ross verantwortlich. Das war wirklich nicht einfach aber ich stellte mich meiner neuen Aufgabe und gab nicht auf. Nachdem ich dich aus einigen für dich gefährlichen Situationen herausgeholt hatte, merkte ich, wie dein Vertrauen zu mir wuchs. Bald reichte es, wenn du mal wieder ausgeflippt warst, dass ich nur auf der Weide erschien.
Sobald du mich sahst, kamst du zu mir gelaufen – natürlich im vollen Galopp – was mir nicht gefiel. Ich blieb aber tapfer stehen, was sollte ich auch tun, und hoffte, dass du rechtzeitig bremsen konntest, auch wenn der Boden mal wieder arg matschig war. Das klappte zum Glück immer, sonst könnte ich dir heute diese Zeilen nicht schreiben. In meiner Nähe fühltest du dich sicher und konntest allein durch meine Anwesenheit, augenblicklich entspannen. Dabei ging mir regelrecht das Herz auf, das waren so wunderbare Momente.

Zwischen uns entwickelte sich eine tiefe emotionale Verbindung. Du wurdest neugierig und konntest dich auf unbekannte Situationen einlassen. Die hattest du früher immer gemieden. Allem Fremden bist du aus dem Weg gegangen. Nun war es egal, was für seltsame Sachen ich auf die Weide schleppte. Du kamst sofort neugierig zu mir und wolltest dir alles ganz genau anschauen. Selbst mit dem Hoftruck oder dem Trecker konnten wir auf der Weide fahren, ohne dich in den Stall zu sperren. Du schautest nur kurz zu mir rüber und bliebst vollkommen entspannt.

Heute, nach 8 Jahren, kann dich kaum noch etwas aus der Ruhe bringen. Du hast gelernt den Offenstall sinnvoll zu nutzen und kommst mit deiner früher nie gekannten Freiheit wunderbar zurecht. Das hat lange gedauert aber ich habe dir dabei mit Geduld geholfen. Du gehorchst mir schon seit einigen Jahren vollkommen freiwillig. Ich brauche nicht mal mehr einen Halfter für dich. Wenn ich dich bitte, in den Stall zu gehen, folgst du mir. Genauso gehst du freiwillig in deine Box, ich brauch nur die Tür zu öffnen.

Ich bin so unendlich stolz auf dich und hoffe, dass wir noch etwas gemeinsame Zeit haben. Lass uns heute feiern meine Süße.
Was der Sonnenschein für die Blumen ist,
sind lächelnde Gesichter für die Menschen.
Joseph Addison

Max ist leider verstorben.
Der Streuner-Kater war sehr krank, als wir ihn letzten Sommer einfingen, kastrieren und so gut es ging, tierärztlich versorgen ließen. Das ist bei den Wilden ja immer etwas schwierig.

Leider sehen viele verwilderten Katzen so schlimm aus:

Sie leiden nicht nur unter Parasiten, sondern oft auch unter lebensbedrohlichen Infektionskranheiten. So auch der rote Kater Max. Als wir ihn fingen, hatte er schlimmen Durchfall und war total abgemagert.
Max hatte das Glück ein Zuhause, bei einem unserer Vereinsmitglieder zu finden. Dort erholte er sich nach der Kastration, nahm wieder Gewicht zu und sein Fell wurde besser. Es ging ihm eine ganze Weile sehr gut, auch der Durchfall gehörte der Vergangenheit an.

Leider lag er eines Morgens tot in seinem Körbchen.
Max hatte die wenigen beschützten Monate seines Lebens sehr genossen.
Ruhe in Frieden kleiner Mann!
Heute wurde das erster Mädchen kastriert. Eigentlich hätte sie schon am Montag operiert werden sollen, aber der Tierarzt hatte einen Notfall. So wurde der Termin auf heute verschoben.
Die Mieze hat die OP gut überstanden und schläft momentan noch.

Wärme ist wichtig, denn in der Narkose kühlt der Körper aus.
Schaut mal was wir Dank Eurer Hilfe, von Amazon Smile überwiesen bekommen haben:
| Guten Tag, |
| wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Amazon Ihrer Organisation (Tierhilfe Miranda e.V.) am 12.02.2019 35,27€ überwiesen hat. Dieser Betrag wurde durch den Einkauf Ihrer Unterstützer bei smile.amazon.de im Zeitraum vom 01.10.2018 – 31.12.2018 generiert. Er enthält auch etwaige durch die „10x“ Bonusaktion im Zeitraum von 29.10.2018 bis 02.11.2018 zusätzlich generierten Beträge. |
Kleidung aussortieren: Gut erhaltene Damen-, Herren-, Kinderkleidung und Schuhe in einem großen Karton verpacken.
Kostenlos verschicken: Auf platzschaffenmitherz.de einen Paketschein erstellen und Deine Kleiderspende beim nächsten Hermes-Shop abgeben – völlig kostenfrei!
Gutes tun: Die Erlöse Deiner Kleinderspende kommen sozialen Projekten zugute – und Du kannst entscheiden für welche.

Dumme rennen,
Kluge warten,
Weise gehen in den Garten.
Rabindranath Tagore

Ihr seid so toll! Innerhalb nur weniger Tage, haben wir das Geld für die Kastration von zwei weiblichen Katzen und drei Kater zusammenbekommen.
Gespendet haben:
Nicole, Karin, Uwe & Kerstin, Patrick. Außerdem hat uns ein befreundeter Tierschutzverein unter die Arme gegriffen. 🙂
Somit können wir auch in diesem Jahr, mit unserer so wichtigen Kastrationsaktion weiter machen. Das erste Weibchen – Goldie – wird am Montag kastriert.
Unser Ziel ist es, die Vermehrung der Streunerkatzen hier im Ort, Einhalt zu gebieten. Verwilderte Hauskatzen sind in ganz Deutschland ein Problem. Gerade auf dem Land gibt es sehr viele Tiere, die sich selbst durchschlagen müssen. Niemand fühlt sich für sie verantwortlich. Meistens sind sie in keinem guten gesundheitlichen Zustand.
Dieses Bild macht anschaulich, wie schnell sich Katzen vermehren.

Darum ist unser Appell an alle Katzenhalter: Lasst eure Tiere kastrieren.
Egal ob Kater oder Katze – nur so kann das Katzenelend gestoppt werden. Und wer sich eine Katzen anschaffen möchte, sollte unbedingt in die Tierheime schauen. Dort warten viele Tiere sehnsüchtig, auf ein eigenes Zuhause.
Nicole ist die Patin von Face und übernimmt jetzt auch noch die Hälfte der Kastrationskosten für Facey-Maus!!!
Vielen Dank liebe Nicole! Das ist so lieb von Dir, Du hilfst uns damit sehr!

Katze „Face“ wird rechtzeitig kastriert werden.
Schon sind wir ein gutes Stück weiter gekommen, um das Elend der Streuner zu bekämpfen. DANKE! ❤
Liebe Tierfreunde und Unterstützer haben Heuraufen für unsere Schafe gespendet!!! Damit wird die Inneneinrichtung des neuen Stalls komplett!
Chica, Campa und Giada im Wareneingang:
Unser Dank geht an Kerstin und Uwe, die zwei Raufen gespendet haben und an Karin, die auch eine Raufe gekauft hat!!! ❤
Unsere Minis sagen: „DANKE SCHÖÖÖÖN“.

Sobald die Heuraufen angebracht sind, gibt es neue Bilder von den laufenden Wollpullovern.
Im letzten Sommer konnten wir dank eurer Hilfe, etliche Streuner-Katzen kastrieren lassen. Das Elend der verwilderten Hauskatzen ist aber nur in den Griff zu bekommen, wenn wir am Ball bleiben. Streuner-Katzen vermehren sich sehr schnell.
Bald werden die ersten Weibchen wieder rollig und es kommt der nächste Nachwuchs. Letzten Sommer hatten wir mit einer regelrechte Baby-Flut zu kämpfen. Um 16 Katzenkinder mussten wir uns kümmern. Einige Tiere blieben auf dem Hof, weil halbwilde Katzen schwer zu vermitteln sind.
In den nächsten Wochen werden diese jungen Katzen geschlechtsreif. Wir wollen noch vorher, 2 Mädchen und 3 junge Kater kastrieren lassen. Leider ist unser kleiner Verein damit finanziell vollkommen überfordert. Gerade jetzt! Denn wir stecken mitten im Winter und müssen sehr viel teures Heu, Zusatzfutter und Einstreu für die Pferde kaufen. Das ist schon schwierig genug.
Darum wäre es so toll, wenn sich der eine oder andere Kastrations-Pate finden würden.
Wir zahlen bei unserem Tierarzt für die Kastration eines Katers 40.- Euro und für ein Mädchen 80.- Euro.
Diese Katzen müssen so schnell wie möglich kastriert werden:
Kater Baghira

Kater Andy

Kater Flauschi

Katze Goldie

Katze Face

Wir freuen uns über jede Hilfe!
Auch wenn du nur mit einer kleinen Beteiligung – vielleicht ein paar Euro – dabei bist, ist das super. Denn mit jedem Cent hilft du das Elend der verwilderten Hauskatzen zu reduzieren.
Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen,
auf denen wir in die Höhe steigen.
Friedrich Nietzsche
