Petra hat noch Tierwohl Super – die staubarme Hobelspähne – für unsere atemwegsempfindlichen Pferde gespendet!

Kerstin und Uwe haben Katzenstreu und Pferdeleckerlis gespendet!

Vielen Dank Ihr Lieben!!! Alle Sachen können wie sehr gut gebrauchen ❤
Das Online-Magazin berichtet über interessante Themen und unterschiedliche Menschen – überwiegend Frauen. Als Anja mich um ein Interview zu unserem Tierschutzprojekt bat, war ich sehr erfreut. Vielen Dank noch einmal, liebe Anja!
Hier könnt ihr das Interview „Ich setzte Himmel und Hölle in Bewegung, um Miranda zu retten“ lesen: Bitte hier klicken

PS: Frauenboulevard ist auch bei Facebook vertreten.

Es ist schon erstaunlich, was für eine Entwicklung unser Eisbar gemacht hat. Als sie frisch aus Italien zu uns auf den Hof kam, fand sie alles Fremde doof. Ich kann mich noch gut erinnern, wie sie auf die Schaufensterpuppe losgehen wollte.

Heute gibt sie der Püppi ein Küsschen.

Face und die Babypuppe.

Ist das süß?
Wenn wir keinen Winter hätten,
wäre der Frühling nicht so angenehm.
Anne Bradstreet
Dieses Foto habe ich im Januar 1985, in Hamburg, während eines eisigen Spaziergangs an der Elbe, aufgenommen.

Was wie Gestein aussieht ist Eis, das sich am Ufer aufgetürmt hat.
Im Januar 1985 hatten wir in Hamburg viele Wochen sibirische Kälte und massenhaft Schnee. Nicht nur die Alster, sondern sogar die Elbe war zugefroren. Das geschieht nicht so leicht. Eisbrecher versuchten die Elbe für den Schiffsverkehr offen zu halten.
Hier habe ich noch ein Video vom Hamburger Winter 1985 gefunden. Ist kein HD… 🙂
Nun ist das Wetter doch umgeschlagen, wir haben seit Ende letzter Woche Dauerfrost.
Unsere Oma Chica, hat ihr Mäntelchen angezogen…

…und schaut ganz zufrieden aus der Wäsche. Sie ist so froh, dass sie ihn hat. Ohne Mantel würde sie nicht vor die Tür gehen.

Giada kann darüber nur milde lächeln. Ihr Eisbärfell hält sie immer schön warm.

Drei Eiszapfen hängen an der Regenrinne und halten einen Klönschnack. Sieht doch so aus, oder?

Die Schafe kommen mit der Kälte gut klar, denn sie tragen ihre dicken Wollpullover.

Ist es bei euch auch so kalt?
Endlich ist wieder die alte Harmonie auf dem Hof eingekehrt. Der spröde, blonde Herr Nielsson, hat endlich seinen Widerstand aufgegeben und duldet Miranda in seiner Nähe. Mehr noch, er mag sie jetzt sogar und hat sie schon zweimal gerufen!
Miranda antwortete sofort, hob den Kopf und suchte aufgeregt noch ihrem Freund. Die Stute ist immer noch verliebt, wie am ersten Tag!

Nielssons Futterneid ist so gut wie verflogen. Er wird nicht mehr rabiat, sobald Futter in der Nähe ist. Hört endlich auf zu fressen, wenn er satt ist und hat auch kein Problem damit, dass Miranda weiter futtert.
Der Wallach hat kapiert, dass es hier immer genügend Futter für alle gibt.

Auch sonst verstehen die beiden sich immer besser. Drinnen oder draußen, man sieht sie nur noch im Doppelpack.

Miranda legt sich vor Nielsson zum Schlafen hin. So groß ist das Vertrauen geworden.

Die Pferde sind glücklich und ich bin es auch.
Gestern war Frau Schmied wieder einmal auf dem Hof, um den Pferden die Hufe auszuschneiden.

Miranda hat gut mitgemacht, schlief dabei fast ein.

Wir merkten aber auch, dass es der alten Stute langsam schwerer fällt, die Beine länger hochzuhalten.
Zwei Tage vor dem Hufpflege-Termin, brach leider ein Stück des rechten Vorderhufs aus. Das ist der Huf mit dem Riss, der uns schon seit 1 1/2 Jahren beschäftigt. Immer wieder sah es so gut aus und dann ist das verflixte Ding plötzlich wieder da. Ich gebe die Hoffnung aber trotzdem nicht auf, dass er doch noch herauswachsen wird.
Geschafft – Miranda ist fertig.

Für Nielsson war das die zweite Hufpflege auf dem Hof. Er benahm sich diesmal besser.

Zuerst war er aufmerksam bei der Sache. Ich glaube aber der Herr fängt schnell an sich zu langweilen. Beim linken Vorderhuf machte er noch brav mit.

Doch als Frau Schmied mit dem linken Hinterbein weitermachte, war es aus mit seiner Kooperation. Frau Schmid hielt sein linkes Hinterbein hoch und Nielsson hüpfte auf dem rechten, Stück für Stück zur Seite…

„Was machst du denn da?'“ fragte ich vollkommen überrascht, denn so etwas hatte ich noch nie gesehen. Ein hüpfendes Pferd! „Der hat keinen Bock mehr“, lachte Frau Schmied.

Nielsson ist sowieso ein halbes Zirkuspferd. Als Frau Schmied das letzte Mal das linke Hinterbein hochhielt, scharrte der Wallach wie wild, mit dem rechten Vorderbein. Da stand er also nur auf zwei Beinen!
Nielsson kann sich auch mit dem Hinterhuf am Ohr kratzen. So ein gelenkiges Pferd hatten wir auf unserem Rentnerhof auch noch nicht.

Da waren wir froh Silvester gut überstanden zu haben und dann knallt doch gestern Abend, irgend so ein Idiot, neben unserer Weide. Nicht nur ein paar Böller gingen in die Luft. Nein, ein richtiges Feuerwerk. Batterien von Böllern und Heulern wurden abgefeuert, mit Funkenregen und Qualm ohne Ende. Und das am 07. Januar, wo kein Mensch mit rechnen kann!
Wir sind es gewohnt, dass ein Nachbar jedes Jahr am Neujahrstag, sein Privat-Feuerwerk veranstaltet. Sobald es dunkel wird, geht´s los. Darum verbringen die Pferde aus Sicherheitsgründen, auch die Neujahrsnacht in ihren Boxen. Gestern waren sie natürlich draußen, als plötzlich ohne Vorwarnung, der Radau losging.
Die Pferde drehten durch und galoppierten auf der Koppel herum. Besonders Nielsson war vollkommen durch den Wind. Die Aufregung schaukelte sich immer mehr hoch und die Gefahr war groß, dass die Tiere durch den Zaun gehen könnten. Ich ging sofort auf die Weide und versuchte die Pferde zu beruhigen. Miranda kam durch meine Anwesenheit etwas runter, aber Nielsson blieb aufgeregt.
Es war gerade Zeit für die Abendfütterung und so versuchte ich die Pferde in den Stall zu locken. Das klappte leider nicht. Nielsson drehte auf dem Weg zum Stall immer wieder um. Er trabte panisch hin und her und Miranda folgte ihm. Das war auch für mich nicht ungefährlich. Leider hatten die Pferde keine Halfter an, sonst hätte ich sie in den Stall führen können. Ich kam nicht richtig an die aufgeregten Tiere heran, um ihnen das Halfer anzuziehen, vielmehr versuchte ich es gar nicht erst.
Denn ich hatte die Idee, mit den gefüllten Futtereimern auf die Weide zu gehen. Ich wusste ja, dass Nielsson total verfressen ist und hoffte, die Aussicht auf das Abendessen, würde ihn ruhiger werden lassen. Miranda entspannte sich schnell und blieb brav hinter ihrem Eimer stehen. Auch Nielsson futterte aus seinem Eimer, blieb aber nervös. Immer wieder ging sein Kopf hoch und er starrte in die Richtung aus der das Knallen kam. Ich konnte von hier aus leider nicht erkennen, wer diesen Scheiß veranstaltete. Ich demjenigen gern persönlich erzählt, was ich davon hielt.
Bei jedem Knall zuckte Nielsson zusammen. Die Feuerwerkskörper hatten ihm schon in der Silvesternacht große Angst gemacht. Jetzt stand er im Freien und sah die Funken und den Qualm, den der Wind in unsere Richtung trieb. Ich sprach den Wallach beruhigend an und er fraß weiter. Als die Pferde ihre Eimer geleert hatten, waren da auf einmal zwei pubertierende Jungen auf der Nachbarweide. Sie alberten herum, riefen laut und lachten, hüpften, liefen hin und her. Sofort setzte bei den gestressten Pferden wieder der Fluchtreflex ein. Sie drehten nervöse Bahnen auf der Koppel. Ich reagierte sofort, kletterte unter dem Weidezaun durch, sprang mit einem Satz über den Graben und schnappte mir die beiden Bengel.
Miranda und Nielsson standen dicht zusammengedrängt, ca. 50 Meter entfernt und beobachten mich. Ich stellte die Jungen zur Rede, fragte ob sie geknallt hätten. Die beiden behaupteten steif und fest, sie hätten nichts damit zu tun. Ein Junge fragte mich, ob ich ihn durchsuchen wollte. „Nein“, sagte ich und musste nun doch lachen. Ich glaubte ihnen, denn die beiden hätten ja Tüten voller Knallzeugs mitschleppen müssen, um so ein Feuerwerk zu veranstalten. Außerdem schienen sie ganz verständig, als ich erklärte wie verschreckt die Pferde waren.
Wer immer das gewesen war, dürfte also weniger Verstand besitzen, als ein pubertierender Jugendlicher. Herzlichen Glückwunsch, kann ich da nur sagen!
Eines konnte ich aber wieder feststellen. Das Vertrauen von Pferde kann man sich sehr schön erarbeiten, wenn man sie in bedrohlichen Situationen nicht allein lässt. Als ich etwas unbeholfen, den Rückweg über den Graben, unter den Zaun durch, zurück auf die Weide geschafft hatte. Von dieser Seite war es viel schwieriger und das es mittlerweile beinahe dunkel war, machte die Sache auch nicht besser. Da kamen die Pferde sofort zu mir. Sie waren jetzt vollkommen ruhig und folgten mir in den Stall.
Ich hatte die Situation für sie geklärt und unsere Verbindung wurde damit wieder ein Stück stärker. So kann doch auch der Größte Mist noch eine gute Seite haben.

Auch Nielsson vertraut mir jetzt.
Das Hund und Katze sich anfreunden können, dürfte mittlerweile ein alter Hut sein. Aber das eine Katze Pferde mag, ist wohl nicht selbstverständlich. Allein der Größenunterschied der Tiere, sollte anderes vermuten lassen.
Unsere Face ist so eine Katze, die die Nähe der Pferde sucht. Sie begleitet mich gern, wenn ich Miranda und Nielsson füttere. Läuft dabei vollkommen angstfrei zwischen und sogar unter den Pferden herum. Schnuppert gern mal an den Hinterbeinen, was ich persönlich für keine gute Idee halte.
Das machte die Mieze schon, als Nielsson noch den unerzogenen Rüpel raushängen ließ. Ich war in so einem Moment kreideweiß und starr vor Schreck, hatte aber keine Möglichkeit einzugreifen.
Zum Glück trat der Krawall-Wallach nie zu. So entwickelte sich eine immer größere Freundschaft zwischen den Tieren.
Face und Miranda.

Nielsson schnuppert gern an der Katze.

Was Face nichts ausmacht, wie man sieht.

Am Neujahrsmorgen holten mich fiese Würg-Geräusche aus dem Schlaf. Es dauerte etwas bis ich merkte, dass Giada neben das Bett kotzte. „Frohes neues Jahr“, dachte ich, während der Hund noch einmal eine Ladung tief aus dem Magen hochwürgte und auf den Fußboden beförderte. „Es ist sowieso Zeit zum Aufstehen“, dachte ich und krabbelte vorsichtshalber lieber auf der anderen Seite aus dem Bett. Es war noch dunkel draußen und ich wollte nicht in das treten, was nun vor meinem Bett lag.
Eine Nachttischlampe gibt es nicht mehr, die haben die Katzen vor einiger Zeit vom Tisch geschubst. Als ich im Dunkeln zum Lichtschalter tappte, überlegte ich, was wohl auf dem Fußboden liegen könnte. Drei Möglichkeiten gab es.
Als ich das Licht einschaltete, waren da nur zwei große Schleimflecken auf dem Boden. Es bestand also keine Gefahr, dass Giada, einer der anderen Hund oder eine der Katzen das Erbrochene auffressen würde, während ich Papierrolle und Wischzeugs aus der Küche holte.
„Das Jahr fängt gut an…“, dachte ich und entfernte das Erbrochene vom Boden. Giada war schon wieder gut drauf und wollte Gassi gehen. So zog ich mich an und ging mit den Hunden die Morgenrunde. Es war immer noch dämmrig und ein heftiger Sturm tobte. In der Silvesternacht war das Wetter noch ruhig gewesen, jetzt waren die Elemente entfesselt, wie man schreiben könnte.
Wir waren noch keine 100 Meter gegangen, da standen plötzlich zwei Rehe unter einem Baum, direkt neben dem Weg. Weder ich noch die Hunde hatten sie bemerkt und die Rehe uns eben so wenig. Wahrscheinlich waren sie noch von der Silvesternacht verwirrt und der Sturm tat sein übrigens dazu. Erst als wir direkt voreinander standen, erschraken wir alle. Eine seltsame Situation. Alle standen bewegungslos da und starrten das Gegenüber an. Dann endlich flüchteten die Rehe. Die Hunde schauten ihnen nur nach, dann gingen wir unsere gewohnte Runde weiter.
Nach dem Spaziergang mischte ich das Futter für die Pferde und ging in den Stall. Als ich gerade den Futtereimer vor Miranda abgestellt hatte, kippt direkt hinter ihrer Box ein Baum um! Ich konnte durchs Fenster zuschauen wie er ganz langsam, wie in Zeitlupe, umfiel. Miranda stand mit dem Rücken zum Fenster. Sie hörte nur die unheimlichen Geräusche, die die Äste machten, während sie im Fall an den anderen Bäumen entlang schrammten. Dann knallte es laut, als der Baum auf dem Boden ankam, begleitet vom Knacken der brechenden Äste, bis der Stamm liegen blieb und sich nicht mehr bewegte.
Miranda wollte panisch werden, ihr Körper wurde steif, jeder einzelne Muskel war gespannt, ihr Kopf ging hoch und ich sah das Weiße in ihren Augen. In so einem Moment schrumpft die Pferdebox auf Streichholzschachtel-Größe zusammen, wenn man neben einem panischen Pferd steht. Ich sprach die Stute sofort an und Gott sei Dank, entspannte sie sich. Ihr Körper wurde wieder weich. Ich lobte sie, sagte wie gut sie das macht. Wieder einmal war ich sehr dankbar, dass ich einen beruhigenden Einfluss auf das Pferd hatte.
Leider landete der obere Teil des Baumes in unserer Zufahrt.
Campa sagt: „Kann das mal einer wegnehmen?“

Der Rest des Jahres darf jetzt gern weniger aufregend werden.
Die Silvesternacht haben wir auf dem Gnadenhof gut überstanden. Die Hunde und Katzen waren vollkommen entspannt. Sogar unser Angsthund „Chica“ brauchte diesmal keine Bachblüten zur Beruhigung. Sie verpennte Silvester, als ob nichts wäre. Vielleicht auch, weil unsere Oma nicht mehr so gut hört. Sie ging sogar zweimal zum Pinkeln vor die Tür.
Die Katzen zeigten alle überhaupt keine Stress-Reaktion. Katze Luzy begleitete mich vor Mitternacht sogar in den Stall. Dort sprang sie auf einen Balken, putzte sich ausgiebig und blieb bei mir und den Pferden. Die anderen Miezen pennten irgendwo im Haus oder in ihren Katzenhäuschen.
Nur im Pferdestall war dieses Mal alles anders. Wer mehrere Tiere zusammen hält kennt das. Wenn ein Tier stirbt oder ein neues in die Gruppe kommt, gerät die ganze Rangordnung durcheinander. Es dauert Wochen, unter Umständen auch Monate, bis sich wieder eine Ordnung gebildet hat und Normalität einkehrt.
Bei uns ist mit Bachus Tod alles anders geworden. Als Nielsson neu zu uns kam, geriet die alte Ordnung durcheinander. Miranda ist seitdem nicht mehr die Herden-Chefin. Es ist seltsam das mit anzusehen, aber Miranda scheint damit kein Problem zuhaben. Ich glaube sogar, dass sie froh ist nicht länger die Verantwortung für die Herde tragen zu müssen. Die Stute ist viel entspannter, sie hält keine Ausschau mehr nach Gefahren und ist weniger schreckhaft.
In der Silvesternacht war Bachus der ruhende Pol, er regte sich nicht so leicht auf. Das war für Miranda hilfreich, weil die hochgezüchtete Dame, schnell mal durchdrehen kann. Ich hoffte Nielsson würde den beruhigenden Part übernehmen, doch es kam ganz anders. Ich traute meinen Augen kaum: Miranda war die ruhige und Nielsson kreiselte in seiner Box! Damit hatte ich nicht gerechnet, weil der Krawall-Wallach bis jetzt überhaupt keine Ängste gezeigt hatte. Aber das Feuerwerk war absolut nicht sein Ding und er verlor immer mehr die Contenance.
Beide Pferde bekamen Rescue Tropfen, die ich ihnen vorsichtshalber auch schon Stunden vorher verabreicht hatte. Ich war froh, dass ich in den letzten Wochen, ein sehr gutes Vertrauensverhältnis zu Nielsson aufbauen konnte. Es gab ja ein paar Startschwierigkeiten zwischen uns. Kein Wunder, wenn das Pferd sich unvermittelt auf die Vorderhand stellt und mit beiden Hinterbeinen ausschlägt, beißt und rempelt. Aber das ist alles Schnee von gestern, Nielsson ist mittlerweile richtig lieb und brav geworden. So konnte ich mich neben den panisch werdenden Wallach stellen und ihn mit meiner Stimme beruhigen, die schon immer sehr beruhigend auf Tiere wirkte.
So stand ich bis 1.00 Uhr früh bei Nielsson und erzählte ihm Geschichten über Silvester. Dass die Menschen mit diesem Brauch böse Geister verjagen wollen und deshalb ordentlich Krach machen. Wie ich früher gefeiert habe und es dabei ordentlich krachen ließ. „Dagegen ist das Feuerwerk hier draußen ein läppisches Brummeln“, gab ich an, um ihn zu überzeugen keine Angst haben zu müssen. Nielsson hatte aber die Hosen gestrichen voll und äppelte wie ein Weltmeister. Doch dann hörte er allmählich auf zu kreiseln, senkte den Kopf und fing an zu schmatzen. Ab und an ging ein Ruck durch den Pferdekörper wenn es besonders laut krachte, sein Kopf flog hoch und ich sah die Angst in seinen Augen. Auch die Pfeifdinger irritierten ihn. Doch er beruhigte sich schnell und lauschte meiner Stimme. Es gab immer mal wieder ein Leckerli und ich erzählte ihm, wie toll er das mache.
Miranda stand währenddessen vollkommen entspannt in ihrer Box und schlief! So eine coole Socke, dachte ich. Ich musste sie kein einziges Mal beruhigen! Die wollte ihren jungen Freund sicher schwer beeindrucken. So ruhig und entspannt hatte ich sie Silvester um Mitternacht, noch nie gesehen. Kurz nach 1.00 Uhr ging ich ins Haus, denn da war schon nicht mehr viel los. Ab und an hörte man es in der Ferne krachen, damit kamen die Pferde aber gut alleine klar. Ich stellte die Glotze an und schaute mir das Feuerwerk von London an. Das war schön! Im Stall hatte ich nicht eine Rakete sehen können und so hatte ich dann doch noch mein Feuerwerk. Ich ließ die Hunde noch einmal zum Pinkeln in den Garten und dann gingen wir schlafen.
Ich hoffe ihr hattet auch ein schönes Silvester und seid gut in das neue Jahr gekommen!

Nielsson – Krawallpferd oder Hasenfuß?
Die Tierhilfe Miranda e.V. wünscht allen Tierfreunden, einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Mögen all eure Hoffnungen, Träume, Erwartungen und guten Wünsche, im neuen Jahr in Erfüllung gehen. Und vor allen Dingen: Bleibt gesund!

Die meisten Tiere haben Angst, wenn wir vergnügt Silvester feiern. Für sie bedeutet der Jahreswechsel oft Stress. Um mit euren Hunden und Katzen so entspannt wie möglich durch die Silvesternacht zu kommen, möchte ich euch ein paar Ratschläge geben.
Wir haben nur einen Angsthasen in unserem Hunderudel und das ist Chica. Bei ihr haben bisher immer Bachblüten geholfen. Sie bekommt bei Bedarf Rescuetropfen, weil die bei ihr immer sehr schnell wirken.
Der Hund der eben noch nervös im Haus umher lief, sich zitternd unterm Küchentisch versteckte, entspannt sich sofort. Die letzten Jahre hat Chica mit Rescuetropfen, den Jahreswechsel in ihrem Körbchen verschlafen.

Chica – unser ängstlicher Podenco
Ob Bachblüten helfen, muss man aber bei seinem Tier selbst ausprobieren. Einige sprechen sehr gut darauf an, andere hingegen überhaupt nicht. Wir haben hier gute Erfahrungen machen können, auch bei den Pferden.
Es gibt auch Hunde denen Silvester nichts ausmacht. Unsere Campa ist so ein Vertreter. Vollkommen angstfrei geht ihr die Silvester-Knallerei, an ihrem süßen Terrier-Hintern vorbei, wie auch sonst alles andere. Aufregung ist eben nicht ihr Ding.

Campa – der angstfreie Ratonero Bodeguero Andaluz
Noch anderes drauf ist Giada, unser Hof-Sheriff. Sie will beim ersten Knall raus und für Ordnung sorgen. Zum Glück lässt sie sich davon überzeugen, dass sie nicht bei jedem „Rumms“ durchdrehen muss. Denn ein die ganze Silvesternacht durchkläffenden Hund, kann einem auch den letzten Nerv töten.

Giada – unser wachsamer Marammano
Ich wünsche allen Tierhaltern einen entspannten Rutsch ins neue Jahr!
Kerstin und Uwe haben 2 x Horse Alpin Senior und 3 x Tierwohl Super Hobelspäne, für die Pferde gespendet!!!
Das ist so klasse, denn beides brauchen wir im Winter, in rauen Mengen.
Giada im Wareneingang:

Gecheckt
Noch einmal die Kartons mit Einstreu und ohne Eisbär.

Horse Alpin Senior

VIELEN DANK FÜR DIESE WIRKLICH HILFREICHE SPENDE!!!
Seit Bachus Tod habe ich diese Rubrik ein bisschen vernachlässigt. Das soll im neuen Jahr anders werden.
Als kleiner Vorgeschmack auf die bevorstehende Silvesterfeierei, habe ich ein kleines Lied für euch gefunden.
Das ist ein besonderer Gruß an meine lieben Hamburger Freunde. Der Rest wird es hoffentlich auch verstehen. 🙂
Tiere wollen immer versorgt werden, sieben Tage die Woche. Da sind Feiertage keine Ausnahme. Besonders Pferdehaltung bedeutet tagtäglich, körperlich schwere Arbeit.

Alleine mit dem Misten bin ich jeden Tag ein paar Stunden geschäftigt. Ein Pferd äppelt ca. alle zwei Stunden und produziert dabei, einen um die drei bis vier Pfund schweren Haufen. Ein 600 Kilogramm schweres Hannoveraner Pferd wie Miranda, bringt es somit auf stolze 18 Kilogramm am Tag. Der Haflinger Nielsson ist etwas leichter, aber man sagt, Wallache äppeln mehr als Stuten.
Wie auch immer – da kommt täglich eine ganze Menge Mist zustande, den ich aus dem Stall, vom Paddock und der Weide entfernen darf. Richtig anstrengend ist es, die volle Schubkarre durch den Matsch zu schieben. Da war der trockene Sommer angenehmer. Der Boden war fest und die Pferdeäpfel sogar leichter, weil sie sehr schnell, auf dem warmen Boden trockneten.
Miranda ist es ziemlich egal, wo sie ihre Äpfel loswird. Sie äppelt wo sie geht und steht, bringt es sogar, vorne zu fressen und hinten zu äppeln. Anschließend läuft sie 100 Mal durch die Haufen, bis es keine saubere Stelle im Stall mehr gibt. Arbeitet alles noch sorgfältig in den Boden ein. Beim morgendlichen Misten habe ich dann das Vergnügen, festgetretene Pferdeäpfel vom Boden zu kratzen, auf die in der Nacht, ein 600 Kilogramm schweres Pferd gestanden hat.
Nielsson hat im Gegensatz zu Miranda bevorzugte „Toilettenplätze“, die er meistens aufsucht – aber auch nicht immer. Oft verlässt er den Stall und geht sogar noch einmal um die Ecke herum. Erst dort erleichtert er sich. Aber manchmal äppelt er auch mitten in den Stalleingang, wo natürlich alle durchlatschen.
Als Nielsson zu uns kam, markierten beide Pferde wie wild, mit Kot und Urin. Sie zeigten großes Interesse an der Hinterlassenschaft des anderen. Wobei Miranda weitaus stärker an Niellsons Äpfeln interessiert war, als der Wallach an ihren. Nielsson schnupperte überwiegend an seinen eigenen Haufen und verteilte diese großzügig und weiträumig, mit dem Vorderhuf. Was natürlich toll beim Misten ist, wenn der ganze Kram auseinander genommen, im großen Umkreis verschmiert, am Gras klebt.
Miranda schnupperte an jedem frischen Haufen, den Nielsson abgesetzt hatte. Scharrte mit dem Vorderhuf darin herum und pinkelte davor. Ich hab ein kurzes Video von diesem Verhalten gedreht. Wobei das schnuppern und scharren nicht zu sehen ist. Damit war Miranda bereits fertig, als ich die Kamera eingeschaltet hatte.
Bei unserer Verlosung hat Ute den Kalender gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Und ein zweiter Preis geht an Harry, nach Osterreich. Auch Dir gratuliere ich herzlich zum Gewinn! Was das ist, soll eine Überraschung bleiben.
Vielen Dank an alle die mitgemacht haben. ❤

Habt einen ruhigen und entspannten 4. Advent – bevor morgen der Weihnachtsstress los geht. 😀

Monika Lill hat 25.- Euro gespendet und Nicole 10.- Euro.
Auch bei diesen beiden Spendern bedanken wir uns recht herzlich und wünschen ihnen viel Glück bei der Verlosung!!!
Am 25. Dezember wird der Gewinner des Kalenders bekannt gegeben.

Auch wir sind Kalender-Stars. 🙂
Die liebe Anke hat 25.- Euro gespendet und schreibt dazu: „Kauft was ihr am nötigsten braucht“. Das werden wir tun, liebe Anke und danken Dir von Herzen!!!
Auch Du hüpfst in den Lostopf und wir wünschen Dir viel Glück!
Was wir zurzeit am dringendsten benötigen, ist Futter für die Pferde und Streuner-Katzen.
Bis zum 24.12. habt ihr noch Zeit, auch an der Verlosung teilzunehmen und gleichzeitig etwas für unsere Schützlinge zu tun. Ihr könnt gern etwas über unseren Amazon Wunschzettel bestellen, dafür einfach auf den blauen Button, rechts auf dieser Seite klicken.

Auch ich bin ein Kalender-Star! 🙂
Viele Wochen flogen hier nur die Fetzen. Dann wurde es zeitweise friedlicher, doch niemand wusste, wann Nielsson das nächste Mal ausflippen würde. Mal ging es tagelang gut, dann ballerte er der Stute wieder eine. Vollkommen überraschend und aus Gründen, die nur er kannte.
Doch mit Entschlossenheit und ein paar Veränderungen haben wir ihn weichgekocht. Zum Glück ist Nielsson nicht Erziehungsresistent. Wenn er Miranda in meiner Gegenwart eine zimmerte, gab es von mir eine Ansage die ihm klar machte, dass ich keine Schlägereien dulde. Das half und er verhielt sich plötzlich sogar – vor, während und nach – der Morgenfütterung brav. Geht doch, dachte ich!
Die Futterumstellung auf ausreichend Raufutter und einigen Maßnahmen um seinen Darm aufzubauen, halfen Nielsson ausgeglichener und zufriedener zu werden. Miranda half auf ihre Art tüchtig mit und zwar mit ihrem nicht enden wollenden Kuschelkurs. Die Stute blieb stets freundlich zu dem Rüpel, egal wie gemein er sich benahm. Sie himmelte ihn regelrecht an und klebte an dem Ekelpaket wie ein Schatten.
Miranda war vom ersten Augenblick an total verschossen, in ihren neuen Kumpel. Sobald der Wallach es schaffte außer Sichtweite zu kommen, wieherte sie. Nielsson fand die Stute eher lästig und rief nie nach ihr. Ihn interessierte es nicht die Bohne, wenn Miranda z.B. in den Stall ging.
Miranda hielt es aber ohne Nielsson nie lange im Stall aus. Obwohl sie Regen hasst und normalerweise beim ersten Tropfen in den Stall eilt, stellte sie sich im größten Schietwetter draußen neben Nielsson. Nur weil der im Regen döste. Wie schön muss Liebe sein?
Bei so viel Hartnäckigkeit blieb Nielsson gar nichts anderes übrig, als aufzugeben. Die beiden sind jetzt nur noch im Doppelpack unterwegs und Nielsson kann die Nähe der Stute immer besser ertragen.
Meistens jedenfalls.


Manchmal wird es ihm zu viel und dann gibt es leichte Rangeleien.

Doch dabei bleibt es meistens beim Drohen.

Miranda lässt sich mittlerweile nicht mehr alles gefallen. Sie kommuniziert aber nur mit Körpersprache und wird nie rabiat. Nielsson beeindruckt das nicht besonders.

Miranda würde Nielsson nie wehtun. Die alte Dame liebt ihren Freund abgöttisch. Er wirkt wie ein Jungbrunnen auf sie.

Miranda ist glücklich und das wollten wir bezwecken.
Unsere nächste Spende kommt aus Österreich. Der liebe Harry hat 25.- Euro für die Tiere gespendet!!!
Damit hilfst auch Du uns, über den teuren Winter zu kommen und hüpfst mit dieser Spende in den Lostopf!
Ich wünsche Dir viel Glück bei der Verlosung.
Liebe Stupser von den Tieren!

Ich wünsche allen Lesern einen schönen und besinnlichen 3. Advent.


Die liebe Ute hat für unsere Streunerkatzen, 3 Katzenhäuser und 3 selbstheizende Wärmedecken gespendet!!! Als die Häuschen geliefert wurden, schoben Giada und Face Dienst im Wareneingang.
Giada nahm die Pakete an.

Unser Maremmano – mal nicht ganz so blütenweiß wie sonst.
Face kontrollierte den Inhalt.

Während Giada nachzählte, ob auch wirklich drei Häuschen angekommen waren, saß Face schon im riesengroßen, leeren Karton.

„Typisch Katze“, meinte Giada, „komm da raus, wir müssen die Häuschen aufbauen“.
„Das macht die Chefin“, antwortet Face und weigerte sich den Karton zu verlassen.

„Die Arbeit bleibt natürlich wieder an mir hängen“, murmelte ich. Da kam ein netter Nachbar vorbei und bot mir seine Hilfe an. Gemeinsam hatten wir die Häuschen schnell aufgebaut.
Neugiert wurde „Villa Rustica“ in Augenschein genommen.

Das ist keine Katze – das ist unser Eisbär.
Doch auch die Streuner ließen nicht lange auf sich warten.

Katzen sind neugierig, aber auch vorsichtig.
Anfangs trauten die Katzen der Sache nicht so ganz. Ich musste erst die Kunststoff-Dinger hochbinden, die vor der Tür hängen und vor Zugluft schützen. Die Streuner hatten ja noch nie eine Katzenklappe gesehen.

Mit offener Tür ging es besser. Die mutigeren Miezen trauten sich nun in das Haus hinein.

Schnell hatten sie verstanden, wozu die Häuser hier standen.

Als letztes legte ich die warmen Decken rein. Die sind auch sehr schön. Sie haben eine Iso-Schicht, die die Körperwärme reflektiert und sind waschbar.

Vielen Dank liebe Ute, für diese schöne und sehr hilfreiche Spende!!! Jetzt haben die Streuner warme und trockene Unterschlupfe und kommen um so vieles besser durch den Winter!
Mit dieser tollen Spende hüpfst Du in unseren Lostopf! Viel Glück!!!
Helmut und Helga Hauber, haben 25.- Euro, auf unser Tierschutzkonto überwiesen!!!
Sie schreiben dazu: „Wir helfen einfach auch mit. Streichler für die Tiere!“
So einfach kann helfen sein.

Vielen Dank liebe Helga und lieber Helmut, für Eure wertvolle Unterstützung!!! Mit Eurer Spende nehmt ihr an unserer Verlosung des Fotokalenders teil.
Viel Glück! 🙂