Leider sind Streunerkatzen ein weitläufiges Problem. Auch bei uns auf dem Gnadenhof haben sich jetzt einige halbwilde Katzen eingenistet. Es scheint sich um einen Familienverband zu handeln, der in den Nebengebäuden eingezogen ist. So genau kann ich das nicht noch sagen, da sie alle sehr scheu sind.
Seit dem Winter sehe ich immer mal wieder Katzen, die nicht zu uns gehörten. Mal huscht hier eine längs, mal taucht dort eine auf. Auf dem Land ist das nichts Ungewöhnliches. Erst wenn die Tiere offensichtlich in Schuppen und Scheunen hausen, erkennt man, dass es sich um halbwilde Tiere handelt, die kein Zuhause haben.
Die Miezen die sich hier verstecken, sehen sich alle sehr ähnlich. Darum weiß ich nicht genau, wie viele es wirklich sind. Ich habe einige rote Kater und dreifarbige Mädels gesehen. Es ist mir gelungen zwei – oder drei – rote Kater zu fotografieren.
Einen ganz roten, puscheligen Kater erwischte ich im Schuppen, hoch oben auf einem Balken.

Einen rot/weißen Kater mit kurzen Beinen, konnte ich durch das Küchenfenster fotografieren.

Beide sehen ziemlich heruntergekommen aus, was man auf den Fotos nicht erkennen kann. Ich sah noch eine kleine, bunte Katze, die höchstwahrscheinlich eine Verletzung am Kopf hat. Sie war zu scheu und huschte gleich davon. Darum konnte ich sie mir nicht näher anschauen.
Heute Morgen war ein roter Kater vor der Haustür. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass eine Katze vor der Tür sitzt und merkte es erst, als ich schon die Hunde herausgelassen hatte. Die jagten ihn sogleich auf den Kirschbaum.

Unser Hof-Sheriff findet es gar nicht witzig, wenn sich ein fremder Kater in unserem Garten herumtreibt.

„Wo steckst du Feigling? Ich kann dich doch riechen!“ sagte Giada

Der Kater hat´s einfach ausgesessen… Irgendwann wird der Hund schon aufgeben, dachte er.

„Ich hab Geduld“, sagte der Eisbär. Doch ich bat Giada ins Haus, damit der Kater vom Baum herunter konnte.

Wir müssen jetzt unbedingt etwas unternehmen, damit die Streunerkatzen sich nicht vermehren. Ich werde die Katzen anfüttern und schauen, wie weit sie mich an sich heranlassen. Falls ich gar nicht an sie herankomme, werde ich die Tiere mit einer Falle einfangen und sie zum kastrieren bringen.
Hierfür werden nicht unerhebliche Kosten für Tierarzt und Futter auf uns zukommen. Unser kleiner Verein hat keine Rücklagen für eine solche Aktion. Die Kosten für die Kastrationen und die sicherlich auch anderweitig dringend benötigten Behandlungen, sprengen unser Budget. Deshalb benötigen wir dringend Unterstützung.
Jede noch so kleine Spende ist willkommen!!!
Tierhilfe Miranda e.V.
IBAN: DE74241910153614182800
BIC: GENODEF1SDE
Volksbank Stade-Cuxhaven eG
Wir würden uns sehr freuen wenn ihr uns dabei unterstützt, das Katzenelend einzudämmen. Auch das ist aktiver Tierschutz!