Heute ist Weltknuddeltag, es darf also geknuddelt werden.
Dann mal los…

Heute ist Weltknuddeltag, es darf also geknuddelt werden.
Dann mal los…

Für einen Freund
Die eigentlichen Geschenke des Lebens
werden zumeist in Stille überreicht
Freundschaft und Liebe
Geburt und Tod
Freude und Schmerz
Blumen und Sonnenaufgänge
und das Schweigen
als eine tiefe Dimension
des Verstehens
Margot Bickel

Da Herr Nielsson wieder gesund ist, habe ich ihn gebeten, heute einmal für mich auszumisten. Doch was macht der faule Sack?
Schläft neben der Schubkarre ein.

Na ja, es sei ihm gegönnt. Die Krankheit hat ihn ganz schön angestrengt.
Der arme Kerl war nur mit Atmen beschäftigt und das hat ihm viel Kraft gekostet. Nun soll er schön in der Sonne dösen und sich richtig erholen.
Eben war der Schmied da und hat den Pferden die Hufe ausgeschnitten.

Ganz schön kalt war es.
Miranda konnte heute ganz gut die Hufe geben. Bei der Stute ist das seit dem letzen Jahr sehr stark von ihrer Tagesform abhängig. Mal fällt es ihr schwerer die Hufe hoch zuhalten, mal geht es ganz gut. Heute war es so lala.
Herr Nielsson, der mittlerweile wieder gesund ist, fing schnell an sich zu langweilen. Er zappelte herum, machte den Kasper , knabberte am Schmied herum und tat so, als wollte er ihn beißen.
Nach einer verbalen Ermahnung meinerseits, ergab der Wallach sich seinem Schicksal und benahm sich wie ein braves Pony.

Nielsson leidet an einer chronischen Atemwegserkrankung. Heustaub ist bei ihm der Auslöser.
Dieses Video dokumentiert seine Genesung:
Erst hat der Wallach starke Atemnot. Man sieht wie hoch die Atemfrequenz ist, die anstrengende Bauchatmung unter Zuhilfenahme der Muskeln und die stark erweiterten Nüstern. Husten steht bei ihm nicht so im Vordergrund.
Im Laufe der Behandlung klingen die Symptome ab. Die Atemnot verschwindet, die Atemfrequenz normalisiert sich.
Schön ist Beisammensein.
Die Haut friert nicht.
Alles ist leise und gut.
Kurt Tucholsky

Das fragt sich so manch ein Reiter, der gern die Gesundheit seines Pferdes, mit Naturheilmittel unterstützen möchte.
Nicht jedes Pferd nimmt die kleinen, weißen Tabletten einfach aus der Hand, so wie es unsere Stute Miranda tut.

Die Tabletten schmecken leicht süßlich. Viele Pferde nehmen sie als Leckerli.
Es gibt aber auch Pferde die verweigern die Aufnahme. Man muss sie erst langsam an den Geschmack gewöhnen. Dafür bleibt aber im akuten Krankheitsfall keine Zeit.
Dann werden die Tabletten oft in Wasser aufgelöst und dem Pferd mit einer Einmalspritze, natürlich ohne Kanüle, ins Maul gespritzt. Das muss dann mehrmals am Tag geschehen, weil bei akuten Krankheiten, die Salze meistens mehrmals täglich verabreicht werden.
Um dem eh schon kranken Tier diesen zusätzlichen Stress zu ersparen, habe ich mir eine sanftere Methode ausgedacht, die ich euch in dem folgenden Video gern einmal zeigen möchte.
Man baucht hierfür nur ein paar bei dem Pferd beliebte Leckerlis, die nicht zu klein sein sollten, etwas Wasser und natürlich Schüßler Salz Tabletten.
Nielsson leidet, genau wie Miranda, an einer chronischen Atemwegserkrankung. Kurz vor Silvester hatten wir einige Tage mit Dauerfrost und ich konnte das Heu für die Pferde nicht wässern.
Beide Pferde reagierten sofort auf den Heustaub, Nielsson heftiger als Miranda. Die Stute hustete nur, der Wallach bekam akute Atemnot.
Nielsson hustete kaum. Bei ihm saß zäher Schleim fest, seine Bronchien verkrampften sich. Er unterdrückte sogar das Abhusten und zeigte heftige Atemnot.
Der Stute konnte ich mit einer sofortigen Behandlung mit Schüßler Salzen helfen. Der Husten verschwand.
Miranda reagiert auch sehr gut auf die Salze. Beinahe augenblicklich bringen sie ihr Erleichterung. Außerdem kenne ich die Stute viel länger. Ich konnte sie die letzten 7 Jahre symptomfrei halten.
Nielsson bekommt seit Silvester ein Medikament das die Bronchien entkrampft, zusätzlich Schüßler Salze und eine Kräutermischung.
Es geht ihm bereits etwas besser, aber gesund ist er noch nicht.
Das Video dokumentiert die Besserung der Symptome.
Kerstin und Uwe haben 2 x Einstreu gespendet.

Ginger im Wareneingang
Erik hat 2 x Horse Alpin Senior von unserem Amazon Wunschzettel bestellt.

Face im Wareneingang
Gudrun hat auf ihr Weihnachtsgeschenk verzichtet und ihre Kinder gebeten, für unsere Tiere zu spenden. Was die auch ordentlich taten.

Das ist eine super tolle Hilfe!
Unser großer Dank geht an alle lieben Spender!!!
Ich schließe mich Pferdeprofi Sandra Schneider an. Mein Wunsch ist es, dass 2020 endlich die Silvester-Ballerei verboten wird. Wie Sandra so schön im Video sagt: „Viele wissen gar nicht, was sie damit den Tieren antun“.
Für uns Tierbesitzer hat Silvester immer einen faden Beigeschmack. Wir hocken im Pferdestall oder beruhigen Hund und Katz. Dabei würden wir auch gern feiern und das neue Jahr, zusammen mit unseren Freunden begrüßen.
Wir wünschen allen Tierfreunden und Unterstützer ein frohes und gesundes neues Jahr!
Ich hoffe ihr seid gut reingekommen, bei uns war der Jahreswechsel nicht so prickelnd. Eigentlich war es ziemlich ruhig, weil in der ganzen Nachbarschaft niemand knallte. Nur in einem Haus, nicht weit vom Pferdestall entfernt, wurde um Mitternacht geböllert.
Leider wurde Nielsson kurz vor Silvester krank. Wegen des Dauerfrosts konnte ich kein nasses Heu füttern. Beide Pferde reagierten auf den Heustaub. Miranda hustete sich die Seele aus dem Leib und Nielsson bekam hochgradige Atemnot.
Der Stute konnte ich mit Schüßler Salzen helfen, bei ihr blieben weitere Symptome aus. Nielsson brauchte ein Medikament das seine Bronchien erweitert und die Atemnot lindert.
Nielssons Atmung war schon vor Silvester schlecht, doch in der Silvesternacht wurde es noch schlimmer. Seine Angst vor den Böllern verstärkte die Atemnot noch mehr. Es war ein Bild des Jammers, den armen Wallach pumpend in seiner Box stehen zu sehen.
Ich hatte meinen Platz bei den Pferden, schon vor Mitternacht eingenommen. Erst war alles noch entspannt, bis um 24.00 Uhr das Geböllere bei den Nachbarn losging. Beide Pferde wurden sehr nervös. Mir gelang es als erstes Miranda zu beruhigen, die vor Angst einen schlimmen Durchfall hatte.
Beide Pferde nahmen Leckerlis, die ich vorher mit Bachblüten getränkt hatte. Miranda schlief irgendwann neben mir im Stehen ein. Nielsson wollte auch ruhen. Er war vollkommen fertig, konnte aber wegen seiner Atemnot nicht schlafen.
Nebenan krachte, zischte und knisterte es. Dann war Pause. Ich dachte schon wir hätten es überstanden und hoffte ins Haus gehen zu können. Aber da rumste es wieder.
Und so ging dann auch weiter, in einem eigenartigen Rhythmus: Rums – Pause – Bums – Pause – Rums, Bums, Zisch – Pause – Knister, Knister – Pause… Bis morgens um 1.00 Uhr morgens. Als ich endlich ins Haus gehen konnte, war Nielsson fix und fertig und ich auch.
Heute Morgen ging es dann gleich dramatisch weiter. Ich musste dann den Tierarzt für unseren alten Schafbock Carsten holen. Der Bock hatte abgebaut und machte einen schlappen und müden Eindruck. Der Grund hierfür war schnell gefunden. Carsten hatte alle seine Zähne verloren.
Alte Schafe verlieren irgendwann ihre Zähne. Solange es nur die vorderen Zähne sind, ist das auch nicht schlimm. Aber Carsten fehlten leider fast alle hinteren Zähne, ohne die das Wiederkauen nicht funktioniert. Er wäre langsam verhungert, weil er ohne hintere Zähne, nicht die nötige Energie und Nährstoffe bekommt, die sein Körper braucht.
Es gab keinen anderen Weg, wir mussten ihn gehen lassen. Carsten ist heute Morgen, an einem grauen, nassen Nebeltag, sanft eingeschlafen.
Eine große Persönlichkeit ist für immer von der Bühne des Lebens abgetreten.

Ich bin sehr traurig und werden dich alten Rocker, der dann doch noch sanft wurde, nie vergessen. Schade dass Du schon gehen musstest.
Für dich – This is the End…
Tierhilfe Miranda e.V. wünscht euch allen einen guten Rutsch.

Feiert schön und kommt gut rein!
Wir lesen uns im neuen Jahr wieder.

Wir wünschen unseren Freunden, Unterstützern, Vereinsmitgliedern und allen die uns Nahe stehen, schöne und ruhige Weihnachtstage im Kreise ihrer Familien und einen guten Start ins Jahr 2020.
Wir freuen uns über so viel Unterstützung und hoffen, mit euch auch im nächsten Jahr, erfolgreiche Tierschutzarbeit leisten zu können. Danke ihr Lieben! Mit euch konnten wir viel bewegen!

Irgendwo im Nirgendwo!
Ein sehr kleines Dorf wird geschmückt.

Nicht im Ortskern. Nein, dort wo sich Hase und Igel gute Nacht sagen.
An einer einsamen Landstraße, ohne Fußweg, ohne Häuser, ohne irgendwas. Nur ein einsames Bushäuschen wartet auf die wenigen Schüler, die es noch gibt.
Blick nach links.

Blick nach rechts.

Blick nach gegenüber.

Auch wenn die Weihnachtsdekoration noch so gut versteckt wurde, Campa und ich haben sie kurz vor Weihnachten gefunden.
Ich würde für das nächste Jahr vorschlagen, einen Feldweg im Moor zu dekorieren.
In diesem Sinne, wünsche ich euch allen einen ruhigen 4. Advent!
Es gibt immer mal wieder Jahre, mit einem erhöhten Mäuseaufkommen. Das ist gut für Wildtiere, die sich von Mäusen ernähren. Dazu gehören zum Beispiel Greifvögel, Eulen, Fuchs, Marder, Schlangen und noch einige andere Tiere.
2019 war ein wirklich gutes Mäusejahr. Ich konnte das sehr schön an den Geschenken erkennen, die die Katzen mir machten. Das ganze Frühjahr, den Sommer und Herbst über, lagen massenhaft tote Mäuse vor unserer Haustür.
Das gute Mäusejahr hat aber auch einen positiven Effekt auf die Wildtiere. Bei uns gibt es endlich wieder viel mehr Eulen. In den letzten Jahren ging der Bestand immer mehr zurück.
Wenn ich jetzt um 23.00 Uhr herum, die letzte Heumahlzeit des Tages für die Pferde fertig mache, höre ich immer jemanden „Huuhhhuuu, huuhhhuuu“ rufen. Das ist ein Waldkauz. Der sitzt nicht weit vom Stall entfernt, in der Dunkelheit auf einem Baum. Leider bekomme ich ihn nie zu Gesicht.
Die Katzen auf dem Gnadenhof fangen noch immer viele Mäuse. In der letzten Nacht muss Familie Maus eine unschöne Begegnung mit den Miezen gehabt haben.
Sieht wie einer Mäusefamilie aus, oder?

Mama, Papa und Kind?
Unsere treue Unterstützerin Anja, hat über unseren Amazon Wunschzettel, Futter für die Tiere bestellt!
Für alle Tiere war etwas dabei!
1 x 5 kg Kanne Energiebarren
1 x 5 kg Hundebrot
2 x 1 kg Hundekuchen
1 x 3 kg Veggie-Mix mit Gemüse
1 x 1 kg Wiesenbussis
3 x 1 kg Wiesnhappies
12 Dosen Animonda GranCarno Hundefutter
12 Dosen Animonda Carny Katzenfutter
Schau mal, wer alles beim Auspacken geholfen hat:

Gewusel im Wareneingang

Ginger hat gleich zwei Pakete erobert
Campa prüfte als erstes, das Paket mit den Pferdeleckerlis.

Alles in Ordnung
Danach das Paket mit dem Hunde- und Katzenfutter.

Auch vollständig und heil
Ebenso mit wichtigem Gesicht, das Paket mit den Hundekuchen.

Jawoll, alles in Ordnung
Da wollte unser selbsternannter Hof-Sheriff auch nochmal die Nase reinstecken.

Vielen Dank liebe Anja, für Deine großartige Spende!!!
Inklusive Kätzchen?

Man könnte es fast glauben.
Ich habe Giada nachschauen lassen.

Ich wünsche allen einen schönen und gemütlichen 3. Advent.

Bei uns sieht es nicht so romantisch aus, wie auf dem Bild. Es stürmt und regnet bereits seit Wochen. Ist ein Sturm durch, kommt auch schon der nächste und bringt neuen Regen mit.
Mittlerweile sind alle Gräben Oberkante-Unterlippe-voll. Laufen sogar schon über.
Das ist nur einer der kleiner Nebengräben. Den sieht man sonst kaum.

Normalerweise steht hier nicht mal halb soviel Wasser drin.
Jetzt läuft der über…

Das hat auch damit zu tun, dass der Wasserspiegel der Oste enorm hoch ist und der Wind das Wasser ins Land drückt. So können die Pumpen des Sperrwerks, das Wasser nicht rauspumpen.
Auch das große Fleet an der Straße ist voll.

Ich konnte auf der Gassirunde beobachten, wie das Wasser in die falsche Richtung läuft. Kein Wunder wenn wir hier langsam absaufen.

Heute stürmt es besonders heftig. Es sind immer wieder einzelne, starke Orkanböen dabei. Gerade eben ist dieser Baum umgefallen.

Eine heftige Orkanböe, ein lauter Knall und der schöne, große Baum lag danieder. Vor einer Sekunde stand er noch stolz da.
Ich kann es immer noch nicht fassen…
Dabei hat er richtig dicke Wurzeln, wie man hier sehen kann.

Gesund war er auch.

Es ist wirklich traurig.

Zum Glück ist er nicht auf den Weg gefallen.
Wir warten jetzt ab, bis der Sturm vorbeigezogen ist und hoffen, dass nicht noch mehr passiert.
Passt gut auf euch auf.
Die Miezen warten schon auf uns.
Kerstin und Uwe haben 10.- Euro für den Schmied dazu gegeben. Das ist super nett von den beiden und eine tolle Hilfe für uns. Wir bedanken uns recht herzlich.
Regelmäßige Hufpflege ist für Pferde sehr wichtig. Unser jetziger Schmied verlangt leider 10.- Euro mehr, im Vergleich zu unserer ehemaligen Hufpflegerin. Dafür besitzt er ein viel größeres Wissen.
Wir zahlen lieber 10.- Euro mehr, wenn dafür gut gearbeitet wird. Die Mehrkosten für die Hufbearteitung haben bis jetzt jedesmal Kerstin und Uwe aufgefangen. Das ist einfach großartig!
Ihr seid wirklich tolle Unterstützer und Tierfreunde! VIELEN DANK!!!
Der Schmied bearbeitet die Hufe unserer Pferde gerade mal seit einem knappen halben Jahr und Mirandas rechter Vorderhuf sieht schon so viel besser aus. Die Hufpflegerin hat das in 3 Jahren nicht geschafft.

Der Schmied hat dem Huf eine ganz andere Form gegeben. Dadurch liegt nicht mehr so viel Spannung auf dem Riss.
Die zweite Tierarztrechnung für Miranda ist angekommen. Diesmal wurde der abendliche Besuch, am 30.07.2019 abgerechnet. Miranda ging es an diesem Abend plötzlich sehr schlecht. Innerhalb von zwei Stunden, befand sie sich in einer sehr kritische Lage. Ich befürchtete das Schlimmste.
Zum Glück sind die Pferde bei uns immer unter Beobachtung. Den ganzen Tag ging es der Stute gut, sie benahm sich wie immer. Um 17.00 Uhr war ich noch bei den Pferden auf der Weide.
Doch als ich um 19.00 Uhr füttern wollte, stand ein nervöses Pferd, mit weit aufgerissenen Nüstern vor mir. Miranda verweigerte nicht nur das Futter, sie lief unruhig umher, schlug mit dem Schweif und flehmte – ein Zeichen für Unwohlsein und Schmerzen. Ihr Herz raste, ich konnte es an der Seite durch die Haut schlagen sehen und sie atmete viel zu schnell..
Der sofort alarmierte Tierarzt war um 21.00 Uhr auf dem Hof.
Er konnte keine wirkliche Diagnose stellen, wirkte nicht gerade zuversichtlich. Doch zum Glück schlug seine Behandlung an. Miranda ging es stündlich besser. Am nächsten Tag war alles wieder gut. Der stürmische Krankheitsverlauf, konnte durch ein rasches Eingreifen, gestoppt werden.
Wie ich jetzt sehen konnte, hat der Tierarzt einen Tierschutzpreis für uns gemacht und nicht den Aufschlag für den Notdienst berechnet. Das ist sehr nett! Mit 92,49 Euro kommen wir noch günstig davon.
Aber auch dieser Betrag ist für unseren kleinen Verein nicht einfach aufzubringen.
Wenn jemand vielleicht ein paar Euro dazugeben könnte, würde er uns sehr helfen. Es muss nicht viel sein. Jeder Cent den wir für Futter ausgeben können, hilft uns die Tiere über den Winter zu bringen.
Vielen Dank für eure Hilfe!

Ich wünsche allen einen schönen 2. Advent.

Macht es euch so richtig schön zuhause gemütlich. Das ist das Beste, falls ihr auch so ein Schietwetter habt. Bei uns regnet und stürmt es seit Tagen. Wenn es so weiter geht, sind wir bald vollkommen abgesoffen.
Die Pferde gehen schon seit letzten Mittwoch, kaum noch aus den Stall heraus. Wer mag es ihnen verdenken? Für mich bedeutet das mehrmals täglichen den Stall zu misten.

In den letzten Tagen traf ein Paket nach dem anderen ein! Verschiedene liebe Unterstützer, sind unabhängig voneinander auf die Idee gekommen, dringend benötigte Dinge, über unseren Amazon Wunschzettel zu bestellen.
Wir sind einfach nur glücklich und dankbar! Wieder einmal haben tierliebe Menschen gehandelt, ohne große Worte zu verlieren!
Ich kann leider nicht jede Spende, dem jeweiligen Spender zuordnen. Einigen Sendungen lag kein Lieferschein bei. Aber ich denke, darauf kommt es diesen lieben und hilfsbereiten Menschen auch gar nicht an.
Als erstes traf ein Paket von einem unbekannten Spender ein. Es war randvoll gefüllt, mit getrocknetem Rinder-Euter. Das ist ein beliebter Leckerbissen bei unserem Hunderudel.
Giada kann es gar nicht fassen:

So viel! Wie das duftet…
Da schiebt sich gleich Campas Kopf aufs Foto…

Lass mich auch mal riechen…
Von Michael bekamen die Hunde auch Leckereien: 2 x 5 kg Hundekuchen und 1 x 5 kg Kanne Energiebarren. Die letzteren teilen sie gern mit den Pferden, denn die Hottis mögen die Energiebarren auch sehr gern.

Und dann ging es Schlag auf Schlag.
Der schnelle Eddi musste extra wegen uns seine Tour umstellen, weil sein Auto voll bis unters Dach war und er nirgends rankam.

Die viele Pakete ließen auch die Katzen nicht kalt.

Moni schreitet die Reihe der Paket ab und Goldie blickt erstaunt nach oben.
Am nächsten Tag kamen die nächsten Pakete an.
Hier seht ihr Giada im Wareneingang:

In den Paketen waren:
Von Kerstin und Uwe: 2 x Tierwohl Super Hobelspäne

Brauchen wir im Winter dringend für den Pferdestall
Von Mathilda: 1 x Schüßler Salz Tabletten Nr. 3, 6 x 800 g Animonda Katzenfutter, 1 x 15 kg Horse Alpin Senior, 1 x Wiesenbussis Pferdeleckerlis.

Horse Alpin Senior bekommen unsere Pferde jeden Tag, morgens und abends zu fressen.
Die Lieferfirma legte noch einen kleinen Karton mit Proben, von Agrob Pferdefutter und eine Tüte Eggersmann Pferdeleckerlis, mit erreichtem MHD dazu.

Dann waren noch 12 x 400 g Kitekat Katzenfutter dabei. Allerdings weiß ich nicht wer das Futter gespendet hat.
Auch hat uns wieder ein befreundeter Tierschutzverein unter die Arme gegriffen.
Wir haben eine ganze Menge Katzenfutter erhalten!

Und ein Regenfass, das uns prima helfen wird, den Paddock trockener zu halten.

Aber das ist noch lange nicht alles.
Die liebe Almuth hat 10.- Euro auf unser Vereinskonto überwiesen.
Claudia und Anja haben uns Flohmarktsachen zukommen lassen.
Das alles ist eine so große Hilfe für unseren kleinen Verein. Ihr helft uns, damit wir den langen und teuren Winter besser überstehen können.
Wir danken deshalb allen Spendern von Herzen! ❤
Streunerkatzen sind kaum zu vermitteln. Erst recht nicht, wenn es sich um ausgewachsene Tiere handelt. Die Babys konnten wir im letzten Jahr sehr gut unterbringen. Bei den älteren Katzen ist das schon eine ganz andere Geschichte.
Doch nun haben doch noch zwei Kater den Hof verlassen. Sie sind unsere schönsten, puscheligsten und zutraulichsten Miezen gewesen. Flauschi und Henry haben zusammen einen schönen Platz gefunden, wo sie für immer bleiben werden.

Flauschi

Henry
Ich werde die beiden vermissen. Für den Verein ist es natürlich besser so. Die laufenden Kosten werden mit dem Auszug der beiden etwas gesenkt. Zwei Katzen weniger, die wir durchfüttern müssen. Das macht sich schon bemerkbar.
Trotzdem bricht es mir ein klein wenig das Herz. Auch die Hunde werden Kater Flauschi vermissen. Er ist ja immer so gerne mit uns spazieren gegangen.
Hier ist ein kleines Video zur Erinnerung.
Macht es gut ihr beiden!
Heute war wieder der Hufschmied auf dem Hof. Beide Pferde machten gut mit. Nielsson war nur noch manchmal albern, er lernt offensichtlich dazu, was gewünscht ist und was nicht. Miranda konnte ohne Probleme die Beine heben.
Die jeweilige Tagesform der Stute entscheidet, wie die Hufpflege abläuft. Beim letzten Termin fiel es Miranda schwer, die Hufe hochzuhalten. Man merkt ihr langsam ihr Alter an. Im Frühjahr wird die Dame 29 Jahre alt.
Zum Glück hat sie nicht jedes Mal Probleme. Es ist auch ein großer Unterschied, wie der einzelne Hufpfleger arbeitet. Unser jetziger Schmied kann ohne Bock arbeiten und das ist es für die alte Dame viel angenehmer.
Ich bin gar nicht mehr von der Kompetenz unserer ehemaligen Hufpflegerin überzeugt. Der Schmied hat den Riss in Mirandas rechtem Vorderhuf, viel besser im Griff. Die Hufpflegerin machte daran 3 Jahre herum, ohne ein vernünftiges Ergebnis.
Der Schmied gab Mirandas Hufen eine ganz andere Form. Dadurch liegt auf der Stelle mit dem Riss, viel weniger Spannung. Schon nach drei Terminen kann man gute Fortschritte sehen.
Miranda Huf, heute nach dem Ausschneiden.

Natürlich ist die Stute durch den Matsch gestiefelt, bevor ich die Kamera aus dem Haus geholt hatte. Aber man kann trotzdem die Verbesserung erkennen.
Ich wünsche allen Lesern, Vereinsmitgliedern, Freunden, Helfern und Unterstützern einen schönen und besinnlichen 1. Advent.

Sicherlich weißt du, dass erst Winter ist, wenn die Menschen in Norddeutschland sich eine Kapuze aufsetzen. Das dauert natürlich noch. Trotzdem finde ich, sind wir heute schon nahe am Schietwetter dran.
Es regnet und stürmt schon die ganze Nacht und ist so richtig schön ungemütlich.
Sturm ist zwar erst, wenn die Schafe keine Locken mehr haben. Alles davor nennen wir Nordlichter nur ein büschen Wind. Trotzdem ziehen die Pferde es vor, heute im Stall zu bleiben.
Sie freuen sich über ihren schönen großen Offenstall, den sie nutzen können, wie und wann sie es möchten. Die beiden vertragen sich mittlerweile so gut, dass sie ohne Zickereien zusammen stehen können und ohne Stress, aus einer Heuraufe fressen.

War heute morgen leider etwas dunkel, darum ist das Foto nicht gut geworden.
Beide Heubadewannen sind im Betrieb und erleichtern mir das Heuwässern ungemein. Im Winter im Wasser rumzupütschern, ist nicht gerade die schönste Aufgabe. Aber wat mut, dat mut, wie der Norddeutsche sagt, damit unsere beiden Heustauballergiker, schön gesund bleiben.

Die Schafe haben noch Locken, wie du unschwer erkennen kannst. Und sie haben Hunger. Die Zwerge belagern den erst vor ein paar Tagen, gelieferten Heuballen.

Wie kleine nimmersatte Raupen, fressen sie sich in den Ballen hinein…

Das dürfen sie ruhig. Die kleinen Schafe laufen die meiste Zeit frei auf dem Hof herum, gemeinsam mit den Hunden und Katzen.
Cashmere der kleine Fress-Sack, guckt frech um die Ecke.

Natürlich thront wieder Kater Baghira, ganz oben auf dem Heuballen.

Karin hatte mal gefragt, ob die Heuballen dieses Jahr mit Kätzchen geliefert werden. Das könnte man wirklich glauben. Denn weiter unten hat es sich Carry im Heu gemütlich gemacht.

So nun warten wir bis der Sturm durch ist und trinken eine Tasse Tee. Prost!
Kaum war die Zufahrt wieder frei, gaben sich hier die Post, Hermes und DPD die Klinke in die Hand. Gestern kam ein Paket nach dem anderen. Nicht nur unsere eigene Futterbestellung traf ein, nein, es kamen auch noch Spenden, von lieben Unterstützern.
Es gibt so viele tolle Menschen die einfach helfen. Die handeln, ohne große Worte zu verlieren. Sie sitzen überall auf dieser Welt, werden aber meistens übersehen, weil sie still sind und ihre guten Taten, nicht an die große Glocke hängen.
Sie brauchen kein Lob und keine Bestätigung. Doch eins ist klar, diese Menschen machen unsere schöne Welt, noch ein kleines bisschen schöner.
Darum lasst euch heute einmal von Herzen danken! ❤
So ging es gestern zu, im Wareneingang:

Unsere Bestellung traf als erstes ein und wurde von Campa geprüft.
Dann kamen die Spenden.

Ginger und Baghira nehmen die Pakete unter die Lupe
Fast wie Weihnachten war das.
Diese lieben Unterstützer haben uns geholfen:
Giada schaut erwartungsvoll in das Paket:

1 x Tierwohl Super Hobelspäne, 2 x Hores Alpin Senior.

Einen Sack Höveler Puritan Senior.

12 Dosen Hundefutter und Salzlecksteine für die Pferde.

12 Dosen Katzenfutter und 3 Beutel getrockneter Rindereuter für die Hunde.

Ein super-tolles Leckerli-Set für die Pferde.


Der schwarze Kater hat zwei Augen – wirklich! 🙂
Wir bedanken uns bei allen lieben Unterstützern, für diese großartige Hilfe!!!
Gerde jetzt, wo die teure Zeit der Pferdehaltung voll im Gange ist, brauchen wir eure Hilfe.
DANKE für diese tollen Entlastung. Ihr seid einfach großartig!!!
Irgendwie ist hier momentan der Wurm drin!

Nach dem Stromausfall am Wochenende, ist jetzt die Wasserleitung unter unserer Straße kaputt. Schon gestern wurde die ganze Straße aufgerissen. So kommt da kein Auto vorbei.

Wir warten dringend auf die Futterlieferungen. Doch gestern konnten weder die Post, noch DPD und Hermes, den Hof anfahren. Ich bekam nur eine Mail, dass am nächsten Tag, die Zustellungen weider versucht werden.
Heute morgen auf der Gassirunde, sprach ich mit einem der Arbeiter. Er meinte sie wollen in zwei Stunden fertig sein. Hoffentlich schaffen sie das, sonst gibt es heute wieder kein Futter und dann wird es langsam eng.
Drückt bitte die Daumen.