Kann dein Hund auch so schön lächeln, wie unser italienischer Herdenschutzhund „Giada“?

Kann dein Hund auch so schön lächeln, wie unser italienischer Herdenschutzhund „Giada“?

René bat mich auf seine Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten“ aufmerksam zu machen.
René bittet euch, seine Petition zu unterschreiben. Ihr dürft auch gern eure Freunde dadrauf aufmerksam machen.
Ich habe leider kein Foto vom Rotmilan, aber Linsenfutter war so freundlich mir eins zur Verfügung zu stellen. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle! 🙂
Schaut ruhig mal in den Blog von Linsenfutter rein, dort bekommt ihr super tolle Naturfotos zu sehen. Es lohnt sich!
Rotmilan im Flug:
Foto: Linsenfutter
Und ein Bild von einem anderen Greifvogel im Flug. Den hat Uli vor einigen Jahren aufgenommen.
Es könnte sich um einen Habicht handeln. Aber genau wissen wir das nicht.
Foto: Uli
Freitag hatten wir einen neuen Hufschmied auf dem Hof. Von unserer alten Hufpflegerin mussten wir uns trenn, eine Zusammenarbeit war einfach nicht mehr möglich. Ich hatte bereits über einige Unstimmigkeiten, bei ihrem letzten Termin berichtet. Mir gefiel nicht, wie unsensibel sie mit den Pferden umging. Miranda zog immer wieder das Bein zurück, weil Frau Schmied durch ihre Arbeitsweise, der Stute Schmerzen zufügte. Die Hufbearbeiterin sah das aber anders, sie meinte, Miranda würde nur aus Ungehorsam nicht mitmachen.
Das ist aber völliger Blödsinn. Miranda ist mit ihren 28 Jahren, nicht mehr so gelenkig. Ein Problem bestand darin, dass Frau Schmied nur mit einem Bock arbeiten kann. Auf dem müssen die Pferde ihre Hufe abstellen. Für Miranda war das sehr quälend, besonders die Hinterbeine kann sie nicht mehr auf den Bock bekommen und lange in dieser Position stehen lassen. Dazu kam, dass Frau Schmied den Bock viel zu hoch eingestellt hatte. Miranda konnte in dieser Höhe selbst die Vorderbeine nicht ohne Schmerzen auf den Bock bekommen. Die Stute zeigte eindeutiges Schmerzverhalten! Meine Bitte den Bock tiefer zustellen, wurde lapidar mit der Aussage abgetan, dass Frau Schmied ja schließlich wissen müsste, wie es für das Pferd am besten wäre.
Und so ging der Kampf weiter. Miranda zog das Bein weg, Frau Schmied schnauzte das Pferd an und wurde immer ungeduldiger und genervter. Meine Bitte, sie möge auf das Alter der Stute Rücksicht nehmen, wurde mit dem schnodderigen Satz: „28 ist ja nun noch kein Alter, die will einfach nicht“ abgetan. Als Miranda wieder das Bein wegzog, knallte Frau Schmied ihr eine! Nun wurde ich sauer und erklärte ihr, dass sie hier kein Pferd zu schlagen hat. „Das ist Reflex, das geht ganz automatisch“, bekam ich uneinsichtig zur Antwort. „Die hat keine Schmerzen, die hat nur keinen Bock. Da musst du dich durchsetzen“.
Miranda ist eine super gehorsame Stute, sie hatte bei unserem alten Schmied nie Theater gemacht. Erst seit Frau Schmied, von Termin zu Termin ungeduldiger und rücksichtsloser wurde, fing Miranda an die Beine wegzuziehen. Ich sah dem Pferd an, dass es Schmerzen hatte und versuchte dies Frau Schmied noch einmal zu erklären. Sie meinte dann, ich sollte der Stute vor dem nächsten Termin ein Schmerzmittel geben, damit sie stressfrei arbeiten könnte. Da war für mich der Ofen aus. Miranda sollte auf keinen Fall unnötigerweise ein Schmerzmittel bekommen, nur weil Frau Schmied nicht richtig mit dem Pferd umgehen kann.
Nielsson musste auch schon einmal eine unschöne Erfahrung mit der Frau machen. Gleich bei seiner ersten Begegnung mit Frau Schmied, im September letzten Jahres, knallte sie ihm eine. Damals war er gerade neu auf den Hof gekommen und zugegebenermaßen noch ziemlich schräg drauf. Der Wallach hatte keine Geduld und wollte nicht stillstehen, aber er hatte nicht versucht sie zu treten oder so. Trotzdem ballerte sie ihm plötzlich eine. Hier wird kein Tier geschlagen, erklärte ich ihr und sie versprach mir, so etwas nicht wieder zu tun. Das Ende vom Lied war, Nielsson ließ sie nicht mehr an sein rechtes Hinterbein. Das blieb bis zum nächsten Termin unbearbeitet.
Nach dem neuerlichen Vorfall, hörte ich mich nach einen neuen Schmied um. Zum Glück habe ich einen zuverlässigen gefunden, der etwas von seinem Handwerk versteht und nett zu den Pferden ist.
Miranda brauchte bei ihm nur ihre Vorderhufe auf den Bock zu stellen, der wesentlich niedriger eingestellt war. Ohne Probleme konnte er die Hufe in Form bringen. Die Hinterbeine bearbeitete er vollkommen ohne Bock. Miranda hatte überhaupt keine Probleme bei ihm und machte genauso toll mit, wie ich es früher von ihr kannte. Die Bearbeitung beider Pferde hatte gerade mal 1 Stunde gedauert. Bei Frau Schmied quälten wir uns den ganzen Nachmittag herum.

Mirandas Hinterhufe, nach der Bearbeitung
Dieser erfahrene Schmied versucht nun endlich Mirandas Hufriss wegzubekommen. Frau Schied schaffte das in 3 Jahren nicht. Ungefähr ein Jahr lang versuchte sie ernsthaft den Riss wegzubekommen. Danach meinte sie, es läge an Mirandas schlechten Hufen und ich müsste wohl damit leben.

Mirandas Vorderhufe – rechter Huf mit Riss – nach der Bearbeitung.
Der neue Schmied ist zwar 10.- Euro teurer, wir bezahlen jetzt 70.- Euro für beide Pferde, aber dafür liefert er gute Arbeit ab und ist freundlich zu den beiden.

Nielsson Vorderhufe, nach der Bearbeitung.

Nielsson Hinterhufe, nach der Bearbeitung.
Eine gute Nachricht: Miranda geht es wieder gut!
Die Entzündung ist abgeklungen, die Schwellung verschwunden und die Stute frisst schon wieder genauso schnell, wie vor der Erkrankung.
Kaum geht es Miranda besser, klebt sie wieder an Herrn Nielsson!

Muss Liebe schön sein!
Wir sind so froh!!!
Vielen Dank fürs Daumen drücken! ❤
Über Pfingsten hatten wir zweimal den Tierarzt für Miranda auf dem Hof. Mir war aufgefallen, dass die Stute müde auf der Weide stand und nicht graste. Sofort war mir klar, irgendetwas stimmte da nicht. Ich rief sofort den Tierarzt an und eine halbe Stunde später, war er da.

Der Tierarzt fand eine eitrige Entzündung im Mundraum und spritze ein Antibiotikum sowie ein Schmerzmittel. Das wiederholte er am nächsten Tag und da war der Abszess schon kleiner. Miranda war auch nicht mehr so schmerzempfindlich und konnte etwas besser fressen. Der Tierarzt machte mir Hoffnung, dass wir das Problem mit ein bisschen Glück, sogar allein mit dem Antibiotikum lösen können.
Am nächsten Tag fing Miranda komischerweise vorne links ziemlich heftig zu lahmen an. Das konnte doch nur ein Zufall sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Lahmheit mit der Entzündung im Maul zu tun hatte. Die Stute hatte schon immer ein Problem mit ihrer linken Schulter. Das brachte sie mit, als sie vor 8 Jahren auf den Hof kam.
Die Lahmheit konnten wir naturheilkundlich in Griff bekommen. Schon am nächsten Tag lief Miranda schmerzfrei und von Lahmen war keine Spur mehr zu sehen. Auch das Fressen ging besser. Sie brauchte für ihren Eimer Horse Alpin Senior noch etwas länger als sonst, aber immerhin isst sie alles auf.
Mit Absprache des Tierarztes behandle ich die Entzündung mit Schüßler Salzen weiter. Miranda bekommt ein Salz, das Eiter ausleitet und eins, das unterstütz, um die Entzündung auszuheilen. Heute Morgen hat sie ihr Horse Alpin Senior wieder etwas schneller gefuttert.
Drückt bitte die Daumen, dass wir die Sache damit ausgestanden haben!

Tätschel, tätschel, tätschel…
In den kleinsten Dingen zeigt die Natur ihre allergrößten Wunder.
Carl von Linné

Da ich die Pilze neben dem Misthaufen, für eine Bestimmung ungünstig fotografiert hatte, folgt jetzt noch ein Foto.
Weiß jemand was das für ein Pilz ist?

Er ist „ausgewachsen“ etwa so groß wie ein Suppenteller. Kommt als kleine, runde bis eiförmige Kugel aus der Erde, wächst sehr schnell und bildet dann erst Schirm und Stängel aus. Er riecht sehr stark nach Pilz – also erdig, aromatisch – eben nach Wald oder so und er scheint Pferdemist zu mögen.
So sieht der Pilz von oben aus.

Maremmano und Katze:

Giada und Face vertrauen sich. Es macht große Freude, dem großen Eisbären und der kleinen Katze zuzuschauen.

Diese Pilze sind in einer Rekordgeschwindigkeit, neben unserem Misthaufen gewachsen. Weiß jemand wie dieser Pilz heißt? Das Foto ist vom 25.05.2019. Die größten Exemplare haben ungefähr die Größe eines Suppentellers.

Noch ein Foto, aus einer anderen Perspektive.

Wisst ihr was ein „Putzbüdel“ ist? So nennt der Hamburger den Friseur. „Ich muss mal wieder zum Putzbüdel“, heißt es. Oder man fragt: „Warst du beim Putzbüdel?“, wenn man ein Freund mit einer neuen Frisur trifft.
Gestern habe ich den Putzbüdel für die Schafe gemacht. Die alte Wolle ist runter und nun kann der Sommer kommen. Heute habe ich Rücken, weil die kleinen Viecher das Scheren überhaupt nicht toll finden und sich dementsprechend unkooperativ verhielten. Autschi!
Aber wat mutt, dat mutt, wie der Hamburger sagt. Auch wenn´s kein Vergnügen is, den Schafen tut´s gut.
Vor der Schur:

Nach der Schur:

Nachdem die Minis geschoren wurden, sehen sie um die Hälfte kleiner aus! 🙂
Wenn der Hund alt wird, lassen Gehör und Sehvermögen nach. Dadurch wirkt er manchmal leicht desorientiert. Kein Wunder, denn er bekommt nicht mehr so viel von dem mit, was um ihn herum geschieht. Auch nimmt seine Beweglichkeit ab und es kommen die ersten Alterszipperlein dazu.
So ergeht es gerade unserer bald 14-jährigen Chica. Die Podenco-Mix Hündin hört kaum noch etwas und kann nicht mehr gut sehen. Sie bekommt nicht mehr die Geräusche der Futtervorbereitungen mit, oder wenn die Leckerlietüte raschelt. Merkt nicht, wenn wir Gassi gehen wollen. Ich muss sie wecken, wenn es spät abends noch einmal zum Pinkeln vor die Tür gehen soll. Dadurch ist die Kommunikation mit ihr eine andere geworden, denn sie kann mich nicht mehr hören und sehen.

Manchmal steht Chica ein bisschen desorientiert herum.
Chica hat immer gut gehorcht. Für einen Podenco sogar erstaunlich gut. Ich brauchte sie nur rufen oder leise schnalzen, schon war sie da. Zusätzlich hatte ich sie auf kleine Handzeichen trainiert. Mit denen konnte ich sie auch auf größere Entfernungen lenken und heranrufen. Das funktioniert nun nicht mehr. Chica kann mich nicht mehr hören und meine Handzeichen nicht mehr sehen.
Jetzt stampfe ich mit dem Fuß auf, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Die Vibrationen spürt sie meistens. Es kann auch mal länger dauern, bis sie das mitbekommt. Nun ist Geduld angesagt, denn der Hund macht das ja nicht aus Ungehorsam. Aus meinen kleinen Handzeichen, sind große Ruderbewegungen geworden. Wie ein Fluglotse wedle ich mit den Armen, um Chica klarzumachen, was ich von ihr möchte.

Giada hat immer ein Auge auf unsere „Oma“.

Sagte ich schon, dass Giada immer ein Auge auf Chica hat?
Leider bekam Chica auch einige altersbedingte, gesundheitliche Probleme dazu. Es fing damit an, dass sie morgens schwer auf die Beine kam. Hatte sie es endlich geschafft aufzustehen, stand Chica mit krummen Rücken da und kratzte mit ihrem linken Hinterbein, im Schulterbereich in der Luft, ohne dabei ihren Körper zu berühren. Das sah zwanghaft aus, sie konnte damit nicht aufhören.
Chica hüpfte die ersten 20 – 30 Meter, die Luft kratzend auf einem Hinterbein, bis sie sich eingelaufen hatte und ihren Körper wieder gerade machen konnte. Dieses seltsame „Phantomkratzen“ kann verschiedene Ursachen haben. Es beeinträchtigt den Hund ungemein, man kann das gar nicht mit ansehen. Der Tierarzt war mehr oder weniger ratlos und hatte keine Hoffnungen dem Hund zu helfen. Dazu kam noch eine leichte Inkontinenz. Chica lief in der Nacht aus, eigentlich immer nur am frühen Morgen, ohne es zu bemerken.
Zum Glück konnte ich alle diese Symptome homöopathisch in Griff bekommen. Die Schulmedizin konnte dem Hund nicht helfen. Das „Phantomkratzen“ ist vollkommen verschwunden, Chica kommt viel besser auf die Beine und sie läuft auch nicht mehr in der Nacht aus. Ihre gesamte Lebensqualität ist wieder viel besser geworden.

Auch wenn Chica nichts sieht und hört – kann sie doch wieder Gas geben.
Mein Fazit: Wir können unserem alten Hund helfen, wenn ihm die ersten Alterserscheinungen zu schaffen machen.
Es ist ein gewöhnlicher und weit verbreiteter Aberglaube,
dass jeder Mensch gewisse unwandelbare Eigenschaften habe,
dass er entweder gut oder schlecht sei, klug oder dumm,
energisch oder apathisch und so weiter.
Aber die Menschen sind nicht so.
Wir können sagen, dass ein bestimmter Mensch öfter gut als schlecht ist,
öfter klug als dumm, öfter energisch als apathisch.Von einem Menschen zu sagen, er sei gut oder klug und von einem anderen, er sei schlecht oder dumm, ist nicht richtig.
Menschen sind wie Flüsse: das Wasser, das in ihnen allen fließt, ist das gleiche und überall ein und dasselbe, aber jeder Fluss ist bald schmal, bald breit, reißend oder ruhig, klar oder kalt, trüb oder warm. Und ebenso sind auch die Menschen.
Tolstoi ( aus „Auferstehung“)

Bei uns vertragen sich die Hunde mit den Katzen. Sie kommen großartig miteinander aus, es gibt nie Streit zwischen ihnen. Das Verhältnis „Hund – Katze“ ist sogar besser, als das zwischen den Katzen untereinander.
Die Miezen bekommen sich hin und wieder in die Wolle und dabei kann es auch etwas ruppiger zugehen. Bei den Hunden hingegen, können sie sich alles erlauben. Die bleiben immer freundlich. Ich glaube, dass das der Grund ist, warum sie die Gesellschaft der Hunde so sehr mögen.
Hier seht ihr die Maremmano Hündin GIADA, mit der dreifarbigen Katze GOLDIE kuscheln.

Ohne eure Hilfe, könnten wir die Gnadenbrotplätze der alten und unvermittelbaren Tiere nicht erhalten. Unser gesamtes Tierschutzprojekt, wird ausschließlich über Spenden finanziert. Darum ist eure Hilfe so enorm wichtig für uns.
Wir freuen uns deshalb über jede Unterstützung!
Heute geht unser Dank an Claudia, die 125.- Euro auf unser Tierschutzkonto überwiesen und noch dazu, zwei Kartons mit wirklich schönen Flohmarktsachen gespendet hat!
Vielen Dank liebe Claudia!!!
Außerdem hat uns wieder einmal, ein befreundeter Tierschutzverein, mit Katzenfutter unter die Arme gegriffen!
Auch hierfür bedanken für uns von Herzen!!!
Es folgen ein paar Fotos aus dem Wareneingang:
„Miezekatzen“, ruft die Campa“, das ist für euch!“

Und schon sind alle Katzen da.

Ein paar Dreamies sollte ich gleich verteilen, meinte Giada.

Da war die Freude groß!

Wir danken unseren lieben Tierfreunden, für diese großartige Hilfe!!!

Nielssons Benehmen wird immer besser.
Ich habe jeden Tag mit ihm geübt und schon eine Menge erreicht. Einige seiner Macken gehen mir echt auf die Nerven. Zum Beispiel, wenn ich auf der Weide füttere und der Fresssack, im vollen Karacho, auf mich zu galoppiert kommt.
Blondie hat nun endlich kapiert, dass das hier kein Wettrennen ist, dass es für jeden genug Futter gibt. Anfangs blieb er nur entspannt, wenn Miranda ein ganzes Stück hinter ihm auf der Weide war. So wusste er, dass er als erster bei mir und damit beim Futtereimer war.
Doch er fiel auch immer mal wieder in sein altes Verhalten zurück und wenn Miranda vor ihm ging, gab es gar kein Halten mehr. Doch langsam schaffen wir den Durchbruch. Mit der heutigen Fütterung, sind es 3 Tage hintereinander, die er enspannt blieb. Obwohl Miranda heute Morgen vor ihm ging, kam Herr Nielsson im Schritt auf mich zu. Das war eine große Leistung für ihn.
Außerdem habe ich ihm beigebracht, nach dem Fressen am Eimer stehen zu bleiben und zu warten, bis Miranda aufgefuttert hat.

Mittlerweile frisst Blondie nicht mehr so gierig. Anfangs stopfte er sein Futter dermaßen schnell in sich rein, dass er kaum Luft bekam.
Heute morgen war Miranda sogar als erste fertig.

Die Pferde können jetzt schon beim Fressen so dicht zusammen stehen. Anfangs war das undenkbar. Sobald Futter in der Nähe war, wurde der Wallach unberechenbar.

Die beste Nachricht kommt zum Schluss: Mirandas Kopfverletzung ist ganz verheilt und es ist wieder Fell gewachsen! Die Stelle war wirklich sehr groß. Ich bin so froh, dass die Wunde so gut verheilt ist.
So sah es noch vor einem Monat aus:

Und dieses Bild habe ich heute Morgen aufgenommen.

Ich hatte den Heilungsverlauf von Anfang an mit Schüßler Salzen unterstützt. Ich glaube, dass hat eine große Rolle dabei gespielt.


Warum sitzt diese Katze in einem kleinen Käfig???

Ehrlich gesagt, wir wissen es auch nicht! 🙂
Der „Käfig“ ist eine der gespendeten Heuraufen, für unseren Schafstall. Vor dem Einbau krabbelte Face durch die Gitterstäbe, um ausgerechnet dort ihren Mittagsschlaf zu halten.
Hier sieht man, wie die anderen Miezen daneben liegen.

Die Raufen wurden bereits im Stall montiert. Ist das nicht schick geworden?

Nun ist der Stall für unsere Minis gut ausgestattet.
Unsere Bretonischen Zwerg-Schafe bedanken sich recht herzlich, bei den lieben Spendern!!! ❤





Ich bin so stolz auf dich, du hast so viel gelernt und machst alles so toll.

Genau heute vor zwei Jahren, kam die Herdenschutz-Hündin Giada zu uns. Damals war sie ungefähr ein Jahr alt. Ihr erstes Lebensjahr hatte Giada in einem Zwinger, in einem großen, überfüllten Tierheim, auf Sardinen verbringen müssen.

Der erste Tag auf dem Hof und zum ersten Mal in einem Haus
Alle wichtigen Prägephasen der Welpenzeit waren vorüber gegangen und Giada kannte nur ihren kahlen Zwinger. Als sie auf den Hof kam, war die erste Zeit sehr schwierig. Die Hündin war unsicher, weil sie ja nichts kannte. Nach gut 14 Tagen fing Giada trotz aller Unsicherheit an zu arbeiten, denn sie hat sehr viele Herdenschutzhund-Eigenschaften in sich.

Schafe – solche Tiere hatte Giada noch nie zuvor gesehen.
Das war gar nicht gut, denn nun hatten wir einen unsicheren Hund, der einen starken Schutztrieb zeigte. Ich schaffte es Giada durch diese Phase zu geleiten und ihr Selbstvertrauen aufzubauen.
So wurde ihr Verhalten immer besser. Sie lernte auf mich zu achten und arbeitete jetzt mit mir zusammen. Zwar mag Giada bis heute keine Besucher und bleibt Fremden gegenüber misstrauisch, aber das ist typisch für Herdenschutzhunde.
Giada ist durch und durch ein Arbeitstier und braucht ihre Aufgabe. Ein Leben als Familienhund würde sie nicht glücklich machen. Giada braucht den Hof und ihre Herde (dazu zählt alles was bei uns lebt). Sie ist ständig im Arbeitsmodus.
Auch wenn sie mal albern sein kann, vergisst sie doch nie wofür ein Herdenschutzhund geboren wurde.

Nämlich die Herde zu beschützen.


Gestern war die Hufpflegerin da. Wegen Mirandas Kopfverletzung mussten wir leider unser letzter Termin verschieben. Wir kämpfen noch immer mit dem Riss in Mirandas rechtem Vorderhuf. Darum sind längere Abstände zwischen den Terminen eigentlich nicht gut, aber wegen der Verletzung ging es nicht anders.
Kerstin und Uwe haben Herrn Nielsson, 25.- Euro, zum Geburtstag geschenkt. Extra für die Hufpflege! Vielen Dank ihr Lieben!
Ich sollte Blondie sagen, dass er einen „Wellness-Tag“ geschenkt bekommen hat, damit er sich auch gut benimmt. Anfangs funktionierte das auch ganz gut, bis der olle Sturkopp anfing, sich beim dritten Bein zu langweilen. Geduld ist nicht seine Stärke…

Blondie mit den langen Wimpern, auf die jede Frau neidisch werden kann.
Zuerst machte Nielsson seinen „Bettel-Scharr-Trick“, mit dem rechten Vorderhuf, obwohl sein rechtes Hinterbein hochgehalten wurde. Er kann sogar auf zwei Beinen stehen! Unglaublich!
Als Frau Schmied dann mit seinem rechten Vorderhuf beschäftigt war, verpasste er ihr eine Kopfnuss. Die war zwar eher sanft, aber Frau Schmied war sauer. Komischerweise nicht auf Nielsson, sondern auf Miranda. Die Stute hatte zum zweiten Mal echte Probleme beim Beine hochhalten.
Frau Schmied wurde immer ungeduldiger und ruppiger. Das fand wiederrum ich nicht schön. Der Termin verlief deshalb stimmungsmäßig etwas holprig. Miranda konnte wirklich schlecht auf drei Beinen stehen, verlor immer wieder die Balance und zog das Bein zurück, das Frau Schmid gerade festhielt.
Frau Schmied glaubte aber, dass Miranda einfach nur keinen Bock hatte. Das stimmte aber nicht. Miranda ist immer brav und gehorsam. Sie ist eben alt geworden und braucht jetzt mehr Zeit und Verständnis.
Für Bachus hatte Frau Schmied auch Verständnis, warum nicht für Miranda, der nun ebenfalls das Hufegeben schwerfällt. Ungeduld und Wut machen die Sache nur schwieriger, deshalb bat ich Frau Schmied, tief durchzuatmen und wieder runter zu kommen. Das tat sie auch und dann ging es besser.
So sieht Mirandas Huf mit dem Riss nach der Hufpflege aus:

Das ist Niellsons rechter Vorderhuf:

Durch die Erkrankung von Face, bin ich etwas mit dem Bloggen in Verzug geraten. Ich wollte euch noch berichten, dass unsere liebe Unterstützerin Karin, für unsere Tiere, Futter vom Amazon Wunschzettel bestellt hat.
Hier sind ein paar Fotos aus dem Wareneingang, als die Pakete eintrafen.
Flauschi und Giada beim Prüfen der Pakete

„Was da wohl drin ist?“ flüstert Giada dem Flauschi ins Ohr.

„Riecht schon mal sehr lecker“, antwortet Flauschi.

Chica und Campa kommen und wollen helfen.

„Das ist ja obercool, so viel tolle Sachen!“ sagt Flauschi.

„Was denn? Was denn?“ fragt Moni ganz aufgeregt.

„Na, schau mal, so viele schöne Futtersachen!“ ruft Giada.

„Sogar Spielzeug ist für mich dabei!“ sagt der Eisbär.

Das ist lustig…

Goldie ist nun auch neugierig geworden.

Und Chica bekommt gleich einen Kausnack – hmmm lecker!

Alle freuen sich!

„Vielen Dank liebe Karin!!!“ Das war eine große Hilfe, für unseren kleinen Verein!!!
Auch der rüpeligste Rocker hat mal Geburtstag, sogar unser Herr Nielsson. Er wurde am 14.04.2019, stolze 25 Jahre alt und niemand hat´s gemerkt! Ein Blick in seine Papiere, ließ mir gerade vor Schreck das Blut in den Adern gefrieren.
SKANDAL!!!
Entschuldige bitte Blondi, nächstes Jahr wird richtig gefeiert. Versprochen!

Ich wünsche Dir nachträglich alles Gute!!!
„Los Katze, gib die Maus her…“

Unsere lieben Tierfreunde und Unterstützer Kerstin und Uwe, haben Campa etwas zum Geburtstag geschenkt! Wobei die Beiden mal wieder auf eine tolle Idee gekommen sind. Campa bekam zu ihrem 12. Geburtstag, 12,12 Euro auf das Vereinskonto überwiesen! Ist das nicht eine nette Idee?
Wir freuen uns für den kleinen Terrier-Dickkopf und bedanken uns recht herzlich!!!
Hier erzählt Campa dem Eisbären von ihrem Geschenk
