
Admiral heißt der Falter. Zum Glück hat ihn die Katze nicht gesehen.
Hier noch einmal aus der Nähe:


Admiral heißt der Falter. Zum Glück hat ihn die Katze nicht gesehen.
Hier noch einmal aus der Nähe:

Im Juli nutzte die freche Moni, den Blumenkasten, für ihr Nickerchen. Die Frage tat sich auf, ob die Pflänzchen das überleben würden.

Einen Monat später sieht es im Kasten so aus:

Die Wicken kamen nach Monis Nickerchen nicht mehr so recht in Gang. Eigentlich sollten sie am Rankgitter hochwachsen und viele, bunte Blüten bekommen. Aber leider mickerten sie nur so vor sich hin und so pflanzte ich Fuchsschwanz davor.
Der sollte nur den unteren Bereich füllen, bis die Wicken hochgerankt waren. Doch nun ist er zum attraktiven Hingucker geworden.

Im Hochbeet wächst schon der Tomatensalat.

Und im anderen Hochbeet blühen die Kräuter:
Oregano und Majoran in voller Blüte.

Hier seht ihr den Koriander blühen.

In unserem Kräuterbeet wachsen: Petersilie, Pfefferminze, Oregano, Majoran, Thymian, Liebstöckel, Rosmarin, Koriander und Schnittlauch.
Habt ihr auch Kräuter im Garten oder auf dem Balkon?
Zwei Spenden haben wir herhalten und möchten uns herzlich auf diesem Wege bei den lieben Unterstützern bedanken!
Sven hat 10.- Euro für die Katzen gespendet!!! Die Streuner verbrauchen eine Menge Katzenfutter, da sind wir für jede Unterstützung sehr dankbar!
Vielen Dank, sagen auch die Miezen!

Mal lieben sie sich.

Mal bekommen sie sich in die Wolle.


Dann haben Kerstin und Uwe 10.- Euro für den Schmied dazu gegeben!!!
Der neue Schmied nimmt für beide Pferde 70.-. Euro. Das sind 10.- Euro mehr, als die Hufpflegerin verlangt hatte. Für die gute Arbeit und seinem geduldigen Umgang mit unseren alten Pferden, müssen wir leider tiefer in die Tasche greifen. Da kam die Unterstützung von Kerstin und Uwe genau richtig. Sie haben jetzt schon zum zweiten Mal die Mehrkosten aufgefangen!!! Dafür sind wir sehr dankbar!
Vielen Dank, sagen auch die Pferde!


Das Gewächs hat sich selbst ausgesät und scheint auch auf beengten Plätzen gut zu gedeihen. Leider verdrängt sie dabei die sehr seltene „Solar-Leuchten-Blume“.
Vielleicht kann man es hier besser erkennen?

Gerade noch so auf die Liege geschafft…

Unsere lieben Unterstützer Kerstin und Uwe, haben 2 x Tierwohl Super Hobelspäne für die Pferde gekauft. Wir bedanken uns recht herzlich bei den beiden, für diese wertvolle Spende!!!

Giada im Wareneingang
Die staubarme Einstreu ist nämlich sehr wichtig für uns, da beide Pferde an einer Atemwegserkrankung leiden.

Die tritt auf, wenn Pferde jahrelang nicht artgerecht gehalten werden. Ihre empfindliche Lunge leidet durch ein Leben, eingesperrt in einer Box. Die fehlende Bewegung, der Staub und der Ammoniakgehalt in der Luft, schädigen auf Dauer irreparabel die Bronchien der Tiere.
Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine immer schlimmer werdende Atemwegserkrankung. Nur sehr gute Haltungsbedingungen können dafür sorgen, dass die Symptome dieser Krankheit nicht auftreten.

Frühjahr 2012 – Miranda hustet
Das bedeutet möglichst keinen Staub, eine besonderes achtsame Fütterung, viel frische Luft und Bewegung.
Bei uns steht den Pferden ein großer Offenstall zu Verfügung, den sie auch nutzen. Das mussten sowohl Miranda, wie auch Herr Nielsson, erst lernen. Denn bevor sie auf unseren Hof kamen, standen beide Pferde in der Box. Bei uns konnten und sollten sie auf einmal selbst entscheiden, ob sie im Stall sein wollen oder nicht.

Man sollte es kaum glauben. Das ist für ein Pferd das 20 Jahre oder länger, keine eigene Entscheidungsmöglichkeit hatte, nicht einfach. Miranda brauchte als sie vor 8 Jahren auf den Hof kam bedeutend länger als Niellson im letzten Jahr. Das lag auch daran, weil sie bei ihrem Züchter, den ganzen Winter über, in einem geschlossenen Stall, ohne Fenster eingesperrt war. So unglaublich wie das klingt, aber Miranda kannte mit ihren 20 Jahren keinen Winter!

Januar 2012 – Miranda sieht zum ersten Mal in ihrem Leben Schnee!
Außerdem hatte die Stute Angst vor dem Wäldchen, der direkt neben dem Stall liegt. Sie traute sich nicht daran vorbeizugehen. In der Anfangszeit bin ich oft gemeinsam mit ihr den Weg zum Stall gegangen. Besonders wenn ich sah, dass sie wie von einer unsichtbaren Linie aufgehalten nicht weiter ging obwohl sie gern wollte.

August 2011 – der Wald war noch unheimlich.
Ich bat dann die Stute ohne Halfter und Führstrick zu nutzen, mir zu folgen. Gab ihr zu verstehen, dass ich ihr zutraute, mit diesem Problem fertig zu werden. Auch wenn es manchmal länger dauerte, Miranda lernte dadurch mir zu folgen und zu vertrauen.
Heute brauche ich so gut wie nie ein Halfter aufzuziehen. Die Stute gehorcht mir einfach so.

Kommst du mit mir? Gemeinsam geht alles besser!
Heute Vormittag, war der neue Schmid zum 2. Mal bei uns. Das hat mich wieder darin bestätigt, dass es vollkommen richtig war, sich von der alten Hufpflegerin getrennt zu haben.
Der Schmied brauchte keine Stunde, um die Hufe beider Pferde zu machen, die Hufpflegerin hatte hierfür einen halben Tag gebraucht. Die Arbeit ging bei ihr quälend langsam und Miranda zog immer wieder die Beine weg.
Das lag daran, weil die Hufpflegerin nur mit dem Bock arbeiten konnte, den sie auch noch viel zu hoch eingestellt hatte. Miranda musste sich tierisch verrenken, um besonders die Hinterbeine, auf den Bock zu bekommen. Für solch akrobatische Einlagen ist die Stute aber viel zu alt.
Der Schmied arbeitet so, wie es für die alten Pferde am angenehmsten ist. Benutzt nur für die Vorderhufe einen tief eingestellten Bock, auf den auch Miranda ihre Hufe abstellen kann. Die Hinterbeine kann er ganz ohne machen.
Heute fing er mit Mirandas linken Vorderhuf an, machte dann den linken Hinterhuf und danach den rechten Vorderhuf. Erst jetzt ging er an den linken Hinterhuf, denn die Stute hat hinten links die größten Probleme.
Bei ihm machte Miranda ganz toll mit. Es war keine Quälerei, wie bei der Hufpflegerin, die sogar verlangte, ich solle der Stute vor der Hufbearbeitung ein Schmerzmittel geben. Das ist überhaupt nicht notwendig, wie ich heute wieder sehen konnte. Miranda war nach dem Ausschneiden und Raspeln vollkommen entspannt.
Nach der Bearbeitung: Das ist Mirandas rechter Vorderhuf mit dem Riss.

Hier der linke Vorderhuf.

Und das sind die Füße von Herrn Nielsson. Der sich auch sehr brav verhielt und nur einmal kurz das Zirkus-Pony machte und auf zwei Beinen stand. 🙂

Giada macht mittlerweile einen guten Job.

Wer ist größer – Schaf oder Hund?
Als Giada im April 2017 zu uns auf den Hof kam, sah sie das erste Mal in ihrem Leben ein Schaf. Das war vielleicht aufregend für die Hündin! Ich muss vielleicht dazu erwähnen, Giada wurde als wenige Wochen alter Welpe, in Italien, mit ihren Geschwistern ausgesetzt.
Das Aussetzten von unerwünschtem Nachwuchs, ist dort leider eine weit verbreitete Praxis, mit der sich Schäfer Welpen entledigen, wenn ihre Herdenschutzhündin, Junge bekommen hat.

Im italienischem Shelter
Der ganze Wurf, bestehend aus 7 Welpen, landete in einem italienischen Tierheim. Ein Geschwisterchen starb, die anderen blieben irgendwie am Leben. Giada lebte bis zu ihrem 1. Geburtstag in dem Canile, in einem kleinen Zwinger, ohne Kontakt zur Außenwelt. Sie sah nur Beton und Gitterstäbe. In Italien dürfen keine Hunde getötet werden, sie werden in großen Tierheimen, die man wohl eher als „Lager“ bezeichnen kann, für immer eingesperrt.

Ein Leben auf Beton? Ist das artgerecht?
Als Giada bald ein Jahr wurde, kam sie zu uns auf den Hof und sah zum ersten Mal die Welt. Natürlich war der Hund zuerst stark verunsichert. Woher sollte sie auch wissen, dass die Welt hinter den Gitterstäben und Betonmauern weitergeht? Sie hatte ja noch nie Gras, Bäume, Menschen, Autos oder andere Tiere gesehen. Geschweige denn je eine Pfote in ein Haus gesetzt. Nie einen Staubsauger oder einen Fernseher gehört. Was Hunde normalerweise schon als Welpe kennenlernen, war für Giada neu, fremd und unheimlich.

Der erste Tag in Deutschland. Das erste mal in einem Haus.
Vor den Schafen, Pferden und Katzen hatte sie anfangs Angst und unsere Hunde knurrte sie an, obwohl Chica und Campa sie nicht bedrängten. Unsere beiden Spanier sind sehr soziale Hunde. Ich sah aber, dass sie der Neuen nicht trauten. Giada benahm sich auch ganz anders, als jeder andere Hund den ich betreut hatte. In der ersten Zeit griff ich regelnd ein, wenn es notwendig war. Ich arbeitete daran, dass Giada ihre Unsicherheit verlor, denn ein unsicherer Hund mit Schutztrieb, kann sehr gefährlich werden.

Die Hunde gewöhnten sich langsam an den komischen Eisbären.
Nach und nach wich Giadas Angst, aber nun wollte sie die Schafe jagen. Das ging natürlich gar nicht! Ich machte ihr klar, dass das nicht erwünscht war. Der Maremmano verstand schnell und wuchs immer mehr in ihre Aufgabe rein. Bald fing an die Schafe, Pferde und Katzen zu beschützen. Ich bemerkte wie viel Herdenschutzhund-Eigenschaften in Giada steckten. Diese hätte sie nie in dem kleinen Zwinger in Italien ausleben können.

Unser kleiner Verein konnte Giada nur aufnehmen, weil wir eine zuverlässige Futterpatin für den Hund gefunden haben. Anderenfalls hätte Giada, mit 700 weiteren Leisensgenossen, bis zu ihrem Lebensende, in dem kleinen Zwinger sitzen müssen.

Wir sind so froh und dankbar, dass unserem Eisbär dieses Schicksal erspart geblieben ist!
Seit ein paar Tagen sind bei uns viele Großlibellen unterwegs. Am meisten sehe ich Blaugrüne Mosaikjungfer fliegen, aber auch ein paar sehr große, braune Libellen. Es könnten Braune Mosaikjungfer sein, aber das weiß ich nicht genau. Die sind einfach zu schnell, um sie zu fotografieren.
Hier ist endlich mal eine Blaugrüne Großlibelle sitzen geblieben.

Mit Katze im Hintergrund.

Seitenansicht.

Sind bei euch auch Libellen zu sehen?
Zwei liebe Unterstützerinnen kam unabhängig von einander, auf dieselbe gute Idee. Anja und Claudia schickten uns schöne Sachen, die sie ausrangiert hatten, für unseren Ebay-Shop.
Genau wie beim letzten Mal trafen ihre Pakete am selben Tag bei uns ein. Anja und Claudia haben uns schon öfter mit solch tollen Sachspenden geholfen.

Da hatte der schnelle Eddi gut zu tun.
Schaut gern mal bei Ebay rein, ob ihr etwas Schönes in unserem Shop für euch findet. Bald stelle ich tolle Taschen und Rucksäcke, modische Klamotten, Haushalts- und Deko-Artikel ein. Unser Verkäufer-Name lautet: tierhilfe-miranda.
Falls auch ihr gute Sachen zuhause liegen habt, die ihr nicht mehr gebrauchen könnt, die aber zu schade zum wegwerfen sind, könnt ihr uns gern ein Paket schicken. Wir freuen uns sehr über eure Sachspende und ihr helft damit gleich dreimal:
Gemeinsam sind wir stark und können die Welt ein kleines bisschen besser machen!

Wieder hat uns ein befreundeter Tierschutzverein, mit einer Ladung Katzenfutter, unter die Arme gegriffen!!!

Vielen Dank Ihr Lieben! Unsere Miezen und auch wir, freuen uns sehr, über Eure Hilfe!!!


Wir sind sehr erleichtert, bis jetzt sind keine Krankheitszeichen wieder aufgetaucht. Die Stute verhält sich vollkommen normal und macht einen gesunden und zufriedenen Eindruck.
Ich habe vorsichtshalber die Überwachungskamera wieder installiert. Die Krise kam so plötzlich, der Zustand der Stute verschlechterte sich dramatisch und rasend schnell. Würde ich nicht immer ein Auge auf die Pferde haben, wäre die Geschichte schlecht ausgegangen. Nur durch mein sofortiges Eingreifen, konnte die Stute gerettet werden.
Ich bin so froh, dass Miranda sich genau so schnell erholt hat. Jetzt im Nachhinein, kommt mir der ganze Spuk beinahe unrealistisch vor. Was genau das Problem war, konnte der Tierarzt nicht feststellen. Ihr Verhalten deutete auf Schmerzen oder Unwohlsein hin. Der Kreislauf war im Keller, die Schleimhäute blass.
Manchmal lösen ungewöhnliche Wetterlagen bei Pferden eine Kolik aus. Darum bekam Miranda auch etwas Krampflösendes gespritzt. Was auch immer die Ursache war, die Medikamente wirkten augenblicklich.
Der Tierarzt war froh und meinte, dass Miranda für ihr Alter sehr gut aussieht. Außerdem stellte fest, dass die Pferde es hier sehr schön haben. Dem können wir nur zustimmen und hoffen, dass Miranda noch mindestens einen schönen Sommer, zusammen mit ihrer neuen großen Liebe Herrn Nilsson, hat.
Hier döst die Stute am Morgen noch dem Vorfall, auf dem Paddock

Uuuuhaaaa – ausgeschlafen.

Aus den beiden ist endlich ein Paar geworden.

Ein sehr schönes Paar, wie wir finden.

Harmonisch und dicht bei einander – das war im letzten Sommer noch undenkbar.


Jetzt wird sogar zusammen gekuschelt.

Wir hatten gestern Abend den Tierarzt für Miranda auf dem Hof. Den ganzen Tag über ging es der Stute gut. Um 17.00 Uhr war die Welt noch in Ordnung.

Als ich um 19.00 Uhr die Pferde füttern wollte, merkte ich gleich, dass etwas mit Miranda nicht stimmte.

Sie verweigerte nicht nur das Fressen. Vor mir stand ein nervöses Pferd, mit weit aufgerissenen Nüstern. Ihr Herz raste, ich konnte es durch die Haut schlagen sehen und sie atmete viel zu schnell. Die Stute lief unruhig umher, schlug mit dem Schweif und flehmte immer mal wieder. Ich lief ins Haus, um den Tierarzt anzurufen.

Die Praxis war um 19.00 Uhr schon geschlossen, so musste der notdiensthabende Tierarzt kommen. Es dauerte bis 21.00 Uhr, bis endlich sein Auto die Auffahrt hochfuhr. Miranda ging es in dieser Zeit immer schlechter. Sie ging auf der Weide auf und ab, hielt den Kopf tief, fraß aber nicht. Immer wieder flehmte sie und schüttelte ihren Kopf. Als der Tierarzt endlich eintraf, lag die Stute auf der Weide und kam nicht mehr hoch.
Ich führte den Tierarzt zu der liegenden Miranda. Gemeinsam schafften wir das Tier auf die Beine zu bekommen. Leicht schwankend stand sie vor uns, ihre Schleimhäute waren ganz blass und ihr Kreislauf am Boden. Der Tierarzt horchte ihr Herz und den Bauchraum ab. „Ich gebe ihr alle Medikamente die möglich sind, aber es kann sein, dass die Natur jetzt einfach ihr Ende findet“, sagte der Tierarzt. „Ich weiß“, sagte ich. Was sollte ich sonst auch sagen? Ich hatte mich mit diesen furchtbaren Gedanken auseinandergesetzt, während ich auf den Tierarzt gewartet hatte. Miranda ging es so schlechter, ich hatte ein ganz ungutes Gefühl. „Ich werde sie nicht leiden lassen“, sagte ich zum Tierarzt. Er nickte nur und ging zum Wagen, um die Spritzen fertig zu machen.
Ich sollte währenddessen mit Miranda ein Stück nach vorne kommen. Sie folgte mir brav wie sie ist, leicht schwankend, mit wackeligen Hinterbeinen. „Braves Mädchen“, sagte ich, „du schaffst das“. Der Tierarzt kam zurück und spritzte diverse Medikamente in ihre Halsvene. Miranda ließ sich alles brav gefallen. Danach sollte ich die Stute loslassen und nahm das Halfter ab. Miranda ging ein paar unsichere Schritte, dann senkte sie den Kopf und begann Gras zu fressen!
„Das ist ein gutes Zeichen“ sagte der Tierarzt und ich atmete erleichtert auf. Genauso schnell wie es der Stute so schlecht ging, besserte sich jetzt ihr Zustand. Ich war immer noch angespannt. Der Tierarzt meinte: „Wenn es ihr morgenfrüh gut geht, ist alles überstanden, wenn nicht, melden sie sich“. Was nun genau das Problem war, konnte er nicht sagen. Er tippte aber auf das Alter des Pferdes und die heißen Temperaturen der letzten Tage.
Wie hier am 28.07. zum Beispiel, da hatten wir 55 Grad in der Sonne!

Die Pferde haben zwar den kühlen Stall, den sie tagsüber immer mal wieder nutzen, um sich zu erhohlen und zu dösen. Hier haben sie auch Ruhe vor den lästigen Fliegen.


Auch an den Weiderändern gibt es schattenspendende Bäume für sie.

Aber die Hitze muss für Miranda doch zu viel gewesen sein. Seit heute Morgen geht es ihr Gott sei Dank wieder gut! Sie frisst, verhält sich wie immer und sieht gesund und munter aus. Hoffentlich bleibt das jetzt so!
Baghira und Ginger lümmeln faul auf der Liege herum.

Campa will auch dort liegen und sagt: „Hey Katzen, verschwindet!“

Aber die weigern sich ihren Platz zu verlassen.

Chica kommt, kann gar nicht hinsehen und fragt: „Kommt ihr klar?“

Campa schüttelt nur den Kopf.

Und sagt zu mir: „Mach du doch mal was“.

„Na gut“, antworte ich, „Baghira, Ginger, ihr beiden zieht jetzt um, in euren Pappkarton“.

„Endlich“ seufzt die Campa und schlummert zufrieden ein.

Auch bei der Arbeit gibt es Schönes zu entdecken. Man muss nur mit offenen Augen durchs Leben gehen.

Heute konnte ich viele Schmetterlinge, Wildbienen und Hummeln beobachten.









Niemals und auf keine Weise
sollten wir uns entmutigen lassen.
Adelbert von Chamisso


Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass diese Geschichte nicht gut fürs Mäuschen ausging. Meine Rettungsversuche scheiterten, weil Moni mit der Maus abhaute.
Heute gibt´s was auf die Ohren, weil im Norden der Sommer verschwunden ist. Seit Anfang Juli ist es bei uns kühl und ungemütlich und das ist nicht schön.
Mit diesem Song von den Beatles, möchte ich die Sonne hervorlocken und für gute Stimmung sorgen. Wer bekommt keine gute Laune wenn er das hört? Bei mir wirkt es schon. „Here comes the Sun – dippi, dippi, here comes the sun. It´s all right – dippi di dipp di du“. Singt ihr mit? 🙂
Das konnten wir bei unseren Pferden miterleben. Der Anfang war nicht so schön, denn im August 2018, verlor die Stute Miranda, ihren langjährigen Weidekumpel Bachus. Mit Bachus verband Miranda eine ruhige, beständige Liebe. Es gab nie Streit, nie ein Missverständnis. Ihre Beziehung plätscherte ruhig und harmonisch vor sich hin.
Die beiden Füchse sahen sich sogar ziemlich ähnlich.

Links Miranda – rechts Bachus.
Mit Bachus starb auch mein Running Gag „welches Pferd ist das“. Denn nur wenige Menschen konnten die beiden Pferde, auf Fotos auseinander halten.
Miranda musste eine Weile alleine stehen, weil es sich als sehr schwer erwies, einen geeigneten Kumpel für sie zu finden. Das gelang schließlich mit Hilfe des Fernsehsenders VOX und dem Tierschutzexperten Frank Weber.
Der Haflinger Wallach Nielsson zog auf den Gnadenhof.

Miranda war vom ersten Moment an verliebt in Blondie, nur beruhte das nicht auf Gegenseitigkeit. Was keiner ahnte, Herr Nielsson entpuppte sich als ein unsozialer, eifersüchtiger, jähzorniger Schläger. Es flogen die Fetzen!
Obwohl Miranda stets freundlich blieb, musste sie viel einstecken.

Die ersten Monate waren wirklich schlimm. Die Stute trug so manche Blessur davon. Nielsson biss und trat, rempelte und schubste. Sein Benehmen war unter aller Kanone, sogar für mich wurde er gefährlich. Ich musste sehr gut aufpassen, nicht dazwischen zu geraten, wenn er ohne Vorwarnung auf die Stute losging. Besucher hatten ein absolutes Betretungsverbot für die Weide. Nielsson wurde sofort eifersüchtig, wenn Miranda Ansprache oder Zuwendung erhielt.
Mit angelegten Ohren trieb er Stute im Stall herum.

Eine Überwachungskamera verriet, dass Blondie Miranda auch in der Nacht im Stall herumjagte. Obwohl er der Stute eine schlimme Kopfverletzung zufügte, blieb Miranda freundlich und hatte keine Angst vor ihm.
Sie ging weiter vorsichtig auf Tuchfühlung. Miranda liebte es an Nielsson zu schnuppern. Wenn der Rüpel lag, war das ungefährlich, denn so konnte er sich nicht wehren und musste es erdulden.



Schließlich legte Miranda sich neben den Wallach.

Immer die Nase dran, was muss der gut riechen?
Mirandas Verliebtheit blieb, auch wenn Nielssons noch so rüpelhaft war. Sie himmelte Blondie weiterhin an und hörte nicht auf ihn zu überzeugen, dass sie doch eine Liebenswerte ist. Tatsächlich änderte Nielsson sein Verhalten.
Es kehrte endlich wieder Frieden auf der Weide ein. Jetzt ist die Liebe beidseitig. Ich sehe die beiden nur noch zusammen stehen. Sie grasen vollkommen friedlich nebeneinander.

Sie kuscheln miteinander und Miranda schnuppert immer noch gern an ihrem Blondie. Herrn Nielsson gefällt das jetzt.

Happy End mit Hindernissen – würde ich das mal nennen! ❤

Da bringt man die jungen Pflänzchen vor den Schafen in Sicherheit und was passiert? Die Katze liegt sie platt!

Auf unserem Hof lebt zurzeit eine Rehmutter, mit ihren Zwillingen. Die beiden kleinen Kitze spielen so süß, auf unserer Pferdeweide.
Mir kommt es so vor, als würde die Rehmutter ebenfalls den Schutz spüren, den unsere Maremmano Hündin Giada, ihrer Herde gibt. Sonst wäre sie mit ihren Jungen sicherlich schon weiter gezogen.

Wie hießen nochmal die beiden Alten aus der Muppet Show?
Chica und Campa?

Es gibt Momente
da wünschte ich
ich wäre Sonnenstrahlen
für dich
Sonnenstrahlen, die deine Hände wärmen
deine Tränen trocknen
Sonnenstrahlen, die dich an der Nase kitzeln
und dich zum Lachen bringen
Sonnenstrahlen, die deine dunklen Winkel
in deinem Inneren erleuchten
deinen Alltag in helles Licht tauchen
die Eisberge um dich zum Schmelzen bringen
Margot Bickel


Heute vor 3 Jahren, fand unsere Ratonero Hündin Campa, ein kleines Kätzchen an der Landstraße. Mutterseelenallein saß die kleine Mieze, versteckt im hohen Gras. Ohne Campas gute Nase, hätte ich sie nie gesehen.
Natürlich nahm ich das kleine, struppig Ding mit nach Hause und päppelte sie auf.

Campa teilte von nun an alles mit dem kleinen Kätzchen, sogar das Fressi und ihren Schlafplatz.

Wir feiner heute Luzys 3. Geburtstag, das sie heute vor 3 Jahren auf den Gnadenhof kam und wir den richtigen Tag ihrer Geburt nicht kennen.
Alles Gute meine Süße!!! ❤

Moni

Ginger

Baghira und Ginger

Carry

Flauschi

Face

Tomy
Wir wissen nicht, weshalb Pappkartons eine geradezu magische Anziehungskraft, auf Katzen haben. Aber ist das nicht auch vollkommen egal? Hauptsache die süßen Miezen haben ihren Spaß!
Wir haben gleich mehrere Pakete mit gut erhaltenen Dingen, von zwei lieben, treuen Unterstützerinnen bekommen. Die schönen Sachen können wir gut auf dem Flohmarkt verkaufen oder bei Ebay versteigern.
Zufälligerweise kamen Anja und Claudia gleichzeitig auf die Idee, uns in dieser Form zu unterstützen.
Dafür danken wir beiden vom ganzen Herzen!!! ❤
Giada nimmt gerade eines der Pakete in Empfang:

Der Karton ist so groß wie unser Eisbär!
Das ist wirklich eine super tolle Form der Hilfe!
Wenn Ihr auch heile und gut erhaltene Dinge zuhause herumliegen habt, die eigentlich nur Platz wegnehmen aber zum Wegwerfen zu schade sind, könnt ihr uns diese Sachen gerne zuschicken.
Damit tut ihr gleich mehrfach Gutes:
„Ordnung ist das halbe Leben“, sagen die Schafe.

Alles begann mit der Rettung von Miranda.
Am 24.06.2011 kam die Stute „Miranda“ auf den Gnadenhof und damit war mein kleines, privates Tierschutzprojekt „Wir helfen Miranda“ geboren. Miranda war damals 20 Jahre alt und sollte zum Schlachter gehen, weil sie zwei Jahre hintereinander, ein totes Fohlen zur Welt gebracht hatte.
Sie war wertlos für ihren Züchter geworden, darum wollte er sie schlachten lassen, um wenigstens noch den Schlachtpreis zu bekommen. Miranda ist übrigens keine Einzelfall, sondern das Schicksal fast aller Zuchtstuten. Sobald sie keinen Gewinn mehr bringen, landen sie beim Schlachter. Leider nimmt hiervon kaum jemand Notiz.
Als ich Miranda im Juni 2011 zu mir nahm, machte ich mir keine Gedanken, wie viel Zeit ihr wohl auf dieser Welt noch bleiben würde. Ich wusste nur eins, dieses Pferd durfte nicht mit 20 Jahren geschlachtet werden.
Nun sind bereits 8 Jahre vergangen, die Miranda artgerecht und so frei wie möglich, hier bei uns auf dem Hof lebt. Die Stute und ich haben viel miteinander erlebt und viel voneinander lernen dürfen.
Miranda hat ihren alten Kumpel Bachus überlebt – was ich nie geglaubt hatte.

Sie hat ihren neuen Kumpel Nielson von sich überzeugt – die beiden sind nur noch im Doppelpack unterwegs.

Mal ging es in diesen 8 Jahren turbulent zu, mal ruhiger. Besonders wenn neue Tiere dazu kamen, geriet die Ordnung durcheinander. Die neuen waren meistens ältere Tiere oder kamen von der Straße.
Geprägt von ihrem Vorleben, hatten sie Eigenheiten entwickelt oder waren nicht ganz einfach im Umgang. Es gelang uns aber immer wieder, eine harmonische Truppe daraus zu machen. Zurzeit leben auf dem Gnadenhof: 2 Pferde, 3 Hunde, 8 Ouessantschafe und ein Haufen halbwilder Katzen.
Im Dezember 2015 wurde aus meinem kleinen, privaten Tierschutzprojekt „Wir helfen Miranda“, der Tierschutzverein „Tierhilfe Miranda e.V.“

Wir blicken auf 8 wunderbare und ereignisreiche Jahre, gefüllt mit sehr guter Tierschutzarbeit, zurück. Diese gute Arbeit konnten wir nur durch eure wichtige Unterstützung leisten!
Darum möchten wir uns bei allen Vereinsmitgliedern, Paten, Spendern und Unterstützern von Herzen bedanken!!! Ihr habt auf eure Weise zu der Erfolgsgeschichte beigetragen.
Mit eurer wertvollen Hilfe und Unterstützung, konnten wir die Welt für unsere Gnadenbrot-Tiere, ein kleines bisschen besser machen!!!
Wir versprechen euch, dass wir uns auch in Zukunft mit ganzer Kraft, für unsere Schützlinge einsetzen werden.

Ein befreundeter Tierschutzverein, hat uns wieder einmal mit Katzenfutter unter die Arme gegriffen!
Das ist eine so wertvolle Hilfe!!! Wir bedanken uns von Herzen! ❤

Das grüne Pferd gehört Giada – es wollte unbedingt mit aufs Bild.
Campa hat diese hilfreiche Spende glatt umgehauen.

Da mussten Face und Ginger die Arbeit im Wareneingang übernehmen. Was die beiden gern taten.

Sogar mit den leeren Kartons hatten die Miezen ihren Spaß!

Wir freuen uns sehr! Ohne eure Hilfe könnten wir die ganzen Streuner-Katzen, nicht dauerhaft mit Futter versorgen.
Es ist so schön, wenn Vereine zusammen und nicht gegeneinander arbeiten! Auch hierfür vielen, vielen Dank!!!
Unser Verein hat 212,61 Euro, von WeCanHelp überwiesen bekommen!!!
Das Geld ist durch eure Online-Einkäufe zusammen gekommen. Wir danken allen, die bei ihren Einkäufen an unseren, kleinen Verein gedacht haben!
Mit dem Geld kaufen wir Futter für die Tiere.
Es ist so einfach zu helfen und kostet euch keinen Cent! Beginnt eure Online-Einkäufe einfach über diesen Link WeCanHelp
Oder ihr klickt auf den WeCanHelp-Button – rechts auf dieser Seite.
Helfen ohne eigene Kosten! Ist das nicht genial?
Unsere Tiere sagen DANKE!!!

Gestern zog plötzlich, ein heftiges Gewitter mit Starkregen, Hagel, und Sturmböen auf. Das war der erste richtige Regen, den wir abbekommen haben. Das ganze Frühjahr war mal wieder viel zu trocken gewesen. Die Pflanzen haben sich gestern gefreut.
Ich war noch im Auto unterwegs, als das Unwetter sehr plötzlich aufzog. Erst sah dunklen Wolken am Himmel, schon stürmte es und dicke Hagelkörner krachten auf die Windschutzscheibe. Zwei Minuten später, lag ein großer Ast auf der Straße, dem ich gerade noch ausweichen konnte. Was geht denn hier ab, dachte ich?
Keine hundert Meter weiter, lag dann ein umgekippter Baum auf der Straße. Er blockierte beide Fahrbahnen und es hatte sich in jeder Richtung, ein kleiner Stau gebildet. Ich kam an das Stauende, da stiegen alle Männer aus ihren Fahrzeugen aus und schafften gemeinsam den Baum von der Straße.
Alle waren mutig und halfen mit, während der Sturm ums sie herum tobte, die Bäume neben der Straße sich Bogen und Äste durch die Luft flogen. Ganz schön unheimlich war das. Wie toll das ist, wenn alle einfach helfen, dachte ich.
Die Männer kehrten in ihre Autos zurück und der Stau löste sich langsam auf. Nun setzte auch noch Starkregen ein. Obwohl ich die Scheibenwischer auf höchster Stufe stellte, konnte ich kaum etwas sehen. Auf der Landstraße lagen überall Äste. Im Schritt-Tempo fuhr ich vorsichtig nach Hause. Immer wieder musste ich ausweichen, weil alles mögliche auf der Straße lag.
Auf dem Hof angekommen, sah ich einen dicken, schweren Ast, mitten im Innenhof liegen. Der Sturm hatte ihn hier hergeschleudert. Nun lag er in mehrere Stücke zerschellt, auf dem Boden und hatte aber zum Glück nichts beschädigt. Ich ging nach den Pferden schauen.
Die hätten jederzeit in den sicheren Stall gehen können, das hatten sie aber nicht getan. Sie standen klitschnass auf der Weide und genossen sichtlich die Abkühlung. Das Gewitter war mittlerweile so gut wie vorbei. Nur in der Ferner grummelte es noch.
Das Ganze hatte nicht einmal eine halbe Stunde gedauert. In dieser Zeit ging die Temperatur von 37° auf 17 Grad runter!
Bei den Pferden war alles in Ordnung und es war Zeit, für die Abendfütterung. So füllte ich die Eimer der beiden mit Horse Alpin Senior. Ganz entspannt futterten die nassen Pferde und sahen sehr zufrieden aus.
