Von der Tiefe bis hoch zu den Sternen
durchflutet Liebe das All.
Hildegard von Bingen

Von der Tiefe bis hoch zu den Sternen
durchflutet Liebe das All.
Hildegard von Bingen

Befreundete Tierschützer haben uns diesen Transportkorb zur Verfügung gestellt.

Sie helfen uns mit dem Korb beim Einfangen der Streuner und der Vermittlung der Babys. Die Tierärzte sind in Zukunft vor Angriffen besser geschützt. Denn in diesem Spezial-Käfig kann die Katze fixiert werden und bekommt die Narkose von außen, durch das Gitter gespritzt.
Damit sollte nicht noch einmal so ein Theater wie mit Max geschehen, wobei ja unsere Transportbox kaputt ging. Dieser Käfig ist auch von der wildesten Katze nicht kleinzukriegen.
Wir haben uns sehr über dieses tolle Teil gefreut und bedanken uns von Herzen, für die tolle Unterstützung!!!
Es ist so schön wenn Menschen zusammenhalten, um Tieren zu helfen!
Wie ihr wisst, hatte Face ein schlimmes Auge.

Der Tierarzt gab uns eine Augensalbe. Weil keine Verletzung der Hornhaut und keine Infektionskrankheit vorlag, sollte die Sache in gut einer Woche vergessen sein. Doch auf dem Auge klebte auch nach einer Woche, immer noch ein dicker, zäher Schleim. Den ich mehrmals täglich vorsichtig vom Auge entfernte.

Das Auge ist gerötet.
Der Tierarzt verordnete eine andere Salbe, aber das Auge blieb gerötet, lichtempfindlich und es war weiterhin Schleim darauf zu sehen. Zum Glück verlor Baby-Face nicht ihren Appetit. Was bei einem schmerzenden Auge leicht der Fall sein kann.
Als ich dem Kätzchen Schüßler Salze gab, begann die Entzündung abzuheilen. Die Schüßler Salze regten die Selbstheilungskräfte der kleinen Maus an und innerhalb von zwei Tagen, war ihr Auge vollkommen in Ordnung.
Nach einem Tag mit Schüssler Salzen: Das Auge ist nicht mehr gerötet.

Giada schaut nach unserer Patientin.
Aber noch etwas lichtempfindlich.

Ab dem zweiten Tag mit Schüßler Salzen, war nichts mehr vom schlimmen Auge zu erkennen.

Die Heilung hatte zwei Wochen gedauert. Nun ist das Auge aber wieder vollkommen in Ordnung!
Katzenbabys kommen mit blauen Augen auf die Welt. Face Augen sehen momentan braun aus. Aber das kann sich noch leicht ändern. Ich finde allerdings, dass diese Farbe ihr gut steht.
Mirandas Fell sieht wieder so schön wie im letzten Sommer aus. Sie hat auch ihren bezaubernden Kupferglanz zurück. Alle Probleme im Fellwechsel sind vergessen.

Die Bierhefe-Kur war genau richtig. Wir füttern jetzt noch den 2. Eimer zu Ende. Die nächste Kur starten wir sehr rechtzeitig, vor Beginn des nächsten Fellwechsels. Unser altes Mädchen braucht jetzt diese Unterstützung.

Die Pferde ruhen in den heißen Mittagsstunden, gern im Stall. Den können sie jederzeit aufsuchen, ganz wie es ihnen gefällt. Hier sind sie nicht nur vor der Sonne, sondern auch vor den lästigen Fliegen geschützt.

Dösen im Stall
Zum Schluss habe ich noch ein Foto von einer Lilie für euch, die gerade so schön blüht.

Unsere Herdenschutzhündin Giada, kümmert sich liebevoll um die eingefangenen Katzenbabys. Sie ist mir eine so große Hilfe! Giada bekommt jedes Baby zahm, auch die sehr schüchternen sind schon aufgetaut.
Immer liegt mindestens eines der Babykatze neben oder auf dem Hund.

Dem Maremmano wird das nie zu viel.

Unser Eisbär hat unendliche Geduld mit den Kitten.

Sie kümmert sich sogar richtig um sie.

Unser Eisbär ist echt der Hammer. Sie hat ein Talent zum Katzen zähmen. Ich habe noch nie einen so liebevollen und umsichtigen Hund erlebt. Immer ist sie bei „ihren Babys“. Knuddelt und knabbert und schaut und macht. Den Babys gefällt es!
Der Maremmano hilft mir so sehr. Ohne sie hätte ich die Bande nicht so schnell zähmen können. Giada, du bist einfach großartig! ❤
Seit gut einer Woche hat es immer mal wieder geregnet und damit hat sich die Lage auf der Weide entspannt. Das Frühjahr war leider viel zu trocken. Im April und Mai fehlte der Regen und so konnte das Gras für unsere Pferde und Schafe nicht wachsen.
Anfang Mai sah die Weide schon aus, wie in anderen Jahren, am Ende des Sommers. Es war kaum Gras drauf. Dabei sind Mai und Juni die Monate des schnellen Wachstums. Nur dieses Jahr fehlte der Regen.
Auf der Schafweide war schon nichts mehr drauf und bei den Pferden wurde es langsam echt kritisch. Bis zur letzten Woche, fütterte ich unsere Pferde, genauso wie im Winter, mit Heu und Horse Alpin Senior. Jetzt sieht es so aus, als ob ich die Zufüttererung bald reduzieren kann.
Man kann richtig zuschauen, wie durch den Regen wieder alles grün wird. Heute Morgen zog die Feuchtigkeit von den Weiden hoch und Nebel lag in der Luft. Bei der Morgenfütterung herrschte eine ruhige und entspannte Stimmung.
Hier sind ein paar Bilder, die ich um 6.00 Uhr in der Früh aufgenommen habe.

Landschaft im Nebel.

Ruhe und Frieden auf der Weide.

Das Horse Alpin Senior schmeckt unseren Oldies.

Vielen Dank an alle, die unseren Hilferuf nach Katzenfutter gehört haben!
Am Samstag kamen hier etliche Pakete mit Katzenfutter an.

Das war eine tolle Überraschung. Wir hätten nie gedacht, dass so viele Tierfreunde unserem Aufruf nachkommen. Gespendet haben Ute, Petra, Elisabeth, Ewald, Wolke, Anja, Thomas und Uwe mit dem Schlappohrrudel. Ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe. Nicht in jedem Paket lag ein Lieferschein, mit Namen des Spenders bei.
Vielen Dank an alle Spender!!! Damit bekommen wir die Baby-Katzen eine ganze Weile statt! Dank Giada, sind die Kitten schon wieder zahmer geworden.

Baby-Face hat eine kleine Schwester bekommen. Das Kätzchen links, sieht Face (rechts im Bild) sehr ähnlich, ist aber ein paar Wochen jünger.

Daran erkennt man deutlich, dass Face noch nicht sehr gewachsen ist.
Das lief leider nicht so einfach, wie gedacht. Als erstes erwischten wir den arg heruntergekommenen roten Kater. Ich hatte gehofften ihn bald einfangen zu können. Denn sein gesundheitlicher Zustand ist sehr traurig.
Der Kater dem wir den Namen „Max“ gegeben haben, wurde durch das Anfüttern erstaunlich zutraulich. Wir konnten ihn mit einer Scheibe Wurst, in die Transportbox locken. Darin musste er die Nacht über ausharren, denn er sollte nüchtern zum Tierarzt gebracht werden.
Am nächsten Mittag fuhr ich mit dem Kater zum Tierarzt. Max saß während der Fahrt erstaunlich ruhig in seiner Box. Schlimm war nur sein massiver Durchfall. Er hatte in die Transportbox gemacht und das stank erbärmlich.
In der Praxis angekommen, blieb er weiterhin total ruhig. Ich stellte die Transportbox auf den Behandlungstisch und sagte noch zum Tierarzt: „Der ist nicht so scheu wie angenommen, er wird sie sicher nicht angreifen“.
Eigentlich rechnete ich erst ab 14.00 Uhr mit dem Anruf des Tierarztes. Doch als ich gerade nach Hause kam, klingelte schon das Telefon. Die Tierärztin war dran, ich sollte die Katze sofort abholen, möglichst solange sie noch schlief.
„Jetzt schon“? wunderte ich mich. Max war in der Praxis total ausgerastet. Schon als die Tierärztin in die Box greifen wollte, ging er auf sie los. Er verbiss sich im Handschuh und verlor dabei seine beiden unteren Eckzähne. Beim Kampf mit dem Kater, ging leider auch unsere Transportbox zu Bruch.
Ich fuhr sofort los. Als ich in die Praxis kam, lag Max in der kaputten, mit Band umwickelten Transportbox und schlief. Er würde lange schlafen, meinte die Tierärztin, denn sie musste noch einmal nachspritzen. Weil der Kater sich so aufgeregt hatte, wirkte das Narkosemittel nicht.
Das Tierarzt-Ehepaar war bedient. Nach dem Kampf mit Max konnten sie die ganze Praxis wischen, weil sich Durchfallkot und Urin, überall verteilt hatten. Die Tierärztin bestätigte, dass der Kater sich in einem schlimmen gesundheitlichen Zustand befindet. Lange wäre er nicht mehr am Leben geblieben.
Sie behandelte ihn soweit es möglich war. Max bekam ein Antibiotikum und Entzündungshemmer gespritzt, etwas gegen die Würmer in den Nacken und viel Flüssigkeit unter die Haut. Damit wollte sie den hohen Flüssigkeitsverlust aufgrund des massiven Durchfalls ausgleichen.
Heute ist Max wieder wohlauf. Er hatte bereits gestern Abend einen relativ guten Eindruck gemacht. War gut aus der Narkose erwacht und hatte auch gleich gefressen. Jetzt hoffen wir, dass er sich erholt. Mehr können wir nicht tun, denn er wird sich nicht noch einmal einfangen und behandeln lassen. Drückt die Daumen für den armen Kerl.
Das ist Max heute Morgen.

Leider ist unsere Transportbox bei der Aktion drauf gegangen.
Aus organisatorischen Gründen ist unsere Facebook-Seite umgezogen.
Ihr findet uns jetzt unter: https://www.facebook.com/TierhilfeMiranda1/
Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns auch auf Facebook folgt und unsere Beiträge teilt.

Ab und an muss man neue Wege gehen…
Ich konnte 12 Katzenbabys, die viel Arbeit machen, einsammeln. Es sind 3 oder 4 Würfe und zwei Mütter. Baby-Face hat anscheinend ihre Mutter wieder. Aber genau weiß ich das nicht, denn beide Mütter kümmern sich um alle Babys.

Alle Tiere habe ich in den letzten Tagen angefüttert und eingesammelt. Eine Mutter ist etwas zahmer, die andere ist sehr scheu.
Giada hilft mir sie zahm zu machen. Die Babys hat sie schon soweit gezähmt, dass ich an sie herankomme. Unser Eisbär ist einfach der Hammer!

Die Babys vertrauen ihr und liegen beim und auf dem Hund!


Auch die dreifarbige Mutter schläft bei Giada.


Die Baby-Flut belastet unsere Vereinskasse enorm. Wir brauchen unbedingt Katzenfutter und -streu. Die Kleinen fressen uns die Haare vom Kopf. Andauernd haben sie Hunger, andauernd muss ein kleiner Scheißer aufs Klo.

Vielleicht möchtet ihr ein paar Dosen Kitten-Futter oder einen Sack Katzenstreu spenden? Dafür könnt ihr gern unseren Amazon-Wunschzettel nutzen. Den Button findet ihr rechts auf dieser Seite.
Wir freuen uns über jede Unterstützung. Auch die kleinste Spende hilft!
Vielen Dank!!!
Wie ihr sicher mitbekommen habt, versuchen wir gerade das Problem mit den Streuner-Katzen in den Griff zu bekommen. Das ist leider eine langwierige Sache, erfordert Geduld und einiges an Organisation.
Wir arbeiten eng mit einem Tierarzt zusammen. Ich spreche mich täglich mit ihm ab, wann er Zeit zum Operieren hat und ich die Falle aufstellen kann. Denn es gibt einiges zu beachten.
Die Katzen müssen vor der OP nüchtern sein. Also muss ich sie über Nacht einfangen und bis zum nächsten Mittag, in der Falle sitzen lassen. Das ist nicht wirklich schön für die Tiere, geht aber nicht anders.
Leider ist noch keine Mieze in die Falle gegangen. Ich hätte gern so schnell wie möglich, dieses arme Würmchen gefangen.

Der Kater ist ein Bild des Jammers. Er ist klapperdürr und sein Körper voller Wunden.

Nur mit einer Kastration ist es hier nicht getan. Hoffentlich kann der Tierarzt im helfen und er erholt sich wieder.
Wir freuen uns, wenn ihr unsere Arbeit unterstützt!
Das Wichtigste im Leben
finden wir nicht durch intensive Suche,
sondern so, wie man etwa eine Muschel am Strand findet.
Im Grunde findet es uns.
Jochen Mariss

Als erstes: Es regnet!!! Seit 17.50 Uhr regnet es!!! Hoffentlich wird das ein langer, schöner Landregen. Noch nie haben wir uns so über Regen gefreut! 😀
Und jetzt zeige ich euch ein paar Libellen, die Ulli in den letzten Tagen fotografiert hat. Leider sind uns die meisten Namen unbekannt.
Blau und dünn:

Blau und dick:

Rot und dünn – müsste eine Frühe Adonislibelle sein:

Gelb und dick – müsste eine Plattbauch Libelle sein:

Eine Libelle mit kaputten Flügeln:

Hier nochmal von der Seite:

Und die sehr seltene gehörnte Libelle:

Man bekommt sie nur selten zu Gesicht, da sie sehr scheu und wachsam ist:

Wir danken Ulli, die uns diese schönen Fotos zur Verfügung stellte.
Wir haben die erste Gutschrift von Amazon Smile erhalten und das sind satte 41,99 Euro!!! Das kommt gerade recht, weil wir das Geld wunderbar für unsere Streunerkatzen-Kastrationsaktion gebrauchen können!
Erfasst wurden alle Einkäufe vom 01.12.2017 bis zum 31.03.2018. Wobei die Einkäufe vom 01.12 bis 24.12.2017, sogar dreifach zählten. Ist das nicht der Hammer?
Ich sage vielen Dank an alle, die uns über Amzon Smile, mit ihren Einkäufen unterstützt haben!
Das könnt ihr übrigens alle machen, ohne dass dabei für euch Kosten entstehen. Auch über WeCanHelp oder Zooplus gibt es diese Möglichkeit. Ihr braucht nur euren Einkauf, über den entsprechenden Button zu starten.
Ich habe es endlich geschafft, auch den Amazon-Button rechts auf diese Seite zu setzen. Wenn ihr ihn anklickt, werden uns automatisch 1% von eurem Einkauf gutgeschrieben.
DANKE! Unsere Tier freuen sich, wenn ihr daran denkt!

Ich möchte euch noch ein paar Bilder vom Schafe scheren zeigen. Ulli hatte ihre Kamera dabei und diese Fotos habe ich gerade von ihr erhalten.
Beim Schafe scheren darf man nicht zimperlich sein. Denn die Tiere machen nicht freiwillig mit. Sie mögen nicht gern geschoren werden.
Anlocken, zupacken und festhalten.

Da muss man beherzt zugreifen. Carsten ist klein, aber kräftig. Unseren früheren Schafscherer hat er zweimal umgeschmissen.

Nur nicht loslassen, wir haben nur diese eine Chance.

Nach dem Scheren ist aber schnell wieder alles vergessen. Hier schaut Carsten sich noch einmal um, als wollte er sagen: „War´s das jetzt, oder was?“

Zur Versöhnung gab es ein paar Haselnuss-Blätter, da war er nicht mehr nachtragend.

Der alte Sturkopf, ist ein Jahr nach der Kastration total friedlich geworden. Ohne das viele Testosteron im Blut, ist er viel umgänglicher.
Der alte Bock hat schon eine graue Schnauze bekommen.

Auf dem folgenden Bild, sieht man sehr schön die Hörner, vom kleinen Böckchen. Sie stehen etwas ungünstig ab und werden wohl leider nicht weiter wachsen.

Hier seht ihr Angelina links und Tine rechts.

Böckchen und Tine

Elisabeth meint ja, Tine hätte keine schöne Frisur abbekommen. Ich finde sie ist mit dem Sommerschnitt, die schönste Aue in unserer kleinen Herde. 😀
Vielen Dank liebe Ulli, für die schönen Fotos!
Tine war schon scheu, als sie 2011 auf den Hof kam und das ist bis heute so geblieben. Gestern hat nun auch endlich unsere Bangbüx, einen flotten Sommer-Haarschnitt bekommen.
„Na, seid ihr gespannt, wie ich jetzt aussehe?“ möchte Tine wissen.

Total schick!

Bangbüx Tine, ist das Schaf vorne rechts.
So sah Tine vor der Schur aus.

Wie ein anderes Schaf… Sogar Carsten musste erst einmal schnuppern, bevor er sie erkannte.

Kenn ich dich?
Tine ist das Schaf mit der meisten Wolle, in unserer kleinen Herde. Ouesanntschafe wurde nie wegen der Wolle gezüchtet. Deshalb ist sie von Tier zu Tier sehr unterschiedlich.
Diese ganze Wolle haben wir nur von Tine runtergeholt.

Unsere kleinen Böckchen, sind jetzt etwas über ein Jahr alt. Durch die Kastration, wachsen ihre Hörner nicht weiter. So sehen der kleine Claus und Cashmere aus.


Sie werden nie diese imposanten Hörner, wie Carsten sie hat bekommen.
Das war Carsten mit einem Jahr. Seine Hörner waren da schon viel größer und gedreht.

So sieht Carsten heute aus.

Wir haben in den letzten Tagen, eine ganze Menge Katzenfutter bekommen. Viele Leser haben unseren Hilferuf gehört und Futter, sowie auch für die Kastrationen der Katzen, gespendet. Karin aus der Schweiz, Harry aus Österreich, Yvonn, Elisabeth, Ute, das Schlappohrrudel und Eva haben sich an unser Streuerhilfe-Programm beteiligt.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen lieben Spendern!!! Dieser länderübergreifende Zusammenhalt, ist wirklich großartig! DANKE!!!


Die Hunde und die Pferde gingen auch nicht ganz leer aus. Es gab Leckerlis für beide Tierarten.

Campa und Giada sagen: „Oh wie lecker, danke schön!“

Baby-Face hat ein lustiges Kuschelbett geschenkt bekommen. Im ersten Moment hatte sie Angst vor der aufgestickten, rosa Nase! Das hat sich aber in der Zwischenzeit gegeben und nun schläft sie gern darin.

Leider hat Face ein schlimmes Auge. Ich war heute mit ihr beim Tierarzt. Die Hornhaut ist Gott sei Dank nicht verletzt. Katzenschnupfen oder eine andere Infektion, konnte der Doc auch ausschließen. Mit der Augensalbe die er mitgab, sollte das Auge in einer Woche wieder in Ordnung sein. Drückt bitte die Daumen!

Es hat immer noch nicht geregnet. Auf der Schafweide ist kaum noch was drauf, darum bekommen die Schafe jetzt „Essen auf Rädern“. Jeden Tag sense ich Gräser und Kräuter und transportiere sie mit dem Bollerwagen, zu den Schafen.
Chica und Giada helfen mir dabei. Campa bleibt lieber auf dem Sofa liegen.
Die Lieferung wird von allen Seiten geprüft.

Brrr und das soll schmecken…

Ja Chica, das schmeckt, wenn man ein Schaf ist.
Gehts nun los?

Jawoll, auf zum Schafgehege. Während ich den Schafen das Futter serviere, bezieht Giada ihren erhöhten Aussichtsplatz. Hier hat sie alles im Blick, so wie es ein Maremmano liebt.

Chica tut auch so, als ob sie aufpassen würde.

Das wird ihr aber schnell zu langweilig und sie geht lieber schnuppern.

Hier ist sie in einem Graben unterwegs, der schon lange kein Wasser mehr gesehen hat.

Den Schafen schmeckt es.

Dann können wir den Rückweg antreten.

Der vollkommen ausgetrocknete Boden ist steinhart geworden und von Rissen durchzogen.

Selbst der nächste größere Regenschauer, wird die Lage nicht entspannen können.

…geht die ganz normale Arbeit auf dem Hof weiter.
Heute war Frau Schmied bei uns. Für unsere Rentner muss sie immer ein bisschen mehr Zeit einplanen. Von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr war die gute Frau beschäftigt. Die alten Pferde brauchen zwischendurch immer mal wieder eine kleine Pause. Dann dürfen sie zur Entspannung auf 4 Füßen stehen, oder eine kleine Runde gehen.
Miranda und auch Bachus, haben wieder sehr gut mitgemacht. Bachus konnte ohne große Probleme die Hufe geben und zog die Hinterbeine, nur zweimal ganz kurz unter den Bauch. Frau Schmied meinte: „Hast du heute einen guten Alzheimer-Tag?“ Bachus quittierte diese Frechheit mit Ignoranz.
Bei den Temperaturen war das Ganze aber eine wirklich schweißtreibende Angelegenheit. Selbst ich fing an zu schwitzen, obwohl ich die Pferde nur hielt. Da wir gerade beim Thema Wetter sind, es hat immer noch nicht geregnet.
Dafür sieht Mirandas Huf viel besser aus. Jetzt kommen zwei Fotos zum Vergleich:
Der Huf mit dem ausgebrochenen Stück, im März 2018.

Derselbe Huf heute.

Ein kleiner Riss ist noch zu sehen. Wegen der Trockenheit sind die Hufe sehr trocken und rissig. Auch tägliches Wässern bringt nicht viel, denn sie trocknen sofort wieder aus.
So sieht Miranda „angezogen“ aus:

Da mir die Stute im normalen Alltagsleben, ohne Halfter und Führstrick gehorcht, brauchen wir den nur beim Hufeschneiden. Miranda hat leider momentan wieder mit Atemproblemen zu tun. Die Stute leidet unter einer chronische Atemwegserkrankung und regiert allergisch auf Staub. Der lange und harte Winter machte ihr arg zu schaffen.
Gerade hatte sie sich davon erholt und nun fing sie wieder an zu husten. Ich wunderte mich sehr und fragte mich, was der Auslöser sein konnte. Gestern kam ich dem Rätsel auf die Spur. Als ich vom Einkaufen wiederkam, hörte ich Miranda schon als ich aus dem Wagen stieg, fürchterlich husten.
Die blöde Nuss wälzte sich auf dem neu angelegten Paddock, genüsslich im Sand! Der Sand ist mittlerweile so trocken, dass es bis zum Himmel staubt, wenn sich 600 kg hin und her schmeißen. Da bekam sogar ich beinahe eine Staublunge und Miranda einen ganz furchtbaren Hustenanfall.
Anscheinend versteht sie nicht, dass das nicht gut für sie ist. Kurz bevor Frau Schmied heute auf den Hof fuhr, wälzte Miranda sich schon wieder im Sand! Auf dem folgenden Foto sieht man die weit geöffneten Nüstern und die Rippen der Stute. Das ist bei dämpfigen Pferden häufig der Fall und kommt durch die Bauchatmung.

Aber man kann auch ihren wunderbaren Kupferglanz erkennen, der wieder in ihr Fell zurückgekehrt ist.
War der kleine Schauer, am Freitag Abend. Der Boden wurde nicht einmal richtig nass. Meine Hoffnung, da könnte noch mehr kommen, wurde leider enttäuscht.
Giada meint: „Wir haben italienische Verhältnisse“.

Chica sagt: „So ein Quatsch das ist hier wie in Spanien“.

Und fängt an, von einer Insel namens Fuerteventura zu erzählen, auf der sie geborgen wurde. „Ja, ja“, rufen alle im Chor, denn sie haben die Geschichte schon tausendmal gehört. „Dann kommt mal mit, ich zeig euch den Beweis“, ruft Chica.

„Muss ich auch mitgehen?“ quickt Face zu mir herauf.

„Nein, das ist viel zu weit für dich. Du bist noch so klein, warte hier auf uns“, antworte ich. „Gut dann schlafe ich ein bisschen“, sagt Face und klettert in den Blumentopf.

Wir marschieren alle hinter Chica her, außer Campa die faule Socke, die auf dem Sofa liegen bleibt. Und was zeigt uns der Podenco? Unseren Teich, oder das was mal unser Teich war.
Furztrocken:

„So! Sieht das aus wie in Spanien, oder nicht?“, sagt Chica, die immer recht haben muss und eine sandige Nase hat.

Ende letzten Jahres, badete Giada noch gern in dem Teich. Denn die Italienerin, ist alles andere als wasserscheu. Das Grüne auf dem Wasser nennt sich Wasserlinse und ist eine freischwimmende Teichpflanze.

„Italien – Spanien, wir wollen uns doch nicht streiten. Nennen wir es mediterrane Verhältnisse“, schlage ich vor. Die beiden sind einverstanden und wir machen uns auf den Rückweg. In der Zwischenzeit ist Baby-Face im Reich der Träume angekommen.

Ob sie wohl von einem schönen, langen Landregen träumt?
Wie ihr wisst, hatte Miranda Probleme mit dem Fellwechsel. Ihr Winterfell löste sich in diesem Jahr sehr spät und darunter war kein neues Fell gewachsen. Sie sah bald ganz schrecklich aus, weil sie große, kahle Stellen am Körper hatte.

Mirandas Fell am 03. Mai
Immer mehr Fell fiel aus, das Pferd wurde Tag für Tag haarloser. Mitte Mai erhielten wir einen großen Eimer Bierhefe, als Spende. Bierhefe soll gut fürs Fell sein, heißt es. Ich probierte es aus und so bekam nicht nur Miranda, Bierhefe ins Futter. Auch unser Opa Bachus, sowie die Hunde und Katzen wurden damit versorgt.
Tatsächlich wurde Mirandas Fell schnell besser.

11. Mai
Das längere Winterfell löste sich und feines, kurzes Sommerfell wuchs nach. Auf dem unteren Foto ist das sehr schön zu sehen: Im unteren Bereich, das noch festsitzende, längere Winterfell / Im oberen Bereich, die kahlen Stellen, die schon von einem leichten Flaum bedeckt sind.

18. Mai
Die folgenden Fotos habe ich am 30. Mai aufgenommen. Miranda ist mit dem Fellwechsel durch, alle kahlen Stellen sind verschwunden.

Miranda am 30.05.2018
Das Fell sieht wieder so schön aus wie früher.

Und ihr bezaubernder kupferfarbene Glanz ist auch wieder da!

Ich bin mit der Wirkung der Bierhefe sehr zufrieden. Auch unseren Opa Bachus hat die Bierhefe sehr gut getan. Beide Pferde haben davon profitiert und auch die Hunde. Bei den Katzen konnte ich keine direkte Wirkung feststellen.
Pferde und Hunde werden weiterhin kurmäßig Bierhefe ins Futter bekommen.

Als Abschluss habe ich ein Foto, von einem schnell weghuschenden Streuner.

„Hey, warte“ ruft Miranda noch hinterher.
Gestern wurde das Grünland gemäht. Als der Trecker nach getaner Arbeit davon fuhr, fiel mir ein weibliches Reh auf, das sich seltsam verheilt. Es rannte aufgeregt hin und her, blieb stehen und rannte weiter. Als ich mir das genauer anschaute, erkannte ich, dass es Krähen verscheuchte.
Jetzt wusste ich was geschehen war. Die Ricke hatte ihr Kitz im hohen Gras versteckt und das war in die Mähmaschine geraten. Die Krähen wollten an das Fleisch und die Mutter verteidigte ihr totes Kind. Die schlauen Krähen versuchten es daraufhin von beiden Seiten. Aber die Mutter gab nicht auf. Das war so schrecklich mit anzusehen.
Stundenlang blieb die Ricke bei ihrem Kind und versuchte die Vögel zu verscheuchen. Obwohl sie total erschöpft war, machte sie weiter. Dann wurde es dunkel und ich konnte nichts mehr erkennen.
Heute Morgen, als ich die Pferde fütterte, war das Reh wieder (oder noch immer) da. Jetzt suchte sie allerdings ihr Kitz, rannte herum und schnuppert am Boden. Mir tun beide so leid. Das tote Kitz und die verzweifelte Mutter.
Ich habe versucht das Reh zu fotografieren. Doch es war für meine Kamera zu weit weg. Auf dem Bild kann man es nur schwer erkennen. Die Ricke ist ziemlich in der Mitte des Bildes, vor dem Schilf, das am Graben entlang wächst.

Wegen der langen Trockenheit, wird bei uns im Norden das Trinkwasser knapp. Den ganzen Mai hat es nicht einmal geregnet. Eben kam endlich ein kleines Gewitter auf. Brachte aber nur einen lächerlich kleinen Schauer mit.
Das war nur der berühmten Tropfen, auf den heißen Stein.

Noch bevor die durstigen Pflanzen das Wasser aufnehmen konnten, war es schon wieder verdunstet.
Mittlerweile sieht es so aus.

Auf der Pferdeweide wird das Gras langsam knapp. Noch schlimmer ist es bei den Schafen. Da wächst kaum noch was, es fehlt einfach der Regen. Ich schneide jeden Tag Gras und Sträucher für unsere Schafe.
Aufgrund des Wassermangels ist es bereist verboten den Garten zu sprengen, das Auto zu waschen oder private Schwimmbecken mit Leitungswasser zu füllen.
Wie sieht es bei euch aus?
Am Freitag kam schon eine Katzenfutter-Spende von der lieben Karin bei uns an. Vielen Dank hierfür und auch für Deine Unterstützung für das Kastrieren der Katzen! Das Futter war eine andere Marke. Da wollte ich gleich ausprobieren, ob Face das annahmen würde. Also setzte ich die Mieze vor einen gefüllten Napf.
Nun war ich gespannt, was passieren würde. Plötzlich wurde die Kleine munter. Zuerst ging ihr kleines Schnuppernäschen, dann machte sie einen Laut, der wie „Miiiii“ klang. Sie kann noch nicht richtig maunzen. Und dann probierte sie tatsächlich das erste Futter-Bröckchen, ihres jungen Lebens.

Zuerst schaute das Kätzchen etwas verwundert aus der Wäsche. So einen Geschmack kannte sie nicht. Doch wie es so schön heiß, der Appetit kommt beim Essen, haute sie ordentlich rein! Sie futterte und futterte… Ich war so glücklich!
Die Kleine war wohl kurz vor dem Verhungern gewesen und hatte sich deshalb so seltsam bewegt. Nachdem sie gefressen hatte, wurde sie schon etwas lebhafter. Saß nicht mehr nur da und glotze vor sich hin. Das Futter hatte ihr Energie gegeben, das konnte ich sehen.
Nach der zweiten Portion, ging es ihr noch besser. Ihre dünnen Beinchen, konnten das kleine Hinterteil besser tragen. Vorher hing ihr Po knapp über der Erde, jetzt stand sie auf vier Beinchen! Am Samstag morgen verlangte sie richtig nach Futter. Sie lief hinter mir her, guckte zu mir hoch und machte „Miiiii“. Das bedeutete „Hunger“!
Heute sieht sie schon besser aus. Ihr Bäuchlein ist dicker geworden, nur das Hinterteil ist noch immer viel zu mager. Aber ich glaube, sie ist über den Berg und holt jetzt alles nach. Face bewegt sich besser, ist lebhafter und hat sogar ein bisschen gespielt. Natürlich schläft sie noch viel.
Die Kleine war auch schon auf dem Katzenklo und hat ein kleines Mini-Würsten hineingelegt. Die Verdauung funktioniert also auch. Wenn es so weitergeht, wird sie zunehmen und wachsen.
Gestern habe ich zwei Babykatzen gesehen, die wahrscheinlich ihre Geschwister sind. Die sind viel besser entwickelt und ein ganzes Stück größer als Face . Leider konnte ich sie nicht einfangen.

Gestern haben die Schafe ihren Sommer-Haarschnitt bekommen.

Wir haben extra den Star-Friseur Udo Walz einfliegen lassen…
Nein, haben wir natürlich nicht! Ich bin den Schafen an die Wolle gegangen und Ulli hat dabei geholfen, wie schon im letzten Jahr. Alle, bis auf Tine, haben einen schicken Sommer-Look.

Tine ließ sich nicht einfangen wollte noch etwas warten. Sie war schon immer der Schisser die Schüchternste der Herde. So kam sie schon vor Jahren auf den Hof und hat sich bis heute nicht geändert. Sie ahnt sofort, wenn ich etwas von ihr will.
Schafe finden das Scheren nicht so toll, wie man vielleicht denken könnte. Sie verstehen nicht, dass man sie nur von ihrem dicken Pelz befreien möchte. Wenn ich die Schafe schere, muss ich Tine als erste zufassen bekommen. Sonst habe ich keine Chance mehr, an sie heranzukommen.
Das klappte in den letzten Jahren immer super gut, nur diesmal leider nicht. Tine hatte den Braten sofort gerochen und ließ mich nicht mehr in ihre Nähe. Das ist aber nicht weiter schlimm. Wir warten ein paar Tage, bis sie unaufmerksam wird. Dann schnapp ich mir die Bangbüx und mach sie auch noch hübsch!

Carsten, die beiden kleinen Böckchen, die übrigens nach der frühen Kastration kaum noch gewachsen sind, und die anderen Mädels, sehen wieder schön schwarz aus. Vor der Schur waren alle rötlich-braun, weil die Sonne ihre Wolle ausgeblichen hat.

Rabenschwarz – und schwer zu fotografieren…
Hier seht ihr ein Foto von Carsten vor der Schur. Man sieht sehr schön, wie die Sonne, die Farbe aus seiner Wolle geholt hat.

Gestern habe ich im Innenhof, ein kleines Kätzchen gefunden. Es lief etwas orientierungslos herum und war nicht sehr schnell unterwegs. So konnte ich es einfach hochnehmen.

Das kleine hatte schmutzige Pfötchen und auch die Brust war leicht verklebt.

Es ist sehr mager, schaut immer etwas seltsam und bewegt sich eigenartig.

Ich war gestern mit der Kleinen beim Tierarzt. Außer dass sie zu dünn ist, scheint sie gesund zu sein. Sie bekam etwas zum Aufbau gespritzt. Warum das Kätzchen sich so eigenartig bewegt, konnte der Doc auch nicht sagen. Er schätzt das Mädchen auf 6 bis 7 Wochen.

Weil die Kleine so eine auffällige Färbung im Gesicht hat, habe ich sie „Face“ genannt. Wilde Katzen bekommen ihre Babys im Verborgenen. Wo ein Katzenkind ist, werden sicher noch mehr sein. Diese kleine Mieze ist nicht so schnell, wie eine Babykatzen in ihrem Alter sein sollten. Deswegen konnte ich sie einfach einsammeln.
Vielleicht hat ihre Mutter sie nicht weiter versorgt, weil das Tier behindert ist? Ich habe den Eindruck, dass es keine körperliche Behinderung ist. Sie macht eher einen leicht „zurückgebliebenen“ Eindruck. Steht einfach nur da und glotzt vor sich hin.
Unser Hof-Sheriff hat sich gleich ihrer angenommen.

Har, har, har, hier könnt ihr sehen, wie gefährlich ein Herdenschutzhund ist. Oder ist das vielleicht doch nur ein Vorurteil?

Face vertraut auf alle Fälle ihrer großen Tante Giada.

Leider will die Kleine noch kein Katzenfutter essen. Darum bekommt sie Babymilch, was sie heute morgen, zum ersten Mal gut angenommen hat. Drückt die Daumen, dass sie bald zunimmt und wir sie groß bekommen.

Ich werde jetzt mal schauen, ob ich noch mehr Babys finden kann.
Wie ich schon vor einigen Tagen berichtet habe, sind hier einige halbwilde Katzen aufgetaucht, die sich auf dem Hof eingenistet haben. Die Tiere müssen dringend kastriert und tierärztlich versorgt werden.
Da unser kleiner Verein diese hohen Kosten nicht allein tragen kann, brauchen wir dringend Unterstützung. Drei liebe Tierfreunde haben bereits gespendet: Elisabeth aus Bayern gab 50.- Euro, Harry aus Österreich 30.- und Kerstin & Uwe haben auch etwas dazu geben.
Das ist schon mal eine schöne Hilfe!!! DANKE IHR LIEBEN!!!
Leider wird das Geld nicht reichen. Ich bin gerade dabei die Streuner anzufüttern, damit sie in die Falle gehen. Dafür brauche ich einiges mehr an Katzenfutter. Es wäre toll, wenn vielleicht der eine oder andere, ein bisschen Futter über unseren Amazon-Wunschzettel bestellen könnte. Auch damit helft ihr uns und den Katzen.
Hier treiben sich etliche rote Kater herum, wobei die Tiere nur auf den ersten Blick gut aussehen.

Erwischt…
Die Katzen sind scheu und drücken sich in irgendwelchen Ecken herum. Diese Fotos konnte ich nur machen, weil ein Zaun dazwischen war. Sonst lassen sie mich nicht so dicht an sich heran.

Ein Kater hat eine große Verletzung an der linken Seite. In der Nahaufnahme sieht man es besser. Er müsste dringend tierärztlich versorgt werden.

Diese auffallend bunte Katze, hat Verletzungen am Kopf und im Hals-, Schulterbereich. Auch sie müsste dringend versorgt werden. Ich hoffe, dass ich die beiden schnell zufassen bekomme.

Jede kleine Spende für den Tierarzt oder zu den Futterkosten, ist herzlich Willkommen!!! HERZLICHEN DANK!

Seit gut einer Woche bekommen die Pferde, Hunde und Katzen Bierhefe ins Futter. Zur Akzeptanz kann ich sagen: Allen schmeckt dieser Futterzusatz, sogar unsere Diva Miranda, die äußerst krüsch sein kann. Was sie nicht kennt, frisst sie eigentlich nicht. Bei der Bierhefe ist das zum Glück nicht der Fall.
Die Bierhefe riecht wunderbar aromatisch. Sie ist eine wirkstoffreiche Futterergänzung, mit einem sehr hohen Gehalt an B-Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und Enzymen. Wirkt sich deshalb positiv auf Haut, Fell, Horn und die Verdauung aus.
Miranda scheint die Fütterung mit Bierhefe sehr gut zu tun. Ihr Fell ist schön nachgewachsen und die kahlen Stellen sehen viel besser aus.



Der Hals glänzt schon wieder.


Ich füttere die Bierhefe jetzt kurmäßig weiter und werde von unseren Erfahrungen berichten.
Leider sind Streunerkatzen ein weitläufiges Problem. Auch bei uns auf dem Gnadenhof haben sich jetzt einige halbwilde Katzen eingenistet. Es scheint sich um einen Familienverband zu handeln, der in den Nebengebäuden eingezogen ist. So genau kann ich das nicht noch sagen, da sie alle sehr scheu sind.
Seit dem Winter sehe ich immer mal wieder Katzen, die nicht zu uns gehörten. Mal huscht hier eine längs, mal taucht dort eine auf. Auf dem Land ist das nichts Ungewöhnliches. Erst wenn die Tiere offensichtlich in Schuppen und Scheunen hausen, erkennt man, dass es sich um halbwilde Tiere handelt, die kein Zuhause haben.
Die Miezen die sich hier verstecken, sehen sich alle sehr ähnlich. Darum weiß ich nicht genau, wie viele es wirklich sind. Ich habe einige rote Kater und dreifarbige Mädels gesehen. Es ist mir gelungen zwei – oder drei – rote Kater zu fotografieren.
Einen ganz roten, puscheligen Kater erwischte ich im Schuppen, hoch oben auf einem Balken.

Einen rot/weißen Kater mit kurzen Beinen, konnte ich durch das Küchenfenster fotografieren.

Beide sehen ziemlich heruntergekommen aus, was man auf den Fotos nicht erkennen kann. Ich sah noch eine kleine, bunte Katze, die höchstwahrscheinlich eine Verletzung am Kopf hat. Sie war zu scheu und huschte gleich davon. Darum konnte ich sie mir nicht näher anschauen.
Heute Morgen war ein roter Kater vor der Haustür. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass eine Katze vor der Tür sitzt und merkte es erst, als ich schon die Hunde herausgelassen hatte. Die jagten ihn sogleich auf den Kirschbaum.

Unser Hof-Sheriff findet es gar nicht witzig, wenn sich ein fremder Kater in unserem Garten herumtreibt.

„Wo steckst du Feigling? Ich kann dich doch riechen!“ sagte Giada

Der Kater hat´s einfach ausgesessen… Irgendwann wird der Hund schon aufgeben, dachte er.

„Ich hab Geduld“, sagte der Eisbär. Doch ich bat Giada ins Haus, damit der Kater vom Baum herunter konnte.

Wir müssen jetzt unbedingt etwas unternehmen, damit die Streunerkatzen sich nicht vermehren. Ich werde die Katzen anfüttern und schauen, wie weit sie mich an sich heranlassen. Falls ich gar nicht an sie herankomme, werde ich die Tiere mit einer Falle einfangen und sie zum kastrieren bringen.
Hierfür werden nicht unerhebliche Kosten für Tierarzt und Futter auf uns zukommen. Unser kleiner Verein hat keine Rücklagen für eine solche Aktion. Die Kosten für die Kastrationen und die sicherlich auch anderweitig dringend benötigten Behandlungen, sprengen unser Budget. Deshalb benötigen wir dringend Unterstützung.
Jede noch so kleine Spende ist willkommen!!!
Tierhilfe Miranda e.V.
IBAN: DE74241910153614182800
BIC: GENODEF1SDE
Volksbank Stade-Cuxhaven eG
Wir würden uns sehr freuen wenn ihr uns dabei unterstützt, das Katzenelend einzudämmen. Auch das ist aktiver Tierschutz!
Es gibt zwei Wege aus der Dunkelheit:
Entweder du machst Licht,
dort, wo du bist,
oder du gehst in die Sonne.
Jochen Mariss

Ich habe euch ein paar Bilder vom Sonntagsspaziergang, um 6.00 Uhr in der Früh mitgebracht. So sieht es am Sonntag Morgen im Dorf aus.

Schön ruhig

Schön gerade.

Straßen, Wege und Fleete – alles schnurgerade.

Getroffen habe ich ein paar Kühe mit ihren Kälbern.

Kälbchen die sich im Wasser spiegeln.



Und das wars. 😀
Wir haben wieder ganz tolle Spenden erhalten. Unser treuer Unterstützer Thomas, hat etwas zu den Futterkosten dazu gegeben! Wir danken Dir von Herzen, lieber Thomas!!!
Dann kamen am Freitag einige Sachspenden von Natascha an. Unter anderem ein Heunetz für die Pferde, Dosenfutter und ein Kuschelbett für die Miezen. Mit dabei war auch ein großer Eimer Bierhefe, der wie gerufen kommt! Vielen Dank liebe Natascha!!!

Die Bierhefe können wir super gut für Miranda gebrauchen, da sie dieses Jahr Probleme mit dem Fellwechsel hat. Das Winterfell löst sich erst seit kurzer Zeit und darunter fehlt das Sommerfell.
Das Resultat sind große haarlose Stellen. An einigen dieser Stellen, ist schon ein ganz dünner Haarflaum nachgewachsen. Auf diesen Bildern kann man es gut erkennen.
Zwischen Foto Nr. 1 und Foto Nr. 2 liegt gut eine Woche.

Mirandas Fell am 11.05.2018

Mirandas Fell am 03.05.2018
Die nachgewachsenen Härchen sind überwiegend weiß oder wohl eher grau. Denn Miranda wird kaum zum Schimmel mutieren. Sie ist jetzt einfach in die Jahre gekommen was man auch an den grauen Haaren sehen kann.

Miranda wird grau
Bis letztes Jahr hatte sie nur im Winter graue Haare, die aber auch von Jahr zu Jahr mehr wurden. Ich bin gespannt, wie diesmal ihr Sommerfell aussehen wird. Mit der Bierhefe können wir den Fellwechsel weiter unterstützen. Es kommen zusätzliche Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in das Futter.
Vielleicht wachsen die Haare noch etwas schneller nach? Hat jemand von euch Erfahrung, mit der Fütterung von Bierhefe?
Endlich wird es auch bei uns grün.

Das haut sogar unsere Campa aus den Puschen.

Da liegt ein Hund
Hättet ihr sie erkannt?